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Modellboot - Grundierung

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  • Modellboot - Grundierung

    Hi Leute...

    ...ich bin gerade dabei, ein Modellboot zu restaurieren. Nachdem alles gespachtelt und (nass) geschliffen war, bin ich los gezottelt um Grundierung und Farbe zu besorgen. Da ich keine große Auswahl an Läden habe, eigentlich nur einen, habe ich dort mein Anliegen vorgetragen. Darauf hin gaben dir mir dort Farbe und Grundierung entsprechend meines Vorhabens. Die Marke heißt Caparol. Die Grundierung sollte ich mit 10 % Kunstharz-Verdünnung anmischen.

    Nachdem ich die Flächen, wie auch bei euch beschrieben, gesäubert habe, habe ich zwei Gänge Grundierung mit der Spritze aufgetragen. Laut Hersteller soll das nach 3 Stunden grifffest bzw. nach 24 Std. soweit trocken sein. Zwei Sachen muss ich allerdings eingestehen. Während ich den ersten Gang aufgetragen habe, hat mein Kumpel die zweite Mischung mit universal-verdünnung angerührt, wobei das Spritzbild mit dem Uni-verdünner sogar besser aussah, worauf ich dann fragte, was an der Mischung anders sei? Und zum Anderen habe ich nach dem Kompressor keinen Wasserabscheider verwendet; jedoch des öfteren den Kessel "entwässert".

    Also der Dampfer steht da jetzt schon etwas über eine Woche, aber von ausgehärtet kann da keine Rede sein. Fingerabdrücke nimmt die Grundierung zwar nicht mehr auf, allerdings kann man mit dem Fingernagel die Grundierung "eindrücken". Das verschwindet aber nach einiger Zeit wieder. Gestern habe ich das Modell für ca. 10 Minuten mal in die Sonne gestellt, wobei ich festgestellt habe, dass die Grundierung weich zu werden schien.

    Was ist hier nun faul? Liegt's an dem Universal-Verdünner oder ist die Grundierung eher elastisch und für andere Zwecke bestimmt?

    Ich vermute bald, ich muss das Zeug nochmal abschleifen und was anderes verwenden

    Für Lösungsansätze wäre ich sehr dankbar.

    cu...Torben

  • #2
    Es ist alles in Ordnung.

    KH-Lacke brauchen ettliche Wochen, bis sie die Endhärte erreicht haben. In die Sonne stellen war schon mal nicht schlecht.

    Aber der KH wird immer etwas weich bleiben.

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    • #3
      klingt schon mal beruhigend....könnte ich das denn schon leicht anschleifen um die farbe aufzutragen oder doch noch besser abwarten?

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      • #4
        Anschleifen beschleunigt die Durchhärtung.

        Durch die Öffnung der Oberfläche kann erneut Luft die oxidative Trocknung beschleunigen.

        Am nächsten Tag kannst du dann lackieren.

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        • #5
          alles klar....vielen Dank

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          • #6
            hallo,

            aus welchem material ist denn das modell?

            gruss

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            • #7
              Zitat von b2b Beitrag anzeigen

              Durch die Öffnung der Oberfläche kann erneut Luft die oxidative Trocknung beschleunigen.
              dazu hätte ich ma ne indirekte frage.

              stimmt das wenn man die oberfläche des klarlacks anschleift und es bei wind und wetter nur angeschliffen lässt, das dadurch der klarlack offen ist und das metall von innen nach aussen anfängt zu rosten?

              kurz gesagt: wenn man den klarlack des fahrzeugs anschleift das nach ner zeit es an der angeschliffenen fläche anfängt zu rosten?
              Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

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              • #8
                kann ich mir nicht vorstellen besonders von innen nach außen

                gruss

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                • #9
                  ......da sich unter dem Klarlack ja weitere schichten Lack/Grundmaterial befinden, kann ich es mir nicht ganz vorstellen.
                  Ist aber auch ein Grund, warum ich vieles mit Epoxydharz mache.

                  Grüße,
                  Ssssstevieee

                  Oxidation, oxidative Trocknung=

                  Reaktion eines Stoffes mit Sauerstoff unter Bildung eines Oxids, z.B.
                  die Rostbildung bei Stahl oder die Entstehung von Zinkoxid (Zinkweiß)
                  bei der Oxidation von Zink. Ein wichtiger Oxidationsvorgang für die
                  Lackiertechnik ist die Trocknung von Kunstharz-lacken durch
                  Sauerstoffaufnahme. Lufttrocknenden Kunstharzlacken darf die
                  Sauerstoffzufuhr nicht versperrt werden. Spritz- und Trockenkabinen
                  müssen gut be- und entlüftet sein.

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                  • #10
                    kleine Bettlektüre....

                    viel Spass beim stöbern.

                    Grüße,
                    Ssssstevieee
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                    • #11
                      Zitat von vitakraft Beitrag anzeigen
                      dazu hätte ich ma ne indirekte frage.

                      stimmt das wenn man die oberfläche des klarlacks anschleift und es bei wind und wetter nur angeschliffen lässt, das dadurch der klarlack offen ist und das metall von innen nach aussen anfängt zu rosten?
                      Wenn man die Oberfläche unter dem Mikroskop anschaut ist sie bei Hochglanz relativ glatt.
                      Bei Mattlacken und erst recht bei angeschliffenen Flächen eine bizarre Berg- und Tallandschaft mit extremen Spitzen und Furchen.

                      Ebenso verhält sich die Oberfläche im abgewitterten Zustand.

                      Wenn man also eine Oberfläche anschleift nimmt man ihr Jahre der Wetterbeständigkeit.

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                      • #12
                        Zitat von b2b Beitrag anzeigen

                        Wenn man also eine Oberfläche anschleift nimmt man ihr Jahre der Wetterbeständigkeit.
                        d.h. im klartext? würde es an fangen irgendwann zu rosten
                        Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

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                        • #13
                          Kommt immer drauf an wie gut der Korrosionsschutz unter dem angeschliffenen Lack ist.

                          Wenn man den darüberliegenden Schichten die Wetterbeständigkeit nimmt, diese aufgrund Versprödung ihren Zweck nicht mehr erfüllen können, ja dann haben sie auch keine Korrosionsschutzwirkung mehr und...

                          ja, dann fängt es irgendwann an zu rosten.

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                          • #14
                            hallo,

                            aus welchem material ist denn das modell?
                            Gute Frage...das wurde vor 20 Jahren extra angefertigt, um Manöver simulieren zu können. Bei diesem Modell handelt es sich um den Nachbau des Schleppers TS-51 Safe.

                            Grundsätzlich besteht es aus Holz und Kunstoff. Die zu lackierenden Flächen allerdings überwiegend Spachtel.

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