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Lackierergebnis nicht zufriedenstellend

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  • Lackierergebnis nicht zufriedenstellend

    Hallo allerseits,

    ich beabsichtige, mein Auto neu zu lackieren. Dieses ist 20 Jahre alt und rot, die Lack ist so, wie rote Lacke nach einer solchen Zeit aussehen... .
    Da das Auto sehr alt ist, lohnt keine teure Lackierung bei Lackierer. Es muss daher sehr preiswert sein, also Selbstherstellung mit Spraydosen.
    --> Ich erwarte auch kein Lack wie ein Neuwagen, es kann nur besser wie jetzt werden.

    Die Testfläche gibt mir jedoch Rätsel (s. Bild) auf:
    -grundieren: keine Probleme (bis zu 2000er Schleifpapier, Oberfläche schön glatt, auch beim Blick gegen das Licht)
    -sprühen: keine Probleme, funktioniert sehr gut, keine Nasen etc , deckt sehr gut
    -gesprüht: der nasse Lack sieht richtig gut aus, man spiegelt sich sehr
    -getrocknet: Lack sieht so aus wie im stark vergrößerten Bild, es bilden sich flächendeckend solche Mikro-Poren.

    Meine Einschätzung: an den Umgebungstemperaturen kann es nicht liegen, die sind derzeit ideal. Auch die Grundvorbereitung nicht, vielfach wird ja gar nicht mal 2000er Papier verwendet.

    Woran könnt es liegen? Aus meiner Sicht eigentlich nur noch an der Lackqualität (ist "Auto-K-Racing").
    Oder sollte ich noch einen Klarlack drüber ziehen? Vorher wieder naß anschleifen?

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen :-)!

    Viele Grüße
    Marko
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  • #2
    die oberfläche scheint normal für eine dosenlackierung zu sein. hatte bis jetzt auch öfters solche oberflächen mit der dose gehabt (auch vom selben hersteller vom autozubehör) hattest du die oberfläche eigentlich vor dem lackieren gründlich mit silikonenferner sauber gemacht? ich würde dir empfelen eine lackierpistole zu verwenden. die gibt es schon für sehr wenig geld bei ebay. die sind zwar von der qualität im vergleich zu den teuren pistolen miserabel, aber man kann damit bessere oberflächen als mit der sprühdose erzielen. bin auch anfänger und habe es geschafft einen kotflügel auf hochglanz zu lackieren. war übrigens eine mini-HVLP mit 0,8mm Düse die ich für 16,80€ ersteigert hatte. bin von der verarbeitung nicht so sehr angetan (ich mache selber eine ausbildung zu einem metalltechnischen beruf und mein meister würde mir das wort zum sontag halten, wenn ich diese gefertigt hätte). aber das lackergäbnis kann sich sehen lassen ich hänge dir gleich mal ein foto mit an, damit du dir selbst ein bild machen kannst
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    • #3
      Mein Tip, ein komplettes auto mit spraydose, lass es bleiben! versuche lieber den alten lack aufzupolieren! Das ergebniss wird besser als das ergebniss mit der Sprühdose, oder du machst es wie Coffeebox, eine Günstige grosse lackierpistole gibts für 20 euro inkl versand
      wo für den privaten gebrauch auch ausreichend ist! Die miniHVLP würd ich nicht nehmen weil du nur am farbe auffüllen bist weil die nur einen sehr kleinen farbbehälter hat!

      http://cgi.ebay.de/KLASSE-HVLP-LACKI...item483b47e713

      Diese hab ich die ersten jahre benutzt und man bekommt gute ergebnisse!
      Wenn du es umrechnest was du für die sprühdosen bezahlst, kommt es mit ner Lackierpistole günstiger!

      gruss
      Stefan
      Schau in der U-Bahn nicht aus dem Fenster, wenn dir jemand versucht in die Augen zu schauen, sondern schenke ein Lächeln und das lächeln kommt meistens zurück!

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      • #4
        Das mit dem Farbbecher würde ich jetzt nicht als Problem sehen, da es größere Becher zum Nachrüsten gibt. Bei den den mini-HVLPs reicht ein voller Becher für nen ganzen Kotflügel *g* aber die Düse ist für eine Komplettlackierung zu klein. Da
        müsste er zu viele Bahnen spritzen, ehe er z.B die Motorhaube fertig hat, aber dafür weniger als mit der Sprühdose. Am besten wäre wirklich eine Pistole mit 1,4mm Düse. Tipp von mir: für 10€ weniger bekommst du eine DevillBiss aber wie gesagt, es geht sogar noch günstiger. Hab die kleine Düse gewählt, da ich noch was beilackieren muss und ein paar kleinere Teile noch auf bunte Farbe warten

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        • #5
          .

          Hallo,
          danke für eure Antworten :-)!

          -Polieren ist ausgeschlosssen, der Lack ist total fertig. Außerdem wurde teilweise nachlackiert.
          -es erschließt mir nicht, warum die Dose-Sprühung so schlecht ist. Das Ergebnis sieht ja sehr gut aus, aber eben nur so lange, bis der Lack noch feucht ist. Ich komme auch gut voran, eine Motorhaube sehe ich von der Große her als umproblematisch an.

          -Mein Kumpel meinte, dass der Streuselkuchcne bzw die Poren daher kommen, dass der Untergrund falscher MAterie ist. Also die geschichte Kunstharz <-> Acryl. Ich prüfe , was das für ein Primer ist. Der Lack auf dem Auto sollte ja schon Acryl sein, aber auch der Auto-K. Den Primer hab ich woanders her...

          ich hoffe mal, das ist es!

          Ich melde mich!

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          • #6
            wenn das acryl und kunstharz wäre, dann müstest du auch risse in der oberfläche haben, so wie auf diesem bild.

            10Altersrisse_1_1.jpg

            habe heute am auto was mit einer spraydose gefüllert und auch so eine oberfläche erhalten. aber nur an den stellen, an denen ich nicht mehr als benötigt draufgepfeffert habe. das problem bei den spraydosen ist der fehlende druck und die "düse". die farbe wird nicht richtig zersteubt, sodass du keinen richtigen farbnebel bekommst, zusetzlich wird die farbe eher draufgespuckt. wenn du es mit einer lackierpistole machst, dein wird der lack sehr fein zersteubt und durch den höheren druck quasi auf das blech geschossen. außerdem kannst du die farbmenge wunderbar regulieren und durch die hornluft bekommst du einen wunderbaren schmalen, aber langen strahl, der es dir erleichtert die farbe gleichmäßig und satt aufzutragen.

            schau mal

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            • #7
              dass die Sprühdose sicher nicht optimal ist, ist unbestritten. Ich versteh aber nicht, warum im nassen Zustand die Farbe glatt ist, und die Minniporen erst beim trocknen kommen. Und das egal, bei welchen Bedingungen. Zu Hause im Keller beim Testobjekt, oder auch der Testfläche in der Garage. ???

              Ist es vielleicht eine Alternative, danach mit Klarlack drüber zu gehen? Natürlich vorher wieder mit 1000 anschleifen.

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              • #8
                Problem erkannt, jedoch keine Lösung

                also, es liegt an der Untergrundvorbereitung. Es ist unvorstellbar, wie immer noch minimale Unebenheiten drauf sind. Der Test an einer glatten Originallackstelle war verblüffend-so wie ich mir es vorstelle. An den Dosen liegt es also nicht, wie der Mann im Lackladen schon sagte.
                Die Frage ist nun, wie ich die Poren noch rausbekomme. Wsl mehrere Lackfüllerschichten,wie er mir sagte. Und dann gleich mit 1000er einsteigen.
                Wenn das nichts wird gibt es die Hoffnung, dass die "Orangenhaut" vielleicht rauspoliert werden kann??

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                • #9
                  nimm 1000er schleifpapier und sleif es nass, bis die oberfläche glatt ist. dann kannst du diese mit schleifpaste / schleifpolitur und feiner politur aufpolieren.

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                  • #10
                    Na 1000er ist zum aufpolieren ein bischen zu grob ... da solltest du lieber 2000er nehmen das klappt schon besser. Wenn du noch mal mit klarlack drüber willst dann kannst du 1000er nehmen.

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                    • #11
                      mit dem 1000er würde es aber schnell gehen. hatte das auch mal mit 1000er gemacht, danach mit schleifpaste und politur drüber und es hatte geglänzt und polieren hatte auch nicht so lange gedauert, obwohl ich das per hand gemacht hatte. bin aber kein fachmann und wohl gut im pfuschen

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                      • #12
                        Bei 1000 er kann es schnell sein das mann durchpoliert. Und die Schleifriefen vom 1000er per Hand aufpolieren ? Das kann aber auch ne Lebensaufgabe werden. Ich finde es ist schon schlimm genug Schleifriefen vom 2000 er aufzupolieren wenn mann keine Poliermaschine hat.

                        Gruß MisTerB

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                        • #13
                          das stimmt auch wieder. ich habe auch zig mal geguckt, ob die oberfläche schon glatt ist, bevor ich zu vel runterschleife. aber ich fand es ralativ einfach. da wir gerade beim thema sind. hab sehr leicht orangenhaut im klarlack, die nicht so stark sichtbar ist. will die rauspolieren. wäre es sinnvoll vorher alles mit 2000er rauszuschleifen, oder kann ich gleich die feine schleifpolitur von 3M verwenden? was zeit angeht: ich habe hier eine poliermaschine

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                          • #14
                            Mit 2000er kappen, dann mit der Schleifpaste mit der Maschine drüber und anschließend mit Hochglanz nachpolieren.

                            Kommentar


                            • #15
                              .

                              Hi,

                              ich habe noch 4 Fragen:

                              -ist der Dosenlack von Auto-K ein 1K oder 2K-Lack?

                              -wie schleift man richtig fein? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass beim parallelen Scheifen (also Schleifpapier waagerecht zur Lackoberfläche bewegen) immer noch die feinsten Unebenheiten drin sind. Ich interpretiere das so, dass dadurch gleichmäßig ein FArbabtrag stattfindet, also überall, auf den "Bergen" und "Tälern".
                              Wie bekommt man die "Berge" nun richtig weg? Ich habe das Gefühl, dass man das Papier beim Schleifen etwas anstellen muß, so dass vornehmlich die Kuppen, und nicht die Täler abgetragen werden. Könnte das so sein?

                              -Wieviel Druck muß man aufwenden?

                              -Nach wieviel Minuten schleifen ist das Schleifpapier auszutauschen?

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