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Falsche Härter Zugabe beim PU 250 - welche Folgen?

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  • Holger
    antwortet
    Zitat von b2b Beitrag anzeigen
    Das kommt richtig gut rüber:

    "Das Desmodur ist das Isocyanat welches mit dem Desmophen, also den Polyolen (im Stammlack) reagiert."

    Jo, hab ich mal dem Betriebsleiter so gesagt.

    Den Blick vergesse ich nicht so schnell.

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  • Holger
    antwortet
    Zitat von b2b Beitrag anzeigen
    Zu erklären, dass wohl der HesseLignal im Isocyanat die Additive Verlaufs- und Glanzmittel drin hat?
    Dazu müsste ich dann nach Fragen.

    Der Glashärter und der Zusatz bringt schon mehr Glanz.

    Aber auch der Standart (470) bringt bei überdosierung mehr Glanz, da sind 5 % mehr schon zu viel.

    Aber mit dem Verlaufmittel habe ich da so einen Verdacht, im Moment haben Wir "vereinzelt" Probleme mit dem Verlauf, so das Sililöcher einzeln auf tauchen.

    Die anderen bekannte Probleme mit Luft, Handschuhe nutzen usw schon aus genommen.

    Gruß

    Holger

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Holger Beitrag anzeigen
    Aber Versuch mal mit den Worten von Chris es jemanden zu erklären, dann merkst Du was ich meine.
    Das kommt richtig gut rüber:

    "Das Desmodur ist das Isocyanat welches mit dem Desmophen, also den Polyolen (im Stammlack) reagiert."

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Holger Beitrag anzeigen
    Bei Mattlack bekomme ich dann aber ein Glanzproblem.
    Beim Adler ist das gar nicht der Fall.

    Zu erklären, dass wohl der HesseLignal im Isocyanat die Additive Verlaufs- und Glanzmittel drin hat?
    Oder ist der Glaszusatz schuld am Glänzen?
    Wird der selbe Härter verwendet beim normalen Mattlack, als wie nach Zugabe des Glaszusatzes?

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  • Holger
    antwortet
    Zitat von Martininii Beitrag anzeigen
    Das finde ich aber nicht korrekt!
    Da hast Du wohl Recht

    Aber Versuch mal mit den Worten von Chris es jemanden zu erklären, dann merkst Du was ich meine.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Holger Beitrag anzeigen
    Dazu muss ich mich mal selber Zitieren.

    Ich muss sagen das diese Antwort aber immer gerne bei von Berufsfremden angenommen wird.

    Wenn man denen mit Chemischen Begriffen und Erklärungen die länger wie 2 Minuten dauern kommt, sehen die Leute einen immer an, als wenn man vom anderen Planeten kommt.

    Das finde ich aber nicht korrekt! Wenn man jemanden was erklärt dann richtig. Sofern ich merke das jemand etwas nicht versteht, versuche ich mich in eine ahnungslose Frau hinein zu denken und versuche jeden Begriff zu beschreiben damit das dann verstanden wird. Vorrausgesetzt das Interesse besteht.

    Das kommt bei mir aber nicht so oft vor, weil ich mit Fachbegriffen in meinem gelernten Beruf nicht mehr soooo viel zu tun habe

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  • Holger
    antwortet
    Zitat von b2b Beitrag anzeigen
    zB. bei Adler gibt es die Herstellerempfehlung die doppelte Härtermenge beizufügen, um im Sommer längere Ablüftzeiten und allgemein elastischere Oberflächen zu erzielen. Also genau das Gegenteil von "Hart"
    Bei Mattlack bekomme ich dann aber ein Glanzproblem.

    Der Glaslack oder auch normale Mattlack (mit speziellen 5 % Zusatz) von Hesse wird auch statt 10:1 mit 5:1 Glashärter an gerührt. Der Glaslack glänzt mehr und braucht eine längere Trockenzeit aber das Material bzw der Reaktionszusatz ist wohl darauf abgestimmt, weil es keine der bekannten Probleme damit gibt.

    Was aber mit anderen 2 K Systemen nicht immer der Fall ist.

    Ist aber sehr Interessant, Chris das mal zu Diskutieren, was mit einigen Herstellern Möglich ist.

    Gruß

    Holger

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  • Holger
    antwortet
    Zitat von Holger Beitrag anzeigen
    Umgangssprachlich wurde dann daraus ein Lack mit zu viel Härter, wird zu Hart durch zu viel Zugabe des Härters.
    Dazu muss ich mich mal selber Zitieren.

    Ich muss sagen das diese Antwort aber immer gerne bei Berufsfremden angenommen wird.

    Wenn man denen mit Chemischen Begriffen und Erklärungen die länger wie 2 Minuten dauern kommt, sehen die Leute einen immer an, als wenn man vom anderen Planeten kommt.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Holger Beitrag anzeigen
    Die Vorteile gibt es natürlich nicht.
    Natürlich gibt es nicht bei jedem Lackhersteller Vorteile durch mehr/weniger Härterzugabe.
    Herstellerangaben sind explizit einzuhalten.

    Jedoch gibt es zB. beim Adler Pigmopur die Herstellerempfehlung die doppelte Härtermenge beizufügen, um im Sommer längere Ablüftzeiten und allgemein elastischere Oberflächen zu erzielen. Also genau das Gegenteil von "Hart"

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  • Holger
    antwortet
    Zitat von Martininii Beitrag anzeigen
    Oft lese ich das man mehr Härter wie normal dazu gibt, um Vorteile ernten zu können!
    Die Vorteile gibt es natürlich nicht.

    Ich weiß das in der Berufschule Tests mit verschiedenen Mischungsverhältnissen gemacht werden (wurden)

    Bei mir ist das schon etwas her, auf jeden Fall fängt ein überhärteter Lack eher an zu Reißen oder Trocknet sehr schlecht oder gar nicht von Flecken oder sonstigen Reaktionen wollen Wir gar nicht Simpeln.

    Umgangssprachlich wurde dann daraus ein Lack mit zu viel Härter, wird zu Hart durch zu viel Zugabe des Härters.

    Aber das wurde ja schon von Chris geklärt.
    Das es so nicht ganz richtig ist.



    Gruß

    Holger

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Ich glaube, würde man den Begriff "Desmodur" öfter verwenden, oder das Wörtchen "Härter" durch sowas wie (vereinfacht) "Reaktivzusatz" ersetzen, würden weniger Fehler im Mischungsverhältniss entstehen. "Härter" klingt nämlich danach wie das um so mehr man davon nimmt, das Material auch um so härter wird. Oft lese ich das man mehr Härter wie normal dazu gibt, um Vorteile ernten zu können!

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Bayer Leverkusen hat als erster vor ca. 70 Jahren PUR-Verbindungen hervorgebracht. DD ist also ein Begriff, der ganz eng mit PUR verbunden ist. Desmodur und Desmophen sind eingetragene Marken, und deshalb darf man fremde Isocyanate natürlich nicht als Desmodur bezeichnen.

    Obwohl mir der Ausdruck besser gefällt, als Härter.

    Weshalb "Härter" nichts mit Härte zu tun hat, kann man an manchem Hersteller erkennen. Oft mischt man in die Isocyanat-Komponente noch Additive wie Weichmacher, Verlaufsmittel, usw.
    Erst durch das Zusammenkommen von Stammlack und "Desmodur" erhält der Lack die nötigen Eigenschaften. Der Stammlack alleine wäre eher spröde und teilweise würde er viel zu schnell anziehen.

    Das schnelle Anziehen ohne "Härter" macht man sich ja zu nutze: 2K-Lack wird ja ohne "Härter" nuanciert, weil mit dessen Beigabe sich das Antrocknen auf ein vielfaches an Zeit verlängern würde, und diese Zeit hat man in der Praxis nicht.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Bei 2K-Klarlacken mit Polyurethan-Bindung (PUR- und Acryl) besteht der Härter ebenfalls aus (Poly-/Di-)Isocyanaten.

    Den Härter Desmodur zu nennen ist nicht üblich, da dies der propietäre Name von Bayer ist.

    Frohes Fest!

    Thomas
    Zuletzt geändert von Comet; 25.12.2009, 10:16. Grund: Tippteufel

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  • vitakraft
    antwortet
    Zitat von b2b Beitrag anzeigen

    Wenn man es so will, wäre es also treffender, Desmodur anstatt Härter zu sagen.
    bezieht sich die bezeichnung nur für PUR-lack(härter) oder kann man das verallgemeinern z.b. kann man den härter für den klarlack auch desmodur nennen?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Desmodur Desmophen

    Erste und zweite Komponente.

    Das Desmodur ist das Isocyanat welches mit dem Desmophen, also den Polyolen (im Stammlack) reagiert.

    Wenn man es so will, wäre es also treffender, Desmodur anstatt Härter zu sagen. Hat sich aber im Sprachgebrauch nicht durchgesetzt, obwohl es eine deutsche Erfindung ist.

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