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    So, hab hier mal ein bisschen was übers Verzinnen aus meiner Berufsschulzeit. Vielleicht hilft es ja irgendwem mal weiter….


    Werkzeuge: Pinsel, Lötlampe bzw. Heißluftföhn, Baumwolltuch, Flex, Lötholz ( Holzhartstück etwas mit Öl getränkt), Karosseriefeile


    Materialien: Verzinnungspaste, Schwemmzinn




    - Blech mit Flex metallisch blank schleifen

    - Verzinnungspaste mit Pinsel großflächig auftragen

    - Die Paste mit Lötlampe oder Föhn erhitzen bis sich eine bräunliche Schicht bildet, anschließend schnell mit einem Baumwolltuch abwischen so das eine silbrig glänzende Schicht zurück bleibt

    - Ein Ende der Schwemmzinnstange und das Blech gleichzeitig erhitzen

    - Nach und nach das Blechstück mit einem Zinntupfer neben dem anderen abdecken bis eine dicke Schicht entsteht

    - Dann die Schicht wieder erwärmen und mit einem Lötholz (mit Öl getränkt damit nichts klebt) die Fläche ebnen bis die Schicht gleichmäßig ist und alle Lufteinschlüsse raus sind

    - Danach gut abkühlen lassen und die Fläche mit einer Karosseriefeile glätten

    Man kann das ganze auch noch etwas anders machen. Aber so hat man mal einen groben Leitfaden…

  • #2
    Anleitung zum Verzinnen

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    • #3
      Ooooh.... :rolleyes:

      Naja was solls, doppelt hält besser =)

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      • #4
        Mal gucken was die uns nächste Woche in der Schule so dazu beibringen werden.
        Themen:
        Zinnen
        Löten
        Schweißen
        etc.

        Schaun wir mal...
        Leute, denkt an den EP !!!

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        • #5
          Na dann mal gut aufgepasst!!!

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          • #6
            ich kühle das "Umfeld" immer mit einem nassen lappen.

            dann verzieht sich das Blech bei einer größeren Fläche nicht bzw. nur minimal!

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            • #7
              ja , zinnen ist noch alte Schule, wird leider viel zu wenig gemacht, dauert halt länger als spachteln und Zeit ist Geld.
              ..........der Weg ist das Ziel !

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              • #8
                Ich verzinne auch immer nur die scwheißnähte/punkte, das großflächigere und grobe Spachtel ich

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                • #9
                  Hallo habe auch demletzt einen angerosteten Radlauf verzinnt.Blank entrostet,verzinnungspaste ,saubergemacht,verzinnt und geraspelt.der Lacker hat dann lackiert 2Monate später blühts da schon wieder.Was lief da falsch?Wer kann mir das erklären?
                  Danke Thomas

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                  • #10
                    Hi,

                    du musst beim Verzinnen darauf achten, dass du säurefreie Zinnpaste verwendest. Die musst du später auch nicht abwaschen, da das Flussmittel nicht korrosiv wirkt. Diese Paste ist allerdings auch etwas teurer.


                    Mfg Mike

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                    • #11
                      Leider wird heutzutage in den meisen Fachbetrieben zu wennig Verzinnt auf grund des zeitaufwands etc.. aber ich sage es mal spachteln soviel wie nötig aber so wennig wie möglich... gut ok die Spachtelmassen sind auch die Jahre besser geworden aber bei ecken und kannten Verzinne ich lieber noch und spachtel nur dünn

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                      • #12
                        en Arbeitskollege hat von nem Vertreter Zinnspachtel bekommen,
                        anstatt zu verzinnen.

                        Aber keine ahnung obs was taugt

                        Hat jemand schon Zinnspachtel verwendet?

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                        • #13
                          Hallo,

                          wir hatten damals bei uns im Betrieb auch Zinnspachtel bekommen, den wir bei Mercedes einsetzen sollten, aber ganz ehrlich. Dadurch wurde auch keine bessere Rostvermeidung bzw. das Einfallen komplett reduziert.

                          Ich persönlich verzinne nur Schweißnähte, clean Arbeiten und das wars. Den Rest probiere ich so gut wie möglich auszubeulen, isoliere mit EP, baue dort meine Spachtelschicht auf und schleife vor jedem neuen Spachtelauftrag die Randzonen mit 240 Körnung nach. Bei größeren Vorschäden, schleife ich nur mit Klotz bis 240 ein, dann kommt Füller drauf, im Anschluß schleife ich mit einem Exzenter kurz die Oberfläche an, dann schleife ich mir die Fläche erneut mit einem Klotz "Trocken&nass" und Kontrollfarbe ein.


                          Gruß Mike

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                          • #14
                            Zitat von Thomas1 Beitrag anzeigen
                            Hallo habe auch demletzt einen angerosteten Radlauf verzinnt.Blank entrostet
                            Auf Restrost bringt verzinnen nix, da rostet es nur noch mehr, schon durch die Säure in der Paste.

                            Dazu kommt noch ein kaum sichtbares Loch in dem Blech, damit von der Rückseite das Wasser oder Feuchtigkeit in dem Aufbau rein kommt.

                            So was hält natürlich nicht lange.
                            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                            Francis Picabia 1879-1953

                            Kommentar


                            • #15
                              Auf Restrost bringt verzinnen nix, da rostet es nur noch mehr,
                              Absolut richtig!!
                              Noch eines bzgl. verzinnen(verschwemmen): verzinnen dient nicht dazu Löcher oder anderweitige Spalte zu verschließen!! Verschwemmen dient ausschließlich dem ebenen (formgebung usw.) von metalischen Oberflächen.
                              Zinn dient also nur als Spachtelersatz! Nachteil vom verschwemmen: durch hitzeeinwirkung geht der rückseitige >Rostschutz ( Lack ect.) verloren..wird sozusagen weggebrannt! Folge: es rostet nun von der Rückseite schneller als du gucken kannst! Deswegen ist hier besonders auf die Hohlraumversieglung der Rückseite zu achten.
                              Verschwemmen wurde ich aus heutiger sicht nur Reparaturbleche an Radläufen wo starke verwindungen auftreten könnten!
                              Ansonste ist das ganze Verschwemmen gedöns....nicht Zeitgemäß!
                              Keine angst..ich selbr habe das verschwemmen in meiner Ausbildung als Karosseriebauer erlernt. War auch in der Oldtimer-Restauration tätig. Auch ist mir die moderne Unfall-Instandsetzung bekannt. Ich bin kein freund des verschwemmens.
                              Es gibt keinen grund eine dünne Spachtelschicht durch eine Zinnschicht zu ersetzen...zumeist auch auf der verzinnten Stelle der Lacker 100% noch eine Spachtelschicht aufträgt!!!
                              Meine methode...so gut beulenfrei arbeiten..das die Spachtelschicht im Millimeterbereich bleibt!
                              Bezüglich säurehaltige Zinnpasten...es gibt mitlerweile auch säurefreie Zinnpasten....was allerdings nicht aufs anschließende Hohlraumkonservieren einfluß hat.
                              Zinn gehört auf ein Oldtimer.
                              mfg Ralf

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