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Motorradverkleidung richtig lackieren

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  • Motorradverkleidung richtig lackieren

    Hallo liebes Forum,
    ich heiße Max, bin 19 Jahre alt und möchte gerne mein Motorrad umlackieren damit es nicht mehr wie eine fahrende Orange aussieht... :p
    Leider hab ich beim ersten mal Lackieren über die komplette Verkleidung eine ausgeprägte Orangenhaut gehabt. Da ich mir sowieso eine andere Farbe wünsche und auch einen Unfallschaden habe, möchte ich die Verkleidung gerne nochmal lackieren. Ich habe jetzt mal etwas geschaut und wollte fragen ob ich mit folgender Vorgehensweise einen anschaulicheren Lack als vorher bekomme
    Ich habe mir folgendes zusammengeschrieben:

    1. Anschleifen

    Das zu lackierende Teil mit 180er Papier trocken schleifen.


    2. Spachteln

    Falls nötig, Kunststoffpachtel auftragen und nach ca. 30 Minuten mit 120er-240er trocken schleifen. Sollte nicht gespachtel werden muss man das Teil mit 240er trocken schleifen.


    3. Kunststoffprimer auftragen

    Das Teil nach dem Schleifen mit Silikonentferner gründlich reinigen und ca. 10 Minuten ablüften lassen. Nun eine dünne Schicht Kunststoffprimer auftragen. Diese sollte etwa 30 Minuten trocknen.


    4. Füller auftragen

    Jetzt werden ca. 2-3 Schichten Füller aufgetragen. Zwischen den Schichten etwa 10 Minuten warten. Vor den Schichten wird die Fläche leicht mit Füller benetzt und nach ca. 5 Minuten kann man anfangen die 2-3 Schichten aufzutragen. Das ganze muss nun 2-4 Stunden lang trocknen.


    5. Füller anschleifen

    Jetzt wird der Füller mit 600er Papier nass geschliffen. Aber nur soweit, dass der Füller nicht komplett runtergeschliffen wird.


    6. Basislack auftragen

    Nun wieder die Fläche mit Silikonentferner reinigen. Danach wieder ca. 10 Minuten ablüften lassen. Als nächstes kommt der Basislack. Diesen in 3 Schichten auftragen. Bevor man allerdings mit diesen Schichten anfängt, sollte man wieder eine nicht deckende Schicht Basislack auftragen und diese ca. 10 Minuten trocknen lassen. Diese Schicht dient zur besseren Haftung. Dann wird die erste deckende Schicht aufgetragen. Diese erkennt man an einer durchgehend glänzenden Oberfläche. Dabei darauf achten das man entweder nur horizontal oder vertikal sprüht. Außerdem ist es wichtig in langsamen Schwüngen zu sprühen und über die grenzen der zu lackeirenden Fläche zu sprühen. Nach etwa 10 Minuten Pause kommt die zweite deckende Schicht. Diese wird im 90° Winkel zur vorherigen Sprührichtung aufgetragen. Zuletzt wird die dritte deckende Schicht aufgetragen. Diese wird auch im Kreuzgang aufgetragen.


    7. Klarlack auftragen

    Nach ca. 30 Minuten kommt der Klarlack. Dieser wird genau wie der Basislack aufgetragen.

    Ich würde das ganze mit Sprühdosen machen und habe bei meinem Mofa mit den Lacken von DupliColor eigentlich ganz gute Erfahrungen gehabt.
    Als Farbe hab ich an schwarz-glänzend gedacht. Denkt ihr das klappt so, oder hab ihr Verbesserungsvorschläge und/oder Tipps?

    Grüße,
    Max

  • #2
    Geh mal in die Suche bitte.
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

    Kommentar


    • #3
      Ich muss mich mal in diesen alten Thread einklinken, weil es bei mir ebenfalls um die DIY Lackierung einer PP Kunststoffverkleidung vom Motorrad geht. Auch ich bin Anfänger und habe das Teil im letzten Jahr eigentlich schon lackiert, nachdem ich die Beschädigung repariert hatte. Leider ist es mir da schon in die Hose gegangen, deswegen wollte ich es dieses Jahr erneut versuchen. Ich habe bisher wirklich viel (Hand)Arbeit rein gesteckt und bis zum Basislack war alles klasse, aber der Reihe nach wie ich vorgegangen bin:

      1. Alten Lack mit der Maschine abgeschliffen. Der Reihe nach mit den Körnungen 60, 80, 120, 240, 320 und anschließend von Hand mit 400er.
      2. Kunststoffhaftgrundierung aufgetragen
      3. Spritzspachtel aufgetragen und nach dem Abtrocknen mit 1000er Nassschleifpapier ganz glatt geschliffen.
      4. 1K Füllprimer in insgesamt 3 Schichten aufgetragen und nach jeder Schicht mit 1000er Nassschleifpapier glatt geschliffen und im Anschluss mit 600er trocken angeschliffen für die nächste Schicht. Danach jedes Mal wieder entfettet.
      5. 1K Decklack aufgesprüht. Da ich nicht in einer Lackierkabine arbeite, habe ich immer ca. 30 Minuten gewartet, bis ich die nächste Schicht aufgetragen habe. Insgesamt waren es 3 Schichten und der Decklack war schön gleichmässig und matt.
      Jetzt kommt mein Problem:
      6. Am Tag nach dem Decklack habe ich den 2K Klarlack glänzend aufgetragen. Auch hier gleiches vorgehen: 1. Schicht, 30 Minuten gewartet und dann die 2. Schicht aufgetragen. Eigentlich wollte ich auch noch mindestens eine 3. Schicht auftragen, aber ich habe schon gesehen, dass die Oberfläche schon wieder so eine "sandige" Struktur hat. Das ärgert mich gerade tierisch, weil ich endlich fertig werden will. Das Metallic vom Decklack kommt schon wahnsinnig gut raus, aber diese Oberfläche kann ich so einfach nicht lassen.

      Ich habe alle Komponenten von SprayMax verwendet, um die Verträglichkeit miteinander zu garantieren. Ich weis auch, dass es mit der Dose nicht perfekt werden wird und ich kein Lackierer bin, aber das im Moment ist eine Katastrophe. Hier in der Suchfunktion habe ich schon nach der Orangenhaut im Klarlack gesucht. Da habe ich mal gelesen mit 1200er Nassschleifpapier anzuschleifen, mal mit 2500er und dann noch einmal Klarlack darüber. Was ist jetzt richtig? Ich möchte natürlich heute noch gerne fertig werden und wenn ich die Aufschrift auf der Klarlack Dose richtig verstanden habe, kann ich sie nach Anbruch nur 48h verwenden.

      Ich möchte mich auch schon mal für meine Anfängerfehler entschuldigen. Es ist so gesehen noch immer mein erstes Lackierprojekt und irgendwo muss man ja anfangen. Im Vorfeld habe ich mir natürlich einiges zu dem Thema durchgelesen und gefühlte 1000 YT Videos angeschaut, um es dieses Mal richtig zu machen. Eigentlich hatte ich mich schon gefreut, nachdem der Decklack wirklich so perfekt schon aussah und jetzt bin ich eigentlich am Verzweifeln. Ich hoffe ihr könnt mir passende Tipps geben, damit ich das mit einem ordentlichen Ergebnis fertig machen kann.

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      • #4
        Mit 60er Kunststoff Schleifen ist schon mal ein Tötungsdelikt für Plastik.
        2. Das wäre noch in Ordnung.
        3. Ne, das ist nicht gut. Vermutlich 1 K Plörre aus der Dose.
        4. 2 K Füller und ohne Spritzspachtel wäre Ideal, gewesen.

        Decklack oder Basislack?

        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
        Francis Picabia 1879-1953

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