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Fehlstellen in 2K Acryl-Einschichtlack ausbessern - Siasponge Ultrafine brauchbar?

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  • Fehlstellen in 2K Acryl-Einschichtlack ausbessern - Siasponge Ultrafine brauchbar?

    Hallo,

    ich hätte noch Fragen zum Lackfehler ausbessern, vor den Polier - Stufen.
    Ich finde im Netz und hier im Forum keine genaueren Angaben über die lieben gelernten Siasponge Schleifschwämme / Schleifblöcke, hinsichtlich der vergleichbaren Körnungen.

    Was bekommt man grob für ne Oberfläche, wenn man mit den blauen Ultra fine Siasponge Blöcken vorsichtig Nass schleift?
    Zu grob, um danach mit (Schleif-) Polituren auf ne glänzende Oberfläche zu kommen?

    Beim Fehlstellen beheben und folgendem aufpolieren wird ja die Gegend von 2000er - 3000er Schliff empfohlen.
    Mit den sehr kleinen Nass-Schleifblöcken von Petzoldt's in 2000 und 3000 bin ich ja ewig beschäftigt, da nahezu auf der gesamten Außenhaut Blasen / Krater sind :-)
    Oder führt an denen mehr oder weniger kein Weg vorbei, wenn man keinen Maschinenschliff einsetzen möchte?
    Maschinen-Schleifen mit 2000-3000 will ich nicht machen, da ich als Erfahrungsgemäß tendenzieller Grobmotoriker, beim Lackieren vorbereiten schon oft genug Durchschliffe hatte und die jetzt sicher nicht mehr möchte.

    Achso, ziel ist keine Perfektion.
    Die Krater von der Luftfeuchtigkeit beim Lackieren werde ich sicher nicht ganz raus bekommen, das ist mir klar.
    Aber eben ein etwas ebeneres / gleichmäßigeres Oberflächen-Bild ist das Ziel.
    Hab mit LED-Lampe die Außenhaut des WoMo mal untersucht und ich habe an keiner Blase / Krater bis auf die Grundierung gesehen.

    Hab jetzt schonmal Polituren von Menzerna (das Probier-Set mit je 250ml 1000, 2500 und 3000, sowie 250ml Carnauba-Wachsversiegelung) bestellt, sowie Polierpads in 4 Härte-Stufen von Allclean für meine Rotations-Poliermaschine (D=150) und den Exzenterschleifer (D=125) besorgt.
    Der "Pferd-Lackhobel" schien mir für die Blasen, Krater und Lacknasen auf den Flächen auch sehr sinnig.

    Jetzt fehlt mir eben noch der Schritt zwischen Lackhobel und Polieren mit Schleifpaste.

    Ich werde mich generell auf die größeren Flächen beschränken, bei Kanten und Ecken hab ich zu großen Respekt vor dem Durchschleifen.
    Meine Ausbesserungs-Fähigkeiten werde ich dann auch erstmal an einem Bereich testen, der nicht sonderlich ins Auge sticht (Zwischen linkem Hinterrad und Stoßstangen-Eck ist ein "schöner" Läufer).

    Gruß
    Gismo_82

  • #2
    Also laut Datenblatt soll Ultrafine im Bereich 600 liegen ob das nun P600 entspricht kann ich nicht sagen kenne den Hersteller nicht.

    https://www.siaabrasives.com/at/medi..._15_de_low.pdf

    (Auf Seite 3)

    Es gibt auch von anderen Herstellern Softpads ich hab z.b. die von 3M und bin sehr zufrieden. Da entspricht Ultrafine dann 800-1200 Körnung und Microfine 1500-2200.

    Fehlstellen fängt man mit 1500er Körnung an und arbeitet sich dann bis 3000 hoch eventuell auch 5000. Dann erst kommt die Politur zum Einsatz.

    Krater im Lack können nicht von Luftfeuchtigkeit entstehen das sind dann entweder Silikonkrater (Fischaugen) oder Nadelstiche bei Überbeschichtung.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Starfox Beitrag anzeigen
      Also laut Datenblatt soll Ultrafine im Bereich 600 liegen ob das nun P600 entspricht kann ich nicht sagen kenne den Hersteller nicht.

      https://www.siaabrasives.com/at/medi..._15_de_low.pdf

      (Auf Seite 3)

      Es gibt auch von anderen Herstellern Softpads ich hab z.b. die von 3M und bin sehr zufrieden. Da entspricht Ultrafine dann 800-1200 Körnung und Microfine 1500-2200.

      Fehlstellen fängt man mit 1500er Körnung an und arbeitet sich dann bis 3000 hoch eventuell auch 5000. Dann erst kommt die Politur zum Einsatz.

      Krater im Lack können nicht von Luftfeuchtigkeit entstehen das sind dann entweder Silikonkrater (Fischaugen) oder Nadelstiche bei Überbeschichtung.

      Ok, Danke für die Info.
      Also sind die Schleifschwämme generell eher zu grob.
      Demnach dann mit Schleifklotz und Nassschleifpapier?
      Oder doch in Kleinarbeit mit den Nass Schleifklötzen von Petzoldt's, auch wenn das bei Flächen sehr langwierig wird.
      Kann es ja nach und nach machen.

      Also Silikonkrater in der Menge, kann ich ausschließen. So bescheiden hab ich sicher nicht mit Silikonentferner geputzt und der 1. Durchgang war fast durchgehend gut.
      Angefangen haben die ersten Bläschen schon gegen Ende vom 1. Durchgang. Da hätte ich Überbeschichtung jetzt mal verneint, aber nichts ist unmöglich, klar.
      Phantom meinte in meinem Beitrag, dass es von der Feuchtigkeit / Tröpfchen kommen kann.

      Hab Stellenweise auch die Wasserperlen gesehen, so bin ich eigentlich erst auf den Wasserabscheider aufmerksam geworden, der hat sich während dem Lackieren komplett gefüllt und ist wohl "Übergelaufen"...
      Gerade auf der Motorhaube ganz deutlich. Da hab ich noch versucht, die Wasserperlen an den Rand und weg zu pusten und hab da jetzt Kraterförmige Morsespuren.
      Also ich rede da nicht von Luftfeuchtigkeit generell, sondern schon von Tröpfchen, die aus der Pistole gekommen sind.

      Gruß
      ​​​​​​​Gismo_82

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      • #4
        Zitat von Starfox Beitrag anzeigen
        Krater im Lack können nicht von Luftfeuchtigkeit entstehen das sind dann entweder Silikonkrater (Fischaugen) oder Nadelstiche bei Überbeschichtung.
        Nicht durch normale Luftfeuchtigkeit aber beim Taupunkt oder Wasser in der Spritzluft.
        Und bei Holz z.B. wenn die Restfeuchte zu hoch ist.
        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
        Francis Picabia 1879-1953

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Gismo_82 Beitrag anzeigen
          Demnach dann mit Schleifklotz und Nassschleifpapier?
          Ja kann man so machen, alternativ mit Exzenterschleifer und Schleifscheibe wenns ganz schnell gehen soll.

          Zitat von Phantom Beitrag anzeigen

          Nicht durch normale Luftfeuchtigkeit aber beim Taupunkt oder Wasser in der Spritzluft.
          Und bei Holz z.B. wenn die Restfeuchte zu hoch ist.

          Ja dachte schon normale Luftfeuchtigkeit kann nicht sein, bei Wasser in der Spritzluft oder Tau auf dem Werkstück ist es klar.


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          • #6
            Ok, Danke Starfox und Phantom. Ok, dann werde ich es mit Nassschleifpapier versuchen.
            Exzenter hab ich wie gesagt Bedenken hinsichtlich Durchschleifen :-)

            Noch ne Frage zum Anschleifen / Polieren.
            Müssen da auch irgend welche Mindest-Temperaturen herrschen??
            Klar, wenn das Nassschleifpapier / die Politur gefroren ist, gehts nicht, aber in den Übergangszeiten, wo so 5 bis 15°C sind?

            Gruß
            Gismo_82

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            • #7
              Ideal sind 20 Grad.

              Aber beim Polieren sollte kein Frost sein oder in der prallen Sonne.
              Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
              Francis Picabia 1879-1953

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              • #8
                Zitat von Phantom Beitrag anzeigen
                Ideal sind 20 Grad.

                Aber beim Polieren sollte kein Frost sein oder in der prallen Sonne.
                Ok.

                Frost sagte ich ja auch, eher kontraproduktiv und bei Nassschleifen a bizzele problematisch, pralle Sonne ist auch bekannt, wegen der zu schnell trocknenden Politur.
                Dann entscheide ich, Kraft meiner Willkür, dass so um die 10°C nicht perfekt sind, aber vertretbar

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