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Zinkphosphatierung

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  • Zinkphosphatierung

    Hy Leute

    Ich hab in einer Reportage aufgschnappt, dass man Blechteile zinkphospatieren kann. Nun würde mich interessieren, wie man das macht und wo man eine Zinkphospatlösung herbekommt.
    Ich habe bisher schon mit Phosphorsäure gearbeitet und gute Ergebnisse erzielt, aber der große Nachteil ist, dass die Oberfläche sofort Flugrost ansetzt, wenn sie mit wasser in berührung kommt. Wird das mit der Zinkphosphatierung besser?

    mfg Leizi

  • #2
    Hi

    Also wenns nach meinem Meister geht , ist Zinkphosphatierung
    das beste was man einem Stahlblech antun kann.
    Ich habe es im Rahmen der Ausbildung letzte Woche das erstmal gespritzt und ich muss sagen das es unkompliziert war.

    Man spritzt halt 1-2 hauchdünne gänge ca.8µ und fertig. Das ganze Ablüften lassen und Isolieren mit VOC Füller.

    Wichtig ist das man es innerhalb von 8 Std fertig stellt .
    Zumindestens aber den Füller gespritzt hat.
    Nach den 8 std lässt die phosphatierung dann nämlich wieder
    Luftfeuchtigkeit durch beziehungsweise nimmt diese auf u.s.w..

    Zudem immer das Datenblatt lesen , den die Phosphatierung
    von Standox z.b. darf man nur mit VOC Füller isolieren und z.B. nicht Polyester, EP und Standohyd-Produkten.


    Siehe hier.


    Wenn ich meinen Meister aber richtig verstanden habe
    kommt die Zinkphosphatierung eher im Bereich Industrie lackieren zu tragen und
    weniger im Bereich der Fahrzeuglackierung.

    Gruß.

    P.S. an die anderen .
    Sollte ich was falsches geschrieben haben , bitte korrigieren und richtig stellen oder ergänzen.

    Kommentar


    • #3
      Hy

      Danke für die Infos. Ist diese Zinkphospahtierung mit einem Lack gemischt oder reinies Zinkphosphat (gräulich durchsichtig wässrig)? Muss aber nicht mehr neutralisiert werden?
      Diese Phosphatierung reagiert also genau wie Phosphorsäure wieder mit Wasser. Wie ist das bei einem Steinschlag, wenn die Phosphatierung Wasser aufnimmt? Kann sich da der Rost unter dem Lack ausbreiten, oder nimmt die Phospatierung nur lokal um den Steinschlag Wasser auf?

      mfg Leizi

      Kommentar


      • #4
        ich glaube, ihr ballert hier was durcheinander, bleiben wir beim Naßlack und lassen mal die industrielle Phosphatierung außen vor.

        Bein Phosphatieren geschieht folgendes. Mittels Beizangriff (durch Säure) gehen Metallkationen aus dem Untergrund mit der Säure in Lösung und bilden durch Ausfällung
        schwer löslicher Phoshate eine gut haftende und mikrokapilare Schicht. Diese bringt gute Haftung und Schutz vor Unterrostung bei Beschädigung.

        Bereits einfache Blechreiniger oder Entfetter besitzen eine leicht phosphatiernde Wirkung.
        (Xylol und Butanhaltig)

        Besser ist das noch bei den sogennaten Washprimern, wie die meisten Sie für die Lackierung von Aluminium verwenden. Die wirken natürlich auch hervorragend auf Eisen und Stahl.
        Die Härter enthalten für den Beizangriff Phosphorsäue ( um die 3 %).
        Die Washprimer gibt es unpigmentiert (meist gelbgrün lasierend) oder auch pigmentiert, um
        gewisse Schichtstärken zu erreichen. z.B. der 155er Füller von der Glasurit oder der Aktivprimer CF von der Mipa.

        Bei zinkphosphathaltigen Materialen wie z.B. EP-Grundierfüller gehen nicht nur die Metallkationen des Untergrundes sondern auch (in diesem Falle) die des Zinks mit in die Reaktion zur Ausbildung der schwer löslichen Phosphate ein.

        Mit PE-Materialen (Spachtel oder Spritzspachtel) kann man nicht auf Washprimer und säurehaltige Grundierungen, da das Peroxid aus dem PE-Härter die Schicht der schwer löslichen Phosphate angreift.
        Beim EP passiert das nicht, da ist diese Schicht im EP ausreichend eingebunden ist.
        ..........der Weg ist das Ziel !

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        • #5
          hi.

          wodrin besteht der unterschied zwischen zinkphosphatierung und phosphatierung in zusammenhang mit der serienlackierung? wird erst verzinkt und dann phosphatiert,ktl.....
          oder zinkphosphatiert,ktl......?
          Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

          Kommentar

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