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Außensanierung Peugeot Boxer Kastenwagen - Pössl Wohnmobil

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  • Außensanierung Peugeot Boxer Kastenwagen - Pössl Wohnmobil

    Hallo,
    ich bin Gismo (Christoph), Hobby Auto-Schrauber, der seine eigenen Autos TÜV-Fertig macht und ich lackiere immer wieder unsere Stock Car Autos selbst, sodass ich mir ein akzeptables Ergebnis zutraue (Diese Lackierungen sind grob waschen und ohne Vorarbeiten halt "anmalen" und das vor jedem Rennen).
    Ich bin kein Karosseriebauer oder Lackierer, daher sind nicht perfekt ebene Flächen und Lackfehler in gewissem Rahmen Vorprogrammiert. Aber alles ist besser, als der jetzige Zustand.
    Ich habe im Internet quasi nichts über großflächige Komplett-Selbstlackierungen von Anfang bis Ende gefunden, daher meine Initiation, diese ausführlichere Fotostory / Dokumentation zu erstellen und vielleicht interessiert es den ein oder anderen hier..
    Auch wurde in allen möglichen Foren immer wieder nach kompletten Listen von Materiel / Zubehör gefragt, was eigentlich nie so wirklich für Laien mit solchen Vorhaben ausführlich beantwortet wurde.

    Ausgang ist mein vor 3 ½ Jahren gebraucht gekauftes Wohnmobil auf Peugeot Boxer 230L Kastenwagen Basis, mit mittlerem Hochdach. Baujahr 2002; Motor: 2,8L HDI mit 94KW.
    Er ist in dem typischen Kastenwagen-Blau Original Lackiert und hat das ebenso typische und über zig Baujahre lang vorhandene Decklack abblättern, sodass die weiße Grundierung offen liegt.
    Diese wird dann mit den Umwelteinflüssen „mehlig“ und hinterlässt sehr hartnäckige weiße Spuren auf allem darunterliegendem und die Farbe blättert noch schneller weiter ab!
    L

    So damals gekauft, nahezu keine Lackabplatzer, bzw. Grundierung sichtbar. Der Vorbesitzer hat mit Walze Stellenweise schon nachlackiert (Dunkelblaue Flächen auf dem Dach und Links großflächig). Dachte ok, dann hab ich ja die nächsten Jahre Ruhe vor dem bekannten Lack-abblättern.

    Den Zustand von der Ausgangssituation, direkt vor Beginn des Projektes sieht man nachher, nach dem Aufkleber entfernen (Vorher-Bilder vergessen).

    Nach vielem lesen in Foren und letztendlich die Unterhaltung mit einem Lackierer ergab, dass die Grundierung „irgendwas hat“, oder bei der Verarbeitung im Werk etwas falsch gemacht wurde.
    „Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, schleif alles, auch die Grundierung ab und mach einen neuen Lackaufbau“.
    Der neue Aufbau wird 2K Epoxy-Grundierfüller , 2K Epoxy-Spachtel und 2K HS Decklack auf Acryl-Basis, in RAL 5002 glänzend (Ultramarinblau).

    Bei dem 18 Jahre alten Kastenwagen lohnen sich grob 6000€ nicht, ihn neu vom Fachmann komplett machen zu lassen, das wäre ja bald eine Wert-verdoppelung und ich mach sowas gerne.
    Daher mein Entschluss ihn selbst zu lackieren.
    Folieren fällt raus, da ich glaube das der Lack weiterhin abblättert, wie unter dem Walzen-Lack auch und das gäbe dann Blasen, wo sich Feuchtigkeit schön einnisten könnte…
    2-Schicht Lacke sind noch mehr Arbeit und Kunstharzlacke sind ohne Klarlack weich und sehr Kratzempfindlich, also auch blöd.
    Dass das keine Neuwagenlackierung wird ist mir klar, aber alles ist besser als der jetzige Zustand und der verschlechtert sich deutlich sichtbar jedes Jahr, bzw. bei jeder Wäsche fliegen blaue Lackstücke herum!
    Und ich glaube so sauber, dass man Staubeinschlüsse gleich erkennen kann, ist das Wohnmobil selten, da ich einen Außenstellplatz, unter einer Art Carport auf einem Hof habe J
    Bild kurz nach dem Kauf, Ende 2017.

    In dem Zug der Neulackierung, werde ich einige Dinge am Wohnmobil gleich mit erneuern, wegen Kaputt, brüchig, hässlich, oder zu erwarten ist, dass es beim Demontieren kaputt geht, aufgelistet in der Einkaufsliste weiter unten.

    Lackiert wird die Karosserie-Außenhaut bis zu den Türdichtungen hin, bis zum Schweller und sonst mindestens etwas über sichtbare Kannten hinein.
    Kurz gesagt, alles wo Sonne hinkommen kann und ein Stück weiter zur Sicherheit.
    Warum beziehe ich mich auf die Sonne?
    Das Lack-Problem ist aus meiner Sicht an den Stellen am schlimmsten, wo die meiste Sonne draufknallt (Die obere Hälfte des Kastenwagens).
    Umso weiter runter, desto „besser“ ist der Lack noch, z.B. im Schatten an den Tür-Innenseiten blättert nirgends Farbe ab.
    Alle Anbauteile werden komplett lackiert, sodass man auch bei geöffneten Türen das alte Blau nicht mehr sieht.
    Angehängte Dateien

  • #2
    Der generelle Plan:
    • Die ganzen Dekor-Aufkleber mit Kunststoffschaber und Kleberentferner wegmachen.
    • Das komplette Wohnmobil mit intensivreiniger gründlich waschen.
    • Alles abbauen was möglich ist (Kotflügel, Haube, alle Türen, Womo-Fenster, Rücklichter, usw.), die Türen werden soweit möglich komplett zerlegt.
    • Dellen wo es möglich ist, so gut es geht ausbeulen à Umso besser ausgebeult wird, desto weniger Spachtel ist später nötig, da Spachtel zu dick aufgetragen gerne reißt.
    • Lackierkabine bauen.
    • Alle Flächen, wo Sonne hinkommen kann, bis zum Blech abschleifen, vorhandenen Rost entfernen.
    • Dichtfugen an der Karosse kontrollieren, was nicht tip top aussieht, mit Flex und Zopfbürste entfernen.
    • Jetzt kommt dann 2K Epoxy-Grundierfüller auf das abgeschliffene Blech, der laut einigen Lackier- und Restaurierungs Foren eine sehr gute Rostschutzeigenschaft hat.
      Der darf nach dem trocknen / aushärten auch direkt überspachtelt werden und ist nicht hygroskopisch (nimmt keine Feuchtigkeit / Wasser auf).
    • Mit 2K Epoxy-Spachtel werden nun die verbleibenden Unebenheiten / Dellen gespachtelt.
      (Epoxy-Spachtel darf Nass geschliffen werden und ist generell Feuchtigkeitsresistent, falls der Lack an Dichtfugen, durch Steinschläge, oder sonst irgendwie mal reißen sollte).
    • Jetzt die entfernten Dichtfugen wieder mit Karosserie Klebe-Dichtmasse neu machen.
    • Spachtel in feiner werdenden Stufen mit 120-er, 240-er und 400-er Körnung eben schleifen und wieder Epoxy Grundierfüller auf die geschliffenen Bereiche aufbringen.
    • Jetzt wieder alles mit 400-er glattschleifen, mit 600-er nachschleifen und Final glatt schleifen mit P800-er Schleifleine im Nassschliff.
    • Abschließend dann mit dem 2K HS Acryllack so in 2,5 Schichten lackieren.
    • Vor jedem Arbeitsgang (Abschleifen, Grundieren, Spachteln, Grundieren, Decklack) natürlich gründlich mit Silikonentferner Putzen und mit Staubbindetücher nochmals drüber.
    • Alles wieder zusammen bauen und hoffentlich freuen J.

    Alles gleichzeitig wird zu viel für mich alleine, daher stell ich mir vor, erst alle Anbauteile zu machen (Türen, Haube, Kotflügel) und dann die Karosse in einem zweiten Durchgang.

    So mal die Theorie, bin selbst gespannt, wie sich das so alles entwickelt.

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    • #3
      Die Eigenbau-Lackierkabine:
      Ich habe viel, auch erschreckendes über Eigenbau-Lackierkabinen in Foren gelesen.
      Abschuss waren so 30 Leuchtstoffröhren mit Starter IN der Kabine, oder eine Gaskanone im Winter. Von Explosionsgefahr haben manche glaub echt noch nie gehört.
      Meine Kabine wird sicher nicht perfekt, aber zumindest so sicher wie privat möglich.
      • Die Kabine entsteht aus Dachlatten und Folie in einem Schopf auf dem Hof, wo ich auch immer an den Hobby-Autos schraube. Die Maße: L x B x H ca. 9m x 4,5m x 4,2m.
      • Transparente Baufolie in 0,2mm Stärke an das Gerippe / Wände / Decke tackern, das müsste dann zusammen mit „Panzerband“ („Gaffa“) alles ziemlich dicht werden.
      • Als Einfahrtsöffnung mach ich Klettband an die Latten des Gerippes und an die Folie, sodass ich die Einfahrt problemlos öffnen und schließen kann und diese auch einigermaßen staubdicht ist.
      • 10 St. 20W kaltweiße LED Strahler AUßEN an die Kabine und durch die transparente Folie leuchten lassen, so brauch ich keinen Ex-Schutz.
        Bei mehrmaliger Verwendung der Kabine muss man vielleicht mal die Bereiche vor den Strahlern ausschneiden und frische Folie mit Klebeband dran machen oder putzen.
      • Ich verwende 4 St. KFZ Lüfter von Klimaanlagen, die auf der geschlossenen Kabinen-Stirnseite 2x oben und 2x auf halber Höhe in die Kabine PUSTEN, also nicht mit Lack und/oder Nebel in Kontakt kommen.
        So hab ich auch Überdruck in der Kabine, der bei eventuellen Undichtigkeiten der Kabine keinen Staub rein zieht, sondern raus drückt.
      • Zwischen Lüfter und Kabine kommt so eine Blau-Weiße Filtermatte, Filterklasse G4, damit ich keine Tiere und Staub in die Kabine puste.
      • Abluft auf der gegenüber liegenden Seite (An der Einfahrt), größer als die Zuluft-Öffnungen, ebenfalls mit einer G4 Filtermatte um den Farbnebel aufzufangen.
      • Heizung realisiere ich keine, ich warte auf entsprechende Temperaturen, das wäre mit Ex-Schutz für meinen Geschmack zu aufwändig und zu teuer.
      • IN der Kabine habe ich so keinen Strom und/oder etwas das Funken verursachen kann.
      • Um auf das Dach zu kommen hab ich ein kleines Alu Leiter-Gerüst gekauft (Im Laufe der Vorarbeiten ein zweites gekauft).
        Das Heck und andere Bereiche werden dann mit einer Bockleiter lackiert.
      Gedachter Ablauf: Wohnmobil rein, Einfahrt offen lassen, Lüfter und Licht einschalten.
      Alles mit Druckluft in Windrichtung zur Einfahrt abblasen, etwas warten und dann die Einfahrt zu machen, wieder warten (Staub absetzen / beruhigen) und dann mit Silikonentferner alles putzen und direkt vor dem Lackieren mit Staubfangtuch nochmal über alles drüber gehen.

      Jetzt Grundieren bzw. Lackieren, danach so 2 Stunden warten (Gröbste Lösemittelausdünstungen denke ich vorbei), Lüfter und Licht aus, über Nacht trocknen lassen.
      Am nächsten Tag nur die Einfahrt auf machen und so 2 Stunden auslüften lassen.
      So dürfte mit den Lösemittel-Dämpfen nichts passieren, meine ich.


      Über Mietkabinen hab ich auch nachgedacht, aber auch öfter schlechtes darüber in Foren gelesen, von wegen, „wir haben was dringendes, du musst raus“.
      Druck kann ich bei meiner ersten Komplettlackierung nicht brauchen und wer weiss, ob ich terminlich alles so hinbekomme, wie jetzt mal geplant. Termin versäumen, warten, bis wieder was frei wird…
      Und die dauernde hin und her kutschiererei hinterlässt sicher auch Spuren, wenn man keine professionellen Transportmöglichkeiten für Anbauteile hat.

      Meine Skizze der Lackierkabine, Maße werden spontan vor Ort bei Bedarf etwas angepasst:
      Die Höhe ist eigentlich zu hoch, aber ich wollte die vorhandene Schopf-Dachbalken Konstruktion zwecks Stabilität nutzen.
      Angehängte Dateien

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      • #4
        Nach meiner Einkaufsliste müsste ich die Kabine mit grob 520€ hinbekommen, was meiner Meinung nach echt in Ordnung ist. Vorhanden sind allerdings auch schon: KFZ-Lüfter,
        Tacker mit Nadeln, Kompressor, Lackierpistole SATA Jet RP mit 1,3mm Düse, Exzenter Schleifer, Leitern und manches Kleinzeugs, wie Stecker für die Beleuchtung, oder Anschlussleitungen für die Lüfter.
        Und hier mein Ergebnis nach grob 4 Monaten suchen, zusammenstellen, unzählige Shops vergleichen, Kosten optimieren und eeeewig viel im Internet lesen: Günstiger geht nicht mehr.

        Ich finde es krass, dass der eigentliche Lack mehr oder weniger der kleinste Teil der Kosten ist, aber man braucht eben seeehr viel Drumherum, wenn man fast alles erst kaufen muss.
        Rein das Lackieren mit Kabine für ca. 1420€ find ich gegenüber ca. 6000€ sehr gut J
        • Mit den nachträglich gekauften Sachen dann insgesamt ca. 2100€ nicht mehr ganz so spott billig, aber auch noch in Ordnung.
          Gute 200€ kann man aus der ersten Liste ja auch streichen, dann wären es ca. 1900€ für das Lackieren mit Kabine und allen Vorbereitungen.
          Ich hab jetzt eben ein paar unnötige Sachen für ein zukünftiges Projekt rumliegen
          J

        Da verkrafte ich dann auch etwas mangelnde Perfektion, wobei ich schon ein recht gutes Ergebnis erwarte.

        Erst kommt die ursprügnliche Einkaufsliste, im Anschluss danach kommt die Korrektur-Liste, was ich während dem Projekt zusätzlich noch gekauft habe und nicht verwendet habe (gestrichen werden kann).
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        • #5
          Es hat sich noch hier und da was geändert, was dazu, etwas weg, aber im großen und ganzen hat es gepasst mit der Einkaufsliste.

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          • #6
            So, jetzt zur eigentlichen Fotostory:
            Bevor der Handwerkliche Teil beginnt, die große Shopping-Tour im Januar gestartet, das Weihnachtsgeld + mehr, hab ich unter die Leute gebracht! J
            Dank Corona wurde alles deutlich später als geplant, aber was soll´s, geplante Termine mit dem fertigen WoMo z.B. Pfingsten, sind ja auch gestrichen.

            Und los geht´s mit den ersten Vorbereitungen und Test´s für die Lackierkabine.
            Packt das Schaltnetzteil die 2 KFZ-Lüfter? à Nein, beim Einstecken vom zweiten Lüfter bricht die Netzgeräte-Spannung zusammen! (Da war meine Stromzangen-Messung von dem Anlaufstrom der Lüfter vorab wohl zu ungenau).
            Ok, mit Autobatterie den 2. Lüfter „anschubsen“ und schnell an das Netzgerät? à Ja, geht.
            Anlaufstrom aus dem Stand ist zu groß, wenn schon ein Lüfter läuft. Aber wenn der zweite sich durch Batteriebetrieb bereits dreht, geht es.


            Den Aufnahme-Rahmen für die Lüfter und Filter basteln:
            Hoffentlich ist noch genug Luftzug nach der Filtermatte vorhanden: à Ja, fühlt sich doch ganz gut an, muss im Endeffekt in der fertigen Kabine dann getestet werden.

            Das Ganze 4-mal aufgebaut.

            Ok, soweit alles gut und keine gravierenden Überraschungen erlebt.
            Hatte noch Bedenken wegen den 2 Punkten
            J
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            • #7
              Hallo Gismo!

              Sehr interessanter Beitrag, zum Glück ich bin nicht der Einzige welcher so einen Aufwand treibt um sich zu Hause "Spielen" zu können.

              Mir fiel auf:
              1. ich würde nach EP Grundierung nicht mehr mit 400er schleifen, sondern gleich 600 oder 800.
              2. ich habe 60 Stück 4W LEDs genommen wegen besserer Verteilung des Lichts.
              Bei den Lüftern habe ich einen starken für 230V welchen ich auch regeln kann und vor dem Lüfter eine 20kW Heizung womit auch Aussentemperaturen von leicht unter 0°C kein Problem sind.

              Weiter so und uns immer Informieren!

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              • #8
                Sorry, gibt gerade Probleme mit dem Speicherplatz hier, geht demnächst weiter

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                • #9
                  Zitat von Krallenpeter Beitrag anzeigen
                  Hallo Gismo!

                  Sehr interessanter Beitrag, zum Glück ich bin nicht der Einzige welcher so einen Aufwand treibt um sich zu Hause "Spielen" zu können.

                  Mir fiel auf:
                  1. ich würde nach EP Grundierung nicht mehr mit 400er schleifen, sondern gleich 600 oder 800.
                  2. ich habe 60 Stück 4W LEDs genommen wegen besserer Verteilung des Lichts.
                  Bei den Lüftern habe ich einen starken für 230V welchen ich auch regeln kann und vor dem Lüfter eine 20kW Heizung womit auch Aussentemperaturen von leicht unter 0°C kein Problem sind.

                  Weiter so und uns immer Informieren!

                  Danke.
                  ich spiel damit gedanklich seit 2 Jahren, seit letztem Jahr ist es sicher, da das WoMo immer schneller immer schlimmer aussah und ich bastel handwerklich sehr gerne als Ausgleich zum Bürojob.
                  Hab alles rund ums Auto von meinem Bruder gelernt (KFZ-Ler) und durch das Stock Car Hobby.

                  Ich hab mich da für 400-er entschieden, weil es damit auf Flächen schon recht lange dauert, bis die unruhige Oberfläche vom Grundierfüller endlich einheitlich glatt ist.
                  Bin mittlerweile am Innenkanten blau lackieren, aber das kommt alles bis zum heutigen Stand, sobald das mit dem Speicher hier geklärt ist

                  Das Licht ist in der Kabine soweit echt in Ordnung. Hatte bisher keine Probleme mit zu wenig Ausleuchtung, oder Schatten.

                  Gruß
                  Gismo

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                  • #10
                    Weiter ging es jetzt im Mai / Juni, bei besseren Temperaturen und neuer HU / Gasprüfung mit der Lackierkabine. (Wie gesagt, erst wegen Corona und dann noch TÜV Mängel alles später geworden).

                    Die LED-Strahler etwas nach hinten versetzt, damit die Folie nicht an die Strahler kommen kann. Ich weiß, diese Freiluft-Verkabelung ist nicht optimal. Zugentlastungen sind vorhanden!

                    Meine erste Folienbestellung war ein Flopp, sollte transparent sein, war aber grün, also eine zweite bestellt, die war dann wirklich transparent.
                    Da kann man in der Einkaufsliste jetzt eigentlich auch die weiße Abdeckplane für den Boden und das Abdeckpapier weg korrigieren.
                    Die jetzt zu viel vorhandene grüne Folie ist super zum Boden abdecken und Karosserie-abkleben geeignet.

                    Ich befürchtete während dem Kabinenbau, dass die billigen LED Strahler doch etwas zu schwach sind, auch wenn es 10 Stück sind, mal sehen…

                    Alles hat soweit wie geplant funktioniert.

                    Einfahrts-Öffnung mit Klettverschluss, die Blau-Weiße Abluftfiltermatte spontan auf die gesamte Kabinen-Höhe gemacht, was soll ich mit dem Filter-Rest sonst auch machen…

                    Luftversorgung mit Druckregler, Wasserabscheider und Feinfilter ist auch an seinem Platz.

                    Mit eingeschalteten Lüftern bläht sich die Kabine richtig schön in alle Richtungen auf, also Überdruck passt auf jeden Fall!

                    Als es dunkel war, hab ich mich entschlossen von bekannten noch 2 stärkere Strahler im oberen Bereich auf den Kabinen-Stirnseiten anzubringen. Jetzt ist es meine ich auf jeden Fall hell genug. Hoffe das Warm-weiße Licht der 2 Zusatz-Strahler macht keine Probleme.
                    Angehängte Dateien

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                    • #11
                      Hallo Christoph,
                      beim Entfernen von solchen Aufklebern habe ich die besten Erfahrungen mit einem Fön gemacht. Heißluft Fön war mir zu heiß - normaler Haarfön war optimal. Damit an einer Stelle die Folie erhitzen bis man sie zu greifen bekommt - dann vorsichtig in die "Kehle" heizen und genau so vorsichtig ziehen...
                      Oft bleibt aber eine Schicht Kleber am Fahrzeug. WD 40 ist eigentlich zu nichts zu gebrauchen, aber da funktioniert es (manchmal).
                      Bei meinem ersten Projekt vor über 30 Jahren war es die Zierstreifen an einem Polo Beach. Hatte alles sehr ordentlich entfernt und konnte nach der Ganz-Lackierung (hatte ich machen lassen) die Aufkleber genau über das sich abzeichnende Bild im Lack kleben. Vor dem Lackieren war nichts zu sehen, danach haben sich die alten Aufkleber exakt abgezeichnet.

                      Die Lackierkabine macht einen guten Eindruck - schön, wenn man so viel Platz hat. Wenn ich mir aber die Druckverhältnisse in einer Lackierkabine anschaue, dann würde die Folie komplett "rein gezogen" und am Objekt kleben. Das Licht scheint mir noch nicht ganz optimal zu sein.

                      Gruß quat
                      SATA X 5500 1,2I RP digital (Klarlack) und 1,3O HVLP Hippie digital (Basislack)
                      SATA minijet 4400 RP 1,2SR (für die kleinen Dinge zwischendurch)
                      SATA 100 B F RP 1,6 (Grundierfüller)

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                      • #12
                        So, die Aufkleber müssen runter:
                        Die Aufkleber sind so alt und brüchig, die gehen nur in kleinen Fetzen weg, oder Stellenweise gleich mit samt der Farbe…
                        Ich hatte recht schnell die Nase voll und hab mit Cuttermesser-Abbrechklingen die Kleber quasi abgeschabt.
                        Lackschäden sind jetzt ja kein so wirkliches Problem J
                        IMG_20200523_131713.jpg

                        Das war ne schöne Überraschung oberhalb der Windschutzscheibe.
                        Teilweise bis auf das Blech abgeschliffen und nur eine gestückelte Folie drüber geklebt…

                        Zum Glück ist der Rost überschaubar an wenigen Stellen an der Oberfläche geblieben…

                        IMG_20200523_174007.jpg

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                        • #13
                          Zitat von quat Beitrag anzeigen
                          Hallo Christoph,
                          beim Entfernen von solchen Aufklebern habe ich die besten Erfahrungen mit einem Fön gemacht. Heißluft Fön war mir zu heiß - normaler Haarfön war optimal. Damit an einer Stelle die Folie erhitzen bis man sie zu greifen bekommt - dann vorsichtig in die "Kehle" heizen und genau so vorsichtig ziehen...
                          Oft bleibt aber eine Schicht Kleber am Fahrzeug. WD 40 ist eigentlich zu nichts zu gebrauchen, aber da funktioniert es (manchmal).
                          Bei meinem ersten Projekt vor über 30 Jahren war es die Zierstreifen an einem Polo Beach. Hatte alles sehr ordentlich entfernt und konnte nach der Ganz-Lackierung (hatte ich machen lassen) die Aufkleber genau über das sich abzeichnende Bild im Lack kleben. Vor dem Lackieren war nichts zu sehen, danach haben sich die alten Aufkleber exakt abgezeichnet.

                          Die Lackierkabine macht einen guten Eindruck - schön, wenn man so viel Platz hat. Wenn ich mir aber die Druckverhältnisse in einer Lackierkabine anschaue, dann würde die Folie komplett "rein gezogen" und am Objekt kleben. Das Licht scheint mir noch nicht ganz optimal zu sein.

                          Gruß quat

                          Danke für die Anmerkungen quat.
                          Hab die Kleber auch erst mit Heißluftfön versucht abzumachen, aber da die so rissig und brüchig waren, bin ich recht schnell rabiat geworden. :-)

                          Das mit der richtigen Lackierkabine kann gut sein, dass die mit Unterdruck arbeiten.
                          Aber ich will wegen kleinen Undichtigkeiten, die ich definitiv habe, keinen Staub rein ziehen.
                          Und mit Luft absaugen, müsste ich Ex-geschützte Lüfter oder ähnliches verwenden.
                          Das ist mir viel zu teuer für den einmaligen Gebrauch.

                          Gruß
                          Gismo

                          Kommentar


                          • #14
                            Lackierkabinen haben Überdruck.
                            Nur im einstelligen Pascalbereich.
                            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                            Francis Picabia 1879-1953

                            Kommentar


                            • #15
                              So, DAS ist nun mehr oder weniger der „Vorher-Zustand“, nachdem alle Aufkleber und Kleberreste weg sind!
                              IMG_20200525_183927.jpg IMG_20200525_183955.jpg IMG_20200525_184039.jpg IMG_20200525_184111.jpg

                              Auf dem Dach sieht man schön, dass der Vorbesitzer das Dach zur Hälfte mit der Walze ohne vernünftige Vorbereitung einfach übermalt hat.
                              Überall blättert die Farbe ab.
                              IMG_20200523_195126.jpg

                              Über dem linken Hinterrad wurde schonmal abgeschliffen und ohne Grundierung mit irgendeinem 1K Zeug drüber lackiert, genauso wie an dem Dach-Holm über der Beifahrer-Türe.
                              Da ging mit dem Kleberentferner alles weg…
                              IMG_20200525_184128.jpg IMG_20200525_184200.jpg

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