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Wofür EP Füller und Acryl Grundierfüller verwenden?

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  • Wofür EP Füller und Acryl Grundierfüller verwenden?

    Blöde Überschrift, gelle?

    Wozu kann man noch den herkömmlichen Acryl Grundierfüller verwenden? Eigentlich ist es ja eine Rostschutzgrundierung und Füller in einem. Aber da ich gelernt habe das dies nix bringt, weil Acryl Grundierfüller keine so guten Rostschutzeigenschaften besitz wie das Epoxy Zeugs, frage ich mich, wo noch Nachteile des auf Acryl basierenden Gemisches liegen.

    -Welcher der beiden Arten kann dicker aufgetragen werden, also welcher Füller / Grundierung ist ist elastischer?
    -Kann man irgendwo Vor- und Nachteile nachlesen?

    Ich habe es jetzt so gehandhabt, das ich den Acryl Grundierfüller auf Altlack verwendet habe und den Epoxy auf blankem Blech, oder Spachtelarbeiten. (ich möchte den vorhandenen Acrylgrundierfüller nicht wegschmeißen müssen)

  • #2
    hast du ein technische Datenblatt ???

    so aus der Hüfte geschossen.......


    der EP haftet auf mehr Materialien und seine Verbindung sind enger

    überbeschichten sollteste ja eh nischt

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    • #3
      auch der Acrylgrund hat seinen Sinn, er ist schneller beim trocknen, schleift sich leichter.
      EP ist ohne forcierte Trocknung erst nach 24 h Stunden überspachtelbar.
      Auf Alu oder Zink muss es nicht zwingend EP sein, da taugt der Acrylgrund auch als Haft-
      vermittler. Auf Messing z.B. haftet Acrylgrund sehr gut, mit EP gibt es da Probleme.
      ..........der Weg ist das Ziel !

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      • #4
        ick lege EP vor ,
        dann kommt Spachtel........................

        direkt auf den dünnen aber abgelüfteten EP !

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        • #5
          Ep ist elastischer

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          • #6
            Trotzdem nochmal ne dumme Frage. Holger erwähnte mal das man EP Grundierung bis zu 6 Monate unversiegelt lassen kann. Laut Datenblatt glaube ich. Das würde doch nun eigentlich bedeuten das der EP auch nicht ganz "dicht" ist. Also wozu eigentlich jetzt überhaupt irgendeinen EP Grundierer? Füller darf nass geschliffen werden. Aber er ist nicht ganz dicht. Er muss noch mit Klarlack versiegelt werden. Für mich ist das ein Widerspruch. Nass schleifen darf man aber versiegelt werden muss er trotzdem noch. Sorry, kapier ich nicht. Theoretisch würde wohl aber ein sehr gut angerautes Metall trotzdem mit Klarlack überlackiert werden können, ohne Gefahr auf Rost zu haben, ODER? Es geht nur um den eigentlichen Haftvermittler, ja? Rostschutzgrundierung ist dann also nur eine Vorsichtsmaßnahme fals die Klarlackschicht verletzt wurde. Oder wie jetzt.....

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            • #7
              Die Begrenzung der Freilagerfähigkeit von EP-(Grundierung/Filler) ist durch die verringerte UV-Stabilität begründet. Diese ist erst durch den weiteren Schichtaufbau gegeben. Es hat nichts damit zu tun ob die Schicht für Wasser "dicht" ist.

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              • #8
                stimmt
                und eins noch, das Zink aus dem Zinkphosphat dient als Opferanode beim Korrossionsschutz, ohne den Passivschutz einer Deckbeschichtung, ist auch das Zink irgendwann nur noch
                Zinkoxyd und dann isser wech der aktive Korrosionsschutz.
                ..........der Weg ist das Ziel !

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                • #9
                  Also ist am Ende der Klarlack der eigentliche Rostschutz ?

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                  • #10
                    ich versuche mal ne Kurzform

                    Jede Beschichtung hat eine Schutzwirkung, die kann passive oder auch aktiv sein.

                    passiv, verhindert mehr oder weniger, das das Feuchtigkeit, Gase Dämpfe etc. an das beschichtete Objekt gelangen.

                    aktiv, durch Einlagerung von Metallen (beim EP in diesem Falle das Zinkphosphat)
                    welche schneller oxidieren als der Untergrund und sich sozusagen opfern bevor der Untergrund angegriffen wird. Deshalb auch als Opferanode bezeichnet.

                    oder genauer betrachtet (musst du nicht unbedingt lesen)

                    In Anwesenheit von Feuchtigkeit wird der Zink zur Anode und das darunterliegende Metall zur Kathode. Die Korrosion greift das Zink an und lässt das zu schützende Metall unberührt. Da Zink ein höheres elektromotorisches Potential hat als Eisen und Stahl ist es auch anfälliger auf Korrosion. Deshalb wird sich Zink in Anwesenheit von Feuchtigkeit (Elektrolyt) zuerst selber ‚opfern' und Stahl dadurch schützen. Zinkionen lösen sich und setzen Elektronen frei, die einen Fluss zum Stahl bilden und so Eisenionen hindern, sich freizusetzen und den elektrochemischen Korrosionszyklus einzuleiten.


                    und falls du wissen willst, was das Phosphat macht, Metallkationen aus dem Untergrund gehen mit dem Phosphat in Lösung und bilden durch Ausfällung schwer löslicher Phoshate eine gut haftende und mikrokapilare Schicht. Diese bringt gute Haftung und Schutz vor Unterrostung bei Beschädigung der Beschichtung.

                    so einfach isses
                    ..........der Weg ist das Ziel !

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                    • #11
                      Sehr fein erklärt
                      Bleibt nur noch anzumerken, daß die schützenden Zinkphosphate im Acryl-Füller/Grundierung ebenfalls enthalten sind.

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                      • #12
                        wobei aber nicht alle Acrylfüller Zinkphosphathaltig sind. Also Datenblatt des Herstellers beachten !
                        ..........der Weg ist das Ziel !

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                        • #13
                          Wenn man das weis, sieht man einen Lack mit ganz anderen Augen. Das sollte sich eigentlich jeder zu Gemüte führen, der mal ein Auto lackieren möchte!

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                          • #14
                            ja sehr gut erklärt, einfach gesagt:
                            da das Zink das unedlere Metal ist, oxidiert es zu erst.

                            wenn noch jemand was zu dem Thema googeln will, ist "elektrochemische spannungsreihe" das richtige Stichwort.

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