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Lack hat blasen geworfen

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  • Lack hat blasen geworfen

    Servus Jungs,
    ein Kumpel von mir und ich kamen letztes Wochenende auf die Geniale idee wir könnten ja seine Karre hinten am Seitenteil endlich mal ausbessern (War so ne idee... )
    Also losgelegt, an der Stelle alles geschliffen, Gespachtelt, Geschliffen, Spritzspachtel drüber, Geschliffen, Grundiert und nocheinmal geschliffen.
    Soweit waren wir dann gestern Abend. (Spachtel wurde nicht nass)
    Dann haben wir uns gestern abend mal ans Lackieren herran gewagt.
    Mit dem Vorsatz wenns nix wird wird halt wieder geschliffen
    Hat alles eigentlich auch einigermaßen geklappt, auser das wir so ziehmlich jeden fehler gemacht haben den man machen kann (ebbes isch ja immer )
    Der Lack hat wärend dem Trocknen Blasen geworfen, ganz viele kleine Blasen nach ausen (sieht aus als ob jemand mit ner stecknadel dauernd reingestochen hat).

    Kann man das noch irgendwie retten?
    Wenn nicht, wie weit muss ich abschleifen? Komplett oder nur neu Klarlack?
    Das staub usw drin ist stört uns erstmal weniger, nur die Blasen nerven.
    Und ja die übergänge haben wir wohl versaut
    Ich hab euch hier mal ein Bild angehängt wo man es einiger maßen sieht.
    Ich hoffe mal da kann man noch was Retten.

    Mfg Marcy
    Angehängte Dateien

  • #2
    Hallo MCMarcy,
    bei Dir handelt es sich um klassiche Kocher, das heißt, das der Klarlack außen schon Trocken wurde und die im Klarlack noch vorhandene Verdünnung nicht mehr verdunsten konnte.
    Im normalfall muß der Klarlack wieder Runtergeschliffen , und neuch Lackiert werden.
    Ich habe aber auch schon gelesen man könnte den klarlack anschleifen , sodass dier Blächen offen sind und nochmal Klarlack drauf. Ob das wiklich Funktiuniert weis ich nicht, da ich es noch nicht ausprobiert habe.
    Aber das wichtigste, über prüfe mal den Härter und die Verdünnung, dort gibt es verschieden sorten (Kurz, Mittel, Langsam usw.) Wenn Du einen Kurtzen Härter hast und Normale Verdünnung geht es in die Hose.
    Oder hast Du sofort nach dem Lackieren einen Heitzstrahler davor gestellt?

    Gruß Dirk

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    • #3
      Zitat von lack-fit.de Beitrag anzeigen
      bei Dir handelt es sich um klassiche Kocher, das heißt, das der Klarlack außen schon Trocken wurde und die im Klarlack noch vorhandene Verdünnung nicht mehr verdunsten konnte.

      Gruß Dirk
      Das stimmt aber nicht ganz. Geh einfach mal mit dem Mauscurser auf das wort Kocher und da steht was ein Kocher ist oder schau mal in die Rubrick "Lackierfehler". Kocher sind was ganz anderes.
      Und die Blasen sind auf alle Fälle keine Kocher. da ist irgendwas anderes schief gelaufen. aber das finden vielleicht die Profis noch raus.

      Gruß Micha
      Carpe diem...!

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      • #4
        Das sieht ganz danach aus als ob sie die verwendeten Materialien nicht miteinander vertragen haben oder das ganze zu heiss getrocknet wurde. Habt ihr "Profimaterial" oder Baumarktmaterial verarbeitet??
        Gruß
        Andreas

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        • #5
          Hi,
          Wurde ca. 5 minuten nach dem prühen der heizer davor gestellt. Ich denke auch es wurde zu warm.
          Da diese bläßchen nur auf einer seite sind, und zwar da wo der gasheizer stand.

          Verwendet wurde grundierung vom ersatzteile händler, hersteller was glaub sparaila oder so ähnlich.
          Lack, klarlack und härter vom lackierer.
          Verdünnung war vom Obi, der lackierer meinte es sei egal was man da für eine nimmt.

          Mfg Marcy

          Kommentar


          • #6
            Moin.

            Das Material wurde durch den Strahler hochgebrannt.

            Wenn ihr sowas macht, sollte immer ein sehr guter Abstand eingehalten werden, sollte man die Fläche nicht mehr ohne Brandblasen anfassen können, ist die Katastrophe vorprogrammiert.

            Die Schlechte Nachricht kommt aber erst jetzt.

            Alles im Bereich der Blasen muss bis zum Blanken runter und neu Aufgebaut werden.

            Gruß

            Holger

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            • #7
              Zitat von McMarcy Beitrag anzeigen
              Verdünnung war vom Obi, der lackierer meinte es sei egal was man da für eine nimmt.
              Sacht er

              Also währe auch Terpentin in Ordnung gewesen.

              Manchen Lackierer sollte Verboten werden, sich so zu Nennen.
              ( Da bekomm ich wieder nen dicken Hals, bei solch einer Unqualifizierten Aussage)


              Bruß

              Holger

              Kommentar


              • #8
                Och Holger..sei mal nicht so!
                Mein alter Kamerad hatte aus Geiz immer Waschverdünner zum lackieren genommen....er hats dem Kleingeldkunden immer als >kann ein anderer auch nicht besser< verkauft
                Natürlich hat Holger recht! Lackmaterial kauft man nicht im Bauhaus oder bei OBI..sondern im Autolack-Fachhandel..oder bei der örtlichen Lackiererei. ..nicht das noch einer auf die Idee kommt...mit Nagellackentferner kann man Lack verdünnen
                Kann nur zustimmen..hier ist so einiges Falsch gelaufen.
                Spritzmumpe?..dann Grundierung drauf? Warum nicht ordentlich spachteln und schleifen..dann HS-Füller....feinschleifen und fertig zum Lack.Je mehr man an Material aufbringt..desto größer ist die Gefahr das sich was nicht verträgt! Grad bei 1K-Sprayzeugs! Das gast ewig nach....kenne das noch aus meiner Spraydosenzeit.
                Das einzigste was ich ab und an bei kleinen Stellen verwende..ist der 2K-Filler von Standox aus der Klackerdose...aber nur weil ich kein bock habe bei kleinen stellen meine Füller-Pistole zu reinigen.
                Allzeit gutes gelingen.
                mfg Ralf

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Schnapadäus Beitrag anzeigen
                  ...nicht das noch einer auf die Idee kommt...mit Nagellackentferner kann man Lack verdünnen

                  mfg Ralf

                  tag,

                  mit aceton hab ich auch schon mal eingestellt!
                  gab keine probleme

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                  • #10
                    Also schleif ich das komplette nachlackierte nocheinmal runter.
                    Habt ihr mir evtl noch nen tipp wie und wo ich die Kante zum alten Setzen sollte?
                    Es handelt sich um das hintere seitenteil eines Golf 3.
                    Das vordere ande (türkante) hat eigentlich gut gepasst, hat man kaum was gesehen.
                    Lack müssten wir noch genug haben. Dann schau ich halt das ich verdünnung ect. in nem lackshop kaufe, das dumme ist halt das ich kaum infos zum Klarlack habe da der ja vom Lacker ist und der nur das Mischverhältnis aufgeschrieben hat.

                    Mfg Marcy

                    Kommentar


                    • #11
                      Der Lack muss wieder runter. Verdünnung muss eine 2K Acrylverdünnung sein, keine Epoxy Verdünnung. In einer Lackierei grinsen die dich an wenn du solche Fragen stellst. Die geben dir dann einfach die richtige Verdünnung, wenn du sagst wofür du die brauchst.

                      Im ersten Bild habe ich mehrer Kreise gemalt, die zeigen sollen wie ich dabei vorgehe

                      -der Schwarze kreis ist der Schaden.
                      -das Gelbe ist die Fläche die ich erstmal gründlich anschleife. Ich nehme dazu mindestens 800er Nassschleifpapier, sofern darunter liegende Spachtelstellen nicht nass werden können.
                      -Der Lila Kreis ist die Fläche wo ich mit groben Trockenschleifpapier anschleife. Trocken um evtl die unteren Spachtelstellen nicht nass zu machen, wenn ich soweit runter schleifen muss.
                      -Grauer Kreis: die Stelle die ich ungefähr mit Spachtel auftrage, fals ich die benötige, weil der Absatz zu groß ist
                      -glatt schleifen
                      -weis ist wo ich den Füller auftrage. Dabei die erste Schicht Grundier-Füller (am besten Epoxy) so klein wie möglich halten. Die zweite Schicht großflächiger, die dritte noch großflächiger usw. also nicht immer von der selben Stelle anfangen zu spritzen, da dies sonst am Ende auffallen würde, weil man dann eine "Kante" sehen würde.
                      -blauer Kreis: dann wieder glatt schleifen. Ich verwende dann 800er Nassschleifpapier.
                      -grüner Kreis: das ist die Fläche wo der Basislack aufgetragen wird. Den aber ich mehreren dünnen schichten (muss nicht gleich deckend sein) übernebeln lassen. Aber darauf achten das der Basislack nach außen hin immer dünner wird, so das ein Farbunterschied minimiert wird! Am Besten genauso vorgehen wie beim auftragen des Füllers...
                      - Danach bis zum Gelben Rand mit Klarlack überziehen.

                      Übergänge macht wohl jeder anders, aber sind bei Reparaturen wie bei dir, ganz wichtig. Die gehen am besten mit Papierklebeband. Wie ich die Kante mache, habe ich im zweiten Bild dargestellt. Beim Klarlack auftragen nicht direkt IN die Kante halten, sondern ganz normal lackieren, aber nicht unbedingt AUF die Kante direkt drauf halten. Der Lacknebel macht die Kante dann schon weich genug. Zum Schluss den Klarlack schnell nochmal mit Verdünnung weiter runter verdünnen und die weichen Kanten damit leicht absprühen. Aber nur leicht und sehr dünn. Dann wird der Übergang besser.
                      Nach dem Trocknen mit 2000er Papier die Übergänge etwas glatt schleifen und mit verschiedenen Polierpasten nachpolieren. An extrem eckigen Kanten, braucht man auch garnicht mehr nachpolieren, wenn man´s richtig gemacht hat. Zum beispiel da wo die Heckleuchten beginnen, oder dort wie bei mir mir im ersten Bild oben und unten am gelben Rand.

                      fertig

                      So mache ich das immer. Hoffe nix falsches geschrieben zu haben, wenn doch dann bitte um Berichtigung :-)

                      Gruss Martin
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                      • #12
                        ... das haste schön erklärt!

                        gruss

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                        • #13
                          Zitat von plast-x Beitrag anzeigen
                          ... das haste schön erklärt!

                          gruss

                          Jo, nicht schlecht



                          Gruß

                          Holger

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                          • #14
                            Es war schon so spät gestern, da konnte ich mich nicht besser ausdrücken.

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