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2K Epoxy haftet nicht auf KFZ Altlack

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  • 2K Epoxy haftet nicht auf KFZ Altlack

    Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier im Forum, Anfänger/Hobbylackierer und habe mir in den Kopf gesetzt mein Auto selbst zu lackieren. Weil mir diese Arbeit eigentlich viel Spaß macht (wenn die ganzen Rückschläge nicht wären)


    Ich habe einen Golf 2 der schon einmal vom Vorbesitzer neu lackiert wurde.
    Nun habe ich einige Roststellen mittels Bohrmaschine und Drahtbürste entfernt. Dann mit Silikonentferner gereinigt und dann mit Thannox Rostumwandler dünn bestrichen.
    Nach ausreichender Trocknungszeit mit 2K Epoxy Grundierfüller aus der Dose (Hersteller SprayMax) überlackiert.
    Heute ca. vier Wochen danach habe ich den Grundierfüller mit 240er angeschliffen und mit 2K Feinspachtel (Hersteller AutoK Feinspachtel) überspachtelt.

    Nun nach dem Trocknen habe ich festgestellt das wenn ich den Spachtel schleife und dieser dann dünner wird, sich der Spachtel/der Grundierfüller so "knubbelt" und sich ablöst, bzw. ganz leicht mit dem Fingernagel abziehen lässt und der Altlack darunter erscheint.

    Anfangs dachte ich es liegt an dem Thannox, aber selbst in Bereichen wo das Thannox gar nicht angewendet wurde habe ich das Problem. Auch nicht überall sondern nur stellenweise.

    Folgendes würde ich bislang vermuten.

    1.) Altlack nicht genug angeschliffen
    2.) Verarbeitungsthemperatur war zu niedrig (ca. 5°C zu dieser Zeit)

    Habt ihr noch einen Tipp für mich? Vor allem was mach ich nun?

    Alles wieder runter und nochmal?

    Sorry, wenns zu offensichtliche Anfängerfehler sind. Aber ich hab sonst halt niemanden den ich fragen könnte.

    Grüße und Danke vorab für die Hilfe

  • #2
    Lösemitteltest des Altlackes?

    5 Grad sind zu gering.
    Alles unter 18 Grad ist mutig bis erfolglos früher oder später.

    Ein 1 K Rostumwandler unter 2 K Produkten kann zu Trocknungsproblemen führen und einen Schmierabrieb herbeiführen.

    2 K Spachtel mit zu wenig Härter führt auch zu Schmierabrieb.

    Tja, alles runter und neu.
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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    • #3
      Hui.. das ging schnell.

      Danke Phantom für deine schnelle Rückmeldung. Wenn du mir auch wenig Mut machst.

      Was kann ich gegen die Trocknungsprobleme machen?

      Und wie ist das mit z.B. Fertan? Davon hört man ja sehr viel, dass das oft und viel verwendet wird.

      Könntest du mir etwas für die Rostumwandlung empfehlen um da sicher zu sein?

      Bei zu wenig Härter im 2K Spachtel bin ich mir eigentlich sicher, dass das gepasst hat.
      (Diesen Fehler hatte ich das letzte Mal gemacht und seitdem wird mit Feinwage gearbeitet).

      Grüße und Danke vorab

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      • #4
        Heizen oder auf den Wettergott warten. Nachträglich funktioniert das aber jetzt nicht mehr.
        Fertan muss gut abgespült werden, sollte also nicht an schlecht zugänglichen Stellen benutzt werden.
        Und an solchen gut zugänglichen stellen würde ich dir die Umwandlung in blankes Blech empfehlen
        Drahtbürste nur mit niedrigen Umdrehungen pro Minute, ansonsten schleifen oder strahlen, wenn du zu tiefe Poren hast.

        Kommentar


        • #5
          Hallo kes69,

          danke auch dir für deine Rückmeldung. Dann werde ich heute mal alles wieder runter schleifen..

          Eine Frage noch am Rande. Auf dem EP Grundierfüller steht Trocknungszeit 12h bei 20° oder 20min bei IR.

          Geht zum Trocknen auch der Infrarotstrahler/Infrarotlampe/Rotlichtlampe von der Oma um Körperteile anzustrahlen?

          Dann noch eine weitere Verständnissfrage im Datenblatt von dem EP Grundierfüller steht: "Wird der 2K Epoxy-Grundierfüller nach 24 Stunden überlackiert, so muss er vorab geschliffen werden"
          Ich habe diesen bevor ich gespachtel habe auch behutsam leicht angeschliffen, aber aus Angst vor Durchschleifern nicht so gründliche wie ich bislang Altlack angeschliffen habe.
          Könnte es auch daran liegen? Oder ist das fürs Überspachteln nicht ganz so relevant?

          Grüße & Danke vorab


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          • #6
            Ja der tut's auch
            Anschleifen ist schon richtig. An Kanten usw. kannste ja rotes Vlies nehmen.

            Kommentar


            • #7
              Hallo Stulbi,
              - wenn Du Fertan, Brunox, Thannox oder ähnliches als "Rostumwandler" einsetzt, dann kann es danach immer zu Haftungsproblemen kommen - das steht auch so in den Datenblättern. -> ICH setze Fertan und Brunox deshalb erst ganz am Ende ein, um den letzten Porenrost zu lokalisieren - schleife den durchgerockneten Rostumwandler ansonsten aber wieder komplett runter.

              - Zum Entrosten nach Möglichkeit KEINE Stahlbürste nehmen, da man damit den Rost ins Material einarbeitet. Besser sind Kompaktsandstahlpistole, Druckluftfeile und CSD-Scheiben - damit entfernt man den Rost.

              - EP-Grundierfüller ist Klasse - kommt bei mir auch fast ausschließlich zum Einsatz. Wichtig ist aber, das das Material (ohne Kabine) Zeit zum trocknen hat. Ideal ist bei mir, wenn ich damit die Arbeit beende und am nächsten Tag dann weitermache.

              - Polyesterspachtel nicht aufs blanke Blech.

              Gruß quat
              SATA X 5500 1,2I RP digital (Klarlack) und 1,3O HVLP Hippie digital (Basislack)
              SATA minijet 4400 RP 1,2SR (für die kleinen Dinge zwischendurch)
              SATA 100 B F RP 1,6 (Grundierfüller)

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              • #8
                In was wandelt ein Rostumwandler den Rost denn um?
                Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                Francis Picabia 1879-1953

                Kommentar


                • #9
                  Hallo zusammen,

                  Vielen Dank für die super Antworten und Tipps.

                  Ich bin gerade am Auto und muss meine Aussage, dass der 2K EP Grundierfüller nicht hält revidieren.

                  Es ist wirklich der Rostumwandler.. so ein Mist.

                  Also dann mal wieder alles runter.

                  Noch eine Frage zum EP..wie wirkt dieser, wenn doch noch Pünktchen an Rost übrig sind? Blüht das gleich wieder auf? Oder wird dies vom EP unterbunden?

                  Kommentar


                  • #10
                    Da hast du deine Antwort Phantom
                    Er wandelt Rost in noch mehr Arbeit um

                    Kommentar


                    • #11
                      Restrost sollte weg auch Porenrost wenn es länger halten soll.
                      Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                      Francis Picabia 1879-1953

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                      • #12
                        Zitat von kes69 Beitrag anzeigen
                        Da hast du deine Antwort Phantom
                        Er wandelt Rost in noch mehr Arbeit um
                        Wir haben zum Thema Rostumwandler ein Beitrag von einem Selbständigen Lackiermeister irgendwo im Forum. Wer Lust hat kann ja mal Suchen.
                        Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                        Francis Picabia 1879-1953

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                        • #13
                          Zitat von quat Beitrag anzeigen

                          - Zum Entrosten nach Möglichkeit KEINE Stahlbürste nehmen, da man damit den Rost ins Material einarbeitet. Besser sind Kompaktsandstahlpistole, Druckluftfeile und CSD-Scheiben - damit entfernt man den Rost.

                          Gruß quat
                          ​​​​​
                          Sobald Porenrost vorhanden ist sind die Möglichkeiten von Bürste und CSD erschöpft.
                          Für leichten Rost sind Drahtbürsten, mit niedriger Drehzahl angewendet, durchaus brauchbar und nehmen wenig bis gar kein gesundes Material weg.

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                          • #14
                            Drahtbürsten haben zwei Eigenarten.
                            Der Rost wird eher Poliert, sieht man wenn die Fläche anfängt zu glänzen.

                            Der Draht löst sich von der Bürste und fliegt dahin wo er nicht gewünscht ist und rostet munter vor sich hin.

                            Da sind CSD Scheiben schon besser, die können selbst nicht Rosten.
                            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
                            Francis Picabia 1879-1953

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                            • #15
                              Hallo Phantom,
                              ich bin ganz bei Dir was das Thema "Rostumwnadler" angeht. Bei meinem Restaurationsprojekt wurde auch rausgetrennt was zu tiefe Poren hatte.
                              Ich nutze ja auch die Kombination der drei oben genannten "abrasiven" Verfahren. Fertan habe ich z.B. nur außen am Tank eingesetzt, um den "Rost" zu identifizieren. Sobald ich Zeit habe werde ich mal im Forum die Suche bemühen.
                              Für die Poren habe ich ja die Kompakt-Sandstrahlpistole.

                              Mir ging es oben eher darum, dass nicht flächig solches Zeug unterm Lackaufbau angewendet werden sollte.
                              Ich entferne alles soweit es geht - was dann in den Poren bleibt ist zumindest chemisch gebunden und den Rest macht dann der EP-Grundierfüller.

                              Ich werde berichten.

                              Gruß quat
                              SATA X 5500 1,2I RP digital (Klarlack) und 1,3O HVLP Hippie digital (Basislack)
                              SATA minijet 4400 RP 1,2SR (für die kleinen Dinge zwischendurch)
                              SATA 100 B F RP 1,6 (Grundierfüller)

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