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Gfk bekommt Risse

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  • Gfk bekommt Risse

    Hi,

    wir haben unseren 69er Opel GT vor rd. 3 Jahren mit Gfk Kotflügeln versehen. Verklebt haben wir mit Epoxid Harz, was auch wunderbar hält und bisher keine Risse zeigt.
    Allerdings fängt ein Kotflügel an, mittendrin Risse zu bekommen oder besser gesagt, es zeichnen sich die Fasern des Gfk extrem im Lack ab. Aber nur bei dem einem, der andere ist immer noch Top.
    Die kotflügel lagen vor dem Einbau etwa 20 jahre in einer trockenen halle.

    Es waren auch Teile verschiedener Hersteller, der eine war grau grundiert der andere schwarz und der schwarze macht jetzt die Probleme.

    Meine Frage, gibt es eine Möglichkeit die Risse irgendwie weg zu bekommen? Ich schätze mal nur schleifen,füllern und neu Lackieren wird wohl nicht reichen.
    Ich dachte daran, den reissenden Kotflügel runterzuschleifen und mit Epoxid neu zu verspachteln (event. mit Matten) und dann darauf neu aufbauen.

    Hat jemand Erfahrung mit Gfk Rissen und was man dagegen machen kann?

    Danke!

    Totti

  • #2
    Hallo Totti,

    Ein Foto wäre nicht verkehrt.
    Da kann man das meist etwas besser beurteilen

    Gruß Micha
    Carpe diem...!

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    • #3
      Moin Micha,

      hab ich schon mal versucht aber das war auf dem Bild nicht zu erkennen, ich kanns nochmal mit einer anderen Kamera versuchen.

      Es ist eben so, dass man durch den Lack die Fasern der Gfk Matten sieht und auch teilweise dort der Lack einreisst.
      Diese Fasernmusterung konnte man bereits bei dem Rohkotflügel sehen, im Gegensatz zu dem anderen. Unser Lacker hat den zwar schön glatt geschliffen aber nach etwa einem Jahr waren die ersten Abzeichnungen zu sehen.
      Der Kotflügel würde mit Epoxi grundiert,gespachtelt darauf nochmal Epoxi, dann gefüllert und lackiert.

      Gruss
      Totti

      P.S. Hab ein Bild auf Aufbau gefunden wo man es einigermassen erkennen kann.
      Angehängte Dateien

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      • #4
        Tippe auf Einsacken des Füllers.


        Edit: Mein Tipp ist falsch, da das Foto erst nach meinem Beitrag eingefügt wurde.

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        • #5
          Zitat von b2b Beitrag anzeigen
          Tippe auf Einsacken des Füllers.
          Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, denn es sind ja stellenweise richtige Risse die man bereits mit dem Fingernagel fühlen kann.
          Aber wenns so sein sollte, was kann man gegen machen?

          Kommentar


          • #6
            Ich denke mal hier ist das Harz schon arg am altern. Sieht man ja auch oft an alten GFK-Booten.
            Was nun ?
            Vielleicht mal bei einem Bootsbauer nachfragen.
            Bin da selber etwas überfragt..und würde eher zum >wegwefen tendieren. Denn bessert man diese Stelle nun aus..wirds sicherlich nach kurzer Zeit an anderer Stelle wieder auftreten.
            Zum Glück gibts für den Opel GT soviele Teile zum nachkaufen z.B. bei Lenk-Opel-Tuning kostet nen GFK-Kotflügel neu 175€. ..dann hast wieder 20 Jahre ruhe bis das GFK probleme macht.
            mfg Ralf

            Kommentar


            • #7
              Zitat von totti1001 Beitrag anzeigen
              was kann man gegen machen?
              Moin.

              Den Lack runterschleifen.

              Die Risse mit nem Kunststoffkeks aus graben.
              Wieder Aufbau mit Glasfaserspachtel oder Laminieren.
              Fein spachteln mit Polyester, Eventuell Polyesterfüller.

              Nach dem Poly schleifen, normaler Grund und Lack Aufbau.

              Wenn Du alle Risse erwischt hast und auch Tief genug die Schadensstellen gekommen bist, hält das eine Zeit lang.

              Gruß

              Holger

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              • #8
                Zitat von Holger Beitrag anzeigen

                ... Kunststoffkeks....
                Was ist denn das?
                Bestimmt nicht zum essen.
                Carpe diem...!

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Knec Beitrag anzeigen
                  Was ist denn das?
                  Bestimmt nicht zum essen.
                  Er meint bestimmt die Negerkekse aber das darf man ja in unserem Lande nicht mehr sagen...

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von totti1001 Beitrag anzeigen
                    Er meint bestimmt die Negerkekse aber das darf man ja in unserem Lande nicht mehr sagen...
                    Vulkanfiberscheiben darf man aber sagen

                    Außerdem schließe ich mich dem Aufbau von Holger an.
                    RTFM!

                    Kommentar


                    • #11
                      Schließe mich ebefalls an. So hab ich es mir damals von unserem Lackierer während meiner damaligen Werkstattzeit auch abgeschaut und ebenfalls selbst so angeeignet,

                      Der Lack wird runtergeschliffen., jeder Riß möglichst V-förmig ausgekratzt/ ausgeschliffen damit die Spachtel eine Oberfläche bekommt die den Riß sauber auffüllen kann und auch auf Dauer hält.

                      Dann wird ganz normal der Lack auf der Spritzspachtel oder dem Spritzfüller neu aufgebaut. Das hält dann wieder einige Jahre.

                      Bei GFK ist eh nix für ewig...spätestens nach 10 Jahren ist da wieder ne schönheits-Kur fällig. Ich spreche aus Erfahrung. Ist bei meiner Rieger Front auf meinen Scirocco G60 und bei meinem Rieger GTO den ich grade restauriere nicht anders...GFK sieht zwar auf den ersten Blick schön aus, ist aber sehr arbeitsintensiv und eben nicht ewig haltbar...
                      Das Forum von Sciroccofahrern FÜR Sciroccofahrer!
                      www.scirocco-lounge.com

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                      • #12
                        Moin.

                        Wenn man von innen ran kommt, kann man auch noch eine Glasfasermatte zu Verstärkung drauf Kleben, auf den gereinigten und an geschliffenen Untergrund.

                        Bringt vor allen Festigkeit, wenn man von der Sichtseite doch sehr Tief graben muss, um die Risse zu Stoppen.

                        Gruß

                        Holger

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                        • #13
                          Ich habe da ebenfalls mal eine Frage bezüglich meiner GFK-Heckschürze. Diese wurde im letzten Sommer Lackiert, lag über den Winter denn schön warm und trocken, habe sie nun etwa im April diesen Jahres angebaut. Und unterdessen bilden sich mehrere feine Risse. Sieht immer so aus als wäre zentrall auf die betroffene Stelle etwa dran gekommen aber dem ist eigentlich nich so zumindest nicht das mir bewusst wäre . Dafür ist an einer unteren Stelle wo meine Auto mal etwas aufgesetzt hat nur eine winzige Schürfstelle, keinerlei Risse. Die anderen Risse sind zwei mal an den äußeren Ecken und einmal mittig bei der so genannten Ladekannte.

                          Ist dabei beim entfernen das selbe zumachen? Woran könnte da liegen? Über Spannung habe ich auch schon nachgedacht, aber dem kann fast nich sein weil sie eigentlich "locker" hängt

                          Thx

                          Uwe-Octavia

                          Kommentar


                          • #14
                            Allerdings fängt ein Kotflügel an, mittendrin Risse zu bekommen oder besser gesagt, es zeichnen sich die Fasern des Gfk extrem im Lack ab. .
                            Es waren auch Teile verschiedener Hersteller, der eine war grau grundiert der andere schwarz und der schwarze macht jetzt die Probleme.
                            Hi Totti,
                            bist du sicher, dass die Teile nur grundiert waren und nicht mit einer Schutzschicht aus Gelcoat versehen wurden? Das Zeug wurde in den späten 60er Jahren noch vor dem Laminieren in die Form eingespritzt, so dass man auf einfache Art und Weise zu einer lackierfähigen Oberfläche kam. Grau und Schwarz in Matt waren gängige Farben. Bei der Verarbeitung musste das UP-Gelcoat vollständig durchtrocken bevor man zum Laminieren überging. (Epoxi-Gelcoat geht übrignes nur nass in nass) Viele Firmen nahmen die Zeitvorgaben nicht so genau und auch die Qualität vom Gelcoat war nicht besonders, so dass sich dieses in vielen Fällen wieder vom Gfk-Grundmaterial ablöst. In der Scheune ist es keinen Temperaturschwankungen ausgesetzt und hält somit ewig, erst am Fahrzeug verbaut beginnt es zu arbeiten.
                            Wenn du Glück hast, gehen die Risse wirklich nur durch den Lackaufbau und der eigentliche Kotflügel ist in Ordnung. Würde an deiner Stelle erstmal den Oberflächenaufbau an der betreffenden Stelle wegschleifen und mir das Gfk näher ansehen. Wenn dem so ist wie ich vermute, hast du nach einem neuen Lackaufbau wieder deine Ruhe. Habe gerade einen Threat darüber gestartet.
                            Falls das Gfk selbst Risse hat, würde ich diese keinesfalls wie bereits empfohlen anschleifen, sondern über den kompletten Kotlügel mit Epoxi-Harzen und einer Gewebematte sozusagen eine zweite Haut auflaminieren. Diese sog. "Second Skin" ist bei der Resto von alten Corvetten durchaus gängige Praxis. Bei R&G gibt´s dafür sogar extra Gewebematten, die sich um Radien ziehen lassen ohne Falten zu werfen. Durch das Aufschleifen der Risse im Gfk erhältst du eine inhomogene Fläche, die die Spannung, die bei einem Auto immer auftreten, nicht mehr gleichmäßig verarbeiten kann und an den Schwachstellen, sprich V-förmigen Vertiefungen, entstehen neue Risse.

                            @uwe-octavia

                            Dafür ist an einer unteren Stelle wo meine Auto mal etwas aufgesetzt hat nur eine winzige Schürfstelle, keinerlei Risse. Die anderen Risse sind zwei mal an den äußeren Ecken und einmal mittig bei der so genannten Ladekannte. (...) Woran könnte da liegen?
                            Bei einem Aufsetzer gibt das Gfk-die Kraft gerne weiter. D. h. unten siehst du nur ein paar Schürfstellen aber irgendwo anders, manchmal an den unmöglichsten Stellen, zeigen sich Risse und Stauchungen. Irgendwo muss die Kraft lt. dem Engergieerhaltungsgesetz ja hin ;-) Kann sogar sein, dass sich eine großfläche Stelle, die aber dünn laminiert ist, durch die Krafteinleitung kurzzeitig gewölbt hat und die Beschichtung Risse zeigt.

                            Über Spannung habe ich auch schon nachgedacht, aber dem kann fast nich sein weil sie eigentlich "locker" hängt
                            Ist vielleicht die Ursache. Gfk mag auf Dauer auch keine Vibrationen, die unweigerlich zur Materialermüdung führen. Bei zu fester Montage, z.B. Anschrauben eines Spoilers, entstehen wieder Spannungen. In letzter Zeit tendieren einige Tuningbetriebe mit guten Ergebnissen dazu, die Spoiler mit Karosserie bzw. Scheibenkleber nur noch anzukleben und verzichten gänzlich auf Nieten oder Schrauben. Die Dachhaut beim Matra-Murena wurde in den späten 70er Jahren auch nur aufgeklebt und beim Dach der neuen C6-Corvette ist es genauso.

                            Dann wird ganz normal der Lack auf der Spritzspachtel oder dem Spritzfüller neu aufgebaut. Das hält dann wieder einige Jahre.
                            Bei GFK ist eh nix für ewig...spätestens nach 10 Jahren ist da wieder ne schönheits-Kur fällig
                            Jein: Wenn man Gfk richtig behandelt, hält das Zeug fast ewig. Ich sag nur mal Segelflugzeugbau in Voll-Gfk-Bauweise! Beim Fahrzeugbau wird halt oft nur die halbe Arbeit gemacht. Anstatt Risse neu überzulaminieren werden durch das Auffräsen neue Schwachstellen geschaffen. Auch wird in Deutschland kaum die Rückseite des Gfks fachgerecht behandelt. Auch diese muss z.B. bei rissigem Gfk lackiert werden, so dass das Material über die Risse nicht von der Innenseite her Wasser ziehen kann, das dann durchdiffundiert und den Lack auf der Oberseite wieder wegdrückt. Notfalls muss man halt mit einer Sonde ein Gelcoat einspritzen.

                            Ich sags mal so: Bei einem rundum verrosteten Kotflügel aus Blech behandelt man doch auch nicht nur die Sichtfläche, sondern versiegelt auch z.B. die Innenseite um die Korrosion zu stoppen. Bei Gfk macht dies lustigerweise (fast) niemand, obwohl es hier genauso erforderlich wäre.

                            LG

                            Günter

                            Kommentar


                            • #15
                              Als Ultraleichtflieger und Fluglehrer im Aeroclub-Koblenz komme ich
                              gelegentlich auch mit Vereinskollegen der Segelfliegerfraktion in
                              Kontakt. Daher weiß ich, dass die ganz schön viel Pflege in ihre
                              Schätzchen stecken. Insbesondere in die Lackschicht.

                              Ein Segelflieger und Besitzer einer Superorchidee aus den 70ern
                              hat mir mal erzählt dass man beim Gebrauchtkauf von solchen
                              GFK-Kisten sehr auf den Lack schauen müsste. Vor allem, ob die
                              Schäden bereits bis ins GFK vorgedrungen sind.

                              Ich bin mir auch nicht sicher, ob Segelflieger von innen versiegelt
                              sind. Ich glaube eher nicht. Meine mich zu erinnern, dass man
                              innen direkt auf das nackte Laminat schaut.

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