Werbung Global Artikel

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

3-Schicht-Lackierung Silky White Pearl

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #16
    Alles nicht so einfach.
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

    Kommentar


    • #17
      Heute mal den vorderen Stoßfänger beilackiert. Nach meiner Einschätzung isses eigentlich ziemlich perfekt geworden, yay!

      Mit Scangrip Tageslichtlampe aus allen möglichen Winkeln inspiziert, und es ist meines Erachtens absolut kein Übergang zwischer alter und neuer Basis zu erkennen. Wo ich Basis lackiert habe, erkennt ihr ja an den Klebebändern.

      Klarlack habe ich bis kurz zur vor den seltsamen Dino (strange Reflektion meines IR-Strahlers links im Bild) aufgetragen und den Übergang mit HS-Löser ganz soft gesmoothed. Ist nach meinem Dafürhalten auch echt gut geworden. Die Klarlack-Übergangszone dann nur polieren, nicht schleifen, oder? Als Basecoat Blender hab ich MIPA WBC 00 farblos genutzt.

      Basis I und Basis II hab ich mit einer Impact Junior AZ4 HTE-S gemacht, Klarlack mit einer Devilbiss Pro GTI TE 20.

      Bin echt happy – 3-Schicht beizulackieren war für mich bisher einer der härtesten Jobs ever, zumal die Karre nächste Woche von einem Gutachter der Leasing unter die Lupe genommen wird


      2022-06-28 07.22.58.jpg

      Kommentar


      • #18
        Läuft

        Nur Polieren, Schleifen reißt schneller ab.
        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
        Francis Picabia 1879-1953

        Kommentar


        • #19
          Leudies (respektive Phantom, meine gute Seele ),

          läuft leider doch nicht... In der Werkstatt (auch mit Tageslichtlampe) als auch bei Sonnenlicht außerhalb sah es soweit gut aus. Als ich den Outlander heute bei Dämmerung jedoch aus der Halle geholt habe, fiel sofort auf, dass der Lack fucking doch nicht passt. Tja, nun sitze ich in der Tinte – Wagen sollte eigentlich am Montag zum Gutachter der Leasing. Haben wir nun um eine Woche verschoben.

          Phantom, du hattest einfach wieder mit allem recht. Ich hätte noch großflächiger einlackieren müssen und wenigstens den Grundton neu bestellen müssen. Will die netten Menschen im Forumsshop eigentlich nicht nerven und verstehe auch nicht, was bei der Farbmischung daneben laufen kann – aber so richtig scheint der Grundton eben nicht zu passen.

          Anyway, ich mache es nun einfach nochmals neu. Es wird dann quasi darauf hinauslaufen, dass ich fast die komplette Fahrerseite neu lacken werde.

          Neu füllern muss ich aber nicht? Oder doch? Der Grundton ist ja eigentlich nicht lasierend, sondern sollte schon deckend sein, wenn der Untergrund soweit passt.

          Was ich gelernt habe: Wenn ich (trotz Tageslichtlampe) im Werkstattlicht den Eindruck habe, dass die Deckung ausreichend ist – trotzdem nochmal einen Gang nachballern. Vor allem bei 3-Schichtlacken kann es echt extrem täuschen, sofern die Lichtverhältnisse nicht optimal sind.

          Kommentar


          • #20
            1.
            Will ich nicht recht haben.
            Für diese Perlmutttöne habe ich ein spezielles Seminar gemacht. Das in den 90ern. Ich spreche eher von Erfahrung.

            2.
            Der Grundton ist deckend.

            3. Den Grundton niemals über die Fehlstelle ausnebeln. Halte Dich an den Beitrag den ich vor zig Jahren schon geschrieben habe. Oder Guck bei Standox bzw. Glasurit hat dazu auch was.
            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
            Francis Picabia 1879-1953

            Kommentar


            • #21
              Moin Phantom,
              dass du recht haben WOLLEN WÜRDEST, wollte ich auch gar nicht sagen – so schätze ich dich null ein . Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass du intuitiverweise die Situation immer richtig einschätzt

              Standox-Videos und so (und auch die von Cromax) habe ich mir alle reingezogen, die sind wirklich gut. Das Prinzip habe ich auch verstanden, denke ich.

              Ich denke, meine Fehlerquellen waren:

              a) Ich habe mir beim Erstellen der Farbmuster zu wenig Mühe gegeben. Ich hatte kein perfektes Musterblech, an dem ich mich hätte orientieren können. Stattdessen habe ich munter am Fahrzeug rumlackiert.

              b) Der Grundton passt nicht. Ich habe gestern nacht noch weitere Musterbleche angefertigt: das einzige Farbmuster, das dem Lack des Fahrzeuges nahekommt, trägt 7 (!) Gänge Lasur, erst mit 7 Gängen konnte ich den Rotstich des Grundtons überdecken. Das is aber viel zu krass – ich denke, mehr als 3-4 Gänge Lasur sollten es nicht werden.

              Ich bestell halt neuen Lack, sonst wird das nix...

              Kommentar


              • #22
                Die Lasur sollte max 3 Spritzgänge haben. Bei einer Reparatur musst Du aber eventuell mehr machen.
                Viel Platz zum Auslaufen und gutes Licht sind nötig.
                Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                Francis Picabia 1879-1953

                Kommentar


                • #23
                  Passt der grundlack nicht kannste dich mit der lasur verbiegen wie du willst es bringt nichts.

                  Du musst deinen grundlack perfekt beilackieren.

                  Ich hatte vor langem auch solch Fall bei einem Motorrad Tank. 15 Muster habe ich vorweck lackiert.
                  I'm Endeffekt habe ich meinen vorlack aus verschieden weistönen selbst geschaffen und die Lasur aus 3 Varianten gemixt.
                  Viel Spaß weiterhin
                  Spachteln ist meine Leidenschaft

                  Kommentar


                  • #24
                    Hier übrigens ein ganz aktuelles Video von "Brain" zum Thema.

                    Gruß quat
                     
                    SATA X 5500 1,2I RP digital (Klarlack) und 1,3O HVLP Hippie digital (Basislack)
                    SATA minijet 4400 RP 1,2SR (für die kleinen Dinge zwischendurch)
                    SATA 100 B F RP 1,6 (Grundierfüller)

                    Kommentar


                    • #25
                      Nur englisch
                      Zuletzt geändert von Phantom; 12.07.2022, 09:57. Grund: Braune Ausdrücke eher nicht im Forum. Auch Englisch ist eine Sprache ....
                      Spachteln ist meine Leidenschaft

                      Kommentar


                      • #26
                        Hey Jungs, danke für die rege Anteilnahme und speziellen Dank an Phantom!

                        Auch die Vids von Brian (Paint Society) haben mir sehr geholfen – hab auch mit einem Transition-Coat gearbeitet, also mit einer 30/70 Mischung aus Lack und Lasur.
                        Dennoch: ich hab den Job leider versaut... Schätze, es ist wohl eine Art Naturgesetz, dass jede neue Lackiertechnik erstmal ein paar Fehlversuche mit sich bringt...

                        Blending/Übergänge sind mir nach einigen Fehlversuchen echt gut gelungen. Übergangszonen am vorderen Kotflügel sowie an der D-Säule – perfekt! Ich kann selbst nicht mehr erkennen, wo meine 'Blending Zones' waren – egal ob im Werkstattlicht, mit der Tageslichtlampe, an der Tanke oder bei Sonnenschein.

                        Unerwarteterweise trat beim Klarlackauftrag an manchen Stellen ein Phänomen auf, wie ich es noch noch erlebt habe. Der Klarlack bildete eine extreme Narbe/Orangenhaut, teilweise sind auch leichte Nadelstiche entstanden. Ablüftzeiten habe ich penibel eingehalten und den Basislack auch gehärtet. Dass die Schichtstärke bei der Basis zu hoch war, denke ich eigentlich auch nicht. Appliziert habe ich: 2 Gänge Grundlack (Coating 1), 1 Gang Transition Coat, 3 Gänge Lasur (Coating 2). Ist zwar viel, aber sollte noch im Rahmen sein... Alle Abläufe aus dem Datenblatt habe ich genaustens eingehalten, im Umgang mit dem CC8 bin ich eigentlich auch routiniert.

                        Umfang der Lackierfläche: Quasi die komplette Fahrerseite eine SUVs.
                        Klarlack: Mipa CC8
                        Härter: Mipa 2K-HS-Härter HS 25
                        Verdünnung: Mipa V25, 15%
                        Hallentemperatur: 28 Grad

                        Allgemein hatte ich das Gefühl, dass (auch schon beim Basislack – ebenso zu 15% verdünnt) ich zu trocken gespritzt habe. Nachdem bei hohen Temperaturen ja auf dem Weg zur Fläche bereits viel verdunstet, hätte ich wohl die V40 verwenden sollen – oder den Verdünnungsanteil erhöhen?

                        Ferner:

                        1. Obwohl ich mir sicher bin, nun die richtige Nuance erwischt zu haben, kommen die Lasurschichten vor allem bei liegenden Flächen zu wenig zur Geltung - der Lack ist dort also viel zu hell. Irgendwas passt bei meiner Spritztechnik bei der Lasur noch nicht. Kein Plan...

                        2. Irgendwie bringen die Musterbleche aus dickem Blech wenig. Nach meinem Gefühl helfen sie kaum, den Farbton richtig zu beurteilen. Schätze, ich benötige dünnere (max. 0,2mm) und größere Blechstreifen.


                        Ach, und die Suche nach der richtigen Nuance war ein Drama für sich. Hier hat leider auch der Forumsshop Mist gebaut – zu Anfang wurde mir zwar die richtige Nuance geliefert, diese wurde nicht ganz korrekt angemischt, es war ein zu hoher Anteil Rot/Aubergine im Lack. Hatte den Lack dann bei einem örtlichen Händler zu einem späteren Zeitpunkt auslesen und neu anmischen lassen. Die Rezeptur war identisch (es ist also die Basisvariante auf dem Auto), die Lacke jedoch grundunterschiedlich – habe das beim örtlichen Händler direkt abgecheckt und die gelieferten Lacke zum Vergleich auch mitgebracht.

                        Ich rede hier von einem Schaden von potentiell locker 2000-3000€, der in Folge entstanden ist; insofern werde ich lieb anfragen, ob ich wenigstens über den falsch gemischten Lack eine Gutschrift erhalte. Ich mache selbst viele Fehler und habe viel Verständnis dafür. Will auch niemanden stressen – ich bin hauptberuflich selbständig und muss ständig für meine eigenen Fehler einstehen.

                        Tja, nervig manchmal – wird schon wieder

                        Kommentar


                        • #27
                          Ach und wie lange braucht ihr so zum Ableben? Für die Abklebearbeit im Foto (ich weiß, gewinnt keinen Schönheitspreis) habe ich locker 2-3 Stunden benötigt. Das müsste doch schneller gehen, oder wie seht ihr das? Bin mit meiner Arbeitsgeschwindigkeit allgemein auch sehr unzufrieden

                          Gibt es denn ein extrem dünnes Foam Masking Tape? Für die Spaltmaße an neueren Fahrzeugen habe ich noch kein passendes gefunden und es sind miese Lackkanten entstanden.

                          Auf dem Foto erkennt man übrigens auch schon den extrem rauen Klarlack . Was man ferner erkennt, ist, dass der Lack im Ergebnis immer viel zu hell/weiß rüberkommt, trotz 3,5 Schichten Lasur.

                          Positiv zu vermelden habe ich: Selbst bei dieser großen Fläche sind quasi keinerlei Staubeinschlüsse entstanden – gründliches Auspusten und Benässen der Halle zahlt sich aus.

                          Angehängte Dateien

                          Kommentar


                          • #28
                            28 Grad ohne Verzögerer in den Lacken kannste schon mal ...

                            Mit 2000er leicht Köpfen und nochmal Klarlack sollte den Seidenglanz beseitigen.

                            Alles andere ist eher Rutine die man bei einem Hobby und ich mach mal eben nicht so kann bzw. klappt.

                            Vom Flugzeug aus sieht man das nicht.
                            (Auch ein dämlicher Spruch)
                            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                            Francis Picabia 1879-1953

                            Kommentar


                            • #29
                              Vom Flugzeug aus sieht man das nicht.
                              (Auch ein dämlicher Spruch)


                              Verzögerer gibt es im Mipa-System meines Wissens nicht, also probiere ich es mal mit langer Verdünnung (V40) und langem Härter (HS35).

                              Aber komisch, ich hatte schon oft im Sommer bei hohen Temperaturen lackiert – und hatte noch nie solche Probleme.

                              Kommentar


                              • #30
                                Verzögerer = Längerer Härter oder Verdünner, eins von beiden oder auch Zusammen, je nach Hersteller.

                                Kleinteile kann bei 28 Grad schon was werden, aber Versanden oder Kocher sind ein Risiko.

                                Jeder Hersteller hat eine Temperatur Angabe im welchen Bereich mit dementsprechenden Härter, Verdünner oder Zusätzen das Material verarbeitet werden könnte.
                                Nur Mipa hat da zum Teil lustige Angaben, gerade im minus Bereich. ​​​​​​​
                                Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                                Francis Picabia 1879-1953

                                Kommentar

                                Unconfigured Ad Widget

                                Einklappen
                                Lädt...
                                X