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Risse im Lack

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  • Risse im Lack

    Guten Abend!

    als erstes muss ich zugeben das ich nur sehr wenig vom lackieren verstehe. Trotzdem habe ich mich letztes Jahr Ostern daran versucht eine Stelle vom Radlauf hi li zu lackieren. Heute habe ich gesehen das an der Stelle sich Risse gebildet haben. Woher kommt das denn?

    hatte rost weggeschliffen, rostschutz+grundierung raufgesprüht, dann 2x basislack und 3x klarlack.

    Ich bin wie folgt vorgegangen:

    1. bis aufs Blech geschliffen
    2. fertan Rostumwandller draufgepinselt, danach abgewaschen (wie der Hersteller es empfiehlt)
    3. mit 1K Haftprimer von Standox gesprüht (Dose)
    4. 2x Basislack vom Fzg-Hersteller (Dose)
    5. 3x klarlack vom Fzg-Hersteller (Dose)

    Ich hoffe mir kann jemand sagen was ich falsch gemacht habe.

    ich danke euch!

    ps: zusatzfrage: ich hatte zwar klarlack aufgetragen, trotzdem hat es nicht so geglänzt wie der umliegende Lack! Warum? :(

  • #2
    Dosenlack glänzt nach meiner Erfahrung nie wie der Orginale 2K Klarlack. Aber bischen mit P3000 nass anschleifen und aufpolieren kann da Wunder bewirken

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    • #3
      und was haltet ihr von meiner Vorgehensweise? war das so korrekt oder sollte ich andere Schritte / Komponenten nehmen?

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      • #4
        Zitat von theblade Beitrag anzeigen
        und was haltet ihr von meiner Vorgehensweise? war das so korrekt oder sollte ich andere Schritte / Komponenten nehmen?
        Schmeiß das fertan weg. Metallisch blankmachen und neu aufbauen.
        RTFM!

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
          Schmeiß das fertan weg. Metallisch blankmachen und neu aufbauen.
          sorry aber ich muss das aus Neugierde fragen : Warum?

          Auf fertan sollen wohl viele schwören und laut Hersteller soll dieses Zeug das Letzte aus den "Poren" rauszuholen. Kp was da dran ist

          edit: was genau meinst du jetzt mit "neu aufbauen" ? werft mir doch nicht eure Antworten häppchenweise hin! :( ^^

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          • #6
            weil du bestimmt einige basislackschichten nicht richtig ablüften gelassen hast.jetzt ist die ganze scheiße hoch gekomm....da hilft nur abschleifen und mit neuaufbauen miente mien vorredner das du komplett neu anfangen mußt,grundierung usw.

            jens

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            • #7
              Zitat von theblade Beitrag anzeigen
              sorry aber ich muss das aus Neugierde fragen : Warum?

              Auf fertan sollen wohl viele schwören und laut Hersteller soll dieses Zeug das Letzte aus den "Poren" rauszuholen. Kp was da dran ist

              edit: was genau meinst du jetzt mit "neu aufbauen" ? werft mir doch nicht eure Antworten häppchenweise hin! :( ^^
              Ich zitier's zum 1000. Mal


              Rostumwandler


              An feuchter, kohlendioxidhaltiger Luft bildet sich aus Eisen (über Zwischenstufen)
              Rost, ein Eisen(III)-oxidhydrat der Zusammensetzung Fe2O3 · H2O. Besonders
              kritisch für das Verrosten von Eisen ist, dass der Rost keine zusammenhängende,
              festhaftende Schicht auf Eisen bildet, sondern in Schuppen abspringt und dabei
              frische Eisenoberflächen freilegt. Der Grundgedanke der meisten Rostumwandler ist,
              durch eine chem. Umsetzung aus dem normalen Rost Fe2O3 · H2O das wesentlich
              beständigere Eisenoxid Fe3O4 (in der Natur als Magnetit große Lagerstätten bildend
              oder "Hammerschlag" beim Schmieden von Eisen) oder Eisentannat bzw.
              Eisenphosphat zu erzeugen. Es konnte bisher noch nicht überzeugend
              nachgewiesen werden, dass durch handelsübliche R. ein Weiterrosten eiserner
              Gebrauchsgegenstände vermieden werden kann. Hauptursache ist die mangelhafte
              Haftung des Primärrosts, erschwerend kommt hinzu, dass Rost ein 60 % größeres
              Volumen einnimmt als Stahl und daher bei Unterrostung evtl. schützende Überzüge
              abplatzen. R. sind meist:

              1. Gemische aus Phosphorsäure, Netzmitteln (Herabsetzung der
              Oberflächenspannung, um gründliches Eindringen der Phosphorsäure zu
              ermöglichen), Fettlösemittel (Beseitigung von öligen und fettigen Verunreinigungen),
              Sparbeizen, Beschleunigern und anderen Inhaltsstoffen. Wirkungsweise: Die
              Phosphorsäure wandelt Rost in stabiles Eisenphosphat um. Probleme:

              a) Die Menge des aufzutragenden R. lässt sich nicht auf die vorhandene Rostmenge
              abstimmen. So bleibt oft freier Rost zurück.

              b) Zunder lässt sich nicht damit umwandeln.

              c) Überflüssige Säure greift blanken Stahl an.

              d) Zurückbleibende Phosphorsäure fördert bei den nachfoldenden Beschichtungen
              ******bildung.

              2. Es sind auch Mittel auf der Basis von Tannin im Handel, wobei Tannin mit den
              Eisenionen schwerlösliche Eisenkomplex-Verbindungen bildet; diese Tannate haften
              fest auf dem Stahl. Probleme:

              a) Die für die jeweilige Rostmenge erforderliche Tanninmenge läßt sich nicht
              bestimmen.

              b) Im Rost enthaltene Salze, wie Sulfate und Chloride, fördern stets erneut die
              Rostbildung.

              R. haben sich in der Praxis nicht bewährt. Deshalb waren diese Werkstoffe schon in
              der DIN 55928 für Bauteile aus Stahl nicht zugelassen. In den neuen DIN ISO 12944
              sind R. nicht mehr erwähnt.






              RTFM!

              Kommentar


              • #8
                ahh okay :(

                ich danke dir!

                Nochmal grundsätzliche, für einige sicherlich auch dumme Frage zum Arbeitsschritt:

                zuerst gehört der Primer und danach der Rostschutzgrund rauf?

                Was haltet ihr vom 1K Haftprimer von Standox? Ist das der richtige oder sollte man grundsätzlich einen anderen nehmen?

                Ich weis, dass das Anfängerfragen sind. Schade das es keine Art kleines 1x1 des lackierens gibt

                Kommentar


                • #9
                  Ich zitier's zum 1000. Mal
                  Auch wenn es zum 1000.Mal ist . DANKE für deine präzise Erklärung. Das der Rostumwandler so ein Sch..... ist hab ich nicht gewusst.
                  fg air

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von air Beitrag anzeigen
                    Auch wenn es zum 1000.Mal ist . DANKE für deine präzise Erklärung. Das der Rostumwandler so ein Sch..... ist hab ich nicht gewusst.
                    fg air
                    ich auch nicht. Selbst unser Alter Werkstattmeister schwört auf dieses Rostumwandlerzeugs. Dann kann ich ihn jetzt mal aufklären *g*

                    Zurück zum Thema da noch einige Fragen offen sind u.a.:

                    Was sollte ich eigentlich benutzen bei Ausbesserungen am Radlauf. 1K oder 2k Materialien? Was sind dann eigentlich Metalliclacke bei den man nachträglich Klarlack aufträgt? 1K oder?

                    Was ist denn der Unterschied zwischen 2K Epoxy-Grundierfüller und 2k Rapid-Grundierfüller? (SprayMax Dosen)

                    Tut mir leid das ich solche Fragen stelle aber mir fällt es schwer bei den ganzen Sachen durchzublicken. Leider gibt es auch kein FAQ zum richtigen lackieren :(

                    Kommentar


                    • #11
                      Nabend,

                      Also ich entroste mechanisch, dan Sandstrahlen, und direkt EP- spritzen, trocknen, anschleifen spachteln, nochmal EP. Je nach Bedarf entweder direkt lackieren oder noch nen Füllerspritzen.

                      Mfg
                      Steffen

                      Kommentar


                      • #12
                        Was genau müsste ich eigentlich nehmen falls ich Spachtel benötige - 1K oder 2K Soft/Fein-Spachtel?

                        und noch eine wichtige Frage:

                        Was ist denn der Unterschied zwischen 2K Epoxy-Grundierfüller und 2k Rapid-Grundierfüller? (SprayMax Dosen)

                        Kommentar


                        • #13
                          niemand?

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                          • #14
                            um nochmal auf den Rostumwandler zurück zu kommen:

                            wie bekommt man dann den Rost komplett weg ohne das Blech zu ersetzen? (der Rost ist ja im prinzip schon in den Poren des Blechs drin oder?)

                            Kommentar


                            • #15
                              es gibt so kleine Sandstrahlpistolen die nur punktuell strahlen. haben eine Gummidüse, setzt man direkt aufs blech auf und strahlt.

                              Schönes Arbeiten für kleine Stellen, bevor man sich nen Wolf schleift.

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