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Verarbeitung CARC US Army Lack - Etwas "Spezielles"

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  • Verarbeitung CARC US Army Lack - Etwas "Spezielles"

    Schönen guten Tag,

    da meine Frage(n) wirklich etwas speziell ist/sind, hab ich mir gedacht, ich wende mich mal an die Fachmänner. Da werd' ich hier ja wohl hier richtig sein. Nach dem Lesen der Regeln will ich euch gleich mal mein Projekt vorstellen:

    Ich hab mir nen alten, ziemlich kaputten DDR-Roller gekauft. Das gute Stück will ich wiederaufbauen und später natürlich auch fahren. Neuer Lack muss auf jeden Fall ran!

    Ich bin über Ebay für 60€ an 2 Liter "orginalen US Army CARC Lack" gekommen, sandfarben, wie er in diversen Militäroperationen der US Army eingesetzt wurde (Desert Storm...), gekommen. Ich bin kein Kriegfanatiker, aber mir gefällt die Farbe sehr und ist ja schon was außergewöhnliches. Der Lack soll auf jeden Fall matt sein.

    Ich zitiere mal aus dem Angebot:

    Original US Army Paint / Lack für Militärfahrzeuge CARC 383 Sand (33303) ca. 1Liter. Absolut hochwertiger Lack (Polyurethane). Eignet sich besonders gut für die Dreifarbtarnung oder die alte Vierfarbtarnung /Camouflage / MERDC.
    Auf einer anderen Seite habe ich gelesen, dass diese Militärlacke behandelt werden wie normale PU Lacke.

    Kann mir jetzt viellecht jemand sagen, wie ich den Untergrund vorbehandeln muss? Eigentlich wollte ich alles bis zum Metall abschleifen und Füller / Primer und was weiß ich alles selbst auftragen. Ich hoffe ich komme an einen Kompressor ran...

    Womit wir gleich beim nächsten Thema wären: Zum Aufsprühen mit einem Kompressor werde ich wohl Verdünnung brauchen, richtig? Was für eine Verdünnung nehme ich da ohne das ich dem Lack irgendwie schade?

    Vielleicht könnt Ihr mir ja mal sagen, was ich alles brauche und wie ich das mit dem Lackieren am besten realisiere, sprich was ich zuerst machen, wie ich schleife, was für Vorbehandlungen.

    Folgendes habe ich schon gefunden (ob's stimmt ist eine andere Frage):



    Das Ganze auf der Seite:

    http://www.inetres.com/gp/military/cv/carc.html

    Wäre auf jeden Fall sehr dankbar!


    Liebe Grüße

  • #2
    keine Ahnung was du da gekauft hast. Härter ist wohl keiner bei ?
    1K PU kann ich kaum glauben, (in dem Datenblatt zu Carc steht bei Topcoat auch 2K)
    wird wohl eher Kunstharz matt sein.
    Hast du kein Datenblatt dazu bekommen ? Was steht auf der Büchse drauf ?
    Vermute eher mal , da haben Sie dir nur den Farbton gemischt,
    ............orginalen US Army CARC Lack................die richtigen Militärlacke haben eine IR-Pigmentierung, sind kampfmittelbeständig und dekonterminierbar.
    Eher unwahrscheinlich das es so was in der Bucht gibt.
    ..........der Weg ist das Ziel !

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    • #3
      Hallo,

      der Lack ist gerade erst auf dem WEg, also ich hab den Lack noch gar nicht.
      Aber wenn der Hänler sagt, es ist "original US Army Lack", dann gehe ich davon aus, dass es das auch ist. Sobald ich den Lack habe, schreib ich alle Etikette ab!

      Militärlacke haben eine IR-Pigmentierung, sind kampfmittelbeständig und dekonterminierbar
      Das haben die "neuen" Lacke, aber doch nicht die etwas älteren, oder?

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      • #4
        Zitat von plasma1210 Beitrag anzeigen
        die richtigen Militärlacke haben eine IR-Pigmentierung, sind kampfmittelbeständig und dekonterminierbar.
        ach herrje
        IR bekomm ick noch jebacken


        aber KAMPFMITTELBESTÄNDIG und dekonterminierbar............


        ja richtig is ja Krieg denn ne---aber was is denn zum Bsp. ein Kampfmittel ???


        bei ner Bombe is doch eh allet platt....

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        • #5
          Kampfmittel gehen über ABC Waffen bis hin zu Granaten etc.....

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          • #6
            also is dann der Roller Granatengeschützt ????

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            • #7
              Denke aber eher, dass das auf ABC (atomare, biologische und chemische) Waffen bezogen ist und man die Karren dann dekonterminieren kann wenn sie was abbekommen haben und den Stoff nicht "festhalten".

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              • #8
                den Roller brauchst du dann aber nich mehr, wenn eine Neutronenbombe ihren Dienst tut...............


                aber geil, die Nachwelt kann ja den Roller abkärchern und weiterfarhn

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                • #9
                  Granatsicherer Roller...
                  Ich denke, eine produktive Beratung wird wohl erst möglich sein, wenn ich die Lacke vor mir auf dem Tisch hab', wa?

                  Kommentar


                  • #10
                    so isses !
                    ..........der Weg ist das Ziel !

                    Kommentar


                    • #11
                      So,

                      der Lack ist angekommen!

                      Folgendes Infoblatt war beigelegt:

                      "Achtung!

                      Vorsicht beim Umgang mit US Militärfarben (CARC)

                      Dämpfe nicht einatmen! Dämpfe sind stark reizend und können bei unsachgemäßer Handhabung Übelkeit und Kopfschmerzen verursachen. Kontakt mit den Augen und der Haut vermeideb. Bei der Verarbeitung auf jeden Fall Atemschutz tragen und wenn möglich im Freien arbeiten. Oder in einem gut durchlüftten raum.

                      Die Farbe gut aufrühren (kann pro Dose 10-15 min dauern). Es ist normal da sich der Lack teilweise stark absetzt (Gewebepartikel). Er löst sich jedoch nach ausgiebigem Rühren vollständig.

                      Die Farbe kann mit Notroverdünnung verdünnt werden.

                      Bitt ekeine Farbreste zurück in das Originalgebinde schütten da sonst die Farbe in der Büchse aushärtet, Sollten weniger als 50% Lack in der Dose sein empfiehlt es sich die Farbe schnell aufzubrauchen..."

                      Auf der Farbdose an sich ist noch ein fettes 1K per Hand geschrieben.

                      Also, wie kann ich am besten anfangen?
                      So würde ich's jetzt machen, bitte sagt mir mal, ob das richtig ist:

                      -> Alten Lack komplett vom Roller entfernen mit Hilfe eines Dreieckschleifers. Mit Sandpapier Kanten und Ecken per Hand säubern, sodass man auf's blanke Metall guckt

                      -> Mit Silikonentferner säubern...

                      -> Mit Kompressor und Farbspritzpistole Grundierung auftragen

                      -> Neuen CARC Lack mit Nitro verdünnen und Härter hinzugeben (welche Verdünnung und welchen Härter brauche ich?)

                      -> Mit Kompressor und Farbspritzpistole den verdünnten Lack auftragen

                      Wäre das erstmal so richtig?

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                      • #12
                        wenn da 1K steht kommt da kein Härter rein.
                        Mit Nitroverdünnung.......ist also ein 1K Nitrolack matt.
                        Unterste Schiene das Zeug. Würde ich mir nicht mal an den Gartenzaun pumpen.

                        1K Nitro gibt es zwar auch bei Militärlacken, aber nur als sogenannte Umtarnfarbe.
                        Kannst du dir so vorstellen, grüner Panzer fährt aus dem Wald raus in die Steppe.
                        Eimer raus, drübergekippt mit einem Lappen breit geschmiert, nach 10 minuten trocken
                        und weiter geht's. Deshalb die Bezeichnung Umtarnfarbe.
                        ..........der Weg ist das Ziel !

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                        • #13
                          Na ja, wenn du das so sagst:

                          Ist der Preis dann überhaupt angemessen?

                          Der Lack soll ja möglichst lange halten, deswegen habe ich ja zu dem Militärlack gegriffen. Ist der denn weniger haltbar und fest als anderer Lack? Hab kein Bock, das der mir dann sofort abbröckelt...

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                          • #14
                            der Verkaufer hat dir ja nochmal bestätigt, das dies ein 1K Lack auf PU-Basis ist, welcher
                            sehr gut sein soll. Das kann schon sein. Es gibt 1K PU Lacke (und auch andere) welche
                            den Härter schon drin haben, allerdings in geblockter Form.

                            Die enthalten Isocyonate, wie wir sie vom 2K-Härter kennen.
                            Um die Reaktion der Isocyonate zu verhindern werden diese also geblockt.
                            Dazu eignen sich Polyisocyanate/blockierte Amine, die erst in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit sich in die freien Amine zurückspalten und dann für die chemische Reaktion zur Vernetzung
                            zur Verfügung stehen.

                            Man kann aber auch Mono-Isocyonate (MDI) verwenden, diese werden durch Zugabe von Phenol, Methylethyl Ketoxim und anderem Gedöns an der Reaktion gehindert und erst nach
                            der Ausdunstung dieser Zuschlagstoffe kann die Reaktionvernetzung in Gang kommen.

                            Dies Lacke sind dann mechanisch und chemisch fast so stabil wie ein 2K-Lack.

                            Für die Angabe.........Verdünnen mit irgendeiner Nitroverdünnung ??........... habe ich keine
                            sinnvolle Erklärung. Da musst halt dem Verkäufer trauen.
                            ..........der Weg ist das Ziel !

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                            • #15
                              Danke für die Hilfe.
                              Mich wundert's echt ein wenig, das ich nur von dir Hilfe bekomme... Ich werde ggf. mal den Hersteller anschreiben, ob man da wirklich Nitroverdünnung nehmen kann.

                              Mir stellt sich jetzt die Frage, worauf dieses Army-Gebräu am besten hält?

                              Ich will ja beim alten DDR-Roller den kompletten Lack abschleifen, da der echt grottig aussieht. Wenn ich dann das blanke Metall vor mir habe, muss dann da ein spezieller Füller und/oder Grundierung rauf?
                              Danach die Army Farbe rauf in dünnen Schichten, richtig? Wie lange muss ich dann die einzelnen Schichten trocknen lassen?
                              Mit welcher Körnung sollte ich den Lack runterholen, nass oder trocken?

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