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    Moin!

    Ich fange langsam an zu verzweifeln... Ich habe hier an einem Fahrzeug eine neu eingeschweisste Seitenwand, die von mir gespachtelt, mit 4+1 Acrylfiller grundiert wurde und danach mit Basislack lackiert...

    Nun ist mir mitlerweile das 3mal der Lack an verschiedenen! Stellen hochgekommen und ich weiss langsam nicht mehr weiter... Ich hab keine Ahnung, was da passiert... Liegt es daran, dass ich den Filler nicht lang genug aushärten lasse oder was ist da los? Nach jedem erneuten Fillerauftrag kommt der Lack an einer anderen Stelle hoch...

    Angefangen habe ich mit einem Übergang des neu eingeschweißten Seitenteils in den Originallack. Das heisst, ich habe den Filler fein reinlaufen lassen und mit 1000er naß nachgeschliffen. Dann ist mir der lack an der "Schnittkante" hochgekommen. Jetzt kommt er mir plötzlich nach erneutem Fillerauftrag an einer anderen Stelle hoch. Bitte helft mir, ich sitz da jetzt schon 3 Tage an dem Seitenteil...

    Alle anderen Teile die ich lackiert habe sind top geworden... ich muss dazu sagen, dass die Seitenwand vom Vorbesitzer (beim Lackierer) schonmal lackiert wurde, aber das war kein Spraydosenlack.

    Der Lack sieht noch sehr fleckig aus, da ich nur einen sanften Gang zum Test rübergenebelt habe...

    Ich habe zunächst vermutet, dass es am 4+1 Acrylfiller liegt, aber der ist auf einem anderen lackierten Teil auch nicht auffällig geworden...

    Danke!
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  • #2
    Wie und mit was hast du das Seitenteil nach dem schleifen und vor dem lackieren gereinigt?

    Auf dem letzten Bild sieht es mir nach Fingerabdrücke aus. War evtl. was im Schleifwasser?

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    • #3
      Hallo!

      Nein, Fingerabdrücke sind es definitiv nicht, sondern der Lack ist einfach "hoch" gekommen und sieht jetzt an einigen vereinzelten Stellen wie "Faltpapier" aus. Ich habe immer nach einem Schleifgang (mit 1000er naß) die Fläche mit Silikonentferner und einem Küchentuch saubergemacht. Die Bilder sind zugegebenermaßen etwas schlecht, ich bin nach dem dritten Tag ohne Erfolg langsam leider etwas frustriert, vor allem, weil alle anderen Teile ohne Probleme lackierbar waren.

      Kann es sein, dass der Vorbesitzer einen Wasserlack benutzt hat, der sich mit meinem Lösemittellack nicht versteht? Vor allem, warum kommt der Lack immer erst nach dem Auftragen des Basislacks hoch und nicht direkt nach dem 4+1 2k Acrylfiller ?

      Oder lasse ich den Filler nicht lang genug ablüften ? Ich habe ca. 3,5 Stunden bei ca. 20 Grad in der Garage trocknen lassen und dann naß nachgeschliffen... Daran kanns aber eigentlich auch nicht liegen, denn beim ersten Mal habe ich die ganze Sache fast 24 Stunden trocknen lassen und an der "Schnittkante" zwischen alten, angeschliffenen Lack sowie Filler kam der Lack ebenfalls hoch...

      Ich hab die Stelle gerade spaßeshalber nochmal angeschliffen und bin nochmal leicht rübergenebelt... Das Ergebnis hab ich im Angang:
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      • #4
        Verwendest du konventionellen Basislack oder welchen auf Wasserbasis? Der Basislack kommt dir immer wieder hoch, ja? Und unter dem Basislack ist immer nur der Filler und nix anderes?

        Mir ist das mal auf noch zu frischen Klarlack passiert. Ich nehme an, du nimmst den Füller von Mipa, oder? Der wäre allerdings schon nach 3-5 Stunden bei 20°C überlackierbar... Wenns Mipa ist, dann nicht verzagen, auf Plasma waaarten...

        Was nimmst du als Reinigungsmittel? Wenn du nur hauch dünn überlackierst, dann gehts wohl?

        EDIT: sorry, das mit dem Silikonentferner habe ich überlesen. Könnte Rostumwandler verwendet worden sein?

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        • #5
          Mit dem 4+1 als Untergrund, hatte ich bisher weder mit konventionellen oder Wasserbasis Lack Probleme. Das nur mal so nebenbei

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          • #6
            Also folgender Lackaufbau:

            1. Ganz unten ist alte Werksoriginalgrundierung, darüber Werkslack

            2. Neue Grundierung sowie Lackschicht vom Vorbesitzer, aber mit Sicherheit vom Lackierer gemacht, keine Ahnung ob Lösemittel oder Wasserbasis

            3. Acrylfiller 2k 4+1 von MIPA (http://www.autolack-versandhandel.de...Fueller-3.0-L/)

            4. Teils Spachtel

            5. Acrylfiller

            6. Basislack auf Lösemittelbasis

            Ich habe bisher weder auf Stossstangen, Felgen und anderen Teilen Probleme mit dem Lack gehabt, nur dieses verdammte Seitenteil treibt mich in den Wahnsinn. Ich vermute es liegt an dem Vorlack vom Vorbesitzer... Verträgt sich Wasserbasis mit Lösemittellack ?

            Was nun noch passieren würde, wenn ich Klarlack auftragen würde, dass mag ich mir gar nicht ausmalen... Auch hauchdünn bekomme ich beim Basislackauftrag die auf dem vorletzten Bild sichtbaren "Strukturen".

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            • #7
              Ich hatte Wasserbasislack auch schon auf konventionellen Basislack gespritzt. Mit den Lacken selbst, gab es keine Probleme. (Mache es aber nicht mehr, weil ich damals Mecker bekommen habe )
              Was mir aber mal passierte ist, das dieser Füller selbst bei einem Farbübergang einer Altlackierung hochgekommen ist. Habe das mit EP Grundierfüller repariert, was dann klappte. Aber bei deinem Problem weis ich jetzt keinen Rat (Sorry)

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              • #8
                Zitat von Martininii Beitrag anzeigen
                Was mir aber mal passierte ist, das dieser Füller selbst bei einem Farbübergang einer Altlackierung hochgekommen ist. Habe das mit EP Grundierfüller repariert, was dann klappte. Aber bei deinem Problem weis ich jetzt keinen Rat (Sorry)
                Genau das ist mir beim ersten Mal passiert... Die ganze Seite sah toll aus, nur die "Schnittkante" zwischen Altlack und Acrylfiller ist hochgekommen... Hab hier momentan keine EP Grundierung, werde sie aber noch heute bestellen...

                Könnte es auch ein Problem sein, dass ich den hochgekommenen Basislack beim ersten mal nur wieder mit 1000er abgeschliffen habe (Nach einer Nacht Trocknung in der Garage) und dann gleich den Acrylfiller wieder drübergenebelt habe? Dünstet der eventuell solange aus???

                Aber was kann ich denn jetzt am Besten machen? Bis aufs Blech wollte ich eigentlich ungern runter... Eignet sich der EP Grundierfiller als "Isolationslack" ? Für heute habe ich mir vorgenommen, die Seite nochmal bis zur "Werksgrundierung/Werkslack" runterzuschleifen, dass ist schonmal genügend Arbeit. Dann mit EP Grundieren? Mit E10 oder E25 ?

                Oder muss ich wirklich bis zum Blech, weil die "neuen" Lacke die unterste Lackschicht irgendwie angelöst haben?

                Danke!

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                • #9
                  Ich denke, bis zur Werksgrundierung sollte ausreichen. Ich habe gestern eine Tür von mehreren Lackflächen und Spachtel befreit, bis aufs Blech. Hatte den Nachteil, das nochmal gespachtelt werden musste, aber ich war in 4 Stunden fertig. Mit Exzenterschleifer und 40er Papier, sowie Winkelschleifer mit Drahtbürstenaufsatz.

                  Härter da musst du mal sehen, als was du den EP verwenden willst. Wenn das Blech glatt genug ist, dann reicht eine Grundierung. dann würde ich den E10 nehmen. Beim EP25 kannst du höhere Schichtstärken auftragen. Laut Datenblatt bis 100mü. Dann kannst kleinere Unebenheiten raus schleifen. (Verdünnung nicht vergessen zu bestellen und Pistole nach dem EP bestens reinigen...) Bisher kam ich aber mit dem E10 Härter ganz gut zurecht. Wenn ich beim Füller schleifen durchgeschliffen habe, dann hab ich eben nochmal kurz gefüllert!

                  Zu angelösten Lackschichten kann ich nich viel sagen. Will nix falsches sagen Ich würde aber meinen, das wenn sich beim Runter schleifen nicht plötzlich Lackteile runter ziehen lassen, also alles genug Haftung hat, das da nix angelöst is. Wenn der Werkslack angelöst wäre, wäre dann nicht schon die erste Lackschicht der Lackiererei nix geworden? Der EP als Grundierung sollte dann keine Probleme mehr machen.Lackierst und trocknest aber schon bei ausreichens Temperatur? Nicht das es nur 10Grad sind und der Füller desshalb nicht so recht härtet.

                  EDIT: Basislack soll man aber nicht sooo lang trocknen. Es reicht wenn er gleichmäßig matt geworden ist, dann klarlack drauf. Kann sonst sein das es später mal Haftungsprobleme geben könnte und Klarlack ab platzt.

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                  • #10
                    Zitat von Martininii Beitrag anzeigen
                    Ich denke, bis zur Werksgrundierung sollte ausreichen. Ich habe gestern eine Tür von mehreren Lackflächen und Spachtel befreit, bis aufs Blech. Hatte den Nachteil, das nochmal gespachtelt werden musste, aber ich war in 4 Stunden fertig. Mit Exzenterschleifer und 40er Papier, sowie Winkelschleifer mit Drahtbürstenaufsatz.

                    Härter da musst du mal sehen, als was du den EP verwenden willst. Wenn das Blech glatt genug ist, dann reicht eine Grundierung. dann würde ich den E10 nehmen. Beim EP25 kannst du höhere Schichtstärken auftragen. Laut Datenblatt bis 100mü. Dann kannst kleinere Unebenheiten raus schleifen. (Verdünnung nicht vergessen zu bestellen und Pistole nach dem EP bestens reinigen...) Bisher kam ich aber mit dem E10 Härter ganz gut zurecht. Wenn ich beim Füller schleifen durchgeschliffen habe, dann hab ich eben nochmal kurz gefüllert!

                    Zu angelösten Lackschichten kann ich nich viel sagen. Will nix falsches sagen Ich würde aber meinen, das wenn sich beim Runter schleifen nicht plötzlich Lackteile runter ziehen lassen, also alles genug Haftung hat, das da nix angelöst is. Wenn der Werkslack angelöst wäre, wäre dann nicht schon die erste Lackschicht der Lackiererei nix geworden? Der EP als Grundierung sollte dann keine Probleme mehr machen.Lackierst und trocknest aber schon bei ausreichens Temperatur? Nicht das es nur 10Grad sind und der Füller desshalb nicht so recht härtet.

                    EDIT: Basislack soll man aber nicht sooo lang trocknen. Es reicht wenn er gleichmäßig matt geworden ist, dann klarlack drauf. Kann sonst sein das es später mal Haftungsprobleme geben könnte und Klarlack ab platzt.
                    Danke für die ausgiebige Antwort... Also großflächig Lack abziehen konnte ich nicht, aber es gab Bereiche, wo die darunterliegende Lackierung sehr weich war und damit beim Schleifen immer wieder ausfranste. Lackieren war darauf gar nicht möglich, führte sofort zu einem Hochkommen des Lacks.

                    Zu den Aushärtzeiten: Ich habe leider nur eine Garage als Lackiermöglichkeit, dass heißt, tagsüber habe ich ca. 17-19 Grad in der Bude (bei den jetzigen Temperaturen), Nachts fällt die Temperatur aber bestimmt auf 10 Grad ab. Reicht das als Aushärtzeit nicht aus bei der Temp?

                    Zum Basislack: Den lasse ich auch nicht lang trocknen, bei allen anderen Teilen hats ja auch bestens funktioniert, nur diese Seitenwand macht mich fertig... Leider hab ich keinen Excenterschleifer, da bleibt mir nur der Handschliff und das dauert ewig. Alternativ könnt ich noch den Winkelschleifer mit Negerkeks nehmen, aber da hab ich später das Problem, dass ich den "verspachtelten" Teil auch wieder neu machen muss... Es ist einfach unschön.

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                    • #11
                      Zitat von clio2k Beitrag anzeigen
                      wo die darunterliegende Lackierung sehr weich war und damit beim Schleifen immer wieder ausfranste. Lackieren war darauf gar nicht möglich, führte sofort zu einem Hochkommen des Lacks.
                      Schon Mutig auf solch einen Lack neu auf zu bauen.
                      Die Übergänge hast Du mit was für einer Körnung geschliffen?

                      Zitat von clio2k Beitrag anzeigen
                      Nachts fällt die Temperatur aber bestimmt auf 10 Grad ab. Reicht das als Aushärtzeit nicht aus bei der Temp?
                      Eigentlich nicht bzw es dauert länger.

                      Die Gefahr ist natürlich höher das Schichten die nicht bei Ideal Temperatur Trocknen, hochziehen.
                      Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                      Francis Picabia 1879-1953

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                      • #12
                        Zitat von Phantom Beitrag anzeigen
                        Schon Mutig auf solch einen Lack neu auf zu bauen.
                        Die Übergänge hast Du mit was für einer Körnung geschliffen?
                        Hallo,

                        die Übergänge wurden von mir mit 1000er naß geschliffen. Ich denke allerdings, dass sich das Thema nun wohl erledigt hat, da ich gestern mit dem Negerkeks die gesamte Seitenwand bis aufs Blech/teilweise Werksgrundierung heruntergeschliffen habe.

                        Trotzdem jetzt nochmal eine Frage:

                        Ich vermute, es macht Sinn, wenn ich zunächst eine dünne Schicht EP Grundierung auftrage, richtig?

                        Dann wollte ich nochmal an einigen Stellen spachteln, was ja auf dem EP gehen sollte, oder?

                        Wenn ich alles nochmal plan geschliffen habe, würde ich den EP gerne nochmal als Schleiffüller verwenden, also mit dem anderen Härter. Ist das direkt auf dem Spachtel und der vorherigen EP Grundierung mit E10 möglich oder gibt das Komplikationen? Und kann ich die EP Schicht dann auch naß schleifen ohne mit Gedanken über den darunter befindlichen Spachtel machen zu müssen ?

                        Danke!

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                        • #13
                          EP als Rostschutz-Grundierung ist gut! Lass es aber lieber länger aushärtern, wie normal. 2 Tage? Den EP auf der Spachtel nass zu schleifen, ist auch ok. Wenn du durch geschiffen hast, dann eben gut trocknen lassen und später wieder grundieren. Auf dem ausgehärteten EP kann alles drauf was dir in den Sinn kommt. Der löst sich nicht mehr an!

                          Während der gesamten Lackierperiode, würde ich in den kühleren Nächten aber ein Heizgerät laufen lassen. Nicht das der EP z.B., also dessen Härter, bei zu kühlen Temperaturen, seine Wirkung verliert und evtl auch bei wärmerer Umgebung dessen Wirkung nicht mehr wieder kehrt.

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