Werbung Global Artikel

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Antisilikonzusatz

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Antisilikonzusatz

    Hi,

    da ich leider immer mal wieder Probleme mit Lackkratern habe trotz penibler Säuberung des Untergrundes und der Pistole, hab ich mir jetzt einen Antisilikonzusatz gekauft.
    Wie sind eure Erfahrungen damit und worauf muss man besonders achten?
    Bin nur Hobbylacker und habe dementsprechend auch nicht die Ausrüstung wie ein Profi. Ist dieser Antis. Zusatz für mich ein "Allheilmittel" zur Vermeidung von Kratern?

    Gruss
    Totti

  • #2
    Dieser Antisilikonzusatz besteht aus Silikon.
    Die Oberflächenspannung wird damit herabgesetzt.

    Leider verspritzt man damit automatisch Silikon im ganzen Spritzraum, und verseucht sich die Bude damit.

    Antisilikon wird nur im äußersten Notfall angewendet, und anschließend wieder gut versorgt. Ein einmaliges Anfassen der Flasche, kann Silikon über die Hände übertragen, zu einem erneuten Problem werden.

    Kommentar


    • #3
      genau, den Teufel mit dem Belzebub austreiben, wer einmal mit Antisilicon anfängt,kommt
      davon nicht mehr los. Ist wie eine Droge. Du versaust dir den Lackraum und das Werkzeug.
      ..........der Weg ist das Ziel !

      Kommentar


      • #4
        und daran denken..wenn man mit Silistop überdosiert..wird der Klarlack ( Farbe) milchig!
        Finger wech von dem Mist.
        Oft kommt Silikon auch aus der Druckluft des Kompressoers..also ordentliche Wasser und Ölabscheider verbauen.
        Hatt vor Jahren mal den Fall das ein Experte in der Lackierkabine mit >Cockpitspray< hantierte!
        Da bin ich fast wahnsinnig geworden...mußte Klarlack kübeln ohne Ende..war noch zu Zeiten wo es weder MS noch HS-Klarlacke gab. Die Silikonkrater waren riesig! Nach dem Klarlackschwemmen..konnte ich durch polieren noch alles retten.
        Allheilmittel ist Silistop nicht!
        Kenne keinen Lacker der dieses Zeug gerne benutzt..zumal es auch teuer ist!
        Ich selber benutze es nicht.mfg Ralf

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Schnapadäus Beitrag anzeigen
          Kenne keinen Lacker der dieses Zeug gerne benutzt.
          Doch die gibt es, aber das sind die, die von vernünftiger Reinigung
          und Sauberen Arbeiten keine Ahnung haben.

          Ich halte nix von dem Zeug.

          Gruß

          Holger

          Kommentar


          • #6
            Ich habs noch nie benutzt....

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Alexbs Beitrag anzeigen
              Ich habs noch nie benutzt....
              ich schon.....guckte dann aber auch nicht viel besser aus, als vorher ^^

              Kommentar


              • #8
                Vielen dank für eure Antworten!
                Nur wie schon gesagt, bin ich kein Profilacker und habe auch nicht die optimalste Ausrüstung, geschweige denn eine vernünftige Lackierkabine.
                Also viel versauen kann ich in meiner Bude nicht.
                Mir ist nur wichtig, dass ich nicht wieder diese ganzen kleinen Krater im Lack habe, wie bei meiner letzten Lackierung.
                Am Kompressor kann es eigentlich nicht liegen, da es ein ölfreier ist.Wasserabscheider sind sowohl am Kompressor als auch direkt an der Pistole
                Deshalb dachte ich, dass dieser Zusatz für mich eine brauchbare Lösung darstellen würde.

                Und da ja eigentlich alle Namhaften Lackhersteller solch einen Zusatz im Programm haben, muss er doch eigentlich auch in gewissen Situationen einen Sinn haben und ich würde es eigentlich gern mal ausprobieren. Hab mir schon eine Dose davon besorgt.
                Der Hersteller gibt 2-5% als Beimischung an.
                Die von euch, die den Zusatz schon benutzt haben, was würdet ihr empfehlen? Eher 2 oder eher 5%? Gibst es da sonst noch etwas zu beachten?

                Danke für eure Hilfe!

                Totti

                Kommentar


                • #9
                  Wenn du es schon probieren möchtest, dann gleich 5 % Zusatz. Aber übertreiben darf man es nicht!

                  Das Geheimnis des Erfolges liegt im mehrfachen vornebeln.
                  Viele ganz schwache Nebel-Schichten, und immer wieder gut ablüften lassen, bis ein geschlossener kraterfreier Film auf der Fläche liegt. Erst dann kann ein verlaufender Spritzgang lackiert werden.

                  Allein mit dieser Methode bräuchte es gar kein Silistop.

                  Kommentar


                  • #10
                    Hab mal ne Frage dazu,

                    und zwar wo ist der Unterschied zwischen dem Antisilikonzusatz und Silikonentferner?

                    Ist Neuland für mich...

                    Weiss bloß, das man doch die Grundfläche mit feinem Schleifpapier (Nassschleifpapier) abschleift und dann mit silikonentferner die Grundfläche reinigt.
                    Danach wird der Lack aufgetragen und danach der 2K Lack am besten oder?

                    LG und Danke

                    Hightower

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Hightower Beitrag anzeigen
                      Hab mal ne Frage dazu,

                      und zwar wo ist der Unterschied zwischen dem Antisilikonzusatz und Silikonentferner?
                      Also Antisilikon ist dazu da, um Silikonkrater in einer Lackierung wieder auszubügeln in dem man das Gelumpe dem Klarlack zugibt.
                      Silikomnentferner is zum reinigen der Fläche....

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von b2b Beitrag anzeigen

                        Das Geheimnis des Erfolges liegt im mehrfachen vornebeln.
                        Viele ganz schwache Nebel-Schichten, und immer wieder gut ablüften lassen, bis ein geschlossener kraterfreier Film auf der Fläche liegt. Erst dann kann ein verlaufender Spritzgang lackiert werden.
                        .
                        Das werde ich probieren.
                        Trotzdem noch eine Frage zu den Antisili:
                        Hab die Dose heut bekommen und im Datenblatt steht, dass man es dem Lack zugeben kann sobald Krater auftauchen.
                        Heisst das, ich kanns erstmal ohne probieren und wenn Krater auftauchen, kipp ich einfach etwas in den noch zu spritzenden den Lack?
                        Aber ist der "Kraterlack" dann nicht schon soweit angezogen, dass die dann nicht mehr rausgehen?

                        Totti

                        Kommentar


                        • #13
                          @Alexbs

                          Vielen Dank für dei Info

                          LG

                          Hightower

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von totti1001 Beitrag anzeigen
                            Heisst das, ich kanns erstmal ohne probieren und wenn Krater auftauchen, kipp ich einfach etwas in den noch zu spritzenden den Lack?
                            Ja, genau.


                            Zitat von totti1001 Beitrag anzeigen
                            Aber ist der "Kraterlack" dann nicht schon soweit angezogen, dass die dann nicht mehr rausgehen?

                            Totti
                            Drum soll man ja am Anfang immer einen Nebelgang aufbringen. Dann zeichnet sich schon ab, ob Krater auftauchen oder nicht.

                            Die Hersteller sprechen ja von 1 1/2 Spritzgängen, zuerst einen halben, dann einen vollen. Und wenn man vorher schon mit Silikon rechnet dann als aller erstes ein (oder mehrere) schwacher Nebelgang vorab.

                            Kommentar


                            • #15
                              Moin,

                              wollt mal berichten, dass ich bei der Lackierung doch ohne den Antisili ausgekommen bin.
                              Allerdings muss ich auch sagen, dass ich eine Sata von einem Bekannten nutzen durfte anstelle meiner "Ebay" Pistole.
                              Obs nun an der Pistole lag, dass ich diesmal keine Krater hab, weiss ich nicht.Habs auch so gemacht wie "b2b" schrieb, erstmal wirklich dünn rauf.

                              Allerdings hab auch eine event. andere Fehlerquelle ausgeschlossen und zwar hab ich in meiner Halle einen Werkstattofen. Ist ein Ölbrenner mit einem lüfter.
                              Mein Bekannter meinte, es könnte auch an dieser Heizung liegen, dass ich vorher immer diese Krater hatte.
                              Zwar pustet das Teil nur die warme Luft in den Raum aber es könnten sich trotzdem kleine Öl/Russpartikel in der ausströmenden Luft befinden.Also hab ich Stofffilter vor die Luftauslässe gehängt.

                              Aber wie auch immer, bin jedenfalls happy, dass ich diesmal "Kraterfrei" geblieben bin.

                              Totti

                              Kommentar

                              Unconfigured Ad Widget

                              Einklappen
                              Lädt...
                              X