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  • #31
    das zählen mach ich auch nur mit den punkten siehste die einstellung besser

    versuch mal den abstand pistole objekt gleich zu lassen. oft lag es bei mir daran. oder einfach zu wenig material aufgetragen

    gruss

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    • #32
      Hm. Tja, der Abstand. Da achte ich schon sehr drauf, weil er
      anscheinend wichtig dafür ist, wie trocken das Spitzgut auf dem
      Objekt ankommt, was wiederum wichtig ist, ob der Lack ver-
      läuft oder nur eine rauhe Schicht aus einzelnen Tröpfchen er-
      zeugt. Genauer als 20cm +/-4cm krieg ich auf die Schnelle aber
      noch nicht hin. Andererseits habe ich irgendwo ein Profi-Video
      gesehen, wo die noch stärker variiert haben.

      Werde morgen erst mal meine Sata erforschen. Vielleicht kann
      ich da noch was reißen. Bisher habe ich es so gemacht: Luftdruck
      beim ersten Versuch versehentlich auf 2,0 Bar (auf dem Plätzchen-
      dosendeckel ), danach alles mit 2,5 Bar. Hatte zuerst den Druck
      der HVLP mit der RP verwechselt. Dennoch war der Verlauf
      zumindest nicht völlig falsch.

      Den Hubbegrenzer der Düsennadel habe ich auf gefühlte 3/4
      des maximal möglichen rausgeschraubt, weil ich Angst hatte, der
      ganze Kram könnte hinten rausfliegen, weil das Gewinde nicht
      genügend greift. Allerdings habe ich zwischendurch mal ohne
      ernsthaft drüber nachzudenken, was ich da eigentlich mache,
      dran herum gedreht.

      Den Luftverteiler (wenn ich mich nicht irre das seitliche Rädchen)
      habe ich nicht angefasst. Habe die Einstellung des Vorgängers
      übernommen. Das komische ist nur - und das ist mir heute erst
      richtig bewusst geworden - , dass die Luftkappe mit den
      beiden Horndüsen für ein gewünschtes ovales Spritzbild
      eigentlich falsch steht. In einem Lackierbuch, das ich hier
      habe, ist das Oval in der gleichen Richtung wie die Luftkappe.
      (also parallel zur Verbindungslinie der beiden Horndüsen)
      Bei meiner Sata ist das Oval senkrecht zu dieser Verbindungs-
      linie. Wie gesagt, das habe nicht ich so eingestellt, sondern
      anscheinend der Vorbesitzer. Ich habe diesen Regler noch
      nicht angefasst. (glaube ich zumindest) Vielleicht war das
      auch der Grund, warum der Vorbesitzer die Knarre verkauft
      hat?

      Kommentar


      • #33
        also das letzte mit dem oval hab ich nicht verstanden

        gibt doch nur 3 stellschrauben devilbiss

        unten die am griff ist luft ganz raus
        mitte material menge ganz rein und dann 1,5-2 umdrehungen raus
        oben ganz raus ist breitstrahl und ganz rein kreis rund

        und die stellung der kappe ist nur breitstrahl ob vertikal oder horizontal (90grad gedreht)
        hornbohrungen horizontal > breitstrahl vertikal

        sata
        rad vorne für breit & rund strahl

        verdünnung in die gun und dann gegens licht sprühen und verstellschraube oder rad für breit rundstrahl verstellen dann siehste wie sich der strahl ändert

        gruss

        Kommentar


        • #34
          Danke Yeah für deine Erklärung. Ähnelt sehr stark der Anleitung,
          die mir Pega per PN geschickt hat. Auch hier hat er sehr gut
          erklärt, wie man eine Pistole systematisch einstellen kann. Wollte
          das eigentlich heute probieren, aber ich 'musste' heute Nachmittag
          fliegen und hatte deshalb keine Zeit dazu. Dann kam noch das
          Paket mit der Schrott-Ebay-Pistole....

          Nu habe ich das auf morgen verschoben.

          Kommentar


          • #35
            Habe es heute gewagt, meine Lackierkünste auf der Motorhaube
            meines Autos anzuwenden.

            Dellen habe ich vorgestern schon gespachtelt und verschliffen.
            Zunächst habe ich die Motorhaube aufgerauht mit dem Excenter-
            Schleifer und Schleifvliesscheibe Ultra Fine (grau) aus dem
            Partnershop. Danach mit Verdünnung und anschließend
            mit Silikonentferner gereinigt. Sehr ausgiebig. Zum Schluss
            habe ich zum ersten Mal meine speziellen Staublappen aus
            dem Partnershop getestet. Die sind wirklich absolut gut!!

            Die Temperaturen lagen um 17°C bei 57% Luftfeuchtigkeit.
            Nach dem Mischen von Füller 4+1, Härter und Verdünnung
            15% habe auch zum ersten Mal den Viskositätsmessbecher
            getestet und war sofort geschockt:
            Meine fertige Füllermischung brauchte 30 Sekunden für einen
            Durchlauf. Habe dann so viel 2K-Verdünner dazugegeben,
            dass die Viskosität auf 22 Sekunden reduziert wurde.
            Nun war die Konsitenz etwa wie Buttermilch von Müller.

            Das Aufspritzen klappte hervorragend. Noch glatter als bei
            meinen ersten Versuchen. Habe mir echt überlegt, auf das
            überschleifen zu verzichten. Habe dann aber doch noch mal
            kurz mit 400 Schleifpapier drüber gewischt und wieder ent-
            staubt. Allerdings merkte ich, dass ich an der herunter-
            gezogenen Vorderkante der Haube beim Spachteln paar
            kleine Lackabplatzungen übersehen habe. Das saht nicht
            sehr schön aus. Aber für Spachteln und Nachfüllern hatte
            ich keinen Nerv.

            Beim Trocknen des Füllers zogen sich im Bereich der Lack-
            Abplatzungen ganz kleine Fältchen. Schätze mal 0,25mm
            Faltendicke und Höhe und wenige Millimeter Länge. Habe
            das glaube ich auch fotografiert. Hier hat sich die Entscheid-
            ung, nicht zu spachteln und neu zu fillern bereits gerächt.

            Auch an einer Nut in der Haube gab es diese Falten.
            Kann sein, dass ich hier vielleicht nicht so ausführlich
            mit Silikonentferner gearbeitet habe.

            Nach dem Aushärten bin ich über die entsprechenden
            Stellen noch mal mit dem Excenter mit 400 drüber. Aber
            die Falten waren erst weg, als ich bis aufs Blech runter
            geschliffen hatte. Weil ich aber keinen Nerv mehr hatte,
            habe ich diese Stellen nicht mehr neu gefüllert, sondern
            habe einfach die gelbe Farbe drüber gespritzt.

            Die Haube wurde überall perfekt, außer an diesen beiden
            Stellen und dort, wo die Insekten kleben geblieben sind.
            Die Stellen, wo ich aufs Blech runtergeschliffen hatte, deckten
            nicht perfekt, war aber noch im grünen Bereich.
            Die eine Stelle, wo ich bis aufs Blech runtergeschliffen hatte,
            habe ich dann aber doch noch mal abgeschliffen und den Füller
            drauf gestrichen. (nicht gespritzt, weil ich die PRI-PRO dafür
            nicht nochmal einsauen wollte.) Der Anstrich war sehr ungleich-
            mäßig. Kein Vergleich mit dem Arschglatten Spritzgut.

            Nach ca 1 Stunde Trockenzeit bin ich kurz mit dem Staublappen
            drüber um die Insekten wegzuwischen. Die mit Füller gestrichene
            Stelle habe ich abgeklebt, weil sie noch nicht genügend
            ausgehärtet war. Da kommt später ein Aufkleber drauf.
            Dann habe ich den Klarlack drüber gespritzt. Auch den habe
            ich mit dem Messbecher kontrolliert. Der lag auf Anhieb bei 22
            Sekunden.

            Diesmal dachte ich mir, trage ich den Klarlack gleich so dick
            auf, dass von vorne herein keine Orangenhaut entsteht, was
            auch auf der liegenden Fläche ziemlich gut gelungen ist. Nur an
            der heruntergezogenen Front gab es eine leichte Gardine. Die
            habe ich durch Abtupfen mit dem Küchenlappen verschlimm-
            bessert. Allerdings kamen während der AbtrockenZeit noch
            eine Menge Insekten dazu. Schätze mal so 10 Stück, die jetzt
            mit den Beinen im Klarlack stecken. Die poliere ich morgen
            noch weg.

            Alles in Allem würde ich sagen, desaströs, aber man lernt dazu.

            Kommentar


            • #36
              Also viel schlechter und unprofessioneller geht's nimmer....
              RTFM!

              Kommentar


              • #37
                <KLUGSCHEISS AN>
                Arbeit ist halt nur begrenzt durch Kapital (=teure Pistolen) zu ersetzen....
                <KLUGSCHEISS AUS>
                Sich intensiv mit der Materie auseinander zu setzen ist der beste Weg es beim nächsten Mal besser zu machen.
                Theorie das eine, Praxis das andere.
                Wünsche dir zukünftig mehr Erfolg!

                Kommentar


                • #38
                  Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
                  Also viel schlechter und unprofessioneller geht's nimmer....
                  Stimmt, ich hätte mir gedacht der Junge setzt sich theoretisch schon mal stark auseinander, der wird wohl mit sehr viel Wissen in die Sache einsteigen.

                  Da kann man noch so viel aus dem Forum rauslesen, es umzusetzen ist die andere Sache. Hier werden nicht nur fundamentale Fehler gemacht, nein, auch ganz viel Schlampigkeit und Ignoranz steckt dahinter. Das geht beim Lackieren gar nicht.

                  Trotzdem, einfach beim nächsten Mal besser machen.

                  Irgendwie ist der Threadtitel voll daneben.

                  Kommentar


                  • #39
                    Zitat von Karl Römer Beitrag anzeigen
                    ..., aber man lernt dazu.
                    Oder auch nicht. Alles in allem eine grausame Geschichte.

                    Kommentar


                    • #40
                      wenn karl perfekt wäre würde er hier nicht fragen etc > ist das hier ein forum für besonders schlaue oder dürfen hier auch fehler dokumentiert werden ?

                      sind zwar einige unnötige fehler bei aber jeder fängt mal klein an

                      gruss

                      Kommentar


                      • #41
                        Zitat von Karl Römer Beitrag anzeigen
                        Allerdings merkte ich, dass ich an der herunter-
                        gezogenen Vorderkante der Haube beim Spachteln paar
                        kleine Lackabplatzungen übersehen habe. Das saht nicht
                        sehr schön aus. Aber für Spachteln und Nachfüllern hatte
                        ich keinen Nerv.

                        Beim Trocknen des Füllers zogen sich im Bereich der Lack-
                        Abplatzungen ganz kleine Fältchen. Schätze mal 0,25mm
                        Faltendicke und Höhe und wenige Millimeter Länge. Habe
                        das glaube ich auch fotografiert. Hier hat sich die Entscheid-
                        ung, nicht zu spachteln und neu zu fillern bereits gerächt.

                        Auch an einer Nut in der Haube gab es diese Falten.
                        Kann sein, dass ich hier vielleicht nicht so ausführlich
                        mit Silikonentferner gearbeitet habe.
                        Weil ich aber keinen Nerv mehr hatte,
                        habe ich diese Stellen nicht mehr neu gefüllert, sondern
                        habe einfach die gelbe Farbe drüber gespritzt.

                        Die eine Stelle, wo ich bis aufs Blech runtergeschliffen hatte,
                        habe ich dann aber doch noch mal abgeschliffen und den Füller
                        drauf gestrichen. (nicht gespritzt, weil ich die PRI-PRO dafür
                        nicht nochmal einsauen wollte.) Der Anstrich war sehr ungleich-
                        mäßig.

                        Nach ca 1 Stunde Trockenzeit bin ich kurz mit dem Staublappen
                        drüber um die Insekten wegzuwischen. Die mit Füller gestrichene
                        Stelle habe ich abgeklebt, weil sie noch nicht genügend
                        ausgehärtet war. Da kommt später ein Aufkleber drauf.
                        Nur an
                        der heruntergezogenen Front gab es eine leichte Gardine. Die
                        habe ich durch Abtupfen mit dem Küchenlappen verschlimm-
                        bessert.

                        Alles in Allem würde ich sagen, desaströs, aber man lernt dazu.
                        Wie man sehen kann, stimme ich b2b voll zu. Das strotzt nur so von Ignoranz und Schlampigkeit.

                        Da brauch man kein Ingenieur zu sein um sich denken zu können, daß wenn man mit nem Küchenlappen im Klarlack rummacht, es nur schlimmer werden kann.

                        Da nützt es auch nix, wenn man hunderte von Euro in eine Top Ausrüstung ballert, man aber selber weder die richtige Einstellung, Geduld und Fingerspitzengefühl hat.
                        RTFM!

                        Kommentar


                        • #42
                          Also viel schlechter und unprofessioneller geht's nimmer....
                          Thomas, du darfst ruhig über meine ignoranten und schlampigen
                          Bemühungen lachen und von mir aus auch den Kopf schütteln.
                          Aber spare trotzdem nicht an konstruktiver Kritik. Dann geht
                          es auch voran und das Spielen (denn ich bin kein Profi, muss also
                          auch nicht professionell sein) mit den Farben macht noch
                          mehr Spaß.

                          Kommentar


                          • #43
                            Zitat von Karl Römer Beitrag anzeigen
                            Aber spare trotzdem nicht an konstruktiver Kritik.
                            das ist hier ja eigentlich das Making of.....

                            Für Hilfestellung sind andere Bereiche gedacht.


                            Mal nen Tipp oder zwei ist ja kein Problem....aber das ist viel zu viel und sprengt den Thread.

                            poste mal jede menge Bilder, das bringt sonst nix.............du tippst dir die Finger wund---und evtl is die Ursache ganz ne andere, als wie du beschreibst.

                            (ist in etwa so, wie wenn meine Frau ein ungewöhnliches Motorgeräusch beschreibt^^ nix für ungut--iss aber so)

                            Kommentar


                            • #44
                              Zitat von Karl Römer Beitrag anzeigen
                              Thomas, du darfst ruhig über meine ignoranten und schlampigen
                              Bemühungen lachen und von mir aus auch den Kopf schütteln.
                              Aber spare trotzdem nicht an konstruktiver Kritik. Dann geht
                              es auch voran und das Spielen (denn ich bin kein Profi, muss also
                              auch nicht professionell sein) mit den Farben macht noch
                              mehr Spaß.
                              Das kann man leider konstruktiv kaum mit Kritik versehen, da das tatsächlich den Rahmen hierbei sprengen würde. Es ist auch mehr als mühsam solche langen Ausführungen zu lesen und dann zu interpretieren. Einfach ein Ding der Unmöglichkeit hierauf einzugehen. Denk daran "In der Kürze liegt die Würze"

                              Kommentar


                              • #45
                                "In der Kürze liegt die Würze"
                                Ich muss zugeben, dass meine langen Texte für Leute,
                                die mir wirklich helfen wollen, die oft Profis sind, und bei
                                denen Zeit Geld ist, eine Zumutung sein können.

                                Werde in Zukunft weniger schreiben und dafür
                                mehr und bessere Bilder hier einstellen.

                                Kommentar

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