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2K PUR-Lack dauerhaft benzinfest?

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  • 2K PUR-Lack dauerhaft benzinfest?

    Hi,

    ich wollte mir demnächst einen Tanksensor in meinen Tank hängen, allerdings muss dieser vom Benzin isoliert werden. Das möchte ich dadurch erreichen, dass ich ihn einfach mit 2K PUR-Lack (hab ich grad so hier) lackiere. Hab ich gemacht, funktioniert auch. Die Frage ist nun allerdings, ob das dann dauerhaft Benzinfest ist, nicht aufquillt und sich vor allem nicht wieder ablöst.

    Um genau zu sein habe ich den "wärmestabiler 2K-PUR Lack 0,5 L" aus dem Lackiererbedarf Shop genommen. Mist, ich merke grad dass ich mir die 15% Rabatt bei der Bestellung entgehen lassen habe :-(

    lg PoWl

  • #2
    im Tank ? Das kannst du leider vergessen, hat dich das Word............. lösemittelfest.......
    im Datenblatt dazu inspiriert ?
    ..........der Weg ist das Ziel !

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    • #3
      Meines Wissens halten die 2K-Lacke nur über eine gewisse Zeit den Belastungen von verschiedenen Lösungsmitteln und anderen Stoffen stand.

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      • #4
        OK, gibt es denn dann bestimmte Lacke, die auch über lange Zeit hin Benzin richtig stand halten? Vielleicht nicht PUR- sondern Epoxid-Lack bzw. Epoxid-Filler/Grundierung/Miregal?

        Wäre wirklich wichtig dass ich diese Teile dauerhaft gegen Benzin isoliert bekomme. (Zum Thema Pulverbeschichtung wäre zu sagen, dass die Teile nicht höher als 150° erhitzt werden dürfen)

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        • #5
          Dauerhaft! kraftstofffeste Lösungen brauchen gute Komponenten.

          Gib mal ein paar mehr Informationen, z.B. Art des Sonsors,
          müssen die Zuführungen ebenfalls isoliert sein etc.

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          • #6
            Zitat von PoWl Beitrag anzeigen
            OK, gibt es denn dann bestimmte Lacke, die auch über lange Zeit hin Benzin richtig stand halten?
            soweit ich weiß hält bei Benzin kein Lack auf Dauer

            Benzintanks werden nicht mal Kunststoffbeschichtet--> die kommen in die Erde und bleiben da so lange drinne, bis das Leckwarngerät alarm schlägt........und dann kommt er raus.

            Aber mal ne Frage:
            Hast du ne Tankstelle?

            welcher Ottonormalverbraucher hat schon nen Benziner---> hoffe alle Vorschriften sind eingehalten!

            *flüster*
            wenns knallt..... wackelt die Hütte

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            • #7
              OK, also es geht um selbstgebaute Tanksensoren für Moped-Tanks meiner Fahrzeugklasse (die Kollegen die auch so ein Fahrzeug fahren würden sich jedenfalls drüber freuen). Der Sensor besteht nur aus zwei miteinander sauber spiralförmig verzwirbelten Kupferlackdrähten (Kupferdraht mit PUR-Lack beschichtung). Ich habe mal so ein Stück Kupferlackdraht in Benzin reingeworfen und ein paar Tage stehn lassen. Die Lackschicht, die da schon drauf ist, hat dabei (noch?) keine Veränderung gezeigt. Allerdings muss da noch eine Lackschicht drüber, denn es handelt sich ja um zwei dicht aneinanderliegende Drähte, und an den Stellen an denen die beiden Drähe aneinander aufliegen kann sich wunderbar Benzin hochsaugen. Das verfälscht natürlich das Messergebnis gewaltig, daher muss der Sensor gleichmäßig mir einer Lackschicht überzogen werden der ein Vollsaugen verhindert und die Oberfläche insgesamt etwas abrundet. Hatte schon an Schrumpfschlauch gedacht aber der ist so garnicht benzinfest, deswegen wollte ich es ja mit Lack probiern.

              Der Sensor wird übrigens in den Tank integriert indem ich unten ein Loch reinbohre, den Sensor da durchschiebe und dann mit Epoxid-Kleber oder Epoxid-Knete da abdichte.

              lg PoWl

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              • #8
                ah so

                ja nee...hmm..... glaub nicht das das nen halbes Jahr hält.

                Ich kann halt nur vom Tanksektor berichten....so 100.000l Fassungsvermögen usw....... und da hält nichts auf Dauer.

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                • #9
                  Vermute soll eine Füllstandsmessung über die Kapazitätsänderung
                  sein ?

                  Dazu gibt es erprobte, stabile Konstruktionen mit ineinander laufenden Rohren (z.B. aus Alu).

                  In deinem Fall würde ich zu dem "Epoxidharz C" von r&g raten.
                  Siehe http://download.r-g.de/handbuch/kapitel02.pdf
                  Andere Hersteller werden auch chemikalienbeständige Harze
                  haben (nur so als Hinweis, hab kein Vertrag mit r&g)
                  Wichtig ist, dass die Konstruktion dabei steif bleibt, sonst
                  platzt der Harz ab, da er eher hart als zäh ist.

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                  • #10
                    Danke, schau ich mir glecih an. Auch ineinanderlaufende Rohre müssen elektrisch voneinander isoliert und somit beschichtet werden, das Problem bleibt das gleiche.

                    Kommentar


                    • #11
                      gib mir mal 1-2 Tage Zeit, es gibt schon Tankinnenbeschichtungen mit Zulassung,
                      die trennen sich dann noch nach Diesel und Benzin, leider nur in 25 kg Gebinden,
                      vielleicht kann ich meine Beziehungen spielen lassen und was abzweigen.
                      ..........der Weg ist das Ziel !

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                      • #12
                        Wow das wär ja prima, danke! :-)

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                        • #13
                          Stimmt schon, isoliert müssen die auch sein, wobei dies im
                          Falle von Alu recht einfach per Eloxal-Schicht zu lösen ist
                          (wird auch nur bei einer Kondesator-"Platte" benötigt).
                          Die Röhrchen-Konstruktion hat mechanische und Linearitäts-
                          Vorteile aus meiner Sicht. Der gleichmäßige Plattenabstand
                          ist bei einer Röhrchenkonstruktion einfach zu realisieren.

                          @plasma
                          Hinweis: Der Lack darf für diesen/seinen Fall nicht zu dick sein,
                          sonst geht der Effekt der Veränderung der dielektrischen Parameter und
                          damit der Kapazität durch den Sprit verloren.

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                          • #14
                            Ich hatte mal ein Benzinfestes Kunstharz von R&G. hatte damit meinen Kunststofftank geflickt gehabt. Bis zum verschrotten des Fahrzeugs, das ca 1,5Jahre war, hielt der Tank dicht. Allerdings hatte ich in das loch eine Schraube geschraubt, um es etwas abzudichten.

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                            • #15
                              Zitat von plasma1210 Beitrag anzeigen
                              Tankinnenbeschichtungen mit Zulassung,
                              die trennen sich dann noch nach Diesel und Benzin
                              na da bin ich ja gespannt^^ war ja über 6 Jahre im Tankschutz---Hauptbereich A1-->hab noch nie nen beschichteten A1`ser gesehen

                              Aber lasse mich auch gerne belehren

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