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3m polituren aber welche???

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  • 3m polituren aber welche???

    gesundes neues euch lackern
    hab mir jetzt ne poliermaschine gekauft. und brauch och bissl ausrüstung dazu. wollte die 3m polituren nehmen.will aber nur privat mal bissl was machen. könnt ihr mir raten welche da reichen? will ne hunderte von euro im regal stehn haben. dachte an die grüne schleifpaste plus und die extrafine gelb?? reichen die fürn anfang um mal nen altlack zu erfrischen oder ne fehlstelle zu behandeln? oder gibts noch ne preiswerte alternative zu 3m?

  • #2
    Hi,

    also 2 Stück alleine finde ich ein wenig "wenig".

    Die 3M Fast Cut Plus ist schon ein ziemlich scharfes Geschütz. Da gehen schleifspuren bis 1200 mit raus. Braucht man eigentlich selten wenn man nicht gerade jede Woche so eine richtige Dreckfresse polieren muss.

    Die 3M Extrafine hingegen ist schon ein richtiges Arbeitstier. Damit kannst du eine ganze Menge machen denn sie reicht von den Üblichen waschanlagenkratzern bis hin zum leichten schleier oder einfach um mal wieder richtig Glanz zu zaubern.

    Was meiner Meinung nach noch fehlt ist etwas fürs Finish. Eine Hochglanzpolitur entfernt letzte Hologramme die oft nach Feinschleifpasten auftreten und steigert den Glanz noch mal. Hier würden sich 3M 09376 (Runde Flasche mit Hellblauer Kappe) oder wenn du es ein wenig leichter haben möchtest, 3M 50383 Antihologrampolitur


    Ich persönlich finde die Gebindegrößen jedoch recht groß. 1L Größen braucht man meistens nur wenn man jede Woche damit arbeitet.

    Das hier wäre der 3M Kollektion auf alle Fälle ebenbürtig und nur 250ml gebinde

    Menzernaset

    Die S34 wäre ähnlich der Fastdustplus hat jedoch den Vorteil das sie ein bischen weniger Staubt. Klar, bei nem Fell spielt das dann auch keine Rolle mehr.

    Die 85 RD3.02 wäre das Arbeitstier. Das ist zur Zeit eine ziemlich angesagt FeinschleifPaste, weil sie noch schön was reißt und hinten raus auch nen ordentlichen Glanz bringt. Ebenfalls für "Kratzfeste" (wenn der Name stimmt bräuchte man doch gar keine Politur )Lacke entwickelt.

    die 85 RE wäre die Hochglanz, Äquivalent zu Antihologram von 3;

    Für die Groben schleifpasten solltest du dir auf alle Fälle ein Fell zulegen mit passenden Stützteller. Diese Teller müssen Oft sehr groß sein. Ich hoffe einfach mal deine Maschine hat eine M14 Aufnahme.

    Ansonsten brauchst du 3-4 Harte Pads für die groben pasten pro auto, wenn du nicht auswaschen willst. Die Grünen von 3M sind spitze, dafür aber auch schweine Teuer. Ich habe mich mit den Rot/weiß eingedeckt.

    http://www.rotweiss-shop.de/ausgabe_...kelnummer=8432

    Für die Feinschleifpaste braucht man in der regel pro Fahrzeug auch noch mal Pads. Ebenso für die Antihologram. Ich würde mir hier noch mal 4 Gelbe zulegen und 3 Blaue weiche.

    Wenn du noch Glanzverstärker verarbeiten willst empfiehlt sich übrigens noch ein oder zwei ultraweiche.

    Was auch noch riesig die ARbeit erleichtert ist ein guter Stützteller. Die bei den Maschinen mit bei sind, sind meist Murx. Ebenso sind gute und ausreichen Microfasertücher Pflich.

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    • #3
      wow das ist ja super danke für die tips...stimmt die 1l flaschen von 3m sind sehr sehr viel werd mir mal das kleine set von menzerna bestellen das reicht sicher ewig bei mir.wie gesagt will nur ab und an mal was polieren..oder wenn beim lacken mal was schief gegangen ist...danke!

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      • #4
        Zitat von William Beitrag anzeigen
        Wenn du noch Glanzverstärker verarbeiten willst empfiehlt sich übrigens noch ein oder zwei ultraweiche.
        was meinst denn mit glanzverstärker?
        = versiegelung?
        die zumindest creme ich mit nem schwamm uff, - auf ner maschine
        n versiegler is doch saukram und viel zu aufwendig.
        klecks uff schwamm, rübergezogen, lüften, polieren, gut is.
        dat jet 10 mal schneller als mpad wechseln...

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        • #5
          Zitat von isegrim Beitrag anzeigen
          wie gesagt will nur ab und an mal was polieren..
          ...und wenn de dann merkst, welch geile ergebnisse mit dem richtigen
          equipment zu erzielen sind, wirst süchtig.
          dann mal schnell für den und den und mutti und opi und alle bei denen
          es in den äuglein glänzt!
          ...und dann bestellst de eh nach, und zwar die großen!!!

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          • #6
            Ich kann die Scholl S17 Politur und als Versieglung die W09 wärmstens empfehlen + die Pads......

            auf der Seite kannst du dir auch Sets bestellen: http://www.schollconcepts.de/web_2008/sets.html

            und auf www.schollconcepts.de kannst du dich auch über die Polituren informieren....

            Der Vorteil der S17 ist das du Sie als Schleifpaste bis hin zur Hochglanzpoliutur nutzen kannst. Den Schleifgrad bestimmst du mit dem Pad.

            lg

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            • #7
              Ich hoffe ich bekomme keine auf den Deckel wegen dem OT.

              Also ein Glanzverstärker ist natürlich keine Versiegelung. Man kann das so erklären. Ganz grobe dinger schleift man mit 1200der raus, kleine kratzer mit 1500/2000der dann nimmt man ne scharfe schleifpaste und oder ne Feinschleifpaste, ne Hochglanz um die Spuren der Feinschleif oder Groben schleifpaste zu entfernen. Der ganze Krams hat mehr oder weniger kleine Schleifkörner die sich je nach Produkt selbst zerlegen oder eben so groß bleiben wie sie sind und man den druck und die Drehzahl anpassen muss beim Polieren. Nur irgendwann ein mal ist man so fein mit den Körnern, kleiner gehts nicht, es sei denn man kauft die Super Nano Politur vom Marktschreier um die Ecke. Ansonsten kann man schleifmittel nur in bestimmten größen genau produzieren.

              Und mit welchen Körnern poliert man dann weiter wenns nicht feiner geht? Ganz einfach, mit gar keinen! Man nutzt polieröle. Stetiger Wassertropfen höllt den Stein, und öle glätten den Lack wenn man sie nur schnell genug und mit genügend Druck drüber führt. Wir haben ja nicht so viel Zeit wie das Wasser.
              Ich will nicht abstreiten das Glanzverstärker nicht für jeden etwas sind. Vielen reicht schon das Finish mit einer Feinschleifpaste, und du selbst hast mir vor kurzem mal geschrieben das du mit einem Wollpad das finish fährst, wo ich schon ganz schön geschluckt habe, aber für jemanden der wirklich alles an Glanz rausholen will ist ein Glanzverstärker unumgänglich.
              Das ganze kommt natürlich von den Wachsen. Die Polieröle haben nämlich nicht nur den Vorteil das sie weiter glätten, nein sie lassen auch einen äußerst nass wirkenden Lack zurück. Damit konnte man den Wetlook von den Wachsen noch ein mal steigern. Einen englischen, oder besser amerikanischen Namen hat das Kind auch...Glaze. Aus dem hat sich halt das deutsche Wort Glanzverstärker ergeben.

              Reine, aber auch relativ betagte Produkte wären zum Beispiel der Meguares #7 Glanzverstärker

              http://www.flowmaxx.de/product_info....AZE-1-89l.html

              Da ist wirklich nichts weiter drinne als irgendwelche Polierflüssigkeiten. Ob das nun wirklich irgend welche Ölse sind, sei mal dahingestellt, es funktioniert aber bestens und bringt gerade etwas bei dunklen lacken. In der reihenfolge also erst die Schleifpaste und Politur, dann den Glanzverstärker und dann das Wachs. Das haben aber wohl viele falsch gemacht...gerade das deutsche Wort Glanzverstärker schreit ja nach oben drauf.
              Meguiars hats dann ganz einfach für den Endkunden gemacht, damit keiner mehr was vertauschen konnte, in dem sie ein 3 stufiges Pflegeset angeboten haben. Deep Crystal System. Step 1 war eine etwas stärkere Hochglanzpolitur, Step 2 der Glanzverstärker und Step 3 dann ein Carnauba Wachs.

              Heut zu tage wird natürlich entwickelt was das zeug hällt. Es gibt mittlerweile Glanzverstärker auch für synthetische Versiegelungen. Oftmals enthalten die dann auch ganz feine Abrasive stoffe, oder sogar schon Versiegelungsanteile. Das wären dann sogenannte AllInOne Produkte.

              Chemical Guys alleine hat 5 oder 6 verschiedene Glanzverstärker im Sortiment. Alle verschieden auf Wachs oder versiegelung abgestimmt, mit Abrasiven stoffen, ohne, mit versiegelung, ohne. Es gibt so gar einen mit Carnauba anteil. Sehr beliebt für Wachse ist Dodo Lime Prime und Lime Prime Lite. Lemoniger genuss beim Arbeiten! Ersteres abrasiv, letzteres nur polieröle. Zaino hat für sein Versiegelungsprogram das Z AIO, wie schon geschrieben ein Glanzverstärker/reiniger und dann noch Versiegelung in neinem, Zymöl nutzt das schokopudding HD-Cleanse, Swizöl das CleanerFluid Regular.

              Wie schon gesagt, für den gewerblichen Einsatz, also das schnell mal drüber polieren nach dem lackieren, sicher unvorstellbar, aber für den Autopflegeverrückten mittlerweile ein Muss. Gerade bei dunklen Lacken.

              Was nach dem Wachs oder der Versiegelung kommt, und den Glanz noch mal verändert oder steigert ist ein Detailer. Das ist dann aber wirklich OT. Davon gibts nämlich auch viele.

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              • #8
                Zitat von William Beitrag anzeigen
                Ich hoffe ich bekomme keine auf den Deckel wegen dem OT.
                Für so einen guten Beitrag, bestimmt nicht.

                Gruß

                Holger

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                • #9
                  puh, langer text!

                  hochsilikonlastige produkte wrde ich in meinen räumen bestimmt nicht verwenden...

                  trotzdem informativ dein geschriebnens...

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                  • #10
                    wow das nenn ich mal ne erklärung
                    hab mich zwar 2 mal rasiert beim lesen aber sehr schön erklärt
                    muß ich beim polieren noch was beachten? wergen den verschiedenen polierschäumen? oder drehzahlen der maschine??

                    Kommentar


                    • #11
                      öhm...ja, natürlich

                      Was hast du den für eine Poliermaschine?

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                      • #12
                        hab mir ne gebrauchte flex geholt. hab bis jetzt immer mit ner bosch poliert aber die war sch...e...

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                        • #13
                          Ich sags mal so,

                          -grundsätzlich, für die feinen Pasten nen weiches Pad, und für die Groben ein hartes.
                          -Pads immer genug parat haben.
                          -wenn es ganz ruppig zugehen soll ein Lammfell, das hinterlässt immer spuren, wird jedoch nicht so heiß wie ein Schaumstoffpad.
                          -Nach groben Pasten immer eine Feinschleif oder Hochglanz
                          -Bauscheinwerfer helfen defekte zu sehen und zu bearbeiten
                          -Lacke sind unterschiedlich man sollte immer einen Testabschnitt machen um zu sehen was wirkt, dazu nen Teil abkleben und schauen wann alle Defekte korregiert sind.

                          DSC_5033.jpg

                          So zum Beispiel sieht das dann aus. Und alles kann man so unkonkret eh nich sagen.

                          -Politur nie zu viel nehmen, 2-4 5 Cent große Kleckse reichen
                          -In Kleinen Teilbereichen arbeiten 60*60cm
                          -Politur immer schön durcharbeiten
                          - Die meisten werden langsam aufgetragen, dann ein wenig reingefahren, dann Nenndrehzahl und dann damit durchgearbeitet, danach langsam runter mit der Drehzahl und ein paar mal nach fahren mit weniger druck..


                          Ansonsten ists viel ausprobieren.

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                          • #14
                            Zitat von William Beitrag anzeigen
                            -wenn es ganz ruppig zugehen soll ein Lammfell, das hinterlässt immer spuren,
                            nö!
                            zumindest bei mir nicht. kenne ja aber deine felle nicht.
                            gibt übrigens auch künstliche felle...

                            p.s. schönes foto, schöne knackige erläuterung!

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                            • #15
                              Das muss ich mir irgendwann mal angucken kommen. Ich glaubs erst wenn ichs sehe.

                              Was für Felle benutzt du denn da, und was für pasten, welche Drehzahl, was für ne Maschine?

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