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1/2 OT: Wasserlack schädlich?

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  • 1/2 OT: Wasserlack schädlich?

    Ich mach mal einen eigenen Beitrag raus. An anderer Stelle schrieb Alex:
    Zitat von Alexbs Beitrag anzeigen
    Und den gesundheitlichen Aspekt wollen wir auch mal nicht außer Acht lassen. Wobei sich da ja die geister scheiden. Das der Wasserbasis für den Menschen schädlicher ist als der konventionelle scheint ja niemanden zu interessieren. Wobei man auch noch nix zu den Langzeitwirkungen sagen kann. Hauptsache die Umwelt wird geschont, Lackierer kommen immer wieder neue nach...
    Wieso das? Gibts da Studien oder Erklärungen zum Wirkungsmechanismus zu? Kann ich mir so erstmal nicht vorstellen. Atemschutz vorausgesetzt - auch auf Wasserbasis möchte ich keine Farbpartikel in der Lunge haben. Ich bin jedenfalls heilfroh daß es Wasserbasislacke gibt; auch wenn ich für manche Anwendungen doch konventionelle Lacke vorziehe.

    Edit lässt noch sagen, daß ich kein berufsmäßiger Lackierer bin.

  • #2
    Soweit mir bekannt ist, könnte man Spritzstaub vom konventionellen Lack, mit der Zeit, aus den Atemwegen wieder aushusten und Wasserbasislacke nicht, weil Wasser Körper eigenen Stoffe sind und darum einfach vom Körper aufgenommen werden können. Ob Hautkontakt zu irgendwie gleichem führt, keine Ahnung, aber könnte ich mir genauso vorstellen.

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    • #3
      Zitat von Martininii Beitrag anzeigen
      Soweit mir bekannt ist, könnte man Spritzstaub vom konventionellen Lack, mit der Zeit, aus den Atemwegen wieder aushusten
      Das gilt für die Lösemittel die gelöste Lackpartikel enthalten.

      Da der Körper zu ca 70 Prozent aus Wasser besteht ist es mit dem auf genommenen Wasser mit Lackpartikeln schon schwieriger.

      Aber es gibt da noch keine Verlässlichen Untersuchungen.

      Grob gesagt ist kein Anstrichmittel Gesundheitsfördernd und der Persönliche Schutz sollte beachtet werden.
      Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
      Francis Picabia 1879-1953

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      • #4
        Ein Lackiermeister erklärte mir das so.

        Der Nitrolack gelangt schwerer über die Haut ins "System" da der natürliche Fettfilm eine Barrere bildet.

        Der Wasserlack unterwandet diese Barriere ohne Probleme. Da der Körper zum größten Teil auch als Wasser besteht. Da im Wasserlack auch Lösungsmittel enthalten sind, wenn auch im geringen Maße, ist der Wasserlack schädlicher für den Lackierer als der herkömliche Lack.
        Deshalb Vollschutz beim Wasserlack.

        Sobalb ein Stoff feinzerstaubt wird, wie es beim Lackieren ist, kann der Stoff sich besser in den Atemwegen festsetzten. Allergien ect. sind dann die Folge..

        Markus

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        • #5
          Da hat der Malermeistet @Markus was falsch erklärt.

          Der Fettfilm auf unserer Haut ist eine Barriere und Schutzschicht, das stimmt. Fett kann gelöst werden, entweder mit Lösungsmitteln wie Verdünner, Benzin, Aceton etc. oder emulgiert mit Wasser plus Detergentien (="Spüli", Seife etc). Wasserlack kann Hautfett auch anlösen, ja. Aber Nitrolack, oder allgemein jeder konventionelle Lack, greift diese Schutzschicht noch viel mehr an als Wasserlack. Eben weil der viel mehr Lösungsmittel enthält. Und dann wandert mehr oder weniger schädliches Lösungsmittel fröhlich durch die Haut, in jedem Fall aber schädlicher als Wasser.

          Von daher hat der Malermeister Mist erzählt. Bliebe noch, daß Wasserbasislacke schädliche Stoffe enthalten, die in konventionellen Lacken nicht enthalten sind. Dem ist aber meines Wissens nicht so.

          Daß man nichts einamten sollte ist klar, weder Sprühnebel noch Schleifstäube.

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          • #6
            Da muss ich dir rechtgeben. Vielleicht habe ich es nur schlecht rübergebracht.

            Stimmt: Lösungsmittel, schädigen die Haut. Bei wiederholten Kontakt entstehen Ekzeme, Allergien ect.
            Nur, sobalb du ein Tropfen Lösungsmittel auf die Haut bekommst trocknet diese sofort aus und wird rissig.
            Ein Tropfen Wasserlack rötet sich die Stelle nur (jedenfalls bei mir)
            Die Schädigung ist bei beiden gleich. Darin besteht die Gefahr. Was man nicht sofort sieht ist keine Gefahr (um mal weit auszuholen)

            Im Wasserlack sind genauso schädliche Stoffe enthalten wie im konventionellen Lack. Nur weiß man heute noch nicht wie sich die Stoffe im Köper auswirken können.

            Markus

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            • #7
              Wir werden es in zwanzig oder mehr Jahre Wissen.

              Wenn plötzlich , einige Lackierer Arbeitsunfähig werden oder den Löffel durch sonderbare vorkommen ab geben.

              War schon immer so und wird auch so bleiben.

              Zur Erinnerung:

              Die Schiffslackierer mit ihren Fouling Zeugs oder Asbest usw, usw.

              Dazu kommen noch Chef's oder Kollegen die nur Dumme Sprüche
              gegen über Leute haben, die auf ihren Schutz achten.
              Da gegen sollte man aber ein geschlossenes Gehör haben.
              Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
              Francis Picabia 1879-1953

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              • #8
                Zumindest von dem Foulng Zeuch konnte man aber schon wissen, daß das gesundheitsschädlich ist. Ist natürlich praktischer - sprich billiger - sowas erstmal zu ignorieren.

                In Wasserlacken ist dagegen, soweit ich weiß, nichts drin was gefährlicher wär als in konventionellen Lacken. Und Stoffe wie Acryl sind ja auch schon länger bekannt. Deshalb hatte ich ja gefragt, weshalb Wasserlacke schädlicher sein sollen.

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                • #9
                  Zitat von mauszeiger Beitrag anzeigen
                  Deshalb hatte ich ja gefragt, weshalb Wasserlacke schädlicher sein sollen.
                  Der Begriff Wasserlack ist so gesehen Gefährlich, er suggeriert etwas was nicht zu trifft, im Punkt Gesundheit.

                  Lese mal was in den Lacken (nicht nur WB) so drin sein darf:

                  http://www.lackindustrie.de/default2...76&tma=713&nd=
                  Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                  Francis Picabia 1879-1953

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                  • #10
                    Naja, nicht jede chemische Bezeichnung ist gleich giftig, wenn ich da an sü übles Zeuch wie Natrumchlord oder Ascorbinsäure denke... Und in Farben werden besonders gefährliche Stoffe wie Isothiazolinone zur Konservierung oder Isocyanate in Härter ja auch extra angegeben. Trotzdem sollte natürlich der Respekt bleiben und jede Hautkontakt vermieden werden, das stimmt schon. Auch bei wasserbasierten Lacken.

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                    • #11
                      Zitat von mauszeiger Beitrag anzeigen
                      Naja, nicht jede chemische Bezeichnung ist gleich giftig, wenn ich da an sü übles Zeuch wie Natrumchlord oder Ascorbinsäure denke... Und in Farben werden besonders gefährliche Stoffe wie Isothiazolinone zur Konservierung oder Isocyanate in Härter ja auch extra angegeben. Trotzdem sollte natürlich der Respekt bleiben und jede Hautkontakt vermieden werden, das stimmt schon. Auch bei wasserbasierten Lacken.
                      Wenn man das hier alles so ließt, dann fragt man sich was das alles soll. Zumindest aus der Sicht dem alles egal ist und an nichts glaubt. Denn der würde sagen "Wir haben das immer ohne Schutzgedöns gemacht und uns gehts immernoch gut".

                      So dachte ich auch mal so... Ich meine, wat will denn so ne blöde Verdünnung einem anhaben..

                      Jemand der sich intensiver, aus Interesse, mit dem Lackzeug auseinander setzt, der wird recht schnell lernen was "lackieren" noch so bedeutet. Wer nur ab und an mal was lackiert, der wird niemals einen Atemschutz tragen..., weil es geht ja auch so!
                      Ich finde es sollte ganz wo anders begonnen werden um jedem die Gesundheit vor Augen klar bei zu bringen! Meist lernt man ja erst durch eigene negative Erfahrungen, mit der Materie umzugehen.
                      Irgendwo im Werkunterricht in der Grundschule...! Da ist man noch am meisten Formbar!

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