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Was tun gegen Wolkenbildung bei Silber???

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  • Was tun gegen Wolkenbildung bei Silber???

    Hallo Kollegen!
    Habe gerade zwei Audi Wagenseiten mit LY7W lackiert, mit Glasurit Reihe 90. Habe aber das "kleine" Problem, des es dem Anschein hat, das es leicht wolkig geworden ist. Man konnte es im trockenen Basislack nicht sehen. Jetzt nachdem der Klarlack drauf ist, wurde es sichtbar. Betrifft nur die sog. Mittelteile der Türen. Ich hoffe außerhalb der Kabine ist es nicht so deutlich. Die Pistole Sata 3000 HVLP ist nagelneu. Was kann man gegen Wolkenbildung tun? Ist Overspray schuld?

    Mein Aufbau:
    Halb-Voll-Voll (Deckkraft erziehlt)-Effektgang

    Der Anwendungstechniker erspart sich einen vollen 2. Gang, wobei es hier wegen Füllerflecken nicht möglich war.
    war mal Lösemittel süchtig...Danke Wasserlack...

  • #2
    hi

    Es ist echt schwierig das so zu beurteilen, wen man nicht sieht wie du spritzt.

    Es kann sein, das man es im Tageslicht nicht mehr sieht. Wenn die Wolken bei der Basis nicht sichtbar waren....Tipp ich mal schwer.

    Das mit den Anwendungstechnikern von Glasu, kenn ich.
    Mit Vornebeln und nur einen satten.
    Ich bin damit schon ganz schön auf die Schnauze geflogen:
    Auto war fix und fertig....rausgefahren...und im Sonnenlicht schien der Füller durch.
    Und der Kunde hat schon bezahlt

    Seit her nur Halb-Voll-Voll-Effekt....aber daran liegt es nicht

    Overspray ist es denk ich auch nicht

    Ist die Düse deiner Sata von Glasu freigegeben?


    Aber mein Tipp:

    Fahr mal raus und guck dir das (ohne finish) im Tageslicht an...ich glaub, du siehst dann nix mehr und wenn kann man immer noch den Thread ausweiten.

    *flüster* meist macht man sich einen viel zu großen Kopf...das habe ich mir abgewöhnt.^^

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    • #3
      Moin,

      ich mochte die HVLP noch nie, mir lag die Jet oder jetzt die RP besser.

      Bei der HVLP haste immer das Gefühl zu verhungern, finde ich.

      Mein Tipp, währe bei Silber den Breitstrahl eine halbe Umdrehung
      an der Einstellschraube zum Rundstrahl, so hat man einen etwas Direkteren Spritzstrahl.

      Teste das mal.

      Ansonsten, mach mal den guten Alten Kreuzgang, auch an einer Seite hilft der noch ungemein, bei Hauben in Silber habe ich den immer genutzt.

      Gruß

      Holger

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      • #4
        Hallo lackierpistole,

        dat Problem kenn ich. Man hat dauernd dat Jefühl zu wenig Material auf die Fläche aufzutragen. Automatisch geht man etwas langsamer über die Fläche.

        Was man unter Neon sieht (Luxzahl der Röhren) muß nicht unbedingt unter Tageslicht zu sehen sein. Wie Malm schon schrieb.

        Hab beim ausnebeln den Spritzdruck immer etwas erhöht und Materialschraube etwas weiter rausgedreht und im Kreuzgang ausgenebelt.( Ja,ja Jungs ich weiß. Dieser Tipp ist konträr zur eigentlichen Verwendung einer HVLP).

        Bei mir hat´s aber immer gefunzelt!

        Habe auch am liebsten mit der Jet gearbeitet.

        Aber ich denke es ist schon etwas schwierig dies in einer Ferndiagnose zu lösen.

        Die HVLP hat halt ihre Vor -und Nachteile. Ökologie, Gesundheit und Ökonomie hin und her. Über 90 Jahre wurd mit ´nem schönen konstantem Druck von 4,5 bar lackiert, ohne Nennenswerte Probleme und jetzt um 5 vor zwölf wird die Regierung und damit die Lackindustrie wach, und et erjeben sich immer wieder Probleme bei der Verarbeitung. Und damit auch die Unzufriedenheit der Kunden, wenn mal der Termin nicht einjehalten werden kann, weil man nacharbeiten muss!


        Gruß Manni

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        • #5
          Danke für Eure Infos!
          Ich glaube auch, das ich meine eigene Lackierroutine finden muß.
          Mit 55er Reihe habe ich das auch so jahrelang gemacht. Lieber eine Lage mehr und Gut. Dort habe ich auch immer ausgenebelt mit höherem Druck. Aber bei Wasserlack dauert die Trocknung so ungemein Lange und das Overspray ist grausam. Meine Kabine von 1991 hat "nur" 21Tqbm Luftumwälzung bei einer Kammergröße von 5x7m. Da ist die Luftgeschwindigkeit niedrig und die Trocknung mühsam. Da würde jede gesparte Lage von Vorteil sein, so wie Glasurit deklariert. Nur gut das es kein Rot war, da muß Glasu absolut grottensschlecht sein, in der Deckraft!
          Ab sofort lackiere ich wieder wie mit Reihe 55, da klappts bestimmt...!?
          war mal Lösemittel süchtig...Danke Wasserlack...

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          • #6
            übrigens...im Tageslicht ist nichts zu sehen...unter Sonne leicht wolkig...problemlos verkaufbar...
            war mal Lösemittel süchtig...Danke Wasserlack...

            Kommentar


            • #7
              Zitat von lackierpistole Beitrag anzeigen

              Ab sofort lackiere ich wieder wie mit Reihe 55, da klappts bestimmt..

              Ich habe noch mit der 54er Reihe lackiert....

              Gruß

              Holger

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              • #8
                Ja, 54er kenne ich auch noch. Ich glaube, ich hab sogar noch was stehen in 54/56 Reihe. Das war gutes Material und relativ leicht zu lackieren. Die wurde noch 4:1 gemischt und mit der gängigen Sata Jet (90) lackiert.
                Wenn ich das jetzt vergleiche, ist der Schritt von 54 zu 55 gering ABER zu 90 RIESENGROß !!!
                Warum wird es immer komplizierter?
                war mal Lösemittel süchtig...Danke Wasserlack...

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                • #9
                  Die Jet 90 ist in meinen Augen immernoch eine der besten Pistolen die es je gegeben hat
                  Mfg Marcel

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Marcel F. Beitrag anzeigen
                    Die Jet 90 ist in meinen Augen immernoch eine der besten Pistolen die es je gegeben hat
                    Mfg Marcel
                    das is sehr schön
                    Pistolen sind Geschmackssache

                    es war meine erste richtige teure Pistole,
                    die ich dann wieder verkauft habe
                    die damals neue Pistole war schon da
                    so brauchte ich die 90er nichtmehr

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                    • #11
                      Bei Silber kanns öfter vorkommen das es wolkig wird...ich mache das immer so...1.Gang satt auftragen..ablüften lassen..dann 2.Ganz satt drüber...wieder ablüften..letzten Spritzgang nur leicht rübernebeln! Aufpassen das der Spritzabstand nicht zu nah ist...druck natürlich im Nebelgang reduzieren! Auch noch wichtig..richtige Pistolenführung! und wie immer gleichmäßiges Tempo!
                      Entgegen einiger meinungen finde ich die SATA JET HVLP supi!
                      meine 2.Pistole ist ne Jet 90 Super. Lackiert auch top mit Wasserbasis...nehme die Pistole hauptsächlich für Basislack..die HVLP für Klarlack.
                      mfg Ralf

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                      • #12
                        Zitat von Malm Beitrag anzeigen
                        *flüster* meist macht man sich einen viel zu großen Kopf...das habe ich mir abgewöhnt.^^
                        jepp!

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