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Minimalaufwand Lackierkabine

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  • Minimalaufwand Lackierkabine

    Hallo allerseits!
    Für mein Erstlingswerk (eine Vespa PK) habe ich begonnen mir eine Lackierumgebung zusammenzustellen...Da es sich um eine Garagenlackierung handelt, ist mir natürlich bewusst, dass ich mit mehr Staubeinschlüssen und ähnlichem ( Insekten etc.) rechnen muss. Meine Frage ist nun, mit welchen Mitteln könnte ich die Bedingungen kostengünstig verbessern?! Der Raum ist vorne offen und hat 2 sehr undichte Tore an der Vorderseite. B2.5 H2 T4. Habe Bilder von der Garage gepostet, um die Ausgangssituation zu schildern:

  • #2
    Zur Vorgehensweise: Ich würd den Tisch und das Schleifgerät natürlich raus stellen. Dann alles penibelst Staubsaugen und Boden und Wände vorm Lackieren leicht befeuchten um den Staub zu fangen... Bei geschlossenen Toren bräuchte ich ja ne Exgeschützte Absaugung bzw. wären ja Verbraucher wie Kompressor und Lampen ein Problem. Deshalb würd ich die Tore offen lassen und quasi zur hälfte im Freien lacken... würd eine Zuluft von der Rückseite Sinn machen, die den Nebel vorne rausbläst? Und wie siehts mit nem Moskitonetz gehen Fliegen usw. aus? Würd das Sinn machen?! Oder sind solche Maßnahmen nur Tropfen auf den heißen Stein und es wär effizienter einfach draussen zu lackieren mehr Zeit für die Nachbearbeitung einzuplanen?!

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    • #3
      Alles raus stellen ist wichtig, Saugen ist gut feucht abwischen (Boden Wände Decke) ist ok. aber keine Feuchtigkeit beim Lackieren, das kann Problematisch werden!
      Zuluft von hinten ist gut, aber nur durch Filter, Moskitonetz ist empfehlenswert, da diese Viecher das Licht lieben. Die Türen würde ich bei Zuluft nicht offen lassen (nur einen Spalt) da es zu Verwirbelungen kommen kann wodurch noch mehr Staub rein kommt. Vor der Garage einige Quadratmeter mit Gartenschlauch aufspritzen bring auch was gegen Staub.
      Bei Regen und Windstille lackieren bringt auch was, aber das kann man sich halt nicht aussuchen.

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      • #4
        Zitat von FunkyGabe Beitrag anzeigen
        Zur Vorgehensweise: Ich würd den Tisch und das Schleifgerät natürlich raus stellen. Dann alles penibelst Staubsaugen und Boden und Wände vorm Lackieren leicht befeuchten um den Staub zu fangen... Bei geschlossenen Toren bräuchte ich ja ne Exgeschützte Absaugung bzw. wären ja Verbraucher wie Kompressor und Lampen ein Problem. Deshalb würd ich die Tore offen lassen und quasi zur hälfte im Freien lacken... würd eine Zuluft von der Rückseite Sinn machen, die den Nebel vorne rausbläst? Und wie siehts mit nem Moskitonetz gehen Fliegen usw. aus? Würd das Sinn machen?! Oder sind solche Maßnahmen nur Tropfen auf den heißen Stein und es wär effizienter einfach draussen zu lackieren mehr Zeit für die Nachbearbeitung einzuplanen?!
        Was ist daraus geworden?

        Ich hatte auch eine selbstgebaute Kabine und einen Vorhang aus LKW-Plane vorn dran. Dicht war das schon annehmbar und ein Fenster zum Hof war drin was ich immer einen Spalt offen hatte beim lackieren.

        In der Kabine musste ich auch schleifen und spachteln usw, also alles. Das hab ich anschliessend einfach mit Staubsauger weggemacht und gut. Die Lösung gegen Pickel war das ich den Tag wo ich lackiert hab eben NICHT nochmal sauge, fege, Wände nass mache usw. Dadurch wurde einfach Staub aufgewirbelt der ewig in der Luft hing. Der schwere Staub wie von Lack bleibt eh am Boden, leichter Staub wie vom Spachtel schleifen der ja extrem fein ist kann man bedingt wegmachen weil der dabei auch schon wieder in die Luft wirbelt.

        Ich hab einen großen Rolltisch für die Teile gehabt, da hab ich eine Lage Abdeckpapier draufgezogen und festgemacht. Dann mit einem Handfeger einfach Wasser mit nem Schuss Allzweckreiniger aufs Papier und so am Rolltisch und etwas drumrum auf dem Boden verteilt, der Reiniger dient als Netzmittel damit der Wasserfilm zusammenhält.

        Obwohl die Wände und Decke natürlich noch staubig waren gab es keine großen Probleme mit grösseren Pickeln. Es gab immer mal ganz winzige die man kaum sehen konnte, richtig Staubkörner oder Fusseln hatte ich ultraselten. Ausser wenn mal jemand eingestaubte Flakes in ner alten Dose mitgebracht hat...boh war das grausam.

        Aber, den Kompressor hatte ich in einem anderen Teil der der Halle stehen, weit weg. Denn der wirbelt immer Staub auf, auch durch den Lärm und das Gerumpel, da vibriert drumherum alles und schleudert Staub von sich. Scheissegal wie lang der Schlauch wird, hauptsache der Kompressor ist weit weg. Wenn er draussen stehen muss dann isses halt so, da kann man dann mal nen halboffenen Karton mit bissel Folie drüberstülpen gegen Regen. Der läuft ja nicht im Dauerlauf beim lackieren.

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        • #5
          Ich hab mir zur "Kabine" auch ne Plan gemacht.
          Ich habe noch nen 3x6 oder 4x6m Pavillion, bei dem man alle Seiten zumachen kann. Das würde ich nachdem die Garage soweit sauber ist, dort aufstellen. Oben und an allen Seiten würde ich es gut abkleben. Auf den Boden ebenfalls ne Plane ausbreiten. Unmittelbar vor dem Lackieren würde ich nasse Decken auslegen, damit nichts hochwirbelt. Ja ob ich die Wände nun befeuchten würde, weiß ich nicht, da das Wasser an den Wänden, denke ich, ziemlich schnell abläuft. Mal schauen.
          Dann hat man ja das Problem mit der Ex-Zone. in diesem Raum. Habe bei youtube mal was nettes gesehen. Nen Ventilator der oberhalb am Zelt angebracht ist, und in der Kabine sozusagen einen Überdruck aufbaut. Und da ich unten nicht verkleben würde, also die Plane am Boden mit den Seitenwänden, könnten dort die Gase entweichen. Meine Garage hat zwei Tore, somit könnte ich auch für genügend Abluft/Luftwechsel sorgen. Über den ableitfähigen Fussboden spreche ich jetzt mal nicht Ja vor den Lüfter kommt dann ne Gewebefilter gespannt, damit saubere staubfreie Luft reinkommt.
          Dann entsprechende Gasfeste Lämpchen verbauen.
          Und das wäre es dann soweit.

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          • #6
            Grad nochmal mit meiner Sachverständigen vom TÜV-Nord ZÜS gesprochen. Soweit alles gut. Die gasfesten Lampen hält Sie für überflüssig, da die Gase schwerer als Luft sind, und dank des oben angebrachten Lüfters sowie nach unten gedrückt werden. Ich solle lieber zusehen, das die Garage selber sehr gut belüftet ist. Nicht das windstill ist und dann alles hochgeht.

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            • #7
              Ich hab normale Wannenleuchten für aussen mit Deckel gehabt, da ist ne Dichtung rundum drin. Die Kabeldurchführung ist auch mit Dichtung. Da sollte nicht viel passieren weil die ja auch keine gefährlichen Starter mehr haben wie früher.

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              • #8
                Zitat von I need Money Beitrag anzeigen
                Die gasfesten Lampen hält Sie für überflüssig, da die Gase schwerer als Luft sind,
                Schönen Gruß.

                Beim Spritzen verteilst Du ca. 70% der enthaltenen Lösemittel des Lackes im Raum. Durch die Druckluft der Pistole.
                Es ist zwar richtig das Lösemittel schwerer sind.

                Nur Blöd wenn die Absaugung das nicht schnell genug schafft und eine explosive Mischung entsteht. Und ein Funke.......... BOOOOOOMMM
                Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                Francis Picabia 1879-1953

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                • #9
                  Zitat von Phantom Beitrag anzeigen

                  Schönen Gruß.

                  Beim Spritzen verteilst Du ca. 70% der enthaltenen Lösemittel des Lackes im Raum. Durch die Druckluft der Pistole.
                  Es ist zwar richtig das Lösemittel schwerer sind.

                  Nur Blöd wenn die Absaugung das nicht schnell genug schafft und eine explosive Mischung entsteht. Und ein Funke.......... BOOOOOOMMM
                  Ja da hast recht! Würde dir jetzt nen like verpassen, aber gibt es wohl nicht, oder wie oder was?

                  Aber der Rest wird als, sagen wir mal, i.O freigegeben, natürlich ohne Gewähr?

                  Jetzt erstmal den Tagesbedarf an Vitamin C decken.
                  schnell 8 Bier rein

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                  • #10
                    Zitat von michaelz Beitrag anzeigen
                    Ich hab normale Wannenleuchten für aussen mit Deckel gehabt, da ist ne Dichtung rundum drin. Die Kabeldurchführung ist auch mit Dichtung. Da sollte nicht viel passieren weil die ja auch keine gefährlichen Starter mehr haben wie früher.
                    Das ist nen guter Ratschlag. Auch dir würde ich nen like verpassen.

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                    • #11
                      Trotzdem für etwas Be- und Entlüftung sorgen.

                      Ich hatte einen alten kleinen Kühlerlüfter von ebay für zehn Euro der Luft von aussen REINgeblasen hat. Durchs Fenster dann halt rausgedrückt. Einfach son kleines 6A Ladegerät als Netzteil dran, das hat knapp gereicht, die Lüfter ziehn alle mächtig Strom.

                      Damit der nicht zuviel Dreck reinpustet hab ich ne Filtermatte für ne Dunstabzugshaube davorgespannt. Da die am Anfang fusselt...naja einmal kurz mit nem Rest Klarlack draufgenebelt und dann kleben die Fasern etwas fest und fliegen nicht rum. Luft komnt trotzdem durch, darf man halt nur leicht annebeln.

                      Aaaber...es gab zuviel Pickel weshalb ich das dann gelassen hab. Etwas geöffnetes Fenster musst reichen.

                      Bei deiner Garage ist das ja kaum möglich wenn ich das sehe. Aber wenn du zumindest einen grösseren Heizlüfter oder Ventilstor hast könnteste den mittig zwischen die etwas geöffneten Türen stellen und den etwas Luft rausziehn lassen. Heute hat sowas alles Bürstenlose Motoren, also kein Funkenflug.

                      Müssteste mal ausprobiern ob das drinnen Staub aufwirbelt. Ideal wärs ja wenn kein Luftzug entsteht, unter Hobbybedingungen ist zuviel Staub als das man Luftzug riskieren kann.

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                      • #12
                        Zitat von I need Money Beitrag anzeigen
                        natürlich ohne Gewähr?
                        Logisch, wenn Ihr euch was bastelt macht ihr das auf eigene Verantwortung.


                        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                        Francis Picabia 1879-1953

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                        • #13
                          Aber wenn du in der Garage nen Pavillon errichtest das durch einen Lüfter einen überdruckt im Pavillon selbst erzeugt, und die Luft nur nach unten, wo nicht verklebt, entweicht, bekommst ja kein Staub von außen rein. Und der Staub muss ja auch erstmal durch die nassen Decken am Boden vorbei.

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                          • #14
                            Nasse Decken ist nicht so gut.
                            Zu hohe Luftfeuchtigkeit bringt Probleme mit dem Ablüften und Trocknen des Lackes.
                            Und der Lack kann Stumpf bzw. Matt werden. Alles über 70% ist bei vielen Lacken kritisch.
                            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                            Francis Picabia 1879-1953

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                            • #15
                              Decke würd ich auch auf keinen Fall nass machen, es mag zwar erst aussehen als ob das gleichmässig ist, aber die Nässe wird dann an verschiedenen Stellen von der Decke tropfen. Das ist wie bei einem Propangasheizer, da tropft es nach ner Weile dann auch von der Decke. Mach den Boden ein wenig nass, vielleicht noch die Wände, reicht völlig aus. Wichtiger ist ja das du erst gar keinen Staub aufwirbelst wenn du da rumläufst undso, also z.b. saubere Klamotten anziehen, so ein Lackieranzug aus Papier ist auch nicht verkehrt und kostet nicht so viel.

                              Einen Pavillon würde ich da auch nicht zusätzlich reinstellen. Es ist ja nunmal so das du schon nicht viel Platz hast. Ausserdem flattern die Wände von son Pavillon und das wirbelt Staub. Du bist dir da vielleicht nicht bewusst das du da mit 2 bis 2,5 Bar Luft von aussen in diesen Pavillon reindrückst. Die Luft die aus der Pistole kommt. Das lässt die Wände flattern und dadurch löst sich Staub, auch der Lackstaub / Nebel der sich bereits an den Wänden abgesetzt hat vorher.

                              Die Garage mit festen Wänden ist schon sehr gut. Kompressor draussen hinstellen und etwas abdecken. Tor etwas auflassen und dann kannste loslegen.

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