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welcher grund für bobbycar?

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  • welcher grund für bobbycar?

    servus,

    n kumpel hat seinem sprössling ein bobbycar gekauft...nix neues, aber da der kleine noch nicht mal krabbeln kann, ist noch zeit um das ding zu tunen ;-)

    jedenfalls will er das ding aussergewöhnlich lackiert haben. ich werde konventienelle farben benutzen...soll ja auch nix kosten, daher wird das alles aus resten, die ich noch zu genüge hier habe gemacht. mir stellt sich nur die frage nach der grundierung.

    der kunststoff ist PE, dass hab ich schon nachgeschaut, wüsste aber grad nicht, welche grundierung die optimale ist.

  • #2
    Naja optimal ist eine gute Aussage, denn PE- Kunstoff das aus 100 % aus PE besteht ist nicht lackierbar. Du musst mal schauen, in wie weit es lösemittelfest ist. Falls es noch aus anderen Kunststoffen besteht, dann würd ich es schön mit Kunststoffreinigern reinigen, 1200'er nass anschleifen und anschließend Kunststoffhaftprimer applizieren. Wir haben auf Arbeit nur 1K- Produkte, deshalb musst du mal abwarten, was die Anderen schreiben.

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    • #3
      Hallo,

      jetzt nicht gleich lachen, aber was ist mit Beflämmen (nicht Abfackeln)
      dann Grundierung/Primer und einen Lack drüber.

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      • #4
        Zitat von cliofanatic28 Beitrag anzeigen
        der kunststoff ist PE, dass hab ich schon nachgeschaut, wüsste aber grad nicht, welche grundierung die optimale ist.
        PE--Polyethylen is machbar mit dem hier:

        2K plastik Primer von Lesonal

        http://www.lesonal.de/img/produkte/pdf/td/td_177.pdf

        ich würde ihn nehmen

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        • #5
          ich glaube nicht, das es überhaupt einen Primer gibt, der sicher auf PE funtioniert.
          PE zählt wie auch PA6 zu den Kunststoffen , die nur mit speziellen Verfahren ( beflammen, Corona oder Plasma ) lackierfähig werden.
          Nun ist aber beflammen nicht einfach mal eine Flamme dranhalten, man benötigt eine
          Flamme mit Sauerstoffüberschuß (ähnlich einer blau leuchtenden Flamme vom Schweißbrenner), damit in die Kunststoffoberfläche zusätzliche Sauerstoffatome eingebracht werden, was die Oberflächenspannung des Kunststoffes reduziert und damit seine Vernetzbarkeit steigert. Da bekommt man nur mit speziellen Beflammungsanlagen hin.
          Selbst auf den speziell vorbehandelten Untergründen sind dann immer noch spezielle Primer
          nötwendig, wie z.B. dieser hier

          http://www.worlee.de/produktdatenbank/MB/00522d.pdf
          ..........der Weg ist das Ziel !

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          • #6
            habt ihr diesen Primer in euren Shop ???

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            • #7
              nein, wir können für PE leider keinen Primer anbieten.
              ..........der Weg ist das Ziel !

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              • #8
                habe mich mit AWT von Spies unterhalten,
                und da ging es um die Beschichtung von eben sonen "unlackierbaren" Stoffen, wo es geschlossene Moleküleketten gibt
                und somit kein Arm frei is, um eine eigentliche Bindung einzugehen.


                vom Werk her werden viele Kunstoffe daher beflammt und anschließend der Haftgrund appliziert---somit die sicherste Variante.




                is richtig, daß es eigentlich nich machbar is, aber bis jetzt hats so funktioniert...................

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                • #9
                  auch was feines, bobby aus kohle.
                  http://carbon-factory.de/carbonvered...-galerie_id=19
                  ich schätze mal, wildesder anschliff mit korn 40,
                  sikaflex bietet nen haftgrund zb auch für acrylglas,
                  dann laminiert.
                  vielleicht is auch ne form gemacht worden?

                  achja, du wollst ja lackieren und nich laminieren,
                  okay ich bin OT...





                  .................................................. .....................

                  Kommentar


                  • #10
                    @ plast-x
                    Für sowas brauchst du immer eine Form um das Gewebe einiger massen sauper reinzulegen.

                    Das Carbongewebe"drüberziehen" funktioniert auch nicht super, da das Gewebe, eine gewisse "eigen Dynamik" von der Webart hat. Bei engen Radien, Ausbuchtungen, ect. liegt das Gewebe nicht richtig an.
                    Das Überziehen von Thermoplasten (PE, PP...) funktioniert sehr sehr schlecht, trotz Primer. Es sind zu unterschliedliche Ausgangsmatrialen. Harze sind Duroplaste.

                    @cliofanatic28
                    Da kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. Beflammen ist schon mal ein guter Ansatz.
                    Als Füll- und Halftgrund würde ich aber den Glasurit 2K Kunststoffgrundfüller 934-70 VOC empfehlen.

                    Vorschlag/Idee:
                    Im Netz Reststücke von PE besorgen und dann die vorgestellen Verfahren ausprobieren.

                    Was mich aber immer noch wundert, das das Bobbycar aus PE hergestellt wurde. Für ein "Massenprodukt" ist PE zu teuer.

                    Rentiert sich überhaupt der Aufwand???
                    Das Bobbycar von den Neffen meiner Ex-Freundin sah nach kurzer Zeit aus, als hätte er die Stockcar-Meisterschaft gewonnen. Es musste sogar mal auf den Spielplatz übernacht.
                    Es wäre schade, wenn man sehr viel Arbeit in die Lackierung steckt und dann nacher alles für die Katz ist.

                    Gruß Markus

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                    • #11
                      das ist eben der grund, dass ich überhaupt nach der richtigen grundierung frage.

                      dass das ganze nur sehr kurz halten wird, da ja kleine kiddies alles geregelt kriegen ist mir ja schon klar...es geht hierbei einfach nur um die coolness, ein lackiertes bobbycar zu haben/ fahren. da ich auch nur die kosten für den grund eingeplant habe, rest ist ja noch vorhanden, spielen die kosten ja auch nicht die wesentliche rolle.

                      mir gehts halt allem in allem nur darum, dass der lack wenigstens n paar monate hält und man ihn nicht wie beim apfelsine schälen so abziehen kann.

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                      • #12
                        da hat plasma ja einen reinen PE Haftgrund genannt...........

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                        • #13
                          Zitat von Markus Beitrag anzeigen
                          @ plast-x
                          Für sowas brauchst du immer eine Form um das Gewebe einiger massen sauper reinzulegen.
                          nö.
                          dafür gibts köper.
                          ob nun das gewebe positiv ums bauteil oder negativ inne form
                          gelegt is latte.
                          die radien bleiben nämlich gleich, nur spiegelverkehrt...

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von plast-x Beitrag anzeigen
                            nö.
                            dafür gibts köper.
                            ob nun das gewebe positiv ums bauteil oder negativ inne form
                            gelegt is latte.
                            die radien bleiben nämlich gleich, nur spiegelverkehrt...
                            Nicht ganz.
                            NUR. In einer Form kann ich mit Vakuum draufgehen zum Verpressen,
                            was ich beim "drüberziehen" nur schwer kann.

                            Ausserdem erhöhst du beim drauflegen den Radius/Kontur um die Dicke deines Gewebes.


                            Markus

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                            • #15
                              Zitat von Markus Beitrag anzeigen
                              In einer Form kann ich mit Vakuum draufgehen zum Verpressen,
                              was ich beim "drüberziehen" nur schwer kann.
                              ob du nun die form in vakuum ziehst oder das bauteil selber, das is doch wohl latte. unterdrucksack is unterdrucksack...
                              kommt natürlich aufs material des bauteils an;
                              balsaholz o.ä. in sichtkohle könnte sich vertwisten.

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