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Welche Hohlraumversiegelung?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Dann brauchst du eigentlich nicht das "teure" Fett nehmen, dann reicht auch irgendwas aus Ich hatte mal nen riesen Loch in einem Schweller einfach nur zugespachtel und Farbe drauf. Das hielt ein ganzes Jahr, bis der Spachtel gerissen ist... So fängt anscheinend aber jeder mal an

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  • the_nameless
    antwortet
    Das es sich dabei um eine -vorsichtig ausgedrückt- eher nicht so tolle Möglichkeit handelt ist mir schon klar. Ist ja auch nur nen Verbauchsauto und muss nicht ewig halten, weil der Wagen eh weg kommt, wenn der TÜV abgelaufen ist. Ist mir halt nur grade eingefallen, wo hier das Thema mit der Hohlraumversiegelung aufgekommen ist. Nicht dass der Spachtel durch die Hohlraumversiegelung noch schneller seinen Dienst quittiert, als er es an einem unterrosteten Radlauf eh schon tun würde.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Ich denke nicht das Fett ein Wundermittel gegen (sorry) pfusch ist. Am Radlauf ist nicht ohne Grund ein Loch. Rost? Die Spachtel wird dann zwar von Außen gut geschützt sein, aber nicht von Innen. Das wird nix. Hält nicht auf Dauer. Denke aber nicht, das Fett die Spachtel negativ beeinflusst. Eher das Wasser was von Innen her an die Spachtel kommen könnte.

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  • the_nameless
    antwortet
    also durch die recht hohe Kriechfähigkeit kann es schon passieren, dass der Wagen mal ein wenig tropft. Aber da muss man halt Prioritäten setzen. Rost oder Fett, was stört mehr?


    Was mir aber grad einfällt: wie verhält sich das bei gespachtelten stellen mit so einer Versiegelung? In meinem konkreten Fall geht es um eine "zeitwertgerechte Reperatur" am Winterwagen, d.h.: ein kleines Loch im Radlauf welches einfach übergespachtelt und anschließend von hinten mit Hohlraumversiegelung zugeballert wurde. Kann so ein Fett oder Wachs in den Spachtel einziehen und diesen in seinen Eigenschaften beeiträchtigen? Also ablösen oder so?

    mfg Hendrik

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    naja, aber auch dafür braucht man eine Druckbecherpistole soweit ich gelesen habe. diese ist auch nicht gerade günstig!

    ach und außerdem, wenn das so kriechfähig ist wie beschrieben, läuft einem die ganze super wieder ausm wagen oder wie bleibt es haften?

    Fett hat ja den Vorteil das es fester wird durch das abkühlen.

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  • Tim-W123
    antwortet
    Fette für die Karre

    Hallo Blade,

    ich geb auch mal meinen Senf dazu. Bei Konservierungsmitteln kann ich ein bißchen berichten, da ich im letzten Jahr bei meinen beiden 123er-Benzen auch einige Kilo Fett verblasen habe.

    Da hier schon viele Stimmen eindeutig zum Sanders-Fett hindeuten, ein Tip als Alternative (bin mit der Firma weder verwandt noch verschwägert):

    http://www.fluidfilm.de/produkte.php

    Es handelt sich bei den aufgeführten Produkten im wesentlichen um ein Grundmaterial in verschiedenen Viskositäten. Es wurde auch in einem großen Vergleichstest von OldtimerMarkt gut getestet und soll sehr gut auch starken Rostbefall stoppen können.

    Ich habe FluidFilm Liquid A (dünnflüssig, kriecht wie der Teufel, nur dünne Schichtstärken möglich) und darauf das Liquid AR (etwas dickflüssiger, höhere Schichtstärken möglich) verarbeitet. In nicht rostbefallenen Hohlräumen kannst Du auch sofort mit dem AR beginnen, um eine dickere Schicht zu fabrizieren.

    Meiner Meinung nach bieten diese Sachen den Vorteil, dass man bei der Verarbeitung keine Weltraumtechnik benötigt, sondern nur einen Kompressor und eine Druckbecherpistole. Man kann die Produkte an zugänglichen Stellen mit Pinsel oder Rolle auftragen und das alles bei Raumtemperatur. Die Verarbeitung geht einfach von der Hand und man muss auch nicht mit über 100 Grad heißem Fett unter nem Wagen liegend hantieren.

    Für Hohlräume und sonstige "innenliegende" Stellen (Türinnenräume, Kotflügeninnenseiten etc.) ist das Zeug wohl wirklich gut.

    Nicht so gut ist es wohl bei Anwendungen im Spritzwasser- oder Außenbereich der Karosserie (Radkästen usw.) Hier härtet es nach einer Zeit aus und beginnt, wegzubröckeln.

    Ansonsten kann ich nur empfehlen, FluidFilm mal als leichter zu verarbeitende Alternative ins Beuteschema aufzunehmen.

    Grüße
    Tim

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    habe heute mit der Firma telefoniert. Also man kann anstatt des Schmelzautomaten auch eine Kochplatte nehmen. Druckbecherpistole müsste ich mir leihen.

    Gibt es irgendwas besonders bei der verarbeitung zu beachten?

    Oder nur aufwärmen, umfüllen und verpusten? Da ich nur meine Wagenheberaufnahmen befüllen will, wäre das überhaupt dafür geeignet oder reicht es wenn ich es auf niedrigste Stufe -also 4bar- stelle? Will nur vermeiden das mir das ganze heiße Fett um die Ohren fliegt wenn ich die Sonde in den Schweller stecke ! *g*

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Da fahr ich doch dann lieber zweigleisig. Hohlräume vermutlich mit Mike-Sanders und den Unterbodenschutz konventionell mit einem guten Präparat wie Terroson, denn dann kann kaum was schief gehen. Vor allem am Unterboden sieht man´s bei einem transparenten Präparat so ganz gut wenn´s mal rostet und man kann gut nachbessern.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gerrog Beitrag anzeigen
    Ist das Mike-Sanders auch für den Unterbodenschutz ideal, da es sich ja bei Wärme immer wieder etwas verflüssigt? Ich habe irgendwo gelesen, das es dann wieder pappig wird und so mancher TÜV-Prüfer dran ärgern kann? Für die Hohlräume sicher ideal, aber beim Unterbodenschutz nicht vielleicht z. B. mit Terroson-Unterbodenschutz in Wachsform?
    Tja da bin ich jetzt auch noch nicht wirklich überzeugt. Für Oldtimer sicher das Beste, aber im täglichen Straßengebrauch? Gegenargument für ich ist die dicke Schlammschicht die dann immer unten am Auto klebt und reparaturen zu einer klebrigen Angelegenheit machen können. Vorteil ist aber wie schon erwähnt das Stellen durch Steinschläge etc wieder geschlossen werden können, also zu laufen. Außerdem sollte man laut Hersteller das Fett alle 5 jahre erneuern.
    Ich habs an meinem Astra auch mal unten dran gemacht, auf die vorhandene alte Schicht Unterbodenschutz. Durch das Fett ist die wieder ein bisschen weicher geworden.

    Zitat von theblade
    achso ist das. im prinzip bekommt man also den heizautomat schon in rechnung gestellt. Wenn man ihn zurückschickt, wird der betrag abgezogen und bezahlt im Prinzip das Verbrauchsmaterial und ne Nutzungsgebühr - so richtig?

    Wie siehts mit dem Porto für das Gerät aus? selber zahlen und wenn ja wieviel war das bei dir?
    Ich weis leider nicht mehr wieviel das Porto war... Aber ist ein normales Paket, 40x40cm groß und ca 15kg. Klar bezahlst das Porto selbst

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Martininii Beitrag anzeigen
    Wenn die Ausleihstation zurück geschickt wird, dann bekommst du das berechnet was verbraucht wurde. Solltest die Station nicht zurück schicken, macht das auch nichts, weil man hat ja sicherheitshalber eine 400€ Rechnung dabei liegen, für all die Sachen die zugesendet wurden, die bei Rücksendung logischer weise nicht bezahlt werden muss...
    achso ist das. im prinzip bekommt man also den heizautomat schon in rechnung gestellt. Wenn man ihn zurückschickt, wird der betrag abgezogen und bezahlt im Prinzip das Verbrauchsmaterial und ne Nutzungsgebühr - so richtig?

    Wie siehts mit dem Porto für das Gerät aus? selber zahlen und wenn ja wieviel war das bei dir?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Ist das Mike-Sanders auch für den Unterbodenschutz ideal, da es sich ja bei Wärme immer wieder etwas verflüssigt? Ich habe irgendwo gelesen, das es dann wieder pappig wird und so mancher TÜV-Prüfer dran ärgern kann? Für die Hohlräume sicher ideal, aber beim Unterbodenschutz nicht vielleicht z. B. mit Terroson-Unterbodenschutz in Wachsform?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Auf der Homepage steht nichts davon, stimmt, aber ich hatte bisher 2mal so einen Automat bei mir. Ich habe das auch nur während einer Beratung am Telefon erfahren, das es sowas gibt. Dabei ist ein Fön mit dem man den Schlauch die Sonde vorwärmen kann, Ersatzteile, 10kg Fett, Heizautomat und Hohlraumpistole. Mit einem Fön aufwärmen, das wird nix. Das Fett muss über 100grad heiss werden, damit es zum Spritzen flüssig genug ist. Das Fett im Topf brauch schon allein dort paar Stunden um alles zu verlüssigen.
    Wenn die Ausleihstation zurück geschickt wird, dann bekommst du das berechnet was verbraucht wurde. Solltest die Station nicht zurück schicken, macht das auch nichts, weil man hat ja sicherheitshalber eine 400€ Rechnung dabei liegen, für all die Sachen die zugesendet wurden, die bei Rücksendung logischer weise nicht bezahlt werden muss...

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hi,

    das Fett sollte man doch auch mit einem Heißluftfön verflüssigen können...? Steht irgendwo auch auf der HP. Dann in die Dose und verarbeiten.

    Gruß Bernd

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    und diesen Heizautomat um das Fett zu schmelzen kann man sich da einfach ausleihen wenn ich dort anrufe? weil auf den Seiten nichts über ein ausleihen zu finden ist!

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Also ob es ungeeignet ist, will ich nicht behaupten. Wachs legt sich über das Blech und bildet so einen Schutzfilm. Ist der mal durch irgendwas beschädigt, weil evtl Rost entstanden ist, dann rostet es dort eben schneller weiter.
    Fett ist da weiterhin Kriechfähig.
    ich hatte damals 30€ für die Ausleihstation bezahlt. Die darfst du dann auch 2 Wochen behalten. Da ist alles dabei was du brauchst.
    Du brauchst eigentlich nur einen großen Topf, in dem du das fett bis so weit erhitzt das es flüssig ist. Dann mit so einer Hohlraumpistole das fett verarbeiten. Vieleicht gibts auch billig solche Pistolen bei ebay.

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