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Frage zur MIPA 2 K EP Grundierung

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  • Frage zur MIPA 2 K EP Grundierung

    Hallo,

    bin derzeit gerade beim Anschleifen des Unterboden von meinem E30. Da sich die Schweißarbeiten etwas länger hingezogen haben, wurde immer "step by step " mit dem Pinsel nach dem Schweißen grundiert. Jetzt bin ich derzeit gerade beim Anschleifen der Grundierung um eine Schicht 2 K EP Grundierung mit der Pistole aufzutragen. Im Innenraum, Motorraum und Kofferraum habe ich ähnliches vor.

    Meine Sorge ist, dass ich nicht überall in jede Kante zum Anschleifen komme und mir der Lackaufbau an eben diesen Stellen dann nicht gelingt.

    Hat schon mal jemand in die EP Grundierung "Beispritzverdünnung" beigemischt? Würde das funktionieren? Oder gibt es andere "eleganter" Möglichkeiten?

    Nach der Grundierung möchte ich die Nahtabdichtung machen. Anschließend nochmals Grundieren mit EP. Gibt es dabei, bezüglich anschleifen was zu beachten? Schleift Ihr die Nahtabdichtung leicht mit nem Pad mit an?

    MfG

  • #2
    Davon rate ich dir ab.

    Mit Schleifvlies kommt man in die meisten Eckchen rein.

    Du könntest an unerreichbaren Stellen etwas EP-Verdünnung dünn vorlegen. Alles andere würde ich sein lassen.
    Wer später bremst fährt länger schnell.

    mfg, Jörg

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    • #3
      Beispritzverdünnung im EP geht nicht der fängt das Klumpen an.

      Mit dem Dremel und einer biegsamen Welle kommst in alle Ecken und dafür gibt es auch etliche verschiedene Schleifaufsätze (auch rotes Vlies wie von 3M).

      Nahtabdichtung wird Nass in Nass überlackiert je nach Hersteller würde ich da 8 Stunden warten dazwischen und dann kannst die überlackieren (falls zulässig für 2K Lacke).

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      • #4
        Wo man mit einem Scotch Brite nicht hinkommt, kommt man auch beim Lackieren nicht hin. Also, ich sehe das Problem nicht.

        Das Problem ist eher der Zwischenschliff. Ich würde da naß-in-naß arbeiten. Den EP-100-20 ca. mit 30% verdünnen und in mehreren Schichten dünn mit 1,3er Düse spritzen wird recht glatt.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von radler Beitrag anzeigen
          Wo man mit einem Scotch Brite nicht hinkommt, kommt man auch beim Lackieren nicht hin.
          Du willst da drauf nicht Wetten?
          Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
          Francis Picabia 1879-1953

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          • #6
            [QUOTE=radler;n226194]Wo man mit einem Scotch Brite nicht hinkommt, kommt man auch beim Lackieren nicht hin. Also, ich sehe das Problem nicht.

            Die Farbe fliegt überall hin...

            Die EP Grundierung ist laut Datenblatt ab Temperaturen von 10° zu verwenden. Lackiert wird die am kommenden Wochenende evtl. bei etwas weniger Temperatur. Seht Ihr das als kritisch?

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            • #7
              also 10 Grad ist schon die unterste Schmerzgrenze. Nimm den kurzen Härter EP950-10.
              ..........der Weg ist das Ziel !

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              • #8
                Unter 10 Grad kannst mit EP und den meisten anderen Lacken vergessen.

                Wenn die Außentemperatur 10 Grad anzeigt hat das Objekt meistens nochmal 1-2 Grad weniger also um die 8 Grad.

                Zumindest ist so meine Erfahrung weil die meisten Messstationen in Wandnähe sitzen und die Wand etwas erwärmt ist.

                In Garage stellen und aufwärmen würde funktionieren. Aber pass mit solchen Heizdrähten auf wenn du noch Lacknebel in der Garage hast muss das alles abgeschaltet werden sonst besteht Explosionsgefahr !!!
                Dann lieber vor und nach dem lackieren heitzen.

                Kommentar


                • #9
                  Alles unter 15 Grad ist schon recht risikofreudig.

                  Es empfiehlt sich, mit einem Infrarotthermometer zu schauen wie "warm" das Blech überhaupt ist.
                  Heizt man dann die Bude, bleibt der Blechhaufen lange Zeit über immer noch zu kalt.

                  Und solange das Blech noch zu kalt ist, hat man zudem noch das Problem mit dem Taupunkt. Da schlägt sich gern, oft unbemerkt, Wasser am Blech nieder.
                  Nur die Luft im Raum zu erwärmen, das reicht nicht.
                  Wer später bremst fährt länger schnell.

                  mfg, Jörg

                  Kommentar


                  • #10
                    Salü.....

                    ich hätte da ne kurze Frage zur Temperatur beim EP 100-20 und wollte hierfür keinen neuen Threat aufmachen:
                    Ich versuche gerade einen relativ gut in Schuß gehaltenen VW T4 in ner kleinen Garage, welche Temperaturen um die +20°C hat, für eine spätere Lackierung vorzubereiten.... Sprich: Rostbeseitigung mittels Sandstrahlen / CSD Scheibe usw. Leider kann ich dort drin nicht lackieren, sondern könnte nur mit der Rolle arbeiten.
                    Wäre es temperaturtechnisch denkbar oder ein Problem, wenn ich die zu lackierden Karosserieteile bzw. den Bus in der warmen Garage vorbereite, dann das ganze in den Hof schiebe und dort bei Temperaturen ab +5°C mit der Pistole grundiere und im Anschluss den Bus bzw. die Teile zum Trocknen gleich wieder reinschiebe?
                    Oder sollte ich das ganze dann einfach mit der Walze rollen?
                    An die Oberfläche wird jetzt keine Wahnsinsqualität gestellt, denn im März wird der Bus komplett in der Lackierkabine mit Struktulack versehen.

                    Danke schon mal für eure Rückinfo!
                    Grüße
                    Markus


                    P.S.
                    Hier noch ne kurze Vorstellung von mir:
                    Bin der Markus, Jahrgang 75 aus dem schönen Niederbayern (Kelheim), praktischer theoretiker, welcher sich seit 2021 mit einem T4 auseinandersetzt.

                    Kommentar


                    • #11
                      Nein Thema Taupunkt. Dann eher bei 20 Grad Rollen.
                      Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                      Francis Picabia 1879-1953

                      Kommentar


                      • #12
                        Danke für die Rückinfo....
                        Dann wird gerollt.

                        Kommentar


                        • #13
                          Hallo Markus,
                          meinem T4 trauere ich immer noch hinterher. Das war ein treuer Begleiter und mit 78PS Schiffsdiesel manchmal auch die Entdeckung der Langsamkeit.
                          Rost ist beim T4 ja schon ein Thema. Ich hoffe Du hast keinen aus Bj. 92/93 - aber die dürften eh alle dahingerafft (gerostet) sein.
                          Meiner war ein 94er - Rost nur aufgrund der sehr hohen Laufleistung... und ich habe noch ein paar Neuteile im Regal liegen...

                          Was spricht dagegen, in der Garage mit Spraydose zu lackieren. Es gibt die 2K EP-Grundierung auch als Spraydose. Ich musste in letzter Zeit auch gelegentlich in meiner Garage mit 2K- Spraydose arbeiten.
                          - Fahrzeug gut abkleben
                          - Boden/Wandbereich mit 1€ Baumarktfolie abdecken.
                          - dann Teil für Teil lackieren - damit es nicht so viel Sprühnebel gibt bis die Dose leer ist.

                          Gruß quat
                          SATA X 5500 1,2I RP digital (Klarlack) und 1,3O HVLP Hippie digital (Basislack)
                          SATA minijet 4400 RP 1,2SR (für die kleinen Dinge zwischendurch)
                          SATA 100 B F RP 1,6 (Grundierfüller)

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                          • #14
                            Zitat von quat Beitrag anzeigen
                            Hallo Markus,
                            meinem T4 trauere ich immer noch hinterher. Das war ein treuer Begleiter und mit 78PS Schiffsdiesel manchmal auch die Entdeckung der Langsamkeit.
                            Rost ist beim T4 ja schon ein Thema. Ich hoffe Du hast keinen aus Bj. 92/93 - aber die dürften eh alle dahingerafft (gerostet) sein.
                            Meiner war ein 94er - Rost nur aufgrund der sehr hohen Laufleistung... und ich habe noch ein paar Neuteile im Regal liegen...

                            Was spricht dagegen, in der Garage mit Spraydose zu lackieren. Es gibt die 2K EP-Grundierung auch als Spraydose. Ich musste in letzter Zeit auch gelegentlich in meiner Garage mit 2K- Spraydose arbeiten.
                            - Fahrzeug gut abkleben
                            - Boden/Wandbereich mit 1€ Baumarktfolie abdecken.
                            - dann Teil für Teil lackieren - damit es nicht so viel Sprühnebel gibt bis die Dose leer ist.

                            Gruß quat
                            Servus quat,
                            Mein T4 ist mit dem Baujahr 2002 ein regelrechter Jungspund und eigentlich in dem ausgesprochen guten Zustand für einen T4 mit fast 440.000 km. Ich hab nen ACV mit 102 PS und trotzdem ist das herrlich entschleunigend im Gegensatz zu meinem 2. Fahrzeug (Dienstwagen)

                            Was das Grundieren mit der Sprühdose betrifft ist das ein heikles Thema. Der T4 steht aktuell im Winterlager bei meinem Schwiegersohn (in Spe) bzw. dessen Vater in der Maschinenhalle (Bauernhof) und ich darf die kleine Werkstatt einschl. Ausstattung vollumfänglich nutzen. ABER: die Werkstatt ist wirklich klein. Längsseitig max. 80cm Platz und in der Länge krieg ich den LR gerade noch so rein. Von Öffnen der Heckklappe ganz zu schweigen. Das alles immer Punktuell abzukleben ist a) aufwendig und b) hab ich trotzdem Angst hier durch den Sprühnebel etwas zu verschmutzen.
                            Zudem würde ein Grundierung über Sprühdose sich ziemlich auf den Geldbeutel auswirken.

                            Ich denke mit Rollen gehts auch....

                            Kommentar


                            • #15
                              Hallo Markus,
                              den ACV mit 102 PS kenne ich auch. Mir fällt dabei gerade auf, dass ich meinen T4 ja schon vor 14 Jahren verkauft habe... wie die Zeit vergeht...
                              Soweit war ich mit von Deiner Laufleistung auch nicht mehr weg...

                              Ok, wenn es denn gerollt werden soll, unbedingt auf gut eingestellte Viskosität achten.
                              So klebrig der EP ja als Sprühnebel ist - auf dem Pinsel läuft der wie Wasser...
                              also nicht zu dünnflüssig einstellen.

                              Gruß quat.
                              SATA X 5500 1,2I RP digital (Klarlack) und 1,3O HVLP Hippie digital (Basislack)
                              SATA minijet 4400 RP 1,2SR (für die kleinen Dinge zwischendurch)
                              SATA 100 B F RP 1,6 (Grundierfüller)

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