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Reihenfolge beim Lackieren

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  • Reihenfolge beim Lackieren

    Hallo,

    ich habe nach langem Lesen hier und in anderen Foren eine
    Reihenfolge aufgestellt, welche Schritte beim Lackieren durch-
    geführt werden müssen:

    1. Blankes Blech mit 2K-Epoxy Grundierung gegen Rost schützen.
    Frage: Funktioniert das über den Luftabschluss oder sind da
    rostverhindernde Substanzen drin? Kann man das Zeug auch
    mit nem Pinsel auftragen oder sollte das auch gespritzt werden?

    2. Grob Spachteln (2K-Polyester-Spachtelmasse mit Kunststoff-
    spachtel aufziehen)
    3. Schleifen

    4. (Polyester-)Feinspachtel aufspritzen (Kann man das auch
    aufziehen oder sollte das gespritzt werden? Falls spritzen:
    Muss es 2K-Spritzspachtel sein? Darf es auch Dosenspritz-
    spachtel sein? (Klackerklacker)

    5. Mit schwarzem Pulver einpudern um Berge und Täler
    besser sichtbar zu machen.

    6. Schleifen (erst Grob, dann feiner, zwischendurch immer
    pudern)

    7. Grundierfüller auftragen. Der muss wohl gespritzt werden
    denke ich mal. Sollte es 2K-Material sein?

    8. Schleifen (fein und nass?)

    9. Basislack

    10. Klarlack

    11. Evtl. polieren (aber erst nach Wochen)

    Meine Fragen ob es 2K-Material sein sollte stellen sich
    mir deshalb, weil ich es mir sehr stressig vorstelle,
    innerhalb der Aushärtezeit das Material aufzubringen
    UND dann noch genügend Zeit zu haben, die Pistole
    auf Neuwertigkeit zu reinigen. Was für ne Topfzeit
    haben die 2K-Spritz-Materialien so ungefähr?

    Danek für jede Kritik an meiner theoretischen Lackier-
    Reihenfolge und viele Grüße
    Karl

  • #2
    frage zu punkt 11



    wieso erst nach wochen polieren? keine lust vorher oder wieso???

    Kommentar


    • #3
      Zitat von donporno Beitrag anzeigen



      wieso erst nach wochen polieren? keine lust vorher oder wieso???
      ohne forcierte trocknung könnte der noch zu weich sein zum schleifen und polieren.
      Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

      Kommentar


      • #4
        Hallo,

        zu 1.) EP- Grundierung oder Füller haben hervorragende Haftung und sehr hohe Korrosionsbeständigkeit. Sie isolieren kritische Untergründe.

        zu 2.) Grobspachtel dient zum Ausgleich größerer Unebenheiten
        Feinspachtel bildet glatte, porenfreie Oberfläche

        außerdem werden hierbei kleine Löcher mit zugekratzt.

        zu 4.) Feinspachtel zieht man. Wird nicht gespritzt !
        Spritzspachtel: Großflächige Spachtelarbeiten z.B
        Hagelschaden werden beseitigt

        zu 5.) Kontrollschwarzpulver kann man machen, ansonsten fühlen

        zu 6.) Stimmt! grob schleifen ( bekommst besser die Fläche hin ) und später immer feiner

        zu 7.) Ja

        zu 8.) Ist jedem selber überlassen, ob naß oder nicht. In der heutigen Zeit eigentlich trocken, da der Basislack ein Wasserlack ist.

        Körnung: Erfahrungswerte aus der Firma: Dunkle Metallictöne 400'er Exzenter 600'er Handschliff; Silber 500'er Exzenter 800' er Handschliff --- Trockenschliff---


        ---Naßschliff--- Dunkle Metallictöne 400' er Exz. 800 Naß; Silbertöne 500'er Exz. 1200'er Handschliff

        zu 11.) Polieren: Wenn der Klarlack trocken ist xD






        Das war jetzt mal auf die Schnelle und grob beschrieben.....

        Freundliche Grüße, C.A

        Kommentar


        • #5
          Körnung: Erfahrungswerte aus der Firma: Dunkle Metallictöne
          400'er Exzenter 600'er Handschliff; Silber 500'er Exzenter 800'
          er Handschliff --- Trockenschliff---
          Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass gerade Metallic-Basislacke
          auch geschliffen werden. Schleift man dann nicht die Metallpartikel
          ab oder schleift man sie nicht rund, so dass der Effekt geschwächt
          wird?

          Kommentar


          • #6
            Zitat von Karl Römer Beitrag anzeigen
            Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass gerade Metallic-Basislacke
            auch geschliffen werden
            werden die ja auch nit, hast du falsch verstanden!


            der füller wird mit entsprechender körnung geschliffen vor basislack auftrag.
            Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens

            Kommentar


            • #7
              Hallo,

              damit war der Füllerschliff gemeint, da ich nicht wußte welchen Farbton du wählen würdest.

              Sorry! Zeitmangel von gestern

              Freundliche Grüße, C.A

              Kommentar


              • #8
                Ja, sieht so aus, als ob ich das total in den falschen Hals
                bekommen hätte. Aber nach der Aufklärung des Miss-
                verständnisses direkt eine neue Frage:

                Warum ist der Füllerschliff vom Farbton abhängig, der
                oben drauf kommt? Sind doch bis auf die Farbstoffe die
                gleichen Chemikalien (oder nicht?).

                Kommentar


                • #9
                  Das liegt wahrscheinlich an der Deckkraft.... denke ich mir zumindest...
                  Silbertöne sind ja bekannt für ihre schlechte Deckkraft, ihrer Neigung zu Wolkenbildung und mehrere Effektgänge zu benötigen, um ein Optimales Ergebnis zu erlangen.
                  Gruß, Christian

                  Kommentar


                  • #10
                    Ich ahne jetzt, wie das gemeint sein könnte: Bei Farben die eh
                    schon sehr stark decken, spielt es keine Rolle, wie es drunter
                    aussieht. Bei sehr schwach deckenden Farben, die sich vielleicht
                    auch stark von der Füllerfarbe unterscheiden, könnte man mit
                    einem günstigen Füllerschliff irgendwie mehr Material drauf
                    bekommen und so wiederum bessere Deckkraft erreichen?
                    Kann man das so sagen?

                    Kommentar


                    • #11
                      Hallo,

                      Silbertöne schleift man feiner, da man sonst Schleifriefen sehen könnte.


                      Gelbtöne und Rottöne haben eine schlechtere Deckraft, aber das ist abhängig von den Pigmenten.


                      könnte man mit
                      einem günstigen Füllerschliff irgendwie mehr Material drauf
                      bekommen und so wiederum bessere Deckkraft erreichen?
                      Kann man das so sagen?

                      Sorry ich weiß jetzt nicht, wie du das mit dem günstigeren Füllerschliff meinst

                      Kommentar


                      • #12
                        Ich weiß auch nicht mehr, was ich damit gemeint haben könnte.
                        Wahr wohl schon bissi spät und mein Gehirn schon so halbwegs
                        auf Schlaf eingestellt.

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                        • #13
                          Oder alles trocken schleifen

                          den Füller auf der Schadtelle trocken mit dem Klotz P280-P320 , danach mit excenter P400 oder bei kritischen Tönen P500 schleifen.

                          Der Füllerendschliff mit dem Excenter sollte aber immer mit einem Interfaceteller gemacht werden.

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