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Zum Thema Spachtel.....

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  • Zum Thema Spachtel.....

    Das Spachteln hat den Zweck, Unebenheiten im Untergrund auszugleichen, um für die nachfolgende Lackierung eine glatte Fläche zu erhalten. Unebenheiten können in der Regel ausgebeulte Karosserieteile, Dellen, geschweißte oder verzinnte Stellen sein.
    Spachtelmassen sind stark pigmentierte, pastöse Beschichtungsstoffe, die viel mineralisches Füllmaterial und verhältnismäßig wenig Bindemittel ( Polyesterharz) enthalten. Spachtelmassen sind in der Regel thixotrop (geleeartig) eingestellt.
    Ein 2Komponenten Spachtel trocknet chemisch, dieser Prozess wird Polymerisation genannt.
    Zum Anmischen wird ein 2K Spachtel mit 2-3 Prozent Härter angesetzt (eine Überdosierung der Spachtelmasse mit dem Härter kann zu Durchblutungen im späteren Decklack führen) und gut vermischt. Da Spachtel eine Topfzeit von 3-5 Minuten hat, muß dieser auch gleich nach dem anmischen verarbeitet werden. Aufgetragen werden kann die Spachtelmasse auf verschiedene Arten. Sie kann mit so genannten Japanspachteln, Gummispachteln (gut bei Rundungen) oder auch mit Kunststoffspachteln auf die zu bearbeitende Fläche aufgetragen werden.

    Japanspachtel:

    Japanspachtel2.jpg

    Gummispachtel:

    Gummispachtel.JPG

    Kunststoffspachtel:

    Kunststoffspachtel.jpg

    An schwer zugänglichen Stellen kann Die Spachtelmasse auch mit dem Finger oder dem Pinsel verstrichen werden. Die Trocknungszeit beträgt ca. 15-20 Minuten. Durch Wärmezufuhr kann die Trocknung allerdings noch beschleunigt werden.......
    Dafür eignet sich z.B ein Heißluftfön ziemlich gut. Dabei sollte der Abstand zum Spachtel aber größer als 60 - 70 cm sein.
    Zudem ist darauf zu achten, dass der Spachtel nicht zu heiß wird. Daher sollte der Fön immer in Bewegung gehalten werden.

  • #2
    ....Nach der Aushärtung wird der Spachtel so geschliffen, dass die Unebenheiten ausgeglichen sind. Sollte das nach dem ersten mal nicht der Fall sein, ist ein weiterer Spachtelauftrag nötig. Möglichkeiten sich beim Ebnen der Fläche Hilfe zu verschaffen sind Kontrollschwarz (Pulverform oder Spraydose) welches man vor dem Schleifen auf die gespachtelte Stelle aufträgt und Schleifklötze, welche es in vielen verschiedenen Variationen, Formen und Materialien gibt. Hier mal ein paar Bilder der am häufigsten genutzten Klötze:

    Großer Schleifklotz:

    Großer Schleifklotz.JPG

    Schleifklotz aus Gummi (gibt es in verschiedenen Härtegraden):

    Schleiklotz aus Gummi.JPG

    Flexibler Handklotz:

    Flexibler Handklotz.JPG

    Klotzfeile:

    Klotzfeile.JPG


    Zum eigentlichen Vorgang des Spachtel Schleifens und zur verwendung der Schleifklötze, werden wir später noch einiges posten.

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    • #3
      Wo ist eigentlich die Fortführung des Threads, die das Schleifen beschreiben soll? Speziell sehr großer Flächen?

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      • #4
        Zitat von Martininii Beitrag anzeigen
        Wo ist eigentlich die Fortführung des Threads, die das Schleifen beschreiben soll? Speziell sehr großer Flächen?
        Es gibt auch noch Leute, die haben ein Leben neben dem Forum. Alex macht zum Beispiel grade seine Meisterprüfung.

        Thomas
        RTFM!

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        • #5
          Hi, ich hab auch immer Probleme mit dem Spachteln. Würde es keine HS Füler geben, die ich bis zu 300um Dick Spritzen könnte, würde ich nie ne 100% glatte Fläche bekommen.

          Ich hab grad jetzt die Tage den Fiesta meiner Freundin zum lackieren vorbereitet, so ungelogen ca. 25 -30 Dellen und tiefe, lange Kratzer gespachtelt....Steinschläge der Motorhaube zähle ich erst garnicht. Der Wagen sieht aus wie ein Dalmatiener, so gefleckt ist der grad
          Das ist echt ein undankbarer Job, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln und wieder von vorne

          Vor allem an Runden Flächen bekomme ich es eigentlich nie völlig glatt und Grade mit dem Schleifen hin, auch wenn ich an einer Fehlstelle 10 mal spachtel und schleife.....

          Und von Ausbeulen habe ich leider (noch) keinen Blassen schimmer.... einen normalen (Gummi-)Hammer möchte ich nicht wirklich zum testen nehmen.
          Gruß, Christian

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          • #6
            Zitat von Martininii Beitrag anzeigen
            Speziell sehr großer Flächen?

            bei großen flächen arbeitet man in der regel mit der feile.
            diese beim schleifvorgang leicht diagonal halten,
            damit möglichst viel fläche gleichmäßig bearbeitet wird.
            ziehst man sie nur längs hin und her, läuft man gefahr von
            schleifstrassen in der breite der feile.

            gruss

            Kommentar


            • #7
              Es gibt auch noch Leute, die haben ein Leben neben dem Forum. Alex macht zum Beispiel grade seine Meisterprüfung.
              Tschuldige bitte. Momentan bin ich eben grad nicht sooo mit Arbeit bestückt und halte mich dann eben gern im Forum auf um etwas zu lesen bzw schauen ob es was neues gibt... Hatte mich eben gewundert, das kein Beitrag mehr vorhanden ist.

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              • #8
                und ich hab mir mal n flexibles schleifbrett gebaut,
                um runden besser zu bearbeiten.
                ich weiss nich obs wer kennt, aber ich mal mach nen schnappschuss die tage...

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                • #9
                  Christian_C

                  Bei Rundungen bastelte ich mir bisher immer ein Blech oder sonstiges derartiges. Wollte aber gern mal wissen, mit welchen Tricks ein Profi vor geht.

                  Lackieren ist ja nicht nur Lack auftragen, sondern aus Abfall, Gold machen...

                  plast-x

                  Oh ja auf deine Spezialanfertigung bin ich neugierig

                  Kommentar


                  • #10
                    Wäre es ok, mal ein/zwei Foto von der Unterseite der Feile zu machen? Würde mir gern eine Biegsame Feile aus Edelstahl selbst herstellen, sofern mir das irgendwie möglich erscheint.

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                    • #11
                      Ja Super, auf jegliche Tips und Tricks, sowie spezial-Werkzeuge bin ich auch sehr gespannt!
                      Gruß, Christian

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                      • #12
                        Mein Favorit bislang ist ein normale Styroporplatte, die ich mir mit 60er Schleifpapier beklebt habe. Damit klappen Rundungen einfach und Schnell, sofern die Form vorgegeben ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann hatte ich mir bisher immer ein Blech gebogen... Aber nicht jeder hat eine Runddingsmaschine zur Hand, womit man dachrinnen herstellen kann...

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                        • #13
                          Also eine Fortsetzung wäre wirklich sehr geil.


                          Aber das echte Leben geht natürlich vor!

                          Kommentar


                          • #14
                            Ich mache mir bei Rundungen eine "Kopie" soweit möglich.
                            Also rechter Koflügel Golf 3 im Eimer...Spachteln...
                            Von nem Intakten Kotflügel Golf 3 ne Kopie nehmen...
                            Folie nass auflegen(schmiegt sich besser an) Polyesterspachtel auftragen und auf der Folie möglichst genau Verteilen.Aushärten lassen,fertig ist die Kopie.
                            Dann Schleifpapeir nehmen und über die Kopie spannen und den Koti der zu Reparieren ist damit Ausschleifen.Möglichst mit Kontrollfarbe.
                            Fertig ist der Koti.
                            Hoffe das is gut rübergekommen,sonst bitte ne PN,weil ich nicht alles lesen kann/will.
                            Gut Lack...

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                            • #15
                              Zitat von akki Beitrag anzeigen
                              Hoffe das is gut rübergekommen,sonst bitte ne PN,weil ich nicht alles lesen kann/will.
                              Gut Lack...
                              hmm srry....kapiere ich nicht wirklich

                              Warum PN? Da mußte ja dann alles doppelt und dreifach schreiben....ich denk mal ich bin nicht der einzigste^^

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