Werbung Global Artikel

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Carbonstab lackieren

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Carbonstab lackieren

    Hallo zusammen,

    da mich die Eigenschaften von Carbon überzeugt haben, fertige ich nun Haarstäbe aus Carbon. Am Schluss werden sie noch mit Klarlack angesprüht. Mein Problem ist nun, dass der Lack wieder abblättert. Dosenlack ist wahrscheinlich nicht unbedingt das Mittel der Wahl, aber alles andere wäre übertrieben.

    Hier einige Zusatzinfos:

    - Die Stäbe werden mit 1200 Trockenschleifpapier angeschliffen
    - Es folgen 2 Schichten Klarlack (Dupli 2-Schicht-Klarlack glänzend) in Abstand von 10min
    - 2 Tage bei Zimmertemperatur getrockent.
    - Entfettet habe ich nicht.


    Die Stäbe müssen sehr beständig sein, auch wenn man es nicht glaubt. Sie reiben ständig an den Haaren, werden mit Fingernägeln und Haarnadeln malträtiert....

    Meine Fragen:
    - Ist der Lack überhaupt geeignet? Soll ja anscheinend Autolack sein. Es gab noch einen anderen Lack in der Dose, weiß mit grüner Schrift. Ein 2k -Lack. Wäre der besser geeignet? Muss ich die Dose dann auf einmal leersprühen? Weil mit 400ml kann ich zig Stäbe lackieren.
    - Sind zwei Schichten überhaupt ausreichend?

    Ihr seht, ich kenn mich garnicht aus und wende mich deswegen gleich an die Leute vom Fach. Ich hoffe ihr könnt mir einige Tipps geben wie ich ein ordentliches und dauerhaftes Ergebnis bekommen kann. Vielen Dank schon im Voraus.

  • #2
    Moin.


    Guckste mal hier


    Gruß

    Holger

    Kommentar


    • #3
      wäre gut zu wissen, wie du deine Carbonstäbe fertigst.
      Was für ein Laminierharz benutzt du ? Arbeitest du mit Trennmittel ? Wenn ja, welches ?
      ..........der Weg ist das Ziel !

      Kommentar


      • #4
        Vielen Dank für eure Antworten.

        @Holger: Aus diesem Text konnte ich herauslesen, dass ich wohl Füller brauche. Wolltest du darauf hinaus?

        @Plasma: Das kann ich dir nicht sagen, da ich die Stäbe als Meterware beziehe. Ich kann dir nur sagen, dass sie im Pultrusionsverfahren mit 65% Faseranteil und Epoxidharz hergestellt werden.

        Kommentar


        • #5
          beim Pultrusionsverfahren wird teilweise mit sogenannten internen Trennmitteln gearbeitet,
          welche dem Harz in geringer Konzentration direkt zugegeben werden. Das macht das lackieren etwas kritischer. Vielleicht kannst du das beim Hersteller mal nachfragen.

          Ich würde an deiner Stelle so vorgehen

          - Reinigung mit Kunststoffreiniger
          - Schleifen 800er Nass
          - Reinigung mit Kunststoffreiniger
          - 1K Kunststoffprimer
          - 2K Klarlack

          Beim Kunststoffprimer darauf achten, das der wirklich farblos ist. Viele Hersteller färben die
          Kunststoffprimer silbrig lasierend ein, das wäre für dich nicht brauchbar.
          ..........der Weg ist das Ziel !

          Kommentar


          • #6
            Zitat von Alystrina Beitrag anzeigen
            @Holger: Aus diesem Text konnte ich herauslesen, dass ich wohl Füller brauche. Wolltest du darauf hinaus?
            Ja, natürlich diesen Speziellen Transparentenfüller der auch in dem Video verwendet wird. Ein Füller füllt besser, wie nur Haftgrund oder Klarlack.

            Und das Empfohlene Reinigen von Plasma 1210,
            wegen den Trennmitteln.

            Gruß

            Holger

            Kommentar


            • #7
              ja wird den überhaupt Füllkraft benötigt ? Denke mal die Stäbe im Strangziehverfahren dürften eigentlich schon ziemlich glatt sein.
              ..........der Weg ist das Ziel !

              Kommentar


              • #8
                Zitat von plasma1210 Beitrag anzeigen
                ja wird den überhaupt Füllkraft benötigt ? Denke mal die Stäbe im Strangziehverfahren dürften eigentlich schon ziemlich glatt sein.

                Tja, das kann ich natürlich nicht aus der ferne beurteilen.

                Wenn nicht, würde dein Vorschlag mit einem Haftrund genügen.

                So hat Alystrina zwei Tipps zum ausprobieren

                Gruß

                Holger

                Kommentar


                • #9
                  Vielen Dank für die Tipps. Ich werde sie beide ausprobieren. Vielleicht bekomme ich auch noch Rückmeldung vom Hersteller. Solange liebe Grüße

                  Kommentar


                  • #10
                    Ich muss jetzt doch noch was fragen:
                    Einen 2k Lack müsste ich auf einen Satz verbrauchen, da der Lack durch den integrierten Härter unbrauchbar wird. Hab ich das soweit richtig verstanden?
                    Das ist für mich aber nicht praktikabel, weil ich nur Miniflächen lackieren will und auch nicht 100 Stäbe auf einmal herstellen möchte.

                    Meine Idee nun:
                    Kleine Menge Lack selbst anmischen und mit dem Pinsel lackieren, statt einer Spraydose. Ich denke, dass es bei einer so kleinen Fläche möglich ist auch ohne Lackierpistole zu arbeiten.
                    Was meint ihr denn dazu?
                    Was für Pinsel wären denn geeignet?

                    Vielen Dank für eure Antworten

                    Kommentar


                    • #11
                      Als Pinsel würde ich einen Schweinsborstenpinsel empfehlen.
                      Die schwarze Naturborste, die ist nicht so lasch wie die helle.

                      An Teilen, die fürs Spritzen zu aufwendig waren, haben wir damit auch schon recht ordentlich 2K-Lack gestrichen.

                      Kommentar

                      Unconfigured Ad Widget

                      Einklappen
                      Lädt...
                      X