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Unterboden - neuer Lackaufbau - Restauration

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  • Unterboden - neuer Lackaufbau - Restauration

    Grüße✌
    Habe mich endlich mal im Forum registriert, war jetzt schon eine lange Zeit stiller Mitleser.

    Bin gerade dabei meinen Polo 86c zu restaurieren. Jetzt geht es langsam an die Karosseriearbeiten, dementsprechend auch zum Unterboden und den Radhäusern. Da stelle ich mir jetzt im Vorfeld schonmal die Frage, ich der Lackaufbau aussehen könnte. Vielleicht habt ihr Tipps und Erfahrungswerte

    Dass mit 2K EP (Mipa 100-20) grundiert wird, ist für mich fast schon in Stein gemeißelt. Doch wie weiter? Bin zurzeit dafür, das Ganze entweder mit Mipa Pu 265-50 oder mit dem Mipa Protector (in Wagenfarbe getönt) zu lackieren als Schutzschicht. Würde dabei wahrscheinlich den Protector vorziehen, da mir vor allem in den Radhäusern die Lackierung in Wagenfarbe sehr wichtig ist. Der Aufbau wäre also folgend:

    Mipa EP 100-20
    Nahtabdichtung
    ​​​​​Mipa EP 100-20
    Mipa Protector in Wagenfarbe

    Was sagt ihr dazu? Reicht das als Schutz, sollte nach der Grundierung noch etwas anderes genutzt werden (z.B. Füller) oder nach der Deckschicht noch etwas anderes? Oder gar einen komplett anderen Aufbau? Mir ist es verdammt wichtig, dass das Ganze für eine sehr lange Zeit nicht mehr rostet. Wird zwar eh ein Schönwetterfahrzeug, aber der Schutz ist eben A und O und deshalb würde ich gern den besten Schutz wie möglich haben.

    Danke schonmal im Voraus, bin teilweise echt überfragt, ist für mich bisher das erste Projekt in dieser Größe, bin gespannt auf eure Antworten!

    LG Sascha

  • #2
    Kurz ..................
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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    • #3
      Haha sorry, manchmal ist man wohl doch ein technisches Embryo

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      • #4
        Kannst du so machen.
        Es gibt viele Möglichkeiten, in den Radkästen kannst du z.B. überlackierbaren Steinschlagschutz nehmen.

        Mache gerade auch einen Unterboden mit

        EP100-20
        PU265-50 und überall wo original dick PVC UBS war ne schicht Dinitrol Wachs in braun-transparent drüber.
        Radkästen mit Steinschlagschutz + Basislack drüber

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Faschko21 Beitrag anzeigen
          Grüße✌
          Mir ist es verdammt wichtig, dass das Ganze für eine sehr lange Zeit nicht mehr rostet.

          Hallo Sascha,

          da stellt sich mir die Frage wie gut hast du den schon vorhanden Rost weg bekommen. Mir ging es so, dass ich an meinem Audi 100 auch versucht habe den Unterboden fit zu machen. Aber es waren halt rostige Stellen da, wo man nur sehr schlecht dran kam. Und wenn man dann nur was drüberpampt, wird es bestimmt auch weiter rosten.

          Wie hast du dies gelöst? Oder hast du gar kein Rost in den Ecken?

          Gruß
          Rolf


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          • #6
            Rost muß, so gut es überhaupt geht, weg. Ich habe schon mehrere Unterböden gemacht. Wenn unter dem alten UBS Rost war, wurde der gesamte UBS entfernt (und nicht nur an der Stelle, wo man es sah). Dann fand ich immer auch weitere Herde, die von Außen nicht zu sehen waren.

            Dann entfernen: CSD Scheiben, wo es geht. Aber nicht versuchen, tiefe Poren damit rauszuprügeln. Wird garantiert schief gehen und man hat ein Loch. Da lieber sandstrahlen. Sandstrahlpistole + Hochofenschlacke. Ja, ist eine Sauerei. Aber das ist die BESTE Möglichkeit, Rostherde zu entfernen. Ich habe wirklich vieles probiert. Rostumwandler, Säuren, Schleifpapier, Owatrol + Brantho Nitrofest. Alles sehr "suboptimal". Sandstrahlen, wenn es geht. Und ja, es geht nicht immer. Und dann sind da noch Falze, Ecken, Hohlräume ...

            Gute saubergestrahlte /-geschliffene blanke Bleche: 2K Epoxy drauf. Dann neuer UBS, wenn es im Bereich der Steinschläge liegt. Ich bevorzuge MS-Polymer (z.B spritzbare Nahtabdichtung als MS Polymer), statt Kautschuk Basis. Entweder spritzen oder schmieren. Glattstreichen mit normalem Silikonentferner. Dann Lack. Egal, ob Basis + 2K Klarlack oder 2K PU.

            An den Stellen, wo man nicht sandstrahlen kann und den Rost auch anders nicht restlos entfernt bekommt:
            A) sichtbare Stelle, die lackiert gehört:
            Owatrol (1-2 Schichten), Polymerisation abwarten, Brantho Nitrofest oder andere 1K Grundierung ala Rapidprimer drauf (etwas nicht zu hartes, Owatrol ist als Untergrund weich).

            B) "unwichtige" / unsichtbare Stelle:
            alle Lackarbeiten drumrum abschließen, dann die Stelle mit Schraubenzieher / Dremel / was auch immer so weit es geht vom groben Rost befreien und einfach FF oder MS drauf. Kein Owatrol, keine Grundierung, einfach mit Fett / Öl tränken.

            C) Falze im Bereich, wo lackiert werden muß:
            wenn die Möglichkeit besteht (Winkel, Lage, Luftspalt), Flächen abkleben, Owatrol reinlaufen lassen. Dann Überschüsse mit Verdünnung abwischen (oder mit CSD reinigen, wenn schon polymerisiert), Und dann wie gewohnt 2K Epoxy -> ....

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            • #7
              A, B und C Puuuh

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              • #8
                Zitat von kes69 Beitrag anzeigen
                A, B und C Puuuh
                Dazu sagen Wir mal nix.
                Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                Francis Picabia 1879-1953

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