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    Das Unternehmen Sabura International aus Kamen hat auf Engpässe bei der Lackierung von Großteilen reagiert und nun ihre faltbare Lackierkabine zur Marktreife gebracht. Das System erfüllt alle DIN- und EN-Normen und ist bereits sehr in der Automobil- aber auch Flugzeuglackierung gefragt.

    Die faltbaren Lackierkabinen können flexibel zum Einsatz kommen und entsprichen aufgrund der verwendeten Folien, Filter und Gewebe dem letzten Stand der Technik.
    Auf die Idee, eine faltbare Lackierkabine zu entwickeln, ist Sabura International vor einigen Jahren im Rahmen einer internationalen Beratungstätigkeit für die Deutsche Schwerindustrie gekommen. Es bestand das Problem, dass große und sperrige Anlagegüter in Werkhallen nicht nach belieben bewegt und lackiert werden konnten. Im Gegenteil, denn diese Güter erfordern oftmals einen enormen logistischen und finanziellen Aufwand. Häufig gelingt dies nur unter Verwendung der meist vorhandenen schweren Hallenkräne. Aber selbst dann ist dies auch nur im gleichen Hallenschiff möglich. An Sabura wurde der Wunsch herangetragen, eine Lösung zu entwickeln, die diesen Problemen Abhilfe leistet. Das Ergebnis war ein erster Vorläufer des Unternehmens, der sich im täglichen praktischen Einsatz so gut bewährte, dass laut Geschäftsführer Christoph Schwabe schnell Anfragen nach weiteren Systemen gestellt wurden – vor allem in der Automobil- und Flugzeuglackierung.

    Mit der Entwicklung der faltbaren Lackierkabine hatte sich Sabura vor allem zum Ziel gesetzt, eine Lücke im Bereich des Lackierens und des damit verbundenen Arbeitsschutzes zu schließen.

    Flexibles Gewebe erfüllt hohe Anforderungen

    Da die Kabine zusammenfaltbar ist, muss die Wand- und Deckenbespannung natürlich aus einer flexiblen Folie oder einem Gewebe bestehen. Je nach Anwendungsfall und der damit einzuhaltenden DIN- bzw EN-Normen ergeben sich hohe Anforderungen an solche Folien oder Gewebe. Im Prinzip muss ein solches Gewebe das leisten, was zuvor nur eine massive Wand aus Stein oder Metall leisten konnte.

    Diese Anforderungen können z.B. antistatisch, nicht brennbar, leicht zu reinigen etc. sein. Hier kam die Bauindustrie zu Hilfe. Heute wird häufig vom so genannten textilen Bauen gesprochen. In vielen Bereichen werden seit einigen Jahren Gewebe und Folien eingesetzt, die den bauaufsichtlichen Richtlinien zu entsprechen haben. Solche Gewebe oder Folien kommen auch für einen Einsatz für die Kabinen in Frage. Allerdings verwendet Sabura auch Gewebe, die aus dem vorbeugenden Brandschutz kommen und normalerweise als Hitzeschutz in Feuerwehranzügen Verwendung finden. Solche Folien und Gewebe sind:

    Schwerentflammbare transparente antistatische Folien aus der Elektronikindustrie
    Glasfilamentgewebe
    Aramidgewebe "Nomex" (Produkt von DuPont)
    Aramidgewebe "Kevlar" (Produkt von DuPont)
    Neben passiven Schutzmaßnahmen verfügt das System über eine Reihe von aktiven Überwachungseinrichtungen. So ist z.B. eine aufwendige Kontroll- und Steuereinheit vorhanden. Diese hat eine Ampelsteuerung mit entsprechender Signalampel, die die Anlage schrittweise freigibt. Als Absaugventilator verwendet Sabura einen ex-geschützten Motor mit Überwachung der Motortemperatur. Vor- und Nachlaufzeiten zum Spülen der Filter werden ebenso gesteuert. Erst wenn alle sicherheitsre*levaten Parameter eingehalten sind, gibt die Anlage die Druckluft frei.

    Da die Anlage mobil ist und über eine 32A-CEE Steckdose betrieben wird, überwachen Mitarbeiter des Unternehmens auch den Phasenausfall sowie die Phasenfolge. Sollte der Stecker gezogen werden oder der Strom ausfallen sorgt eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) dafür, dass die Alarmeinrichtung in Funktion bleibt und den Operator sicher warnt. Als besondere Sicherheitseinrichtung verwendet der Anlagenbauer einen Flammmelder, der auch kleine Lösemittelflammen erkennt. Dieser stoppt die Anlage unmittelbar. Hier handelt es sich um Technik, die laut Unternehmens*angaben in dieser Ausführung so auf dem deutschen Markt nicht zu erhalten ist. Daher wird sie extra aus den USA importiert.

    Aufgrund der verwendeten Filter, Folien und Gewebe sowie der aufwendigen Überwachungs- und Steuertechnik handelt es sich um ein Produkt, das dem letzten Stand der Technik entspricht.

    Im Übrigen haben auch weitere Lackieranlagenhersteller diese Marktlücke entdeckt. So bieten z.B. die Unternehmen Durst Lackier- und Trocknungsanlagen und auch Wolf Lackieranlagen ebenfalls faltbare Kabinensysteme an.


    Kontakt:
    Sabura International GmbH, Kamen,
    Udo Schwabe, Tel. +49 2307 933387,
    [email protected]
    www.sabura.de

    Quelle: besserlackieren.de

  • #2
    schönes ding

    bin auch dran mir eine kleine steckbare kammer zu bauen

    weis einer was das für folien sind ? verdünnung resistent etc

    gruss

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