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Gestrahlten Unterboden Lackieren

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  • Gestrahlten Unterboden Lackieren

    Hallo,

    nach 7 Jahren Dornröschenschlaf im Garten sieht mein Unterboden so aus:

    S7301172.JPG

    Starker Oberflächenrost und teilw. auch tiefer. Also will ich den Unterboden nach Abkleben der Gelenke in einem Betrieb Sandstrahlen lassen. Das haben die schon öfter gemacht.

    Mein Frage: Ich stelle mir vor, EP Grundierung von Mipa und naß in naß (30 min- 1 Std) nach oberflächentocknung, evtl. HS Filler und dann wieder 2K Decklack weiß.
    Nur antrocknen , wegen dem Anrauhen, die Komponenten sollten nach dem Ablüften sich ja genügend verkrallen.
    Reicht die EP-Grundierung und der Decklack oder, wie beschrieben noch HS-Filler dazwischen?
    Das Auto ist mehr Stehzeug, max 1000/Jahr. Darüber kommt dann Mike Sanders komplett oder klares Wachs.
    Wie würdet Ihr vorgehen?
    LG Jörg

  • #2
    ich würde sandstrahlen,ep-grundierung und unterbodenschutz drauf.
    Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

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    • #3
      Zitat von vitakraft Beitrag anzeigen
      ich würde sandstrahlen,ep-grundierung und unterbodenschutz drauf.
      Also unterbodenschutz würde ich bei sowas generell von abraten.
      ep und dnach lack reicht. danach wachs druff und dann haste den besten rostschutz

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      • #4
        einen u-boden lackieren? was ist wenn steinschläge den gesamten lackaufbau bis zum blanken metall abplatzen lässt? das verhindert der unterboden,-steinschlagschutz. wachs is ok.
        Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

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        • #5
          Zitat von vitakraft Beitrag anzeigen
          einen u-boden lackieren? was ist wenn steinschläge den gesamten lackaufbau bis zum blanken metall abplatzen lässt? das verhindert der unterboden,-steinschlagschutz. wachs is ok.
          Das ist schon richtig. allerdings habe ich es oft erlebt das rost unter dem unterbodenschutz unbemerkt "krabbelt". wenn der unterboden lackiert ist fällt sowas sofort auf. das ist sicherlich eine ansichtssache und ich wollte auch nicht damit sagen das unterbodenschutz falsch ist! Ich persönlich habe bei sowas lieber nur lack.
          wie gesagt mit sicherhit ne ansichtssache, das wird denke ich jeder anders handhaben
          Mfg Marcel

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          • #6
            Genauso sehe ich das auch.
            Beim Alltagsoldie incl. Winter würde ich auch strahlen wo nötig, alten U-Schutz oder Dichtmasse bei MB abkratzen, EP Grundierung, 2K-Filler, Decklack und darüber dann im Spritzbereich der Räder überlackierbaren U-Schutz hell und wieder Filler dünn dann Decklack und Wachs. So restauriere ich eigentlich. 2 x decklack: Lackierer spritzen oft nur Grundierung un dann U-Schutz, darüber dann deckack (Radkästen z. B, Schweller). Das Problem ist dann bei Steinschlag eine Unterrostung des U-Schutzes/Dichtmasse. Habe ich bei Kundenfahrzeugen zu Hauf gesehen, so wird auch Standartmäßig bei Unfällen repariert. Besser ist dann ein darunterliegender Aufbau von Lack und Filler, da der Steinschlag meist dann nicht durchkommt und ein Unterrosten weitgehend verhindert wird. ist zwar aufwändig, aber super. Bei dem Cadillac, den ich als Mietwagen für Hochzeiten einsetze, reicht sicher ein 2 oder 3Schicht Aufbau +Wachs. MS Fett kommt in die Hohlräume.
            Nur, zwischenschliff geht da nicht und die Frage war GENAUER: Reicht ein EP Filler nach Ablüftzeit dann Decklack?-ODER evtl auch Filler zwischen um auf ca 200my gesamtdicke zu kommen? Ich denke immer noch an Standox reaktiv Säureprimer, Bleimennige, Zinkcromatgrundierung und und und. Alles weg vom Markt, da giftig. ABER GUT!
            Deshalb: Ich traue den wassrlacken und VOC Grundierungen nicht in Bezug auf Rostschutz und Schlagfestigkeit. Sorry, aber die gute alte Sauenzeit.....
            Gibt es ein Rostschutzvergleich von Primern oder Lackaufbauten?
            Denn ein gestrahlter Boden ist wie Dünger in der Wiese.
            LG Jörg

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            • #7
              Zitat von vwoldi Beitrag anzeigen
              Gibt es ein Rostschutzvergleich von Primern oder Lackaufbauten?
              Moin, Jörg.

              Da streiten sich die gelehrten.

              Die Alte Methode mit Säureprimer wird noch von einigen Herstellern für die Restaurierung von Oldies empfohlen.

              In meinem Augen aber nicht mehr Zeitgemäß, über diesen Punkt habe ich schon einige "schriftliche Diskusionen" auch mit gestandenen Lackierermeistern gehabt.

              Am Schluss war doch der beste Aufbau mit einem EP.
              (Meine Argumente waren doch überzeugend)

              Einige Hersteller haben in der Regel nur noch einen EP Grundfüller, der mir auch nicht so zu sagt, aber nach einem Beitrag hier, kann man den EP von Mipa, als Grundierung oder auch als Füller nutzen, nur durch Austausch des Härters. (Guckste)

              In deinen Fall würde ich den EP als Grundierung nehmen, einen HS Füller spritzen, den nach Trocknung mit Rotem Pad an patten Lack drauf, und hinterher Wachs.

              Gruß

              Holger

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              • #8
                Hallo Holger,
                weist Du noch, da hatten wir mal wg. dem KH-Lack telefoniert, ich habe damals von MAX MEYER noch EP Grund. und Härter 1:1 gekauft, als Isolierschicht. Da ich den Volvo noch geschoben habe, könnte ich Max M. EP Primer 1.855.9900 und Härter 1.956.9500 für den Caddi nehmen- oder?
                Ich denke, dünn spritzen und dann nur ablüften, HS Filler und wieder ablüften, dann Decklack.
                Trocknung und Pad geht nicht, schau Dir mal den zerklüfteten Boden mit Fahrgestell an, da schleif ich mir nen Wolf und treffe höchstens 80%, deshalb frisch in frisch. (Oder 1-2 Std. warten, damit sich die Schichten verbinden)
                LG Jörg

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                • #9
                  also ob Säureprimer oder EP ist und bleibt eine Auslegungsfrage.
                  Beide bieten sehr guten aktiven Korrosionsschutz.
                  Ein Säureprimer hat den Vorteil, das er auch auf ungeschliffenen Untergründen
                  sehr gut haftet (speziell bei NE-Metallen).
                  Er ist dünner als EP, kommt besser in Poren und Lunkern, bringt allerdings wenig Schichtstärke. Bei sehr rau gestrahlten Teilen kann es passieren , das der S-Primer
                  die Spitzen der Oberflächer nicht abdeckt.
                  EP bringt bessere Schichtstärken, das eingelagerte Zinkphosphat dient als Opferanode
                  bei Feuchtigkeitsbelastung.
                  Bei gestrahlten Unterboden würde ich auf jeden Fall EP nehmen. Aber keinen EP-Grundierfüller,sondern einen EP-Grund.

                  Als Deckbeschichtung im Unterbodenbereich bietet sich auch 2K Eisenglimmer auf PU-Basis
                  an. Der Eisenglimmer ist zähelastisch und bietet nochmals höchsten Korrosionsschutz.
                  Die Kombination EP + Eisenglimmer wird in vielen geprüften Schutzaufbauten bis hin zur Klasse C4 und C5 für Brücken, Geländer, Hafenanlagen,Rohrleitungen und Konstruktionen in aggressiver Atmosphäre und im Abwasser- und Seewasserbereich eingesetzt.
                  Also auch geeignet für Fahrzeugunterböden.

                  Der Eisenglimmer hat noch den Vorteil, das er eine Oberfläche wie ein 800er Schleifpapier
                  hat. Darauf haftet dann der Steinschlagschutz wie die Pest.
                  ..........der Weg ist das Ziel !

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von vwoldi Beitrag anzeigen
                    Hallo Holger,
                    weist Du noch, da hatten wir mal wg. dem KH-Lack telefoniert, ich habe damals von MAX MEYER noch EP Grund. und Härter 1:1 gekauft, als Isolierschicht. Da ich den Volvo noch geschoben habe, könnte ich Max M. EP Primer 1.855.9900 und Härter 1.956.9500
                    Moin, Jörg.

                    Kann schon sein ich Telefoniere öfter's mal mit Leuten aus den Foren

                    Nutzen kannst Du den EP schon, wenn das Stammaterial und vorallen der Härter noch nicht Überlagert sind.

                    Gruß

                    Holger

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von plasma1210 Beitrag anzeigen
                      EP bringt bessere Schichtstärken, das eingelagerte Zinkphosphat dient als Opferanode bei Feuchtigkeitsbelastung.
                      Bei gestrahlten Unterboden würde ich auf jeden Fall EP nehmen. Aber keinen EP-Grundierfüller,sondern einen EP-Grund.
                      Sach ich doch

                      Zitat von plasma1210 Beitrag anzeigen
                      Als Deckbeschichtung im Unterbodenbereich bietet sich auch 2K Eisenglimmer auf PU-Basis
                      Jo, davon habe ich schon im Netz mal von gelesen, aber wenn es ums Geld geht sind die meisten Hobby Restauratoren etwas Knickerich.
                      Wenn man mit noch mehr Teurem Material an kommt.

                      Ist wie der Preisunterschied von Washprimer zu EP

                      Gruß

                      Holger

                      Kommentar


                      • #12
                        Hallo,

                        was ist Eisenglimmer genau ? Wo kann man es kaufen ? Wie teuer ?

                        Weshalb, wieso, warum ......:-)

                        Will nächstes Jahr mein ganzen Unterbodenschutz abkratzen und neu aufbauen. Wer weiß schon, wie das drunter aussieht.

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                        • #13
                          Eisenglimmer und aluminiumpigmente enthaltende Beschichtungsstoffe bewähren sich
                          seit Jahrzehnten im Korrosionsschutz. Im Bereich der Deutschen Bahn bereits seit den Zeiten der Reichsbahn vor 1930 spezifiziert und im Einsatz. DieFunktion dieser Beschichtungsstoffe ist die erhöhte Korrosionsschutzwirkung. Die Eisenglimmer- und Aluminiumteilchen bilden aufgrund ihrer blättchenförmigen Struktur sehr dichte Schichten mit Barrierewirkung, die die Wasser-, Gas- und Chemikaliendiffusion herabsetzen und so den Einfluss von korrosionsfördernden Stoffen auf den Untergrund bzw. die darunterliegenden Schichten wirksam vermindern können.
                          Man kann es auch mit dem Dachziegel Effekt vergleichen.
                          Kaufen kann man das eigentlich bei jedem Lackhändler.
                          Beim Eisenglimmer auf 2K PUR Basis kostet ein Kilo (ist gerade mal ein halber Liter) über den Daumen um die 13-15 € dann kommt noch der Härter dazu.
                          Gibt es oft nur in 5 , 10 oder 25 kg Gebinden.

                          Es gibt veschieden Eisenglimmer-Sorten

                          2K PUR muss nicht zwingend überlackiert werden, wegen der auch sehr dekorativen Wirkung und dem guten Korrosionschutz fast auch in jeder Schmiede für Zäune und andere Schmiedearbeiten am Start.

                          2K-EP als Zwischenbeschichtung im schwersten Korrosionschutzaufbau mit zusätzlicher
                          Deckbeschichtung (EP Eisenglimmer bleicht aus)

                          Auf 1K Basis gibt es das auch, (Kunstharz oder VC) für einfachere Anwendungen.
                          Ist aber mechanisch nur wenig belastbar.
                          ..........der Weg ist das Ziel !

                          Kommentar


                          • #14
                            @ Plasma

                            Jetzt mal ne Sau doofe Frage


                            Deutsche Bahn, Eisenglimmer......glaub nr ist 703, habe ich jetzt schon öfters lackiert.
                            Hat die was mit Korresionsschutz am Hut?

                            guckt etwa wie Ral 9007 aus.....bissl gröbere metallics

                            Die Frage jetzt, weil es mich auch immer wunderte, das ich sie nicht auf unserer Mischbank mischen konnte.

                            Kommentar


                            • #15
                              also auf meiner Mischbank kann ich das, ist aber auch eine Industrieanlage. Kein Pigment einer PKW oder LKW Reihe hat auch nur annähernd sie Größe Form oder Eigenschaft eines Eisenglimmers.
                              Der spezielle Einsatz bei der Bahn stammt sicherlich noch aus den Zeiten der Dampfrösser.
                              Dampfkessel mit Ausblassvorrichtungen nicht nur am Schornstein, sondern auch im Bereich der Radsätze, um Vereisungen wegzublasen, mit reinem 100 Grad heißem Wasserdampf, der ja bei einer Dampflock zur genüge da ist.
                              Weichenanlagen werden im Winter einfach Kiloweise mit Tausalz beworfen um deren Funktionstüchtigkeit zu erhalten. etc.
                              Daher sicherlich die Farbtöne im Eisenglimmer nach Normen der Deutschen Bahn.
                              703 ist das gängigste, es gibt aber auch noch hellsilber, rötliche, grünliche ,kupferfarben etc.
                              ..........der Weg ist das Ziel !

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