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Kraterbildung bei Kunststofflackierung

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  • Kraterbildung bei Kunststofflackierung

    Hallo, ich habe das Problem, dass ich nach mehreren Versuchen immer wieder das selbe Problem habe. Ich werde euch zunächst einmal den Lackaufbau und die verwendet Materialien darlegen.
    Als erstes habe ich natürlich erst einmal geschliffen, jedoch nicht komplett vom Altlack befreit. Anschließend mit dem 2K Kunstofffüller Glasurit 937-70 Grundiert. Anschließned geschliffen und mit Debeer 2 Schicht Basislack lackiert. Das war das Ergebnis (ohne Klarlack).IMG_0009.jpg
    Daraufhin bin ich dann zu meinem Lackhändler gegangen und ihn gefragt. Er war der Meinung, das der Füller nicht vollständig durchgehärtet war. Er empfohl mir dann einen 1k Füller aus der Dose. Habe dadurch kein besseres erreicht.
    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
    Danke schonmal im Vorraus
    Gruß Benni

  • #2
    Hallöchen...das Problem kenne ich zu genüge! Grade bei Mototradverkleidungsteilen tritt dieses Problem auf...und zwar wird beim auftragen von Plastikprimer, Grundierung, Grundierfüller,HS-Füller..der Altlack auf dem Kunstoff angelöst!
    Es gibt nur eine möglichkeit die 100% funktioniert: den altlack runterschleifen bis auf dem Kunstoff! Dann alles mit Plastikprimer grundieren (Haftvermittler)..und dann normalen Lackaufbau..sprich Basislack..Klarlack.
    Eine kleine möglichkeit die ich selber schon angewendet habe; Grundierung nur in dünnen Schichten auftragen..nach jedem Nebelgang das Teil durchtrocknen lassen..sprüht man innerhalb kurzer Zeit eine deckende Schicht..löst sich der Altlack wieder an.
    Habe bis heute noch kein Mittel gesehen was hier gut isoliert. Selbst mit 2K EP-Grundierung wirds angelöst..und es bildet sich ein krisseln im Altlack...dieser wird dann so weich das man es mit dem Fingernagel abkratzen kann. Vermutlich wird in Japan vorzugsweise solch ein >Dummlack< verwendet! Habe dieses Problem immer nur bei japanischen Moppeds erlebt .
    Den Versuch mit Plastikfüller habe ich selbst alllerdings noch nicht probiert...da mir dieser Filler zu teuer ist..ab 50Euros aufwärts..und kaum im Fachhandel zu bekommen.
    Mein Tip: alles mittels Exenterschleifer runterschleifen. Ansonsten wirds spätestens beim >trocknen in der Kabine 60°C wieder hochkommen. Mir so auch schon passiert...beim trocknen in der Lackierkabine wurde der >isolierte Altlack wieder angelöst.
    Er war der Meinung, das der Füller nicht vollständig durchgehärtet war
    Da ist er falscher Meinung..denn der aufgetragene Füller löst den Altlack immer wieder an...man riechts auch beim anschleifen der krisslichen Stellen..der Altlack ist am >gasen.
    1K-Füller brauchst nicht probieren.Nur 2K-Füller und in sehr dünnen Schichten auftragen..jeweils sehr lange durchtrocknen lassen...am besten immer so 1 Tag! Sonnst löst sich die Unterschicht immer wieder an!
    mfg Ralf

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    • #3
      Erstmal vielen dank für die ausführliche Antwort.
      Habe nun einen zweiten Versuch gewagt, jedoch habe ich nicht das gewünschten Ergebnis erzielen können.
      Habe den Altlacke komplett runtergeschliffen mit 180er Körnung, dann wieder mit Glasurit Kunstofffiller grundiert. Anschließend lackiert. Und schon wieder stellte sich der Lack in der selben Art und Weise hoch wie zuvor, allerdings bei weitem nicht so stark verbreitet.
      Es handelt sich um abs Kunstoff.
      Hoffentlich könnt ihr mir helfen.
      Gruß

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      • #4
        Autsch, ABS ist sehr Empfindlich, Du hast die Oberfläche Kapput geschliffen, diese löst sich sehr schnell durch die Lösemittel an, durch den groben Schliff verstärkt sich das anlösen.

        Also, noch mal runter schleifen und sehr Gründlich mit 400er nach schleifen.

        Den 2 K Kunststofffüller in mehreren Dünnen Schichten spritzten und sehr gut Trocknen lassen.

        Vorsichtig Nass mit 1200er schleifen und beim Basislack spritzen etwas Behutsamer, nicht gleich volle Kanne.

        Dann sollte es keine Probleme mehr geben.


        Gruß

        Holger

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        • #5
          ok dann werde ich es nochmal versuchen.
          Noch eine weitere frage habe ich. Ist es schlimm wenn der Filler oder die Grundierung (nicht nur bei Kunstofflackierungen) an einigen stellen leicht durchgeschliffen ist. Beim Lackieren von Metallteilen hat es mir noch nie Probleme bereitet.
          Gruß

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          • #6
            Du solltes so wenig wie Möglich haben, wie schon erwähnt ist ABS sehr Empfindlich gegen Lösemittel, bei spritzten von Herkömmlichen Basislack kannst Du schon Probleme bekommen.

            Aus dem Grund empfehle ich höchstens 1200er nass zum schleifen, des Kunststofffüller.

            Gruß

            Holger

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            • #7
              Besten dank!
              Werde euch über das ergebniss berichten.
              Gruß

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              • #8
                irgendwie passt hier was nicht zusammen ? ich würde gerne mal mit dir telefonieren.
                Sonst tippe ich mich blöd. Kannst ja mal deine Tel.nummer per PN schicken, dann schwafeln wir das mal aus. Natürlich werden unsere Erkenntnisse dann hier veröffentlicht !
                ..........der Weg ist das Ziel !

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                • #9
                  Hi,

                  ich hatte das Phänomen auch einmal bisher. War auch ABS-Kunststoff. Allerdings an einer Stelle und das zweimal hintereinander. Das war vom Auto ne Rücklichtmaske.
                  Konnte es mir echt nicht erklären warum der Lack da immer und immer wieder krieselte.
                  Beim 3. mal habe ich alles wieder runtergeschliffen. Dann mit dem grauen Schleifpad neu sehr gut aufgerauht (Ausgangsbasis war sehr glatter ABS-Kunststoff). Dann die KS-Grundierung drauf, KS-Füller, schleifen mit 800er naß, Farbe und Klarlack.
                  Und es hat gehoben.
                  (Bis zum Unfall meines alten Auto's , den da wurden die Masken zerstört)

                  Gruß Daniel
                  Gruß Daniel

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                  • #10
                    Hallo, das Ergebnis der letzten Lackierung war vernünftig jedoch habe ich noch einige Fragen.
                    Wann sollte man einen Primer vor der Grundierung auftragen?
                    Könnt ihr mir eine vernünftige Grundierung für Kunstoff empfehelen?

                    Gruß Benni

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                    • #11
                      Zitat von Mr Schulte Beitrag anzeigen
                      Wann sollte man einen Primer vor der Grundierung auftragen?

                      primer ist das englische wort für grundierung. d.h. erst grundierung dann füller oder erst primer dan filler. am einfachsten ist ein grundierfüller (2 in 1)
                      Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

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                      • #12
                        ich verwende da scho seit jahren dieses zeug ist echt super das wichtigste ist immer dünn auftragen und dann kann man problemlos mit WB lack oder 2k- füller drübergehnaber immer dünn in mehreren schichten!

                        http://cgi.ebay.de/Meicon-1K-Primer-...d=p3286.c0.m14

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