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    Ein Gast antwortete
    Hallo zusammen, also hab gestern mit dem Hersteller telefoniert.

    Sinngemäße Kurzfassung:

    Die Teile wurden nach Produktion sofort an mich gesendet und hatten dadurch angeblich nicht genügend Zeit zum "Aushärten" Hinzukam das mein Kleber anscheinend nicht geeignet war für die Teile und in diesem Stadium hinzu kam die Sonneneinstrahlung und die dadurch auftretende Beschleunigung der Reaktion der Materialien.

    Wie gesagt dieses Statement ist mit meinen Worten wiedergegeben und nicht mit seinen. Er verwendet nur hochwertigen Härter (von Henkel oder MSG oder sowas in der Richtung ihr kennt euch da besser aus )
    Ich bekomme auf jeden Fall einen neuen Satz Abdeckungen, mag auch damit zusammenhängen, dass ich bald auf ein Treffen fahre und da schon einige warten um zu sehen wie die Abdeckungen live aussehen und wenn dann die Orangenhaut sichtbar ist, ist dass nicht unbedingt Werbung dafür unabhängig wer schuld daran ist.


    Wir werden trotzdem noch den Sonnentest mit den unverbauten Teilen durchführen (sie sollten schon in der Sonne liegen) auf das Ergebnis bin ich schon mal gespannt und lasse es euch wissen) Danke nochmal für die schnellen Infos.

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    Ein Gast antwortete
    @ freak82

    auch zum mischen von epoxydharzem bitte immer peinlichst
    genau an die rezeptur halten.
    aufs gramm genau auf waage mischen.
    bei sichtcarbon wird grundsätzlich kein entlüftungsroller verwendet,
    hierbei können sich die fasern verschieben und die struktur zerstören.
    deshalb wird hierzu zur tränkung vakuum gezogen.
    und n joghurtbecher sollte bitte sauber sein...
    (nimm lieber nen pappbecher)
    es gibt unterschiedlich eingefärbte härter - grün, gelb, klar...
    je nach anwendung entsprechend einzusetzen!

    ps. sollte deine mische beim rühren luftbläschen aufweisen,
    zudem recht dickflüssig ist, kannst du durch leichte erwärmung
    die bläschen rausrühren und dünner machen.
    dann wird die kohle besser durchtränkt.!

    gruss

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    ok jungs da hier ein paar unterwegs sind die sich mit der materie auskennen lasst uns mal tiefer gehen. Ich habe vor 2-3 jahren probiert mit carbom zu laminieren, d.h. es aufzutragen und trocknen zu lassen. Habe mich auch da schlau gemacht, erfahrungen und meinngen eingeholt: mansche haben das laminierte teil (meist aus Kunststoff ausm Automobilbereich) auch zum trocknen bei weiß ich nicht mehr Grad° in den Backofen geschoben ums besser auszuhärten...
    Aber wiederrum gabs von leuten die das nicht gemacht haben aucch keine Beschwerden...
    ich habe Carbonfaser Leinenbindung ca.220gr eine Aschenbecherabdeckung gemacht. Zum mischen von Expoydharz und Härter habe ich einen Joghurtbecher verwendet und pi mal daumen abgeschätzt, der Harz wurde dann aber als er ausgehärtet war richtig gelblich wie honig und hatte miskrokopisch kleine risse drin, das sagt mir: zu viel Härter aber doch gut gemischt wie seht ihr das? Freue mich auf alles was ihr erwähnenwert erachtet, auch tipps, Bilder,...
    ahja entlüfter habe ich nciht verwendet habe ich da mittlerweile, wie gesagt das hat mich damals so abgeturnt das ich es hab liegen lassen...

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    aktuell wird prüft anscheinend der Hersteller des epoxy Härters, die zugehörige Charge, vielleicht ist da auch was schief gelaufen, sodass der Carbon Abdeckungshersteller P. nix dafür kann. Ich hoffe mal dass es daran liegt dann kann ich nix dafür und er auch nicht Mein Kumpel und ich bekommen dann kostenlosen Ersatz.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @ uno27

    Zitat von Uno27 Beitrag anzeigen
    @ plast-x

    Zur Erklärung. Prepegs sind mit speziellen Harzen vorimprägnierte Gewebe, welche nur unter Druck und hohen Temperaturen aushärten. Diese sehr teuren Materialien kommen in der Regel nur für hochbelastete Bauteile (Luftfahrt/Rennsport) zum Einsatz.
    prepeg ist auch mir ein begriff!
    ich gehe mal sehr stark davon aus, dass diese teile hier
    nicht mit diesem verfahren gefertigt wurden.

    Zitat von Uno27 Beitrag anzeigen
    ...Kommt ganz auf das Harz und das Fertigungsverfahren.
    also mir sind lediglich 2 verarbeitungsmethoden bekannt:

    vakuum ziehen
    oder vakuum ziehen und parallel in den autoklaven
    klär mich auf, gibts weitere?

    Zitat von Uno27 Beitrag anzeigen
    Bei einem hochwertig gefertigten Carbonteil mit UV-beständiger Deckschicht ist es nicht notwendig Unmengen von Klarlack draufzupumpen.
    genau, und dies ist the jumping point
    da DIES aber anscheinend KEINE hochwertig gefertigten
    cfk-teile sind, wäre es besser gewesen, mehfach zu glossen,
    und mehrfach abzulackieren um ein absacken zuverhindern!

    gruss

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  • Uno27
    antwortet
    @ plast-x

    Im Autoklaven unter Druck gebacken (ca. 170 Grad Celsius) werden nur aus Prepegs gefertigte Teile. Zur Erklärung. Prepegs sind mit speziellen Harzen vorimprägnierte Gewebe, welche nur unter Druck und hohen Temperaturen aushärten. Diese sehr teuren Materialien kommen in der Regel nur für hochbelastete Bauteile (Luftfahrt/Rennsport) zum Einsatz.
    Für solche Optikteile wird Kohlefasergewebe und Epoxydharz verwendet. Diese werden dann in der Form oder nach der Entformung bei 60-100 Grad getempert. Kommt ganz auf das Harz und das Fertigungsverfahren. Erreicht werden damit bei üblichen Harzen eine Wärmeformbeständigkeit von ca. 80-130 Grad.
    Bei einem hochwertig gefertigten Carbonteil mit UV-beständiger Deckschicht ist es nicht notwendig Unmengen von Klarlack draufzupumpen. Zumindestens nicht um solche Effekte zu vermeiden, sondern nur um noch mehr Tiefenglanz zu erreichen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Uno27 Beitrag anzeigen
    Jetzt wo ich die Fotos im Ist-Zustand sehe. Klarer Fall. Wie ich schon geschrieben habe, wurden die Teile nach der Fertigung nicht oder nicht ausreichend getempert. Im dümmsten Fall wurde gar ein kalthärtendes Epoxydharz zur Herstellung verwendet. Damit hat man eh nur eine Wärmeformbestandigkeit von ca. 60 Grad. Sobald die Teile in der Sonne richtig heiss werden, hat man ein eben solches Problem. Kannste mir glauben. Ich bin zufällig in dieser Branche tätig. Deshalb war ich auch neugierig, wer der Hersteller ist. Mittlerweile weiss ich es. Wie ich einschlägigen Foren entnehmen konnte, soll P. in Sachen Qualitätsproblemen mit sich reden lassen. Kläre das am besten mit ihm. Selber irgendwelche Versuche zur Rettung zu unternehmen. machen aus meiner Sicht keinen Sinn. Das ist eindeutig ein Garantiefall für den Hersteller der Teile.
    Es gab früher Qualitätsprobleme bei ihm das ist bekannt mittlerweile hört man aber eigentlich immer positives. Ich komme mit ihm gut zu recht von daher kann ich bis jetzt noch nix negatives sagen, er weiss von dem Problem und er meinte das wir da eine Lösung finden von daher bin ich guter Dinge.

    Der verwendete epoxy ist temp bis min 90° laut seiner Aussage. wie es genau hergestellt wurde weiss ich auch nicht, er macht aber solche Tankteile nicht zum ersten Mal (für ein anderes Modell macht er die schon länger) und sollte es solche Probleme schon mal gegeben haben wäre das glaub ich in den "einschlägigen" Foren gestanden.

    Ich schau mal das ich bei mir in der Arbeit messe wie hoch die Temperatur an den Tankteilen wird wenn meine Diva in der Sonne steht.

    Danke euch allen erstmal für die Rückmeldung.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Uno27 Beitrag anzeigen
    Wie ich schon geschrieben habe, wurden die Teile nach der Fertigung nicht oder nicht ausreichend getempert.

    tschuldigung, tempern von cfk-bauteilen, nach der entformung,
    hör ich zum ersten mal!
    ks-teile vorm lackieren zwecks ausgasen tempern, okay.
    aber kohle und epoxy nach aushärtung in den ofen schieben, hä

    hier sind einfach minderwertige harze verwendet worden,
    viel zu wenig geglosst worden und viel zu dünn ablackiert worden!!!
    deswegen sackt das ein und demnächst wird gelblich...

    gruss

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  • Uno27
    antwortet
    Jetzt wo ich die Fotos im Ist-Zustand sehe. Klarer Fall. Wie ich schon geschrieben habe, wurden die Teile nach der Fertigung nicht oder nicht ausreichend getempert. Im dümmsten Fall wurde gar ein kalthärtendes Epoxydharz zur Herstellung verwendet. Damit hat man eh nur eine Wärmeformbestandigkeit von ca. 60 Grad. Sobald die Teile in der Sonne richtig heiss werden, hat man ein eben solches Problem. Kannste mir glauben. Ich bin zufällig in dieser Branche tätig. Deshalb war ich auch neugierig, wer der Hersteller ist. Mittlerweile weiss ich es. Wie ich einschlägigen Foren entnehmen konnte, soll P. in Sachen Qualitätsproblemen mit sich reden lassen. Kläre das am besten mit ihm. Selber irgendwelche Versuche zur Rettung zu unternehmen. machen aus meiner Sicht keinen Sinn. Das ist eindeutig ein Garantiefall für den Hersteller der Teile.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    hallo,

    es könnte möglich sein, dass die teile nach der fertigstellung
    im autoklaven (wenn sie da überhaupt drinnen waren),
    lediglich mit polyster-klarlack gespritz wurden und nicht
    mit epoxy `geglosst´ wurden.
    dieser weißt bei temperaturschwankungen schrumpf / dehnung
    auf, hierbei kann es zu einem sacken der oberfläche kommen.

    generell werden teile aus kohle immer in epoxy gefertig,
    vielleicht ist hier ne `sparnummer´ zumeinsatz gekommen
    und lediglich poly verwendet worden.

    es kann auch sein, daß kein abreißgewebe verwendet wurde
    und die (nach dem epoxy auftragen) entstehende aminschliere
    überlackiert wurde.
    sollte die nun bei thermischer belastung gasen, kann es ebenfalls
    zum einfall kommen.

    ich habe schon einige teile in sichtcarbon gefertigt,
    habe selbst welche an meinem fzg montiert, - kein sorgen.

    brav alles in epoxy, fertigung und glossen, und anschließend
    mit klarlack mehrfach ablackieren.

    gruss

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    und noch 2 Fotochen

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    hier mal die ersten Fotos vom Jetztzustand nicht perfekt da in der Tiefgarage gemacht aber an der Reflektion der TGBeleuchtung (warmweisses Licht) sieht man es deutlich finde ich zumindest.

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  • Thomas
    antwortet
    Ich schließ mich Uno27 an.

    Es wäre allerdings hilfreich, wenn Du Bilder vom Jetzt-Zustand einstellen könntest.

    Thomas

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    hab grad mit nem Bekannten gesprochen er hat das selbe Problem bloß "noch" nicht so ausgebreitet. Seine Maschine stand auch ne Zeit lang in der Sonne dann aber wieder in der Garage meine war die letzten Tage immer draußen bei wind und wetter es spricht immer mehr für deine Theorie.

    Wir hatten auch 2 Unterschiedliche Kleber verwendet somit ist der Kleber fast auszuschließen zum Glück kenn ich noch jemanden der die Abdeckungen noch nicht verbaut hat. Da können wir es noch testen obs an der Sonne liegt oder nicht.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Uno27 Beitrag anzeigen
    Mit Orangenhautbildung meinst Du sicherlich dass die Carbonstruktur durchdrückt. Das liegt mit Sicherheit daran, dass dieTeile nicht getempert (wärmebehandelt) wurden und damit das Epoxydharz nur eine Wärmeformbeständigkeit von ca. 60 Grad Celsius hat. Wenn die Teile nun Sonne kriegen heizen sie sich aber auf höhere Temperaturen auf als diese 60 Grad. Somit wird das Harz wieder leicht weich und die Gewebestruktur kommt zum Vorschein. Das erklärt auch, warum gerade das obere Teil so stark betroffen ist.
    Eigentlich ein Grund zur Reklamation. Darf man fragen, von welchem Hersteller Du die Teile bezogen hast?
    Sonne war auch meine Vermutung so wie es aussieht bin ich bis jetzt aber der Einzigste mit dem Problem, die Teile werden noch nicht lange angeboten daher gibts für dieses Modell noch keine langen Erfahrungswerte vielleicht sind aber nur meine Teile betroffen sozusagen das Glück der Glücklosen Ich möchte hier noch keinen Namen nennen von wem ich es gekauft hab ich versteh mich ziehmlich gut mit ihm und er versucht auch rauszufinden was los ist weil das noch nie passiert ist. Er meinte nur wir finden eine Lösung mal schauen wie es weiter geht. Mir gings erst mal nur darum von Leuten die von der Materie Ahnung haben Meinungen einzuholen um den Kleber als Ursache möglichst ausschließen zu können.

    Deine Erklärung ist für mich nachvollziehbar und war auch meine erste Vermutung, dass es in die Richtung geht. Die Carbonstruktur drückt durch und fühlt sich wellig an schaut wenn die Sonne draufscheint nicht mehr super schön aus. Falls noch jemand was dazu einfallen sollte immer her mit den Meinungen. Ich halt euch auch auf dem laufenden.
    Danke schon mal

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