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Walther Pilot Premium HVLP Plus FB/FA vs Devilbiss GTI Pro

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  • Walther Pilot Premium HVLP Plus FB/FA vs Devilbiss GTI Pro

    Im Shop gibts neue Spritzen

    Damit ich mir ein Bild machen kann, gibt es Unterschiede zwischen den beiden Pistolen, wie in der Überschrift genannt? Als die iWATA im Shop einzug erhielt, gab es sofort einen Thread dazu im Forum, doch man ließt nichts über die Walther Pilot Pistolen. Bei den Devilbiss GTI Pro und IWATA wird einem ja das Wasser im Mund heraus gekitzelt, aber bei Walther nichts

    Hier mal paar Daten aus der Internetseite des Herstellers. (Sind leider keine Erfahrungsberichte bei)

    Die Highlights:
    -Neues Düsen-Luftkopfsystem HVLPPlus

    -Designerpistole

    -Neuer Fließbecher


    Genau abgestimmt auf Ihre Anforderungen haben Sie
    die Wahl zwischen drei Pistolenausführungen:

    PILOT Premium-HVLP: grüner Luftkopf

    PILOT Premium-HVLPPlus: blauer Luftkopf

    PILOT Premium
    (konventionelle Spritztechnik): silberner Luftkopf

    Vorteile
    -Neues Düsen-Luftkopf-System für feinste
    -Zerstäubung und hohen Auftragswirkungsgrad
    -formschönes, ergonomisches Design
    -materialführende Teile: Edelstahl
    -Dichtungselemente lösemittelfest
    -Nadeldichtung von außen nachstell- und wechselbar
    -für Links- und Rechtshänder geeignet
    -Körper geschlagenes Aluminium, verchromt
    -großer Materialkanal und Becheranschluss
    -Im Lieferumfang enthalten sind Ringschlüssel,
    -Maulschlüssel sowie Spezialpistolenfett

    Technische Daten:
    Düsen-Luftkopfsysteme: 0,3 / 0,5 / 0,8 / 1,0 / 1,2 / 1,5
    1,8 / 2,0 / 2,5 / 3,0 / 3,5 mm ø
    Nettogewicht Fließbecherpistole: 470 g
    Nettogewicht Materialanschlusspistole: 490 g
    Materialdruck: max. 6 bar; Zerstäuberdruck: max. 6 bar

  • #2
    dann versuche ich mal eine Erklärung

    als Händler sollte man seine Produkte, welche man vertreibt, sehr genau kennen.
    Nun kann man aber nicht auf Teufel komm raus alles im Markt befindliche einkaufen und durchtesten. In der Regel wird das Produkt seitens des Herstellers beim Handelspartner
    vorgestellt. Meist verbleibt auch ein Muster beim Händler, was er beim Kunden vorstellen,
    vorführen oder auch dem gewerblichen Kunden für gewisse Zeit zum testen überlassen kann.
    Teils haben die Hersteller auch schon sogenannte Referenzkunden, welche bereits das Produkt einsetzen. Mit denen kann man sich als Händler kurzschliessen und von vorhandenen Praxiserfahrung profitieren. Im Falle einer Lackierpistole kann der Hersteller
    meist schon mit Freigaben diverser Lackhersteller aufwarten, wo seitens der Lackhersteller die Eignung der Pistole für ihre Lacke bestätigt wird. Dann hat man auch gleich konkrete Empfehlungen, welche Düsengröße der Lackhersteller bei der Verwendung dieser Pistole
    als sinnvoll erachtet. So war es beispielsweise auch mit der Supernova. Das war ein stimmiges Paket, was da geschnürt wurde.
    Von Walther Pilot kam leider nicht mehr als eine Email. Das soll jetzt keine Kritik darstellen,
    vielleicht ist die Zielgruppe für die Premium Pilot nicht unbedingt die Fahrzeugreperaturlackierung oder wir werden als Händler für Auto- und Industrielacke nicht als geeigneter Handelspartner seitens Walther Pilot eingeschätzt.
    Ist ja möglich, das andere Händler besser informiert und unterstützt werden.
    Im Shop stehen die Pistolen wegen einer gezielten Kundenanfrage, die wir natürlich
    bearbeiten.

    Nochmal zu eigenen Tests
    es ist relativ einfach, eine Pistole wie die SLG-600 auf Eignung für den Hobbylackierer
    zu testen, oder eine Supernova Base, die nur für die Verarbeitung von Basislacken
    konzipiert ist oder eine Supernova Clear im 2K HS Klarlackbereich.
    Dies Bedarf keines großen Aufwandes, obwohl meine Einschätzungen immer anzweifelbar
    bleiben, da wir ja diese Produkte auch vertreiben.

    Eine Pistole wie die Walther Pilot Premium in 3 Ausführungen mit einer Vielzahl von Düseneinlagen probiert man nicht auf die schnelle durch. Auf was auch ?

    bei einem Kunden, der mit einem kritisch zu verarbeiten 2K-HS Lack am Start ist und
    Wert auf feinste Zerstäubung legt ?

    bei einem Kunden der riesige Flächen lackiert , für den m² pro min alles ist ?

    oder bei einem, der Serienlackierung macht und sein Hauptaugenmerk auf Übertragungsrate und geringste Materialverbrauch legt ?

    oder bei einem, der nur Struktur lackiert und alles andere ist Wurst

    andere brauchen wieder bei komplizierten Gebilden geringsten Overspray, der nächste
    schreit nach einen Düsenverlängerung für Rohrinnenbeschichtung und und und.......

    Die universelle Flinte gibt es eh nicht, es gibt aber für jeden Anwendungsfall eine ideale
    Kombination, diese zu finden braucht Zeit und gute Zusammenarbeit zwischen Hersteller
    Händler und Kunden.
    ..........der Weg ist das Ziel !

    Kommentar


    • #3
      Falls meine Frage irgendwie negativ gewirkt haben sollte, dann bitte ich um entschuldigung. Ich dachte/hoffte auf eventuelle Erfahrungsberichte einzelner User. Da die aber hier im Forum anscheinend noch nicht so verbreitet existieren, dann ist es eben so. Es war ja auch eine lange Rechtfertigung um das zu verstehen.

      Ich hoffe nicht, ich mache manchmal/oft einen "blöden" Eindruck. Versuche mich nur zu belesen, was mir freude macht. Ich glaube auch, ich als Hobby-Möchtegern-Spritzer habe die Zeit dazu, was Andere nicht haben, welche die Lackiererei Professionell aus üben.

      Aus dem Prospekt von Walther liest man heraus, das es eine gute "Allround"-Spritze sein könnte, sofern man den richtigen Düsensatz hat.

      Vom reinen Lesen her habe ich folgende Eindrücke über folgende Marke:

      Devilbiss:
      +besitzt ein sehr gutes Spritzbild, bei sehr feiner Zerstäubung
      - sollte sehr sorgfältig gewartet werden, um lange freude damit zu haben

      SATA:
      +verkraftet auch mal minimale Spuren von verunreinigungen in der Pistole
      - Spritzbild ist nicht ganz so fein wie bei Devilbiss

      IWATA:
      +hervorragend für HS Lacke geeignet, da man durch das feine Spritzbild auch extrem dünn spritzen kann
      -einen klaren Nachteil habe ich hier aber noch nicht herraus lesen können, außer die harte Spritzkante, welche aber sicher auch nicht ohne Grund gewollt ist.

      Über Walther habe ich eben noch nie etwas gelesen und mir fehlt dazu jeglicher Bezug.


      Gruss Martin

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