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Säureprimer oder EP Grund ?

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  • Säureprimer oder EP Grund ?

    Mahlzeit,

    ich habe im hinteren Motorraum unten wo der Durchgang Richtung Radkasten ist 3 Bleche die aufeinander gepunktet sind.

    Die haben an der obersten Kante etwas Oberflächenrost.

    Problem ist man kann hier nicht Sandstrahlen oder irgendwas weil das in die Falze reinlaufen würde.

    Hab das ganze soweit es ging mit einer Feinschleifbürste und dem Dremel an der Kante oben entfernt.

    Was soll ich besser als Grundierung nun nehmen Säureprimer falls minimal Restrost vorhanden ist ? oder EP Grund ?

  • #2
    nimm einen Säureprimer, der ist dünner und geht besser in die Poren.
    ..........der Weg ist das Ziel !

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    • #3
      Säureprimer welchen ?

      Mipa Aktivprimer ?

      Überlackieren wollte ich dann mit Chassislack 265-50.

      Oder meinste noch nen Füller zwischenlegen ?

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      • #4
        Ja unbedingt noch einen Füller verwenden mipa acrylgrund und darauf chassislack
        Wenn du dir PU 100-20 besorgst kannst du den sogar nach ral farben mischen lassen. Dann hast du es nachher nicht so schwer mit dem chassislack wenn du ein eckchen nicht richtig duschst das sieht man dann nicht so

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        • #5
          Ich hab gestern auch mal gleich Mipa direkt eine e-Mail geschrieben und die haben 2 Lösungsansätze für so etwas:

          Ein Lösungsansatz ist der von Ihnen beschriebene, dabei wird die sehr dünne Viskosität von Säureprimern (z.b. Mipa Aktivprimer) dazu genutzt um das Produkt möglichst weit in die Überlappung hineinlaufen zu lassen. Danach wird die restliche Fläche mit einem Acrylfüller (z.B. Mipa Multifiller) grundiert, die Überlappung mit Karosseriedichtmasse (z.B. Mipa PU 400) abgedichtet und alles mit Decklack überlackiert. ACHTUNG: Bei dieser Lösung darf kein Epoxidharzfüller verwendet werden, da es zu einer Unverträglichkeit zwischen Epoxidharz und Säureprimer kommen würde!
          Nummer2:

          Als zweite Möglichkeit könnten Sie die Mipa Rostversiegelung anstelle des Säureprimers verwenden, hierbei handelt es sich um ein farbloses und feuchtigkeitshärtendes Epoxidharz mit einer sehr dünnen Viskosität, dieses Produkt kann nach Trocknung mit Epoxidharz- und Acrylfüllern überlackiert werden. Als Füller würde ich Ihnen jedoch zur Verwendung eines Epoxidharzfüllers (z.B. Mipa EP-Primer-Surfacer) raten, da diese in der Regel einen höheren Korrosionsschutz bieten als Acrylfüller. Allerdings benötigen Epoxidharze längere Trocknungszeiten und höhere Mindesttemperaturen (< 10°C) bis zur Durchtrocknung, daher sind diese Produkte bei den meisten Handwerkslackierereien relativ unbeliebt. Auch bei dieser Lösung würde ich dazu Raten die Überlappung nach Auftrag des Füllers mit Karosseriedichtmasse Abzudichten, bevor der Decklack aufgetragen wird.
          Abdichten möchte ich das gar nicht weil ich immer wieder nach der Lackierung Mike Sanders auftragen möchte damit das schön in die Falze laufen kann.

          Man kommt ja super hin zum Mike Sanders auftragen, man muss nur die Räder ganz nach links oder rechts einschlagen.

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          • #6
            Zitat von Starfox Beitrag anzeigen
            Abdichten möchte ich das gar nicht weil ich immer wieder nach der Lackierung Mike Sanders auftragen möchte damit das schön in die Falze laufen kann.
            Die Feuchtigkeit wird früher oder Später in die Spalte und Überlappung ziehen und den Rost blühen lassen.
            Hör auf den Ratschlag zu versiegeln.
            Nur mit Wachs und Co alleine wird das nicht dicht.
            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
            Francis Picabia 1879-1953

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            • #7
              hallo,

              nehme an original war dort keine Abdichtung.

              würde hier unterscheiden,
              alltagsfahrzeug oder schönwetterauto.

              wenns ein schönwetter Auto ist, würde ich die dichtmasse weglassen und mittels fett oder wachs da regelmässig nachkonservieren.
              eines meiner schönwetterautos wird nur in den radhäusern abgedichtet, rest nur konserviert, fahre damit auch nur max. 1000km pro jahr.
              jedoch von zeit zu zeit nachkontrillieren und wenn nötig nachkonservieren.

              wenn ein alltagsfahrzeug, das bei jeder Witterung eingesetzt wird abdichten. heist aber nicht zuschmieren und die stelle vergessen, jedoch kannst die stelle wenn sie abgedichtet ist, nicht mehr kontrollieren.

              wennst Neuwagen betrachtest, da wird fast nix mehr abgedichtet, nur stellen die Spritzwasser ausgesetzt sind.
              bei alten Autos, die repariert werden- wenn man die stellen freilegt, sieht man desöfteren, das es unter der dichtmasse gammelt.

              gruss mike

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              • #8
                Das Auto wird nie Salz sehen wenn mal ein bisschen Regen und wird auch relativ wenig gefahren.

                Denke auch das ich das offen lasse, werde nach der Lackierung ein bisschen FluidFilm AS-R reinlaufen lassen und Mike Sanders hinterher setzen und mit Fön schön den Falz erwärmen damit sich das Zeug da drin verteilt.

                Wenn es zu ist hat man ja gar keine Kontrollmöglichkeit mehr.

                Ich seh dann erst wieder was wenn das Blech von innen nach außen durchgegammelt ist.

                @Mikee jo original ist da nicht wirklich eine Abdichtung drüber nur in der einen Ecke ein bisschen.


                Säureprimer möchte ich auch nicht in den Falz laufen lassen weil da heißt es ja das der ehr Wasser zieht wenn er nicht überlackiert ist.

                Ich werd wohl höchsten mal diese Mipa Rostversiegelung reinlaufen lassen, aber oben die Kanten gründlich entrosten und in EP Grund setzen.

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                • #9
                  Warum fragst du wenn du es eh anders machst XD

                  wenn du abdichtest dann nur fein also nicht mit einer ganze kartusche klebt und dixhtet sondern eine hauchdünne naht die du mit sem finger abziehst.
                  Dann siehst du auch relativ schnell wenn es wieder gammelt.
                  Wachs kannst du trotzdem drüber machen falls die naht reißt.

                  Ep schön und gut ist ein super zeug aber besser ist hier saureprimer. Plasma hat schon geschrieben warum, wie soll da später wasser dran kommen wenn du doch lackierst und versiegelst ?

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                  • #10
                    Also... von EP-Rostversiegelungen halte ich persönlich nicht viel (Erfahrung macht klug) und ich habe an einem Wagen seit Jahren Aktivprimer in den Falzen und was soll ich sagen.. da passiert gar nichts mehr. Außen hab ich mit dem Pinsel fett Lack draufgeschmiert und innen klebt Elaskon K60 rum.

                    Dichtmasse kommt mir nicht überall hin, wenn dann nur PU und wie Andy schon sagt.. nicht mit der großen Kelle
                    Wer später bremst fährt länger schnell.

                    mfg, Jörg

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                    • #11
                      Hmm ok dann wohl doch den Säureprimer, Mike Sanders schmier ich dann sowieso noch obendrauf.

                      Ich würde dann den Mipa Aktivprimer nehmen (mit Spritze in die Falze) und obendrauf 1 Gang dünn lackieren.

                      Mipa Multifiller lackieren (nach 30 Minuten Trockenzeit des Aktivprimers).

                      Nahtabdichtung mit PU (dünn)

                      Obendrauf über alles dann Chassislack 265-50


                      Einwände ?

                      Kommentar


                      • #12
                        Und ich würde acrylgrund verwenden der hat noch einen aktiven Korrosionsschutz mit drin und den kannst du problemlos nass in nass verwenden

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                        • #13
                          Ab wann kann ich eigentlich dann die PU Dichtmasse draufmachen ?

                          Muss der Acrylgrund oder Füller dann erst komplett durchtrocknen ?

                          Würde gerne die Sikaflex 521UV nehmen, die ist auf PU Basis und mit 2K Lacken überlackierbar.

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                          • #14
                            Zitat von Starfox Beitrag anzeigen
                            Muss der Acrylgrund oder Füller dann erst komplett durchtrocknen ?
                            Ja, sonst kann die Dichtungsmasse Blasen werfen.
                            Die Lösemittel müssen draußen sein und der Härtungsprozess bei 2 K abgeschlossen sein.
                            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                            Francis Picabia 1879-1953

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                            • #15
                              Der acrylgrund muss nur abgelüftet sein.
                              Je nach härter und Temperatur 30min bis 1h nach lackieren

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