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Flugrost nach dem Strahlen

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  • Flugrost nach dem Strahlen

    Hi, bin für jeden Tip Dankbar. Wir haben mit einem Druckstrahlkessel eine Karosserie gestrahlt. Bei Sonnenschein und draussen. Leider hatte die Karosse innerhalb von 30 Minuten stellenweise wieder einen braunen Schimmer, also Flugrost. Ganz leicht.
    Konnte man quasi zusehen. Trotzdem hatte ich die Karosse in EP-Grundierung gesetzt um schlimmeres zu verhindern. Kann das später zu einem Problem mit den weiteren Lackschichten kommen oder versiegelt der EP das ganze trotzdem.
    Die Meinungen gehen wohl bei dem Thema auseinander, die einen sagen kein Problem passiert gerade auch bei gestrahlten Booten etc.

    Bin mir nicht sicher und freue mich über weiterführende Ratschläge...

    Greetz Markus

  • #2
    Das soll heißen du hast den Flugrost mit EP überzogen???

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    • #3
      ich hätte den flugrost nochmal vorher entfernt.
      Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

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      • #4
        Das Blech hat ja nach dem Strahlen eine Art weisse Oberfläche. Diese war leicht und nur an einigen Stellen wieder hellbräunlich. Kein richtiger Rost bzw. Flugrost. Das passierte nicht etwa Tage oder Stunden nach dem Strahlen, sondern innerhalb von 10 bis 30 Minuten. So schnell konnte man gar nicht strahlen, um wieder nach zu kommen. Sonst hätte ich es betsimmt anders gemacht. Abgesehen davon ist das natürlich eine enorme Qual fürs Blech. Es ist ein alter großer Ami, der Aussen, Innen und Unterboden gestrahlt wurde. Also richtig viel Fläche, Ecken und Kanten. Um es nicht zu verschlimmern musste die Karosse meines Erachtens schnellstmöglich versiegelt werden. Hab überlegt, ob ich den EP wieder runterschleife mit der Rotex, Heizgerät an und erneut EP drauf.
        Wir hatten eine Türe und einen Kotlfügel einen Tag in der trockenen, aber unbeheizten Halle stehen lassen und die waren richtig braun am nächsten Tag. Klaro, die werden wieder richtig runtergeschliffen. Zum Vergleich steht bei mir eine bis aufs Blech entlackte Karosse die aber nicht gestrahlt wurde und die hat keinerlei Rost seit Monaten. Luftfeuchtigkeit in der Halle bei 55%.

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        • #5
          Moin.


          Was ist mit Kondenswasser das beim Strahlen im Kompressor entstanden ist und mit den Strahlgut, mit vollen Druck in das Blech gedrückt wurde?

          Davon kann das schnelle An rosten kommen.

          Gruß

          Holger

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          • #6
            An die Sache mit dem Kondenswasser hatte ich auch gedacht. Habe dann einen Wasserabscheider zwischengeschaltet. Resultat war das Gleiche. Leider. Es verfärbt sich beim Zusehen. Die Jahreszeit wird sicherlich die Hauptrolle spielen.
            Was ich mit dem EP noch nicht ganz verstehe ist, versiegelt er nun auch die Oberfläche bei besagtem leicht bräunlichem Schimmer und auch auf nicht losem Rost? Es kommen doch noch weitere Schichten wie Füller und Entlack darüber.
            Es würde doch nur wieder aufblühen, wenn Luft und Feuchtigkeit an die Stellen kommen`würde. So ist es doch erst einmal Luftdicht "verpackt" oder liege ich falsch...?

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            • #7
              Zitat von cokebottle Beitrag anzeigen
              Es würde doch nur wieder aufblühen, wenn Luft und Feuchtigkeit an die Stellen kommen`würde. So ist es doch erst einmal Luftdicht "verpackt" oder liege ich falsch...?
              Lies dir doch mal aktuellen Thread http://www.diespritzer.de/lack-der-w...sst-t4485.html - "Lack der Wasser durchlässt" im Fachbereich.

              Kommentar


              • #8
                Zitat von b2b Beitrag anzeigen
                Lies dir doch mal aktuellen Thread "Lack lässt Wasser durch" im Fachbereich.
                Wird schwer...."zugang erforderlich"

                Kommentar


                • #9
                  hi, was hast du für ein Strahlgut, ich hab mal so einen billigen Mist von Sakret 25kg für 2,90 €
                  in die Mache bekommen, das war Schlacke von der Stahlherstellung , da ballerst du mehr Rost rein als wie du wegstrahlst.
                  ..........der Weg ist das Ziel !

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von plasma1210 Beitrag anzeigen
                    ...das war Schlacke von der Stahlherstellung...
                    Reine Hochofenschlacke enthält eigentlich kein Eisen mehr, ist eine kalk- und silikathältige Gesteinsmischung. Wir verwenden Hochofenschlacke auch, haben mit Rost noch nie Probleme gehabt.

                    Ich denke, dass das Problem nicht daher kommt...

                    Kommentar


                    • #11
                      na vielleicht ist das auch kein Rost, was sich da auf der Oberfläche als bauner Niederschlag
                      abzeichnete, das Strahlgut sah im Sack aber schon verdächtig aus.
                      Wo kauft Ihr ?
                      ..........der Weg ist das Ziel !

                      Kommentar


                      • #12
                        Habe leider nicht die Rechte zum Öffnen des Links.

                        Das Strahlmittel ist Schlacke, Produktname Asilikos.

                        Hier weitere Infos dazu:

                        Ein synthetisches, mineralisches, silikoseungefährliches Strahlmittel nach ISO 11126 mit folgenden technischen Daten:

                        Chemische Zusammensetzung:
                        Aluminiumsilicatglasschmelze mit nachstehender Analyse:

                        * Kieselsäure 48 - 51 %
                        * Aluminiumoxid 28 - 34 %
                        * Eisenoxid 8 - 12 %
                        * Kaliumoxid 3 - 5 %
                        * Calciumoxid 2 - 5 %

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                        • #13
                          Zitat von plasma1210 Beitrag anzeigen
                          na vielleicht ist das auch kein Rost, was sich da auf der Oberfläche als bauner Niederschlag
                          abzeichnete, das Strahlgut sah im Sack aber schon verdächtig aus.
                          Wo kauft Ihr ?

                          Direkt beim Gerätehändler:
                          www.metzler.eu

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                          • #14
                            8-12 % Eisenoxid ????????? also Rost oder was ?

                            glaube aber b2b kann das besser beurteilen
                            ..........der Weg ist das Ziel !

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                            • #15
                              Zitat von cokebottle Beitrag anzeigen
                              * Eisenoxid 8 - 12 %
                              Eisenoxid, ohhje, das heißt nichts Gutes.

                              Weiß jetzt nicht wie chemisch das Eisenoxid gebunden ist, aber ich würde mal ein anderes Strahlmittel nehmen. Gegen Alusilikat spricht normalerweise nichts, aber deines hat diesen verdächtigen Eisenoxidgehalt...

                              Der Händler empfiehlt bei Strahlarbeiten von Stahl sogar Alusilikat...

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