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Druckluft zu kalt? Druckluft aufheizen?

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  • Druckluft zu kalt? Druckluft aufheizen?

    Winter is coming.....
    Ich kann entweder den Spritzraum oder die Halle heizen. Beim lackieren natürlich den Spritzraum.
    Also steht der Kompressor in der dann ungeheizten Halle bei aktuell 10 Grad.
    Der Kompressor ist ein Boge mit guter Kühlung nach dem Verdichter. Selbst bei Dauerlauf ist die Luft vor dem Tankeintritt keine 20 Grad warm.
    Dann kommt halt der Tank, der Kältetrockner, die Filter und noch ein paar Meter Kupferrohr bevor es in die Spritzraum geht.
    Aktuell ca.12 Grad kalte Luft in der Leitung, Tendenz fallend.

    Da ich demnächst den Kompressor gegen ein ähnliches (neueres Modell) ersetzen werde, überlege ich die Druckluft nach dem Kältetrockner, Druckminderer etc. aber vor dem letzten Feinfilter zur Kabine aufzuheizen.

    Also, wie seht ihr das totaler Schwachsinn oder kann man machen, wenn man sonst keine Probleme hat?

  • #2
    Nach dem Kältetrockner bekommste nur noch mehr Wasser in der Leitung wenn die Druckluft aufgeizt wird. Auch der Filter bringt Wasser mäßig dann nichts mehr.

    Die Ansaugluft ist eher das Problem. Die sollte nicht zu kalt sein. Die Temperatur Unterschiede die in dem Kreislauf entstehen bringen das meiste Tauwasser.
    Da streckt auch ein Kältetrockner schon mal die Flügel.





    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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    • #3
      Danke für deine Antwort.
      Der Logik kann ich aber nicht folgen.
      denn bei gleich bleibenden Druck kondensiert die Feuchtigkeit bei einem Temperaturgefälle.

      In meinem Fall kommt die DL aus dem Verdichter und wird gekühlt. Kondensat bildet sich und wird durch den Wasserabscheider abgeschieden.
      Dann geht die DL in den Kältetrockner und wird auf 3 Grad abgekühlt dabei wird so gut wie die Gesamte Feuchtigkeit in der DL kondensiert und abgeschieden.
      Im Kältetrockner ist ein Plattenwärmetauscher und die ausgehende, getrocknete Luft wird mithilfe der eingehenden "warmen, bzw. ungekühlten" Luft wieder aufgewärmt.
      Danach kämen halt noch die beiden Vor und Feinfilter, die jeweils nochmal einen Wasserabscheider hätten, aber in denen hatte ich noch nie einen Tropfen Wasser.

      Durch ein aufwärmen der bereits getrockneten Druckluft kann ich eigentlich keine neuen Feuchtigkeitsprobleme erschaffen.
      Letztendlich habe ich ja nichts anderes vor als wie im Kältetrockner ebenfalls vorhandenen Wärmetauscher die Lufttemperatur etwas weiter anzuheben.

      Aber um die Technische Umsetzung etc. geht es mir gar nicht.
      Ich glaube einfach, dass es nicht besonders gut ist mit 10 grad kalter Druckluft den Lack zu zerstäuben.
      Die Frage ist, man einen Unterschied feststellen kann wenn die Lufttemperatur bei Pistolenaustritt 25 Grad hat.

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      • #4
        Bei 25 Grad Druckluft wirste Probleme mit dem Material haben.
        Auf dem Weg von der Düse zur Fläche wird durch die erwärmte Luft Lösemittel oder auch Wasser aus dem Beschichtungsstoff mehr Verdunsten. Die Viskosität wird verändert. Die Fläche wird eher rau oder Orangenhaut.
        Du müsstest einen Verdünner oder Zusatz für WB nehmen um diese erhöhte Temperatur auszugleichen.

        Wenn du noch nie Wasser am Ende der Leitung oder im Düsenstrahl hattest. Warum willste dann die Druckluft erwärmen?

        Wie erwähnt liegt es meistens an der zu kalten Ansaugluft. Und der Betriebswärme des Kompressor.
        Jetzt im Winter hat man dieses Problem eher.
        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
        Francis Picabia 1879-1953

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