Werbung Global Artikel

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

EP Grundierung Lesonal, Nass in Nass

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • EP Grundierung Lesonal, Nass in Nass

    Also mir geht grad son bissel die Düse..haha schönes Wortspiel..

    Ich hab ne Haube Unterseite lackiert. Viele kleine Durchschliffe an Kanten wo die drölftausend Löcher sind und ein paar kleine Stellen oxidiertes Zink weggeschrubbt wo Schrauben reinkommen.

    Ok ich hab dann eine Schicht Lesonal EP gespritzt.

    Laut Datenblatt steht für Nass in Nass eine Ablüftzeit vor Decklack 15-20 Minuten bei 20 Grad, mit Decklack oder Basislack.

    Weiter unten bei Applikation steht wiederum Trocknungszeiten: Überlackierbar: Füller und Decklacke 30 Minuten bei 20 Grad.

    https://0385cd34df6e564b4957-1e658e9...oxy_primer.pdf

    Also ich hab ne knappe Stunde gewartet, an der Luft bei ca. 25 Grad trocknen lassen, klebrig war er nicht mehr, gefühlt ausreichend trocken, Gerade so Fingerfest das es keinen Abdruck hinterlässt, aber natürlich nicht Fingernagelfest.

    Dann hab ich Lesonal High Build Filler in einer Schicht aufgetragen, der wird tatsächlich sehr schnell richtig matt und trocknet gut an.

    https://0385cd34df6e564b4957-1e658e9...ild_filler.pdf

    Nach einer weiteren halben Stunde hab ich eine erste dünne Schicht Basislack Lömi aufgetragen. Damit ich nächsten Tag nicht anschleifen muss...gg Über Nacht dann alles trocknen lassen.

    Am nächsten Tag die deckende Schicht Basislack drauf, halbe Stunde matt werden lassen und denn eine Schicht Klarlack.


    Nu hab ich a bisserl Bedenken, im Nass in Nass bin ich eigentlich recht neu, meine Bedenken sind halt Lösemitteleinschlüsse.

    Ich lass sonst immer alles ne Woche, manchmal auch zwei drei stehen und schleife dann. So das alles halt Zeit hat um möglicherweise etwas beizufallen und ich das dann halt gut ausschleifen kann. Das passt halt gut weil ich in der Regel nur Wochenends was mache.

    Ich hab heute morgen mal nach der Haube geschaut, mattgeschlagen ist es nicht. Es ist nicht Hochglänzend weil natürlich nur eine normale Schicht Klarlack drauf ist und es ist auch nicht Spiegelglatt weil ichs halt nicht mit Zwischenschliffen gemacht hab. War ja zu erwarten, rein optisch egal weil eine Abdeckung draufkommt, man sieht nur rundherum ein paar cm Kante und die hab ich etwas gründlicher mit Klarlack gemacht so das es da schön ist.

  • #2
    Datenblätter sind manchmal Witzig.

    Ob der Basis ohne Klarlack über Nacht stehen darf, steht im Datenblatt. Es ist grenzwertig, kann zu Haftungsproblemen neigen.

    Etwas Matt ist bei NiN normal und längere gesamt Trockenzeiten beachten.
    Ansonsten wenn das Material gut abgelüftet ist. Eine sparende Methode.

    Hattest Du auch eine spezielle Frage?
    Oder nur mal so deine Arbeit vorstellen?
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

    Kommentar


    • #3
      Sehe ich nicht so problematisch da es nur die Innenseite der Haube ist, (also kein UV und mechanische Belastungen wie Steinschlag usw.
      Passt scho!

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Phantom Beitrag anzeigen
        Datenblätter sind manchmal Witzig.

        Ob der Basis ohne Klarlack über Nacht stehen darf, steht im Datenblatt. Es ist grenzwertig, kann zu Haftungsproblemen neigen.

        Etwas Matt ist bei NiN normal und längere gesamt Trockenzeiten beachten.
        Ansonsten wenn das Material gut abgelüftet ist. Eine sparende Methode.

        Hattest Du auch eine spezielle Frage?
        Oder nur mal so deine Arbeit vorstellen?
        Merkwürdig, jetzt hatt ich ne Antwort geschrieben und wenn ich ein zweites Zitat machen will is alles weg.

        Also. Die erste Schicht Basis hab ich dünn deckend aufgetragen. Dann nächsten Tag eine zweite normale deckende Schicht, da sind ja bei Konventionellem reichlich Verdünnugn drin so das die erste ausreichend angelöst werden sollte. Haftung müsste da also gegeben sein. Bei Wasserbasis weiss ich nicht, sind ja auch Lösemittel drin, aber ob die dann auch wieder anlösen? Glaub nicht.

        Als der Gedanke dahinter war das ich denn nicht nochmal anschleifen muss. Bei den Drölftausend Aussparungen und Löchern in soner Unterseite fällt ja auch der Schleifstaub rein, das wollt ich vermeiden das mir der nacher in die Quere kommt.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Krallenpeter Beitrag anzeigen
          Sehe ich nicht so problematisch da es nur die Innenseite der Haube ist, (also kein UV und mechanische Belastungen wie Steinschlag usw.
          Passt scho!
          Ja das nicht so. Eher die Wärmebelastung auf der Seite. Aber ich bin erstmal guter Hoffnung. Werds allerdings auch erst wissen wenn der Ofen mal fertig ist. So in zwei Jahren oder so...

          Kommentar


          • #6
            Zitat von michaelz Beitrag anzeigen
            , da sind ja bei Konventionellem reichlich Verdünnugn drin so das die erste ausreichend angelöst werden sollte. Haftung müsste da also gegeben sein.

            Das sieht nicht jeder Hersteller so.
            Es gibt Angaben von max 1er bis 8 Stunden in den Datenblättern.
            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
            Francis Picabia 1879-1953

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Phantom Beitrag anzeigen


              Das sieht nicht jeder Hersteller so.
              Es gibt Angaben von max 1er bis 8 Stunden in den Datenblättern.
              Hm, obwohl das ja eigentlich keinen Sinn ergibt durch die Verdünnung? Nur bei Wasserbasis hätte ich da auch Bedenken.
              Aber gut ich bin zumindest in dieser Sache erstmal optimistisch. Die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

              Hab grad mal nachgeschaut, Lechler Basis konventionell, Datenblatt sagt:

              Ablüftzeit vor der Klarlacksauftragung bei 20°C: von 20-30’ bis 24 Std

              Nacharbeit auf frische Lackierung:Wenn die Oberfläche des Klarlacks nicht zu tief geschliffen wurde, ist sie gleich nach dem Einbrennen oder nach 24 Stunden bei 20°C überspritzbar.

              Sollte also auch für ne zweite Schicht Basislack dasselbe gelten nehme ich an.

              Kommentar


              • #8
                Sinn macht das schon.
                Du löst ja nicht nur den Basis an sondern auch zum Teil bis zum Untergrund.
                Und da liegt der Knackpunkt.
                Die Haftung kann dadurch verloren gehen oder der schon trockene Basis kann Hochziehen.

                Alles schon da gewesen.
                Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                Francis Picabia 1879-1953

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Phantom Beitrag anzeigen
                  Sinn macht das schon.
                  Du löst ja nicht nur den Basis an sondern auch zum Teil bis zum Untergrund.
                  Und da liegt der Knackpunkt.
                  Die Haftung kann dadurch verloren gehen oder der schon trockene Basis kann Hochziehen.

                  Alles schon da gewesen.
                  Ach so meinste das, ja suppa. Hab ich nicht so recht bedacht. Aber hat jedenfalls ja hingehauen. In der Hoffnung das selbst wenn es bis zum Untergrund lösen sollte, es ja Nass in Nass aufgetragen ist und dadurch besser verbunden ist wie nur mit Zwischenschliff.
                  Jetzt lass mir meinen Traum auch mal

                  Hab mal Nagelprobe gemacht gestern, ist so gut wie durchgetrocknet, mit Fingernagel schon kaum noch einzudrücken. Mattgeschlagen ist nichts, beigefallen auch nicht. Bisher schauts super aus

                  Daher hab ich auch gleich noch ne Türinnenseite NiN gemacht in einem Rutsch. Mit neuem Klarlack da meiner alle war, Lesonal Premium Clear 420 und passen Verdünner und Härter. Bah is der Härter am stinken, wie übelste Nitro. Und der Härter ist sogar noch teurer wie der Klare Daher erstmal nur je 1L zum testen. Geil ist das der sich von selbst innerhalb 10 Sekunden glattzieht, hab ich zum ersten Mal gesehn das es so schnell geht. Bei den meisten kommt das erst mit Infrarot und bei Lufttrocknung gar nicht, dann bleiben die so stehn wie aufgetragen (was ich an sich auch immer besser fand weil ich dann volle Kontrolle über die Struktur hab die drin ist um das möglichst gut ans Fahrzeug anzupassen).

                  Bin mal gespannt ob das beifällt, mir sah das nach wenig Füllkraft aus bzw. irgendwie so dünn, war halt ungewohnt.

                  Kommentar


                  • #10
                    Hach ich hab ja noch die Türinnenseite NiN gemacht. EP drauf an ein paar Durchschliffen, und denn Basislack. Füller hab ich mir gespart weil das auch alles ganz fein geschliffen war vorher. Wartezeit und Temperatur usw. wie vorgeschrieben, soll kein Problem sein laut Datenblatt. Sieht auch echt geil aus die Fläche, der Leso klarlack gefällt mir.

                    Dummerweise hatte ich eine winzige Delle übersehen die dann mit frischem Klarlack natürlich gut sichtbar war, nervte mich. Also hab ich eineinhalb Tage später als alles gut getrocknet war die Stelle geschliffen und hab gespachtelt und geschliffen. An einer Kante natürlich wieder etwas durchgeschliffen, Klarlack, Basis und bis fast auf den EP geschliffen.

                    Dann Schock.

                    Hab den Schleifstaub so mit der Hand weggewischt zum gucken und plötzlich rubbel ich den Basis da som EP runter. Der EP war da drunter Spigelglatt hochglänzend, wirklich wie Glas.

                    Gut ich weiss wenn es nicht vollständig ausgehärtet ist dann kanns schonmal sein das man mit Rubbeln eine Schicht auch mal abpellen kann. Z.b. Grundierung auf blankem Blech oder so.

                    Ich war aber schon ziemlich frustriert. Obs hält weiss ich wenn ichs Klebeband abziehe, hab das entgegen meiner Gewohnheit druafgelassen um das zu testen. Will an ner verdeckten Stelle probieren ob der Lack am Klebeband hängenbleibt oder nicht. Denke morgen wär ein guter Zeitpunkt zum probieren, noch nicht ganz durchgehärtet.

                    Ach ich hasse das eigentlich wenn ich mich auf neues Material einschiessen muss. Tausend Chancen was falsch zu machen.

                    Kommentar


                    • #11
                      Lackieren bringt auch schon mal Frust.

                      Aber mit den Jahren wird man ruhiger und macht es einfach nochmal.
                      Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                      Francis Picabia 1879-1953

                      Kommentar


                      • #12
                        Mit den Jahren...15 sind aber schon rum

                        Hab das Klebeband abgezogen und es hält. Hätte mit schlimmerem gerechnet. Ich werd aber wohl kein NiN mehr machen. Die Zeitersparnis ist zwar gut, aber NiN mit 2k ist wohl doch nicht so mein Ding.

                        Kommentar


                        • #13
                          Mich hat diese so Geschicht als korrosionschutz im nass in nass voll überzeugt ..meist macht man doch dicker dann das zwischen Heizen und immer das restsiki von doch nicht ganz trocken zu sein
                          alternativ finde ich die Säure Schiene besser oftvwegen dem Rest Rost...allerdings gibt Probleme beim anxchliesenden WB Einsatz
                          Daher habe ich mich seit ich mit mipa arbeite auf den AZ primer eingeschossen als aktiven Rost Schutz..egal ob noch Füller drauf kommt oder mal Lauf durch Schliff stellen..ich finde den optimal
                          Gladutrit ep der noch mit aktiven korrosionschutz und Zink chromat oder auch der 2k stahlschutz aus der lkw Schiene von gasurit allerdings oft zu teuer für semi Bereich
                          Spachteln ist meine Leidenschaft

                          Kommentar


                          • #14
                            Ich bin wieder auf schleifen umgestiegen. Dauert länger, aber ich komm damit besser klar und geh weniger Risiko ein. Und da ich ja immer unter den allerübelsten Bedingungen arbeiten muss hab ich damit auch die Möglichkeit Pickel in einem Rutsch wegzubekommen.

                            Ich hab bisher den EP von APP benutzt, ist auch mit Zinkchromat. Oder Zinkphosphat. Und der ist sehr günstig und etwas toleranter bei etwas Restrost, grad unterm Auto oder an Achsteilen oder Anbauteilen bekommt man es nie 100 Prozent Rostfrei. Sonst muss man jedesmal ausbauen und Sandstrahlen, mit schleifen kommt man ja nich in Ecken und Kanten richtig rein bei solchen Teilen.

                            Rostet nach 5-10 Jahren natürlich sichtbar weiter. Aber aussenrum an Blechteilen bekommt man Rost ja gut weg und da hatt ich seit 10 Jahren genau Null wiederkehrenden Rost.

                            Kommentar


                            • #15
                              Dann werde ich mir mal den von App anschauen... welches Produkt ist das genau?
                              Spachteln ist meine Leidenschaft

                              Kommentar

                              Unconfigured Ad Widget

                              Einklappen
                              Lädt...
                              X