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Grade Flächen:-)

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  • Grade Flächen:-)

    Hallo,

    wollt mal Fragen, wie ihr in der Firma schöne grade Flächen hinschleift.

    Es geht mir eigentliche um das leicht wellige.

    In unserer Firma wird mit z.B Festool Exzenter Hub 5 vorgearbeitet und natürlich mit ein einem Handklotz auf Fläche geschliffen.

    Bei Füllerschliff wird alles bis auf Stoßstangen mit 400'er Klotz vorweggeschliffen, anschließend z.B 400'er Exzenter für dunkle Metallic-Lacke Hub 3 geschliffen.

    Nun ja in der überbetrieblichen Berufsschule in Elmshorn, wo ich den Kotflügel Lehrgang erfolgreich gemacht absolviert hatte, sah ich auch den Festool mit Hub 7, dadurch wurde ich neugierig, wie ihr so vorarbeitet.

    (Bin Umschüler 2 Lehrjahr )

    Freundliche Grüße, C.A

  • #2
    ich schleife alles mit dem Hamach Excenter 5er Hub!....zum Schluß schleife ich mit 500er ..dann mit 800er Nass..und ab gehts in die Kabine...schleifriefen nach dem Lacken sind mir fremd!
    mfg Ralf

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    • #3
      ich glaub, ihm geht es mehr um Wellen auf großen Flächen, hatte früher auch das Problem,
      meist kommt es durch ungewolltes Verkanten der Maschine, deshalb nehme ich keine Stabschleifer mehr. Nehme auch den Hamach HD98 , ist ein Einhandschleifer, der verkantet nicht.
      ..........der Weg ist das Ziel !

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      • #4
        Hallo,

        ja genau es ging mir wirklich nur um die großen Flächen wie z.B VW T5 Seite usw.

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        • #5
          Hallo, ich habe auch das Problem der leichten Wellen bei dem Oldi, den ich grade in der Mache habe und wo ich viel spachteln muß. Die Wellen sieht man aber erst,wenn der glänzende Lack drauf ist...das ging mir bei den Türen so. Solange alles matt ist, denke ich immer, es ist alles schön glatt...glatt ist es ja auch, nur eben nicht eben;-)
          Wie bekommt man gespachtelte Flächen son hin, daß man zum Schluß nicht sieht, daß gespachtelt wurde???

          Gruß dipi

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          • #6
            Zitat von dipi Beitrag anzeigen
            Wie bekommt man gespachtelte Flächen son hin, daß man zum Schluß nicht sieht, daß gespachtelt wurde???
            Hm naja ich sag mal so ganz einfach mit nem Klotz?!
            Ist auch ein bisschen Gedult dabei gefragt. Bei größeren Flächen kann das schonmal ein bisschen dauern. Wichtig ist dabei auch immer feiner zu werden mit dem Schleifpapier. Ich fange meistens mit 80er oder 100er an und gehe dann über 150er auf 240er. Dabei solltest du drauf achten, dass du keine 100 Körnungen überspringst. Also nicht gleich von 100er auf 240er oder so.

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            • #7
              Alex hat schon Recht und scheue Dich nicht viele verschiedene
              Schleifklötze-Feilen,usw.zu benutzen.Was ganz wichtig ist,
              zum Schluß wenn Du die Fläche grade hast,mit dem Exenterschleifer die Riefen vom Handschliff mit 220,240Körnung
              wegzuscheifen,natürlich ohne die schöne Fläche zu versauen.
              Das mußt Du ganz vorsichtig machen!Wenn Du das nicht machst,
              können die Riefen nach dem lackieren wieder durchschlagen.
              Gruß Andi

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              • #8
                Hi, ich habe da sicher einige Abläufe "gespart"
                Sonst habe ich imemr mit der Hand geschliffen, allerdings gleich naß. mittlerweile schleife ich die gespachtelten STellen trocken, aber mit dem Rotex von Festo, weil ich dachte,es liegt am Handschleifen,daß die Spachtelstellen als Beulen sichtbar wurden. Habe mit 80er und 100er Scheiben geschliffen und dann mit der Hand nochmal mit 180er drüber, bevor ich dann nochmal gefüllert habe. Aber das scheint nicht zu reichen, denn ganz fein sieht man beim Füller jetzt noch die Schleifriefen.hoffe ich bekomme die jetzt beim kompletten Schleifen weg.
                Das das lackieren mit allem drum und drann sehr aufwändig ist,wußte ich ja...aber man lernt nie aus,weil imer wieder Sachen passieren, mit denen man nicht gerechnet hat. Ich habe mir alles selber angeeignet, was wahrscheinlich zusätzlich noch Zeit kostet,da man sozusagen fast alle Fehler ertmal selebr machen muß, um herauszufinden,wie es richtig geht;-)
                Also ich finde schon,daß jemand, der eine superglatte , gespachtelte Oberfläche so hinbekommt, daß man nicht sieht,daß es eine Raparaturlackierung ist, schon ein Künstler ist. Jemand der sich mit dieser Materie nicht auskennt, weiß gar nicht,was das alles für Arbeit ist und wundern sich am End eüber den hohen Preis, der aber nun mal nötig ist,um ein hochwertiges Ergebnis zu erzielen.
                Im Januar nächsten JAhre will ich vielleicht mal ein einem Kurs zur Oldtimerlackierung teilnehmen, kostet zwar fast 500 Euro, aber vielleicht würde ich da praktisch auch mal was gezeigt bekommen. Zur Theorie habe ich ja hier im Forum schon sehr viel dazu gelernt.
                Das schwierigste für mich sind noch die staubfreie Lackierung hinzubekommen...den perfekten Glanz(Orangenhaut)...und wie hier beschrieben,die perfekte Spachtelei
                Aber ich werde ab jetzt die Zwischenschliffe mehr beachten und muß mir wohl auch Schleifklötze bauen oder besorgen.
                Danke für Eure Tipps Alexbs und CalYber.

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                • #9
                  Zitat von dipi Beitrag anzeigen
                  Aber ich werde ab jetzt die Zwischenschliffe mehr beachten und muß mir wohl auch Schleifklötze bauen oder besorgen.
                  ja mach das so und du wirst sehen du wirst bessere Ergebnisse erzielen!!!!
                  Und vergiss das mit dem Nassschleifen von Spachtel. Spachtel ist hygroskopisch, das heißt er saugt Feuchtigkeit auf wie ein Schwamm. Ist diese Feuchtigkeit dann nicht komplett rausgetrocknet bekommst du ein Problem bei der späteren Beschichtung wenn die Feuchtigkeit wieder rausgetrieben wird.

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                  • #10
                    Und vergiss das mit dem Nassschleifen von Spachtel.
                    Da scheiden sich aber die Geister!..was machst denn wenn du beim Füllernaßschleifen wieder auf die gespachtelte Stelle durchschleifst??..passiert leider öfter mal!
                    Wenn die Mumpe gut durchgehärtet ist..passiert nicht viel mit Wasserziehen!....andersrum..was machst in der kalten Jahreszeit?..Luftfeuchtigkeit sehr hoch?..spachtelst da in der Lackierkabine? ..wenn ja gehörst du erschssen!
                    Spaß beiseite..ich schleife die gespachtelte Stelle immer mit bis 240iger Excenter..dann HS-Füller drauf und alles schön mit bis 500er Excenter schleifen..und nochmal >nass Hand mit 800er nachschleifen..habe noch nie probleme mit Schleifspuren gehabt!
                    Warum sieht man Spachtelstellen nach dem lackieren?..ganz einfach..nicht ordentlich gespachtelt!..sprich Spachtelstelle nicht plan zur Restfläche!
                    Mit nem Excenter bekommst selten eine gespachtelte Stelle plan..daür nimmt man sogenannte Handschleifklötze..z.B. nen harten Handklotz von 3M!..oder ne Stickerfile von 3M..je nachdem wie große die Spachtelstelle ist...für rundungen gibts nen Softklotz von 3M..aber vorsicht..damit kann man schnell wieder alles wellig schleifen..sprich gehört gefühl und einruhiges Händchen dazu.
                    frohes schleifen...und immer daran denken...je besser gespachtelt wird..je besser das Endergebnis.
                    mfg Ralf

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                    • #11
                      Zitat von Schnapadäus Beitrag anzeigen
                      Da scheiden sich aber die Geister!..was machst denn wenn du beim Füllernaßschleifen wieder auf die gespachtelte Stelle durchschleifst??..passiert leider öfter mal!
                      Ich schleife meinen Füller eigentlich nicht mehr nass. Nur noch in seltenen Fällen.
                      Also komm...zwischen Luftfeuchtigkeit und Wasser direkt auf Spachtel is schon nen Unterschied!

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                      • #12
                        So , hier geht es um Grade Flächen schleifen.

                        Nicht ob man Spachtel nass schleift.
                        Und Polyesterspachtel schleift man nicht nass.
                        Man sollte immer vermeiden das da Wasser drauf kommt.

                        Also zurück zum Thema.

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                        • #13
                          umso größer die fläche umso gröber muss man ja anfangs schleifen lieg ich doch richtig oder?!
                          dann schleife ich mit dem exzenter grob vor umso halbwegs fläche reinzubekommen wenns ungefähr passt dann z.B. 80er und schleifklotz schleifen bis man denkt das es gut ist dann mache ich schwarzpulver drauf und schleife mit 120er weil nicht mehr so dicke riefen gibt und insgesamt nicht soviel wegnimmt
                          dann wieder pulver drauf und mit p240 nachschleifen wenns gut ist-füllern
                          im füller muss nachher auch mit klotz geschliffen werden ich nehme dazu p320 wenn man direkt nur mit exzenter schleif gibts nachher das wozu unser lackierer immer "zebras" sagt

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                          • #14
                            Freut mich, dass sich so viele dieses Thema angenommen haben.

                            Mittlerweile lerne ich bei meinem Meister immer :-) mehr dazu, so habe ich gesehen, wie er bei so einem riesigem alten AMI mit Heckflossen den vorgearbeitet hat.

                            Die ganze Karrosserie kam gestrahlt zu uns und ich applizierte EP-Primer auf.
                            Anschließend schleifte er die Karrosserie an, die Spachtelstellen, die er danach auftrug schleifte er mit einem Rutscher, um schöne ebene Flächen zu bekommen (große bzw. lange Flächen), so sagte er mir, dass es zwar aufwendig ist, aber es müsse sein, um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Dieses machte er solange bis die Fläche perfekt war. Anschließend Exzenter, Handschliff usw (Schleifriefen kein Problem in unserer Firma zum Glück )

                            Ich schliff alles aus dem Füller, mein Meister lackierte diesen AMI.

                            Und siehe da perfektes Ergebnis babyblaue Karrosse und weisses Dach. Passt zu so einem ca 50 Jahre alten Oldie.

                            Mein Fazit: Wenns um lange, große Flächen geht KLotzen, Klotzen, Klotzen. Der Klotz sollte größer sein, als die Spachtelfläche bzw. je größer der Klotz, um so besser.

                            Zitat: Meister 80' er Klotz oder Rutscher machen Flächen

                            Freundliche Grüße aus dem Norden C.A

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                            • #15
                              Zitat von 1crew Beitrag anzeigen

                              Und siehe da perfektes Ergebnis babyblaue Karrosse und weisses Dach. Passt zu so einem ca 50 Jahre alten Oldie.
                              Bei sonen karren fang ich an zu sabbern.....

                              Was war es denn? Nen Chevi?

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