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2K PUR-Lack dauerhaft benzinfest?

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  • PoWl
    Ein Gast antwortete
    Wenn zuviel Ausgleichsstrom fließt funktioniert der Oszillator irgendwann nicht mehr weil sich der Kondensator ständig wieder entläd oder garnicht erst richtig aufläd. Ich benutz allerdings Kupferlackdraht, der ist schon elektrisch gut isoliert, ob das Zeug wirklich dauerhaft Benzinbeständig ist weiß ich nicht, ne Woche hats durchgehalten ohne weich zu werden aber das hat noch nicht unbedingt was zu sagen. Die Beschichtung soll in erster Linie die Zwischenräume der verzwirbelten Drähte ausfüllen sodass diese sich eben nicht mit Benzin vollsaugen können und zweitens nochmal elektrisch isolieren.

    Habe grad eine eMail bekommen:
    Hallo,

    ja, E25DM ist hoch chemikalienbeständig, im Dauertest ist die Beständigkeit gegenüber Benzin belegt. Wichtig ist jedoch die exakte Einhaltung der Verarbeitungshinweise.

    mfg
    Ich glaube das ist genau das, was ich suche :-) Danke für die vielen Tipps von euch!

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  • Gast
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  • Comet
    Ein Gast antwortete
    Kenne den Harz nicht, Versuch macht klug!
    Gut durchhärten vor der Anwendung, am besten tempern.

    Eine geringe Leitfähigkeit ist denke ich Grundvoraussetzung für gute dielektrische
    Eigenschaften. Sonst würde sich die Ladungs polarisition gleich wieder ausgleichen.

    Aber Hauptsache es funktioniert

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  • Gast
    Gast

  • PoWl
    Ein Gast antwortete
    Ich habe noch nicht gehört dass die Leitfähigkeit etwas mit der Dielektrizitätszahl zu tun hat, aber nur auf diese kommt es an, und die ist bei Benzin (2) wesentlich schlechter als bei Wasser (81) aber dennoch hat der Sensor im vollen Tank eine deutlich andere Kapazität als im leeren, und wenn man die Oszillatorschwingungen lange genug aufaddiert macht das auch einen recht großen Unterschied, ist auf jeden Fall messbar.

    Was haltet ihr davon: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...m=220366695784
    Hab grad per eMail angefragt ob das Zeug dauerhaft, über Jahre hin, benzinbeständig ist.

    Das wäre nämlich so die All-in-One Lösung. Wenn ich die Sensoren darin tauche und das zeug ist Mittelviskos - ich stelle mir das mal so wie Shampoo vor - dann dürfte in einem Arbeitsgang auf jeden Fall genug am Sensor hängen bleiben. Dann nur noch 25 Minuten drehen bis das Zeug fest ist und alles ist prima :-)

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  • plasma1210
    antwortet
    Zitat von Comet Beitrag anzeigen
    In schlecht leitenden Flüssigkeiten geht es gerade gut,
    hier funzt der Sprit als variables Dielektrikum.
    da könnten wir jetzt drüber streiten, gänge aber zu weit am Thema vorbei.

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  • Gast
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  • Comet
    Ein Gast antwortete
    Laminierharz auf Polyesterbasis würde ich auf keinen Fall
    nehmen, da sie nicht zäh genug aushärten und abplatzen
    mit der Zeit. Die findest du auch nur noch im Automotive-Umfeld.

    Alle anderen (Boote etc.) haben längst auf EP umgestellt.

    Ich würde mehrere dünne Schichten im Tauchverfahren
    anwenden. Das gibt den gleichmäßigsten Auftrag. Dazu
    ist die Viskosität eines Laminierharzes gerade richtig.

    Hat gegenüber spritzen viele Vorteile ("Übertragungsrate",
    Reinigungsaufwand etc.). Fast alle EP-Laminierharze sind
    lösemittelfrei, somit reicht ein einfaches PVC-Rohr aus dem
    Baumarkt als Behältnis.

    @plasma:
    In schlecht leitenden Flüssigkeiten geht es gerade gut,
    hier funzt der Sprit als variables Dielektrikum.

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  • Gast
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  • PoWl
    Ein Gast antwortete
    Also naja die Kapazitätsänderung reißt einen nicht vom Hocker aber der Messwert verändert sich schon, wenn man eben lange genug aufaddiert.

    Danke für die Tips, ich werde mir das nun alles mal angucken, eventuell mehrere Möglichkeiten erproben. Tankinnenbeschichtung klingt aber am sichersten da es wohl wirklich dauerhaft beständig ist.

    Diese Laminierharze scheinen ja meisten Polyesterharze zu sein seh ich grad.

    //Edit: Das sieht ja fantastisch aus. Für 27€ zu haben das Zeug. Und n halber Liter dürfte ewig reichen. Ich weiß nicht ob ich eher lackieren oder eher tauchen soll, wenn es dickflüssig ist werd ich eher tauchen, wenn es dünnflüssig ist werd ich eher lackieren, will ja auch eine ordentliche Schichtdicke erreichen. Ansonsten kann ich immernoch eine Kombination aus Spritzspachtel und danach dem Tankbeschichtungszeug ausprobieren, wobei mich dann mein Gewissen nervt, dass ich mit Epoxidharz eventuell auch alles in einem einzigen Arbeitsgang genausogut hinbekommen würde :-D Aber nunja, Wissen ist macht und wenn das alles gut geht kann ich mir das Harz trotzdem noch kaufen, wenns nix taugt kann ich es für was anderes noch verwenden.

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  • plasma1210
    antwortet
    wenn du wirlich mit Lack arbeiten willst, da kannst du dir Fertan Tapox besorgen.
    Ist direkt für Tankinnenbeschichtung geeignet. Kostet das Kit um dir 30 € ( in der Bucht
    auch schon für 23 € gesehen). Damit schaffst dann auch eine Kleinserie.

    Ich finde dein Projekt ganz interessant, ich dachte immer, das die Kapazitätsänderung
    solcher Sensoren in schlecht leitenden Flüssigkeiten wie Benzin zu gering ist, um diese
    messtechnisch zu verwerten. Da du es ja schon probiert hast, scheints ja wohl doch zu gehen.

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  • Gast
    Gast

  • PoWl
    Ein Gast antwortete
    Könnte auch ein dünnes PVC- oder Alu-Rohr nehmen ;-) ja, Tauchverfahren ist natürlich gut und gleichmäßig aber ich würde das ganze eher horizontal als waagerecht auslegen. Eine Rinne (wiedermal ein L-Profil aus Alu z.B.) mit dem Zeug füllen und dann den Sensor rein, da wird er sich schön benetzen, dann fischt man den raus und muss ihn gleichmäßig drehen bis das Zeug soweit ausgehärtet ist dass es nicht mehr wegfließt und hat dann eine gleichmäßige Beschichtung. Das kann ich dann nur machen wenn ich mir aus Lego z.B. irgendwas bastel, um die Dinger dann gleichmäßig zu wenden nachdem ich sie aus dem Bad herausgeholt habe. Hänge ich sie einfach nur senkrecht auf dann wird die Beschichtung oben ganz dünn und nach unten hin immer dicker. Je Viskoser das Epoxid-Harz desto besser, darf dann allerdings auch in großen Mengen nicht soo sehr teuer sein.

    Das von R&G, welches du mir empfohlen hast, guck ich mir jetzt mal an.

    mal noch ne andere Richtung: http://www.korrosionsschutz-depot.de...15-113-ml.html, wie schauts damit aus? Eventuell vorher Spritzspachtel und dann das Zeug drauf, das MUSS ja dauerhaft benzinfest sein. Wobei ich dann wieder spritzen würde, Tauchverfahren ist glaub ich in jedem Fall sauberer. Ich könnte ja die Sensoren auch in Spritzspachtel tauchen und dann noch eine dünne Schicht Epoxid-Harz aufbringen (entweder auch durch Tauchen oder eben durch spritzen falls das Zeug flüssig genug ist, muss ja nicht dick sein die Schicht dann).

    Ich weiß grad nicht ob ich schon gefragt hab, aber wie sieht es mit dem Mipa EP-Grundierfiller aus? Wäre der eventuell geeignet? Ist ja auch Epoxid-Harz quasi.

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  • Gast
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  • b2b
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Hobbyspritzer Beitrag anzeigen
    man sollte vorher aber testen ob der den lösemitteln standhält!
    Tut er nicht!!!

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  • Hobbyspritzer
    Ein Gast antwortete
    tauchverfahren mit einem plastikschlauch is en guter tip! bei dem durchmesser wärs vllt sogar möglich das ganze mit einem strohhalm zu machen. man sollte vorher aber testen ob der den lösemitteln standhält!

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  • Gast
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  • PoWl
    Ein Gast antwortete
    Oh ja ich glaube ich würde das ganze erstmal ein paar Wochen zumindest im Tank herumfahren. Ich denke danach sollte klar sein ob es hält oder nicht, ist ja auch keiner großen mechanischen Belastung ausgesetzt, eigentlich gar keiner. Wenn es halt allerdings aufqillt oder so kann es abplatzen und dann saugt sich das ding gleich noch besser voll. Das doofe ist, dass man das garnicht bemerkt, die Tankanzeige ist dann halt nur nicht mehr zuverlässig und gleichmäßig. Demnächst kommt der Test mit dem Kleber, falls ich durch Kleber keinen gleichmäßigen Auftrag bekomme muss ich doch auf was spritzbares umsteigen.

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  • Gast
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  • Comet
    Ein Gast antwortete
    Sorry, ich muss wieder dagegenhalten
    Seh ich nicht als dagegenhalten, ist doch ein interessanter Austausch.

    Laminierharz KANN gehen (auch über Monate) in Sprit, muß aber nicht.

    U. a. auch wegen der Viskosität habe ich ja zum Harz C von r&g geraten.

    Damit 2-3 Schichten im Tauchverfahren (z.B. im Kunststoffrohr)
    und du bist auf der sicheren Seite.

    Soll schließlich eine Kleinserie werden und dir die Abnehmer nicht
    nach Monaten auf's Dach steigen wollen

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  • plasma1210
    antwortet
    Zitat von Comet Beitrag anzeigen
    recht einfach per Eloxal-Schicht zu lösen ist


    so würde ich das auch machen, eloxier dir einen Aludraht und gut ist.

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  • PoWl
    Ein Gast antwortete
    Sorry, ich muss wieder dagegenhalten ;-) Damit das Messergebnis verändert wird ist es nicht nötig, dass das Benzin direkten Kontakt zum Draht hat. Ich habe mit Schrumpfschlauchüberzug einen Test gemacht, war zwar eben leider keine Dauerlösung aber damit konnte ich erstmal problemlos messen, und im vergleich zu jeglichem Lack ist der Schrumpfschlauch wohl wirklich ziemlich dick.

    Uhu Endfest 300 ist soweit ich weiß stinknormaler Epoxid-Kleber, gibts auch als billigversion, habe mit beidem auch schon gute Erfahrung gemacht was die Benzinfestigkeit angeht :-) Wie man das Zeug jedoch verdünnen könnte, keine Ahnung. Trotz seiner hohen Viskosität hat das Zeug das bestreben sich zusammenzuziehen und zu verlaufen .Ich könnte es so gleichmäßig wie möglich mit einem billigpinsel auf den Sensor draufpinseln, dabei ständig gleichmäßig drehen, dann müsste sich das optimal da drauf verteilen. Ich habe mir auch schon überlegt einfach laminierharz zu spritzen, das ist ja auch Epoxidharz nur eben sehr sehr dünn. Allerdings weiß ich nicht wie ich dann hinterher die Spritze wieder sauberkriegen sollte.

    Also was dünnflüssiges wär mir schon Lieber, obgleich die Lösung mit dem Anpinseln ne Möglichkeit wäre. Möchte aber eben nicht nur einen Sensor herstellen, wahrscheinlich werden das - wenn das gut funktioniert - so 10..20...30, falls jeder in meinem Forum einen haben will :-D

    Edit/Nachtrag: Ich habe grad mal versucht so einen Sensor mit Epoxidharz einzustreichen. Die dinger sind ja 60cm lang. Es hat soweit so gut funktioniert, allerdings ist das halt noch längst nicht überall gleichmäßig, es gibt immernoch stellen die nicht richtig bestrichen sind, was aber mehr darauf zurückzuführen ist dass ich einfach nicht gesehen hab was ich nun schon alles bepinselt hab und was nicht. Morgen mach ich nochmal einen Versuch und lege den Sensor in eine L-Leiste rein, dann werde ich ihn wenn er dort drin liegt gleichmäßig bestreichen. Das ganze muss leider auch sehr schnell gehen da die Abtropfzeit vom Kleber recht kurz ist.

    Edit/Nachtrag #2: Offensichtlich kann man das Zeug mit Universalverdünnung verdünnen wenn man eine weile rumrührt. Hab damit grade mal ein Blatt Papier bestrichen, wurde in meinem ersten Test sehr dünnflüssig, das Papier hat alles aufgesaugt, erst dachte ich, das Zeug wird nie mehr fest, aber inzwischen ist es schon etwas ausgehärtet. Es wäre also prinzipiell möglich diesen Kleber auch zu spritzen (die Viskosität müsste hier aber so hoch wie nur möglich sein weil das Zeug nicht wie normaler Lack einfach antrocknet), wobei ich morgen erstmal den Test mit den Pinseln mache (am besten gleich 20 Pinsel kaufen). Blöde Sache das ganze.

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  • Gast
    Gast

  • Comet
    Ein Gast antwortete
    Von Epoxy-Füller rate ich ab. Epoxy ist nicht gleich Epoxy.

    Eine ähnliche Konstuktion habe ich schon vermutet.

    Einen zu dicken Auftrag halte ich trotzdem für problematisch,
    da die beiden Flächen der Drähte bzw. Platten den Kontakt
    mit Benzin für die Änderung der Kapazität brauchen.

    Ich habe sehr gute, auch Langzeit-Erfahrungen bzgl. Spritfestigkeit
    mit Uhu Endfest 300 (in jedem Baumarkt) gemacht. Ist leider für deine
    Anwendung etwas zu viskos, kannste durch erwärmen aber kompensieren.
    Auf 100 Grad geht locker (wie immer hilft das technische Datenblatt).
    Bei Einhaltung des Mischungsverhältnisses (wie bei allen Epoxies) und
    anschließender Temperung ein zuverlässiges Material.

    Viel Erfolg!

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