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Orangenhaut nach 2k Klarlackauftrag - Auf ein Neues?

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  • Orangenhaut nach 2k Klarlackauftrag - Auf ein Neues?

    Hi,
    mir erging es jetzt ähnlich wie sascha1801 mit seiner Felgenlackierung. Nach dem Basislackauftrag sah alles noch recht o. k. aus - nach dem Sprühen des Klarlacks leider nicht mehr (Foto ist dabei)
    Das Ergebnis ist eine perfekt gleichmäßige Orangenhaut.
    Vorab: alles wurde mit der Dose gemacht. Temperatur heute anfangs ca. 25, dann ca. 20 Grad.

    Epoxy 2k Filler mit 600er Papier trocken geschliffen
    Mit Silikonentferner und Honigtuch gereinigt
    Drei Schichten Basislack aufgetragen mit jeweils ca. 15 Minuten Abluftzeit
    2k Klarlack nach ca. 40 Minuten aufgetragen und sofort gemerkt, dass ab jetzt irgendwas schief läuft.

    Ich hab's dann auch bei einer Schicht gelassen und wollte erst mal hier nachfragen.

    War die Klarlackdose evtl. zu kalt? War schon angebrochen - Heute Mittag aus der Kühlung genommen - dann draußen im Schatten bei ca. 25 Grad 8 Stunden stehen lassen.
    Sieht ganz danach aus, oder?
    Die Dose ließ sich jedenfalls ganz normal sprühen, der Lack war noch nicht ausgehärtet.

    Mit 1500er trocken runterschleifen und auf ein Neues? DSCF5180.jpg

    Viele Grüße
    Daniel

  • #2

    Die Sprühdosen sind für eine Ideal Temperatur von max 20 Grad ausgelegt. Alles was da über ist, auch das liegen lassen bei 25 Grad, ist für die enthaltenen Lösemittel nicht realisierbar. Die verdunsten schon auf dem Weg von der Düse bis zur Fläche. Da kann man keinen Verlauf mehr mit hinbekommen.
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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    • #3
      Wenn die Dose an sich nicht mehr brauchbar gewesen wäre, hätte sich das also anders ausgewirkt?
      Zuerst dachte ich entweder, dass die schon "gekippt" war oder dass ich (viel) zu viel Abstand zum Blech hatte. Ich schätze, dass ich mit 15 cm nen Tick zu viel war.
      Ich hab kurz überlegt...den Klarlack habe ich erst um ca. 23h aufgetragen - da dürfte schon die Idealtemperatur von 20 Grad im Raum gewesen sein. Im Schatten zuvor war es auch schon kühler.

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      • #4
        Bei einer angefangenen Reaktion mit dem Härter hättest du eher Klumpen oder eine Verfärbung in richtung weiß gehabt.

        Geh beim nächsten mal mit der Düse dichter an die Fächer ran und am Ende der Spritzbahn den Knopf kurz lösen. Aber schon vor der nächsten Bahn drücken, manchmal Spucken die Sprühdosen. Häufiger schütteln auch zwischen durch nicht vergessen.

        Du solltest den Klarlack komplett nass mit 400er bis 800er hoch runterschleifen. Neuen Basis spritzen und nochmal mit einer neuen Dose Klarlack rüber. Runter mit dem Klarlack, weil man bei der Struktur eher durchschleift und das Hochziehen eher passiert.
        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
        Francis Picabia 1879-1953

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        • #5
          Hallo,
          noch zwei kleine Tipps:
          1. mit einem Sprühgriff für Sprühdosen arbeitet man fast wie mit einer Lackierpistole und vermeidet Tropfenbildung am Finger
          2. hängende Teile lassen sich besser mit der Sprühdose lackieren als liegende, weil man den Abstand des Sprühstrahls gleichmäßiger einhalten kann

          Welchen Hersteller des 2K Klarlack hast Du?

          Gruß quat
          SATA X 5500 1,2I RP digital (Klarlack) und 1,3O HVLP Hippie digital (Basislack)
          SATA minijet 4400 RP 1,2SR (für die kleinen Dinge zwischendurch)
          SATA 100 B F RP 1,6 (Grundierfüller)

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          • #6
            Hi quat,
            jetzt seh ich' s auch...auf dem Foto sieht es aus, als würde das Blech auf dem Boden liegen
            So gesehen hängt das Teil. Ist ja nur ein kleines Stück eines recht großen Heckkotflügels und der ist montiert. Nen Sprühgriff hab ich hier und auch schon genutzt. Nasen habe ich mir keine reinlackiert und gesabbert hat die Dose auch nicht. Ohne Orangenhaut wäre ich vom Rest für meine erste Lackierung ganz zufrieden. Sieht nur aus der Nähe aus wie eine beschichtete Arbeitsplatte.
            Spraymax ist der Hersteller - der Klarlack kommt in den Bewertungen an sich recht gut weg.

            Phantom
            Danke für die Tipps. Ne neue Dose habe ich noch hier. Dann warte ich aber noch, dass ich gleich die anderen Stellen (Schweller, Kotflügelspitzen vorn) mitlackieren kann, wenn die dann eh frisch angezapft ist. Die müssen zuvor gespachtelt werden.

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            • #7
              Hallo Daniel,
              Spraymax ist gut - daran wird es dann eher nicht gelegen haben.
              Versuche es mal folgendermaßen:
              Den ersten Spritzgang eher dünn vorlegen - geringerer Sprühabstand und dann nicht nach Zeit, sondern nach "Klebrigkeit" entscheiden, wann der zweite Gang drüber kommt. Diesen dann langsamer und näher am Objekt sprühen. Wenn es sich auf dem abgeklebten Bereich anfühlt wie die Klebeseite vom Klebeband, dann ist es Zeit für den nächsten Spritzgang - das kann je nach Temperatur sehr unterschiedlich lang sein. Laut Datenblatt nach 12 Minuten Staubtrocken, aber 10-15 Minuten zwischen den Spritzgängen. Ich kenne das eher so (bei MIPA Klarlack), dass ich ca. 5 Minuten ablüften lassen (mittlerweile nur noch Klebeprobe), aber Staubtrocken ist der erst nach 25 Minuten...
              Der Klarlack muss schon beim Spritzen glatt ziehen - sonst wird das nix.

              Gruß quat
              SATA X 5500 1,2I RP digital (Klarlack) und 1,3O HVLP Hippie digital (Basislack)
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              • #8
                Guten Abend allerseits,

                mittlerweile ist ne neue Pulle Epoxy-Dosenfiller angekommen und der Klarlack steht auch bereit.
                Mit welcher Körnung arbeite ich mich jetzt am besten wieder bis zur Spachtelmasse durch? In dem Fall könnte ich noch ein paar Unebenheiten ausbessern.
                Da wäre nass schleifen doch eher unangebracht, oder?

                Euch allen ein schönes Pfingstwochenende
                VG Daniel

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                • #9
                  Hallo Daniel,
                  NASS sollte man die Polyesterspachtel nicht schleifen, weil diese Wasser aufnehmen kann.
                  welche Kornung Du benötigst hängt vom Fehlerbild ab.
                  Wenn die Kontur/Form nicht stimmt, könnte das bis P120 oder gar P80 sein.
                  Wenn es kleinere Fehler sind kann es auch mit P240 funktionieren.
                  Wichtig ist aber, dass danach wieder alle Schritte bis P600
                  also (P80/P120/P240/)P320/P400/P600 schleift, weil man sonst die Schleifriefen der gröberen Körnung nicht mehr raus bekommt.

                  ich hatte das letzte Woche noch. Überspringt man mehr als eine Körnung, bleiben Kratzer - also lieber gleich Konsequent die Stufung einhalten.
                  ich hatte dazu mal eine Abbildung gefunden (welche Stufung man einhalten soll).
                  Das oben angegebene funktioniert aber sehr gut. Bei Metallic gehe nach dem P600 noch mit Abralon 1000 drüber.

                  Gruß quat
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                  • #10
                    Die Schleifstufen findet man z.B. auch in den Standotheken.
                    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                    Francis Picabia 1879-1953

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