Werbung Global Artikel

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Fehlgeschlagene Kunstharzlack-Lackierung >> Rostproblem

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Fehlgeschlagene Kunstharzlack-Lackierung >> Rostproblem

    Hey Jungs,
    Ich dacht mir ich wend mich mal an euch, dieses mal geht es aber nicht um mein Auto.
    Es geht um eine Rostschutzgrund und Kunstharzlackierung. Beides wurde nacheinander angetragen, vorher gereinigt (mit irgendwas auf Wasser basierendem). Aus Zeit und Platzgründen wurden die Teile nach draußen in den Regen gefahren (bereits ca. 3 Stunden nach den Lackierarbeiten). Es fingen die Teile jedoch relativ schnell an zu rosten (besonders die Schweissnähte).
    Kann es sein, dass die Rostschutzgrundierung zu dünn aufgetragen wurde und es deswegen rostet?

    Ich bin dort mal mit Druckluft dran gegangen, weil sich dort einige Hochzieher gebildet hatten, deswegen fehlt da jetzt einiges an Lack.

    Reicht es, wenn ich jetzt die ganze Sache abwasche (Silikonentferner/Waschverdünnung) und den Lack neu aufbaue (diesmal mit ner richtig fetten Schicht Rostschutzgrund), oder muss der ganze Rost erst weg?

    Komplett entrosten ist Stellenweise sehr schwierig/nicht möglich an den Schweissnähten.

    Wie würdet ihr vorgehen?


    Dann lass ich mal die Experten urteilen
    Vielen Dank schonmal
    Angehängte Dateien

  • #2
    Schweißstellen tendieren geradezu zu rosten.

    Da ich auch dem zu früh darauffallenden Regen nicht die Schuld geben möchte, wird es wohl die zu dünne Schicht an Rostschutz sein.

    Wenn das 1K-Produkte sind, einfach mit Nitro abwaschen, sofern es noch möglich ist. Silikonentferner wird zu mild sein, Nitro ist billiger und besser.

    Der Rost sollte unbedingt vorher entfernt werden.

    Kommentar


    • #3
      Moin,

      tja, 3 Stunden Trocknungszeit, kein Wunder das sich der KH Lack mit Wasser vollsaugt und die Grundierung, die dann Vermutlich auf 1 K ist auch das Wasser nicht abhalten kann.

      Also, alles wieder runter und von vorne Anfangen.

      Am besten währe Strahlen.

      Ansonsten, Reinigungsscheiben und Draht Bürste für die Schweißnähte.

      Besorge die diesmal ne gute Grundierung, am besten auf 2 K Basis, die halten auch etwas Wasser aus, aber erst nach der vorgegeben Trocknung

      Gruß

      Holger

      Kommentar


      • #4
        Danke erstmal für die schnellen Antworten

        Tjah, die Schweißnähte sind denkbar ungünstig gelegen für die Drahtbürste oder Fächerscheiben, etc... Das sind beides 1k-Produkte.Ich werd das denk ich morgen mal mit Nitro oder Aceton ausprobieren zumindest die Schweissnähte vom Lack zu befreien.

        Die Teile werden wohl auch in einer Umgebung mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit sein, hab ihr da ne Empfehlung was ich da Lacktechnisch am besten verwende?
        Oder bekomm ich da mit 1K-Produkten überhaupt ausreichend Schutz?


        Falls ich in den kleinsten Lücken der Nähte nicht alle Roststellen weg bekomme, würde der irgendwann wieder durchblühen, selbst wenn ich ne vernünftige Schichtstärke der Rostschutzgrundierung habe?

        Was haltet ihr von Rostumwandler? Der kommt wenigstens in jede Lücke... ^^

        Oder kann ich den Rost vielleicht sogar mit Aceton oder Nitro wegbekommen, weil der denk ich noch relativ oberflächlich ist...?

        Kommentar


        • #5
          Zitat von genorade Beitrag anzeigen
          Oder bekomm ich da mit 1K-Produkten überhaupt ausreichend Schutz?
          Wenn Du einen 2K Lack auf den 1K Grund machst, bringt es schon etwas.

          Zitat von genorade Beitrag anzeigen

          Falls ich in den kleinsten Lücken der Nähte nicht alle Roststellen weg bekomme, würde der irgendwann wieder durchblühen, selbst wenn ich ne vernünftige Schichtstärke der Rostschutzgrundierung habe?
          Jein, kommt darauf an was für eine Grundierung Du nutzt.
          Bei einem Säureprimer und einen zusätzlichen 2K Füller dauert es etwas länger, ganz bekommt man nur durch Strahlen und einen 2K (EP) Aufbau den Rost unter Kontrolle.



          Zitat von genorade Beitrag anzeigen
          Was haltet ihr von Rostumwandler? Der kommt wenigstens in jede Lücke... ^^
          Ähhm, gar nix.
          In was soll der Umwander den Rost denn Bitte umwandeln?


          Zitat von genorade Beitrag anzeigen
          Oder kann ich den Rost vielleicht sogar mit Aceton oder Nitro wegbekommen, weil der denk ich noch relativ oberflächlich ist...?[]
          Das währe eine Lösung, aber wird nix.
          Auch Cola oder sonst irgend welche Hilfsmittel, lösen keinen Rost.

          Es gibt ne Chemische Möglichkeit, mit Phosphorsäure, aber das Metall fängt nach der Behandlung noch schneller an zu Rosten, jede Fehlstelle, (Kratzer, Abplatzungen usw.) fangen noch schneller und größer an zu Rosten.

          Gruß

          Holger

          Kommentar


          • #6
            Tjah, die Schweißnähte sind denkbar ungünstig gelegen für die Drahtbürste oder Fächerscheiben, etc... Das sind beides 1k-Produkte.Ich werd das denk ich morgen mal mit Nitro oder Aceton ausprobieren zumindest die Schweissnähte vom Lack zu befreien.

            Die Teile werden wohl auch in einer Umgebung mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit sein, hab ihr da ne Empfehlung was ich da Lacktechnisch am besten verwende?
            Oder bekomm ich da mit 1K-Produkten überhaupt ausreichend Schutz?

            Falls ich in den kleinsten Lücken der Nähte nicht alle Roststellen weg bekomme, würde der irgendwann wieder durchblühen, selbst wenn ich ne vernünftige Schichtstärke der Rostschutzgrundierung habe?

            Was haltet ihr von Rostumwandler? Der kommt wenigstens in jede Lücke... ^^

            Oder kann ich den Rost vielleicht sogar mit Aceton oder Nitro wegbekommen, weil der denk ich noch relativ oberflächlich ist...?
            Ich fang mal von unten an und arbeite mich dann hoch.

            Rost vollständig entfernen ist elementar. Gelingt das nicht, dient der Rost als Elektrolyt zur weiteren Korrosion, sobald nur irgendwo in der Metallkonstruktion eine Oberfläche zur Luft angeboten wird.

            Eine vollstädnige Rostentfernung mit Aceton oder Nitro ist meines Erachtens nicht möglich.

            Rostumwandler soll Rost (Eisenoxid-Wasser-Komplex) wieder zu Eisen reduzieren. Das funktioniert begrenzt. Ein Rostumwandler ist meist säurehaltig und kann Rost zusätzlich auch anlösen und besser entfernbar machen. Deine Chancen stehen hier besser.

            Eine Anti-Rost-Grundierung hat oft Bestandteile, die als Opferanode dienen können (z.B. Zinkstaub) und so ähnliche Effekte haben wie ein Rostumwandler. Die Schichtdicke ist nicht entscheidend, aber die Benetzung der Metalloberfläche und der Grad der Pigmentierung. Korrosionsschutzgrundierungen haben oft Anteile von 60%+ Zinkstaub.

            Luftfeuchtigkeit und Wasser sind grundsätzlich ein Problem. Die weitaus meisten Lacke sind schlecht verträglich mit feuchten Oberflächen. Meist werden in den Verarbeitungsanweisungen explizit saubere, trockene und sandgestrahlte Oberflächen (SA 2 1/2) für eine optimale Haftung und einen fachgerechten Korrosionsschutz gefordert. Wenn das in deinem Fall nicht gewährleistet werden kann, musst du Kompromisse machen.

            Nässeverträgliche Lacke gibt es laut Herstellerangaben auch in 1K-Systemen. Davon rate ich ab. Persönlich positive Erfahrungen habe ich mit 2K-EP-Systemen gemacht. Ein weiterer Vorteil von 2K-Systemen ist, dass sie auch lösungsmittelfrei zu haben sind.

            Zwischen- und Deckschichten müssen immer auf die Grundierung angepasst werden, wenn du keine Schichttrennung haben willst. Die Elastizität des Lackfilms muss von innen nach außen zunehmen. Im Idealfall benutzt man Systeme eines Herstellers, die aufeinander abgestimmt sind.

            Ich hoffe, dir damit geholfen zu haben.

            Kommentar


            • #7
              also der rost muss weg sonst kommt er früher oder später wieder durch naja das is echt ne blöde arbeit den komplett zu entfernen sowas musst ich im ersten lehrjahr ständig machen.aber da musst du durch.....
              aber es gibt natürlich noch rostumwandler der das ganze ne weile isoliert aber das ist nix beständiges...also entfernen und material auftragen was sich verträgt. kunstharz- und acryllacke vertragen sich net so ausser du bringst eine epoxidharzgrundierung zwischen. welche übrigens hervorragende korrosionsschutzeigenschaften hat un das ganze absperrrt.also kurz und bündig ich würde die gesamte beschichtung entfernen(zumindest bis der gesamte rost entfernt ist)dann ep auftragen,füller für die glätte und danach ein 2k-einschicht-acryllack auftragen...hoffe ich konnte dir helfen bei fragen schreib mich einfach an entweder hier oder direkt auf meine e-post adresse:[email protected]

              Kommentar


              • #8

                Ich kann dir sagen was ich bei schweißnähten mache:

                du holst dir eine strahlpistole mit auffangvorrichtung und drei oder vier aufsätzen und da ist meist strahlgut mit im paket dabei (kannst auch quarzsand oder stahlkügelchen benutzen) und dann rann an die schweißnähte.

                viel erfolg

                Kommentar

                Unconfigured Ad Widget

                Einklappen
                Lädt...
                X