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Kastenwagen innen lackieren, wie vorgehen?

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  • Kastenwagen innen lackieren, wie vorgehen?

    Liebe Forenteilnehmer,

    habe mich gerade angemeldet, um Euren Rat zu holen.
    Habe einen 10 Jahre alten Mercedes Sprinter Kastenwagen gekauft.

    Es geht um den Laderaum:

    Habe ihn komplett entkernt. Holzwände raus, Fußboden raus.

    An vielen Stellen Kratzer im Lack, an einigen (Fußboden) ist die Farbe abgewetzt, dort ist dünner oberflächlicher Rost.
    An einigen Schweißnähten an den Außenkanten ganz minimal Rost.

    Ich wollte jetzt entrosten mit Negerkeks und am besten einmal innen ALLES per Pistole lackieren.
    Farbe ist egal, wird später verkleidet (Wohnmobil). Es geht also nur um den Rostschutz.

    Kompressor+Spritzpistole habe ich, auch Heizung, um das Wageninnere zu heizen.

    1) Der gute Originallack, muß ich den auf alle Fälle anschleifen (das wäre eine irre Arbeit...) . Oder reicht entfetten?

    2) Welche Produkte nehme ich am besten? 2K Epoxy Grundierer? Reicht das, oder muß danach noch Farbe drauf?

    3) Wie lange kann ich maximal zwischen entrosten und erster Schicht warten? Falls es länger wird, soll ich die blanken Metallstellen temporär behandeln? Mit was ?

    Ganz vielen Dank für Eure Hilfe
    Peter



  • #2
    Was heißt Heizung um das Wageninnere zu Heizen?

    1.
    Nein, dafür gibt es einen Sealer der gespritzt wird.
    Nur auf blanken Metall sollte eine Grundierung vorher. EP z.B.

    2.
    Nur EP alleine hält auf Dauer nicht die Feuchtigkeit ab.
    Ein Endlack sollte schon drauf

    3.
    Am selben Tag noch Grundieren.

    Du solltest Dir eher eine Rolle und Pinsel holen.

    Und dann, für dieses Projekt Brantho Korrux 3 in 1 besorgen.
    Das langt völlig dafür.
    Den Altlack mit Schleifpatt 280er leicht anpatten und gut ist.

    Atemschutz nicht vergessen.

    Und nicht Heizen während der Beschichtung und Trocknung mit Lüfter und Co.
    Ein Knall den Du nicht Überleben würdest, wäre unschön.
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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    • #3
      Hallo Phantom,

      danke für die Vorschläge. OK, dann werde ich meine Pläne wohl in die Richtung ändern!
      Grüße
      Peter

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      • #4
        Ich würd da nicht den kompletten Innenraum lackieren. Wozu auch. Wenn du das da machst wo Rost war oder deutliche Schrammen, da kannste das machen. Alles andere wäre unnötig denn der EP wäre dann ja auch nur auf der vorhandenen Lackierung drauf. Das bringt keinen zusätzlichen Rostschutz eigentlich. Im Gegenteil kannste dann eher Probleme bekommen das der EP vielleicht den Altlack an einigen Stellen hochzieht, du weisst ja nicht was das für Lack ist, vielleicht schonmal nachlackiert oderso. Und kräuseln ist uncool.

        Brantho Korrux würd ich aber weglassen. Nimm einen 2k EP, der von APP 2k EP-Grund ist echt brauchbar für sowas. Gibts als Set mit Verdünnung und Härter für unter 20 Euro. Da ist dann EP-Verdünnung mit bei, mit normaler funktioniert EP nicht. Mischungsverhältnis nach Volumen, also im Mischbecher ist 3:1. Ne also 3 Teile EP und 1 Teil Härter, und Verdünnung so 10-20 Prozent. Der EP ist tierisch dick, wie Quark, hängt alles unten in der Dose drin fest und muss richtig lang umgerührt werden. Dann siehste schon wie dick das ist.

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        • #5
          Hallo Michael,

          ok, wäre eine Idee. Wobei der Boden und die Decke so verkratzt sind, das ist dort nicht viel übrig bleibt.
          Frage:
          Wenn ich einen sehr verkratzten Bereich habe , muß ich dann alles bis aufs Blech abschliefen für den EP oder entroste ich nur die Kratzer und den gesamten Bereich anrauen ?
          Danke
          Peter

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          • #6
            Soweit Schleifen bis der/die Kratzer ausgeschliffen sind. Das muss nicht immer bis zum Blech sein. Kratzer im Blech spachtelt man und schleift dann Plan.
            Nur Intakter Lack wird angeschliffen.
            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
            Francis Picabia 1879-1953

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            • #7
              Ja ich würd das auch nicht alles bis zum Blech schleifen, ist sonst irre viel unnötige Arbeit und die KTL-Grundierung die auf dem Blech ist hat an sich die besten Eigenschaften.

              Aber an vielen Kanten und Unebenheiten wirste das ein oder andere Mal schon etwas durchschleifen. Da muss man halt durch. Da machste dann halt auch EP drauf. Danach kannste da auch mit Softpad Superfine anschleifen spachteln falls die die Stelle insgesamt vielleicht zu unschön ist.

              Ich würd nicht auch noch spachteln wenn das eh alles verkleidet wird. Zum einen sieht man das später nicht mehr und zum anderen zieht Spachtel Feuchtigkeit. Deswegen spachtelt man nicht aufs blanke Blech. Obwohl das viele machen weils Zeit spart. Ich machs so das ich nach dem Spachteln auch wieder EP draufmache so das der Spachtel beidseitig in EP ist, EP ist sehr Feuchtigkeitsundurchlässig und die Haftung ist sehr hoch. Macht später dann weniger Probleme, einmal richtig machen und dann Ruhe.

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