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Herausforderung pickel..

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  • Herausforderung pickel..

    Hi zusammen. Habe folgendes Problem:

    Ich bin dabei für nen bekannten Schreiner Möbel zu lackieren.. nichts Weltbewegendes. Nen badmöbel.

    Teilweise MDF Roh bzw. MDF beschichtet.

    Als Grundierung hab ich nen MIPA EP Grund 2k verwendet. (weil ich stellenweise was durchschimmern hatte)

    Anschließend nen Hesse Lignal Isofüller.

    Die Möbel sollen schwarz hochglänzend werden.

    Als Decklack habe ich den MIPA 240-90 PU.

    Jet zt zum Problem: Nach dem Auftragen des Decklackes habe ich sofort, also quasi beim Auftragen kleine Stecknadelkopfgroße Pickel im Lack.. Sieht aus wie nen superfeiner Staubeinschluss.. (ist es aber nicht

    Lack ist sauber und gesiebt. Pistole ist Ebenfalls sauber. Druckluft ist mit Abscheider sowie submicrofilter rein gehalten.. Also auch OK.

    Die einzige Erklärung die ich habe, ist fehlende Temperatur?! Der LAckraum ist geheizt, allerdings fördert der Kompressor Luft in Außentemperatur.. Kann das evtl schon das Problem sein?

    Vorab schonmal Danke.

    Grüße Thorsten

  • #2
    An der Druckluft wird es nicht liegen.

    Hast du ein Bild von den kleinen Hügeln?

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    • #3
      Stell dir vor du würdest mit ner Nadel in den halb frischen Lack einstecken und ihn leicht nach oben ziehen.. Unterschätz die Druckluft nicht... Die ist derart kalt das du nach zwei Minuten kaum noch die Pistole halten kannst... Echt krass. Ich muss dazu sagen, das wir -17 grad hatten...

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      • #4
        hört sich nach kochen des lackes an (kocher)!?
        Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

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        • #5
          Zitat von Thorsten Beitrag anzeigen
          ...ist derart kalt das du nach zwei Minuten kaum noch die Pistole halten kannst...
          Okay, das könnte schon die Ursache sein.

          Mal nebenbei gesagt:

          Wir lackieren auch Möbel in Hochglanz. Aber um den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden verwenden wir Autolack, weil in diesem Segment die Qualität gleichbleibend hoch ist.

          Speziell die Mipa 240er Serie verwenden wir nur im Mattbereich für Industrieteile Metall.
          Der 90er erreicht nicht den Hochglanz von Autolack

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          • #6
            Zitat von vitakraft Beitrag anzeigen
            hört sich nach kochen des lackes an (kocher)!?
            Nö, es handelt sich hier um kleine Noppen, das ist ein Lackproblem, welches vielleicht durch die kalte Luft noch verstärkt wird

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            • #7
              Könnte sicherlich daran liegen? das zu satt aufgetragen wurde..die Druckluft zu kalt ist..somit verdunstet der Verdünner langsam...weil die Lacktemperatur beim aufprallen auf der "warmen" Fläche seltsam reagiert.
              Die Frage wäre nun..wie kalt ist die Luft die aus der Pistile rauskommt?..nicht das hier schon Eisblumen rauskommen?
              Bei kalten Temperaturen entstehen schon seltsame Dinge für die es im Lehrbuch oftmals keine Antwort gibt...weil sowas in der Praxis ( Profibereich) nicht vorkommt. Hier wird immer konstant
              20°C gelackt.
              mfg Ralf

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Schnapadäus Beitrag anzeigen
                .weil sowas in der Praxis ( Profibereich) nicht vorkommt. Hier wird immer konstant
                20°C gelackt.
                mfg Ralf
                das wäre schön---is aber nich so überall.................

                Kommentar


                • #9
                  Danke für die zahlreichen Antworten. Bei den Temperaturen mach ich auch normalerweise nichts... Ich warte immernoch auf die ergänzung meiner Heizung. Ich habe einiges abgeändert.

                  Natürlich hängt mir der Schreiner im Nacken der die Teile braucht.. Ich werde heute die Druckluft ändern und nen Hesse Lignal Produkt verwenden.. Mal schaun was bei raus kommt. Ich mach mal noch nen Bild..

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                  • #10
                    Moin Thorsten,

                    ich lackiere zwar nur Mattlacke, kenne aber auch dieses Problem hin und wieder das solche "Pickel" sich beim ersten Spritzgang aufstellen.

                    Über die Ursachen habe ich mir auch schon so Gedanken gemacht, diese Handelten von Löchern in den Grundplatten/Füller über zu kurzen Härter/Verdünner, Fehler im Lackmaterial oder auch die Temperatur und Druckluft.

                    Auch wenn ich das alles in Betracht ziehe und entsprechend geändert habe, wie das Material mit 50 µ Filter, Druckluft mit Zusatzfilter, extra Füller bzw einmal vor lackiere mit zwischen Trocknung, bekomme ich Trotzdem diese Pickel hin und wieder.

                    Der beste Tipp den ich Dir geben kann ist das Material sehr fein zu Filtern ( bei Mir 50 µ) und ohne Ab zu Lüften sofort einen Spritzgang hinter her zu legen, wenn solche Pickel auftauchen, in der Regel verschwinden diese Pickel sofort, bei deinem Material muß Du natürlich mal Testen, in wie weit es mit dies Methode auch im Punkt Überbeschichtung, sprich Kocher Probleme gibt.

                    Und die Luft für den Kompressor solltest Du nicht von draußen holen

                    Gruß

                    Holger

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                    • #11
                      Zitat von Holger Beitrag anzeigen

                      Auch wenn ich das alles in Betracht ziehe und entsprechend geändert habe, wie das Material mit 50 µ Filter, Druckluft mit Zusatzfilter, extra Füller bzw einmal vor lackiere mit zwischen Trocknung, bekomme ich Trotzdem diese Pickel hin und wieder.
                      Ich kann mir denken, dass es sich beim Thorsten um eingeschlossene Spritzluft handelt, die der 240-90er nicht zuverlässig entlüftet.

                      Wie gesagt, wir haben uns bei Hochglanzmöbel von Industriematerial getrennt, lackieren nur noch mit Autolack, und ärgern uns über solche Macken seither nicht mehr.

                      Und wenns ganz edel werden soll --> UPE-Schwabbellack

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                      • #12
                        Zitat von b2b Beitrag anzeigen
                        UPE-Schwabbellack
                        So was gibt es auch von Hesse-L.

                        Den Hochglanz von Hesse verwende ich nur selten, aber der Trick funzt auch dabei. Besonders bei Natur, wenn es Grundiert wird, aber da sind es eher Blasen.

                        Das mit den Pickeln kommt nicht nur mit der Becherpistole sondern auch mit der Aircoat oder Airless, aber bei allen funzt der Tipp von mir, mit dem Hesse Material zu mindestens.

                        Also mal Testen.

                        Zusätzlich gibt es noch Entlüftungs Zusatz, den Nutze ich selber aber nicht (mehr).

                        Gruß

                        Holger

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                        • #13
                          Danke für deine Tips.. Furchbar wenn man die Ursache nicht findet...

                          Ich werde morgen die Druckluft aus einem vorgewärmten Raum holen und es nochmal testen. Auch die Lackierpistole tausch ich zur Sicherheit mal.. Dann man schaun. Ich werd neuerungen berichten..

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                          • #14
                            wo ich das gerade lese...

                            Das mit der kalten Druckluft könnte sein, meine Kompressoren stehen auch in der unbeheizten Halle, habe heute einen Heckdeckel einer S-Klasse lackiert.

                            und Stellenweise hab ich auch so stecknadelgroße Pickel. Sieht für mich nicht aus wie Staubeinschlüsse. Mache morgen mal Fotos und versuche mal die Dinger rauszuschleifen....


                            ärgerlich....das blöde Obsidian Schwarz von Standox war auch nicht gerade günstig...

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                            • #15
                              So, ich bin schlauer... Ich habe heute das Material, den druckschlauch und die Pistole getauscht und hatte das Problem immernoch.

                              Trotz Abscheider und submicrofilter hab ich öl/wasserspritzer in der Druckluft.. zum brechen... werds morgen mal mit nem anderen Kompressor und nem neuen Schlauch versuchen.

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