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Abtönpasten zum Einfärben von Acrylfüller

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  • Abtönpasten zum Einfärben von Acrylfüller

    Hallo,

    ich weiß, es war hier schon öfter mal Thema, dass es Farbpasten/Abtönpasten zum Einfärben von Füller gäbe – allerdings habe ich (außer von Carsystem) keinerlei Produkte am Markt gefunden. Hintergrund ist, dass nach meinen Erfahrungen roter Lack ziemlich schlecht deckt und ich bei der Komplettlackierung eines Kleinwagens als abschließende Füllerschicht gerne farbähnlichen Füller vorlegen würde, um mich bei der Endlackierung ein wenig leichter zu tun.

    Sollte es solche Abtönpasten nicht mehr geben – welchen Farbton würdet ihr bei der letzten Füllerschicht wählen, wenn in einem hell- bis mittelroten Farbton lackiert wird? MIPA 4+1 Acrylfiller zum Beispiel gibt es ja in dunkelgrau, hellgrau, oxidgelb, schwarz und weiss...

    Vielen Dank im Voraus!

  • #2
    Weiß, oder einen Spritzgang roten Basislack vor dem Lackieren geht auch. Wenn das ein sehr schlecht deckendes Rot im Endlack ist.
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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    • #3
      Dankeschön! Dann tragen wir vor der Endlackierung eine Schicht weißen Füller auf

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      • #4
        Das bringt aber in den Fugen weiße Ränder.
        NiN bei einer kompletten Karosse ist ein Farblich angepasster Basis besser.
        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
        Francis Picabia 1879-1953

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        • #5
          Hatte hier keine Probleme.
          1. Glasurit EP Chromathaltig
          2. Glasurit Füller weiß (leider kein Bild)
          3. Rot aus der Mischanlage (Hellrot 55-A324) Basislack welcher echt schlecht deckt.
          Keine Probleme auch in den Fugen.

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          • #6
            An deinen Teilen sind keine offenen Fugen oder Spalte und unterschiedliche Spaltmaße.

            Wenn man diese zuklebt, wie bei einer Seitenwand in der Schloßsäule und zum Kofferraum. Hat man beim vorlegen von Weiß z.B. an der Abklebekante hinterher beim Abziehen der Klebebegrenzung (gibt ja Zahlreiche) eine Weiße Linie. Weil die erste Schicht am Kleberand immer zu sehen ist.
            Es sei denn man Lackiert alles einzelnd und hat keine Stoßkannte.
            Was bei einer Karosse mit eingebauten Türen, Haube, Klappe oder Deckel ohne die nach dem Weiß zu öffnen und die Klebebegrenzung etwas zurückzuziehen nicht funktioniert.

            Jetzt Verstanden?
            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
            Francis Picabia 1879-1953

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            • #7
              Zitat von OM606 Beitrag anzeigen
              allerdings habe ich (außer von Carsystem) keinerlei Produkte am Markt gefunden.
              Hm.. dann hast du nicht im Forenshop angerufen.
              Dort wird dir geholfen.
              Wer später bremst fährt länger schnell.

              mfg, Jörg

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              • #8
                In den Datenblättern steht in der Regel mit welchem ,,Lackzusatz,, und wieviel Prozent der Füller eingefärbt werden kann.
                Kenne ich von einigen Herstellern.

                Nur lässt sich ein Eingetönter oder auch fertiger Tonfüller etwas schlechter Schleifen.
                Wie ein ungetönter Füller.
                Auch Beifaller sind eher ein Problem.
                Weil die Pigmente die Füllkraft verringern.
                Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                Francis Picabia 1879-1953

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                • #9
                  @Phantom:

                  Das Problem mit den Fugen kenne ich gut, somit wollten wir nach dem Füllern in weiß kritische Bereiche wie Türeinstiege in der Halle mit dem richtigen Farbton vorlackieren, bevor wir in einer Lackierkabine die zusammengebaute Karosse am Stück lacken.

                  Wie ein NiN-Verfahren mit einem Vorlack sich in der Praxis gestaltet, ist mir indes noch immer unklar. Also man legt eine Schicht Basis vor und trägt dann die endgültige Basis wie gehabt auf? Welche Vorteile hat das? Dann könnte ich ja gleich eine Schicht mehr der tatsächlichen Farbtons auftragen. Stehe da etwas auf dem Schlauch...




                  @Mackenimlack:

                  Guter Hinweis – ja, das werde ich auch noch tun, sobald ich den Lack bestelle. Den Farbcode herauszufinden, ist allerdings im Moment noch eine Challenge – es handelt sich bei dem zu lackierenden Kleinwagen um einen Zastava Yugo


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                  • #10
                    Den Vorlack, wenn es ein Basis ist spritzt Du in einem halben und max in einem ganzen Spritzgang. Ablüften und dann den Wunschton. Der kann als Basis oder auch auf 2 K Einschichter sein.

                    Man kann auch einen 2 K Vorlackieren, der sollte dann bei einem folgenden Basis gut getrocknet sein und einmal leicht geköpft werden inklusive Staubeinschlüsse beischleifen.

                    Sicher kannst Du den Wunschton in drei Spritzgängen verarbeiten, wenn er die Deckkraft so erlangt. Bei Fleckenuntergrund
                    aber eher nicht.
                    Ansonsten etwas längere Ablüftzeit vor dem Klarlack. Und gut Lack.
                    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                    Francis Picabia 1879-1953

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                    • #11
                      Standox bietet Additive zur Einfärbung von Klarlacken, das sollte die KA Reihe sein. Diese dienen zwar in erster Linie für Brillianz aber können auch da ansetzen wo du Hilfe suchst. Das sind 100ml Gebinde und sind relativ billig (ca 30 euro) wenn man merkt, dass man lediglich 1-3% ins Stammgemisch einfügen muss. Viel Glück.

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                      • #12
                        Leute, vielen Dank euch noch!
                        Wir beginnen erst jetzt mit den Vorarbeiten am Yugo, aber bevor es ans Lackieren geht, melde ich mich noch einmal...

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