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Hilfestellung bei beimischung von Flitter

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  • Hilfestellung bei beimischung von Flitter

    Hallo,
    ich möchte mein Auto neu Lackieren. Dazu habe ich konv. Basislack Iron deep Pearl Blue. Um den ein bischen aufzupeppen, habe ich noch von Kremer Iriodin Flitter silber. Plättchengröße 50-500u.
    Diesen wollte ich im Basislack beimischen und dann auftragen. Da die Plättchen aber teilweise etwas groß sind, wollte ich mal fragen wie Ihr das anstellen würdet:

    Beimischen, Auftragen, ohne zu Sieben. 1,3er Düse. Nach dem trocknen Schleifen, um die hervorstehenden Plättchen zu Glätten? Welches Schelifpapier, Nass, Trocken, Körnung?'

    Beimischen, und durch ein 190er Sieb durchlaufen lassen, und die großen Plättchen abzufiltern?

    Grüße

    Achim

  • #2
    Die Plättchen gibt man im Klarlack.
    Basislack so wie er ist fertig Spritzen.
    Dann je nach Geschmack in den fertig angemischten Klarlack 50 oder auch mehr Gramm reingeben.
    Ca. 20 % Verdünner und die Mische im Becher hin und wieder Schüttel.
    Am Besten MS Klarlack, der fängt nicht so schnell an zu Kochen.
    Dünne gleichmäßige Spritzgänge mit gut 40 cm oder mehr Abstand.
    Solange bis Dein Wunscheffekt da ist.
    Gut Ablüften.
    2 Satte Klarlack ohne Plättchen und Trocknen lassen.
    Ohne Schleifen innerhalb des möglichen Zeitfenster noch mal 2 Gänge Klarlack.

    Gut Trocknen.
    Behutsam mit 1200er, am besten Nass Plan Schleifen ohne Durch zu Schleifen.
    Endklarlack Spritzen. Vorher aber Gucken ob alle Plättchen unter der Klarlackschicht sind.
    Sonst noch eine Schicht Klarlack drauf vor dem Schleifen.

    Einfach Glitter im Basis kippen funktioniert nicht so gut.
    Entweder ersaufen diese oder sind als Pickel an der Oberfläche und man schleift sie kapput.
    Und Basislack darf man schon gar nicht Schleifen vor dem Klarlack.
    Der Farbton würde Riefen und Flecken bekommen.
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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    • #3
      Ok, dass ist natürlich mehr aufwand. Ich wollte das eigentlich nicht mehr im Klarlack machen. Nach meiner letzten Aktion, Flakes im Klarlack zu machen, ist der Klarlack nach ca. 4 Jahren aufgebrochen. Also viele feine Brüche in der Motorhaube, aber nur im Klarlack.

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      • #4
        Mit Glasurit oder Standox (MS) hatte ich da nie Probleme gehabt.
        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
        Francis Picabia 1879-1953

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        • #5
          Ich würde die flakes in transparenten Basislack mischen, diesen auftragen bis zum gewünschten Effekt und dann erst klarlack, so vermeidest du die kocher gefahr.

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          • #6
            Wenn ich das richtig verstehe willst du aber nicht die silbernen flakes auf deinem blauen Basislack, sondern diese nur durch das blau durchschimmern, in diesem Fall müsstest du ja über die flakes einen lasurlack also Candy in blau lackieren

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            • #7
              Bei Lösemittel Basis muss man mit dem Hochziehen rechnen.
              Bei günstigem Material.
              Und der Transparente Basis ist nicht ganz so klar wie Klarlack, finde ich.
              Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
              Francis Picabia 1879-1953

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              • #8
                Er lackiert doch blauen Basislack, darauf ist das hochziehen mit Basislack kein Problem, würde er klarlack auf den blauen Basislack machen und darauf wieder lösemittelhaltigen Basis hast du natürlich recht, dann zieht evtl der klarlack hoch

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                • #9
                  Zitat von Svenesser Beitrag anzeigen
                  Er lackiert doch blauen Basislack, darauf ist das hochziehen mit Basislack kein Problem,
                  Wenn der Untergrund einen 2 K Aufbau bzw. einen Lösemittelverträglichen Untergrund hat.
                  Ja, aber ein Basislack enthält je nach Hersteller (Konventionell) bis zu 100 % Verdünner.
                  Ein Klarlack max 20% und der hält die Schichtstärke damit die Plättchen auch versenkt werden.

                  Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                  Francis Picabia 1879-1953

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                  • #10
                    Dann einigen wir uns auf unentschieden, gehen tut beides, welche Version er jetzt nimmt kann er dann selber entscheiden

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                    • #11
                      Das ist das Ziel.
                      Diskutieren und mehrere Möglichkeiten nennen. Kunstruktive Kritik ist immer gut.

                      Danke für den angenehmen Austausch mit deinem Fachwissen.
                      Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                      Francis Picabia 1879-1953

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                      • #12
                        Richtig, so sollte es sein
                        ich danke dir ebenso und hoffe wir konnten dem Fragesteller helfen

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                        • #13
                          Danke für die ganzen Antworten. Zum Aufbau. 2K Epoxy Grundierung von Mipa, Mipa Füller 4:1, konv. Basislack Blau, Mipa CC8.
                          Ich hatte damals schon mal eine ganze Motorhaube mit Flakes im Basislack gemacht. Das gefiel mir ganz gut, da die Flakes nur im direkten Sonnenlicht durchkamen. Sah sehr gut aus. Danach zwei Schichten klarlack, die Flakes, die dann noch überstanden glatt geschliffen und wieder Klarlack. Wie bereits im anderen Thread mal geschrieben, habe ich bei dem Mipa immer oder sehr häufig das Problem, dass er Kocht. Auf der Motorhaube hatte ich das Problem nicht, allerdings ist der Klarlack nach ca. 3 Jahren gebrochen. Den CC8 verwende ich mittlerweile nur noch mit HS25 und langer verdünnung. Wenn ich mich aber an das Datenblatt halte und die Verdünnung dementsprechend Verdünne ist dieser mir immer noch zu Dick. Mit günstigem APP KL geht das wesentlich besser. Als Spritze habe ich die SATA 4000 RP mit 1,3CC Düse.
                          Die Flakes, die ich damals verwendet habe, waren bis zu 2mm groß.
                          Die jetztigen werden nur bis 0,5mm größe haben.

                          Grüße
                          Achim

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