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    Hallo erst mal, ich bin neu hier im Forum und schon mit einem Problem unterwegs . Wie man unten an den Bildern sieht hat mein Auto hübsch ein paar Roststellen aufm Dach. Die rüren von einem Hagelschlag her der schon etliche Jahre zurück liegt. Bis voriges Jahr war da nichts groß zu sehen, dann ist das ganze aber wunderbar aufgeblüht. Leider bin ich zur Zeit sowas von Pleite, das ich mir eine Reparatur in der Werkstatt nicht leisten kann. Da ich aber nicht warten will bis es reinregnet hab ich mich dazu entschlossen selber Hand anzulegen. Das dumme ist nur das ich davon nicht die geringste Ahnung habe. Ich lese jetzt sein einigen Tagen im Netz und hier im Forum, bin mir aber immer noch nicht sicher wie ich das bewerkstelligen soll. Mit so einfach Mitteln wie Rostumwandler hab ichs schon voriges Jahr versucht, bringt aber wohl nix wie man sieht. Im Gegenteil hab ich den Eindruck das der seinen Namen zu wörtlich nimmt und versucht mein Auto in Rost umzuwandeln. Also hab ich mich mal an einer der kleineren Roststellen versucht, erst mit Schleifpapier, dann mit so einer Drahtbürste die man in die Bohrmaschine spannt. Ein paar kleine Rostpunkte sind dennoch geblieben. Denen bin ich mit einem Drehmelklone und einem Schleifstein der mit im Koffer lag zu Leibe gerückt, mit dem Ergebnis das ich jetzt ein Loch im Dach hab. Ist nicht groß, 1 bis 2 mm aber der Rost scheint also durch zu gehen. Ich gehe also mal davon aus das bei den größeren Stellen die Sache noch schlimmer steht. Der richtige Weg wäre wohl Blech von innen gegen zu schweisen, dafür hab ich aber weder Werkzeug noch Befähigung. Das was ich kann ist löten, aber keine Ahnung ob mann da ein Blech drauf löten statt schweisen kann. Ich hab auch nicht so den Trieb den Himmel im Auto runter zu reissen. Also was würdet ihr mir raten, außer natürlich die Finger davon zu lassen. Was ich so gelesen habe:
    1.Rost vollständig abschleifen
    2.Irgendwie "Grundieren", die einen schreiben mit Zinkspray, andere mit 2K-EP-Grundierfiller ich hatte an sowas gedacht.
    3. Das Loch zumachen mit einer Glasfasermatte z.B sowas. Für die kleineren Löcher Spachtel. Ab welcher Größe des Loches sollte man denn die Matten verwenden und wann langt spachteln? Wie muss ich diese Matten denn verwenden? Die stehen doch über, oder? Also ich meine damit die bilden einene Beule, sind dann höher als das Autodach.
    4. Das Flies spachteln
    5. Füllern mit dem in Punkt 2 gewählten Grundierfüller ??
    6. Schleifen
    7. Lackieren, das ist auch ein ganz heikles Thema, da ich selbstverständlich weder Kompressor noch Pistole noch Ahnung hab. Eventuell mit Mipa Mix 2K-Spray und lackieren mit Mipa 2K-Klarlack Spray inkl. Härter
    Wäre die Vorgehensweise so richtig ? Es ist mir klar das mir die meisten hier abraten werden. Ich will auch keinen Schönheitspreis mit dem Auto gewinnen. Worum es mir hauptsächlich geht ist das mir die Karre nicht auseinander fällt. Zu einem späteren Zeitpunk, wenn sich meine finanzielle Situation wieder gebessert haben sollte, würde ich die Lackierarbeiten wohl von jemanden der was davon versteht noch mal machen lassen. Die ganzen Rostschutzarbeiten, also alles bis auf die Lackierung müssten aber schon einigermasen passen.
    Ich danke allen die sich die Mühe gemacht haben das hier durchzulesen und würde mich über hilfreiche Antworten freuen.
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  • #2
    Da sich bisher kein hauptamtlicher zu Wort gemeldet hat, meine fundiert laienhafte Meinung dazu:

    Papp Gaffa-Tape auf die Roststellen und geh da mit ner passenden Sprühdose aus dem Autozubehör drüber. Wenn ein TÜV_Termin ansteht, montier nen Dachgepäckträger...

    Nee im Ernst, das wird nix so wie Du das vor hast. Das Problem sind durchgehende Löcher. Höchstwahrscheinlich ist bei diesen Kratern auch schon woanders die Korrosion bis auf die Innenseite durch. Das muß rausgeschnitten werden, sonst fault das von innen weg. Und dazu muß der Himmel raus, sonst hat alles keinen Zweck. Vielleicht ist das ja doch weniger Arbeit als befürchtet.

    Ob Dein verständlicherweise angepeilter Pfusch hält, bis Du wieder genug Kohle hast - schwer zu sagen. Klar steht Glasfasermatte über. Könntest Du runterschleifen, aber fraglich was dann noch überbleibt - und ob Du dabei nicht zuviel gesundes Material abträgst. Könntest auch an diesen Stellen das Blech etwas eindrücken, aber das wär erst Recht Pfusch. Wenn die Löcher klein genug sind, könntest Du vielleicht statt mit Matten mit Glasfaserspachtel ("Sauerkraut", "Papalatsche") arbeiten.

    Zum Löten: man kann auch Stahlbleche löten, aber wer das kann braucht nicht zu fragen OK, man kann auch Erfahrungen von anderen Arbeiten übertragen, sollte dann aber wirklich wissen was man tut. Hartlöten ist hier angesagt, Du brauchst also eine potente Hitzequelle. Ich glaube nicht, daß dazu eine Lötlampe vom Dachdecker ausreicht. Kleinere Löcher kann man auch durch Weichlöten verschließen (mit Karosserielot "zuschmieren"), ich schätze da braucht man einiges an Erfahrung zu (hab's selber noch nicht gemacht). Halte ich aber beides für sehr theoretisch. Auf jeden Fall müssen Flußmittelreste sorgfältig abgewaschen werden, sonst bilden die bald neue Rostnester. Wie willst Du das in einem Innenraum mit Sitzen und Polstern machen? Himmel muß natürlich auch raus.

    Noch was: was für einen Rostumwandler hast Du genommen, und hast Du Dich genau an die Anweisung gehalten? Was säuerhaltiges, nicht abgewaschen? Im ersten Moment dachte ich auch an Rostumwandler, um das wahrscheinlich schon sehr dünne Blech nicht ganz durchzuschleifen. Eventuelle Löcher mit Glasfaserspachtel verschließen, spachteln, fillern, dann sparen und hoffen War aber nur ne Überlegung, hab ich noch nie gemacht sowas.

    Und bevor ich jetzt Dresche bekomm: jaaa ich weiss, Rostumwandler ist nicht das wahre. Hab ich auch nie an großen Lackflächen gemacht, da ist runterschleifen bis aufs nackte Blech und richtiger Lackaufbau erste Wahl. Geht da ja auch gut. Ich nehm den für verwinkelte Teile, die von Hand nicht zu schleifen sind und wo abstrahlen lassen unwirtschaftlich wäre. Knotenbleche innen am Motorradrahmen oder stark profilierte Halterungen zB. Ich hab auch nie Probleme gehabt, daß die damit behandelten Stellen irgendwann wieder gerostet hätten. Meist verwende ich dieses zähflüssige Zeug, das beim Reagieren schwarz wird. Für Kleinteile, die sich abwaschen (!!!) lassen, auch was auf Phosphorsäurebasis. Die müssen dann natürlich bald lackiert werden, oder geölt bzw gefettet.

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    • #3
      Danke für die Antwort
      Den Eingangswitz hab ich nicht verstanden, macht nix, die Wahrheit darin ist aber das ich im Mai zum TÜV muß. Ich hab mir für den Fall auch schon paar Aufkleber in Sternenform besorgt. Sieht sicher schick aus. So wie ich dich verstehe komm ich um ein großzügiges herausschneiden der Roststellen nicht herum. Dazu muss ich sagen das das Problem wirklich nur im Dach besteht. Das restliche Auto ist soweit in Ordnung Ich habe mich auch schon halb damit abgefunden das ich das selbst nicht gebacken bekomme. Das was ich brauche ist eine "Schonfrist" bis ich wieder flüssig bin. Ich will dabei sowenig wie möglich Schaden anrichten. OK das mit dem Löten hat sich dann auch erledigt Kurz und bündig, die Karre muss noch mindestens 1 Jahr bestehen. dann seh ich weiter.

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