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Fragen eines Neulings zu Lack und Arbeitssicherheit bei einer Low Budget Lackierung

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  • Fragen eines Neulings zu Lack und Arbeitssicherheit bei einer Low Budget Lackierung

    Liebes Lackierforum,
    ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung, für mich als Laien ein paar brauchbare Tipps erhalten zu können, um ein bisschen besser als mit Dose lackieren zu können.

    Es ist so, dass ich hobbymäßig so etwas wie "Car-Flippin" mache, also Autos kaufen die nicht mehr ganz schön sind, etwas schöner machen, Spaß damit haben, was dran lernen, dann vielleicht zum gleichen Preis, wenns richtig Spaß macht mit einem kleinen Gewinn verkaufen. Schon vorab: Das muss keine pieke Restauration sein, die sollen hinterher gute Gebrauchte sein, die optisch gepflegt daher kommen, wo die Technik funktioniert und der TÜV nochmal zwei Jahre draufdrückt.

    Im Moment ist das ein Audi A8, 1995er, V8 300 PS mit der alten Viergangautomatik. Der ist technisch gar nicht so schlecht, war billig, hat ne Gasanlage und ein Jahr TÜV.
    Richtig mies ist jedoch der Lack auf Haube, Dach und Kofferraum. Hier ist nämlich der Klarlack abgeblättert. Neben wenigen technischen Sachen die ich schon gemacht habe, soll hier also eine Art Low Budget Lackierung ein halbwegs anständiges gepflegtest Gesamterscheinungsbild suggerieren. Der Rest des Lackes ist für das Alter wunderbar und wenn man mal rüberpoliert denke ich nahezu ne gute 3.

    Ich möchte nun die mangelhaften Stellen auf Motorhaube, Dach und Kofferraumdeckel auf die Grundierung runter schleifen und dann teillackieren.
    Das muss hinterher nicht hundertprozent der genau gleiche Farbton sein, einfach bloß etwas hübscher und eben besser als aus der Dose.

    Was habe ich mir bereits angeschafft:

    Einen gebrauchten Dentalkompressor (schöner Leiseläufer) mit Lufttrockungsspirale und Wasserabscheider, der kann bei 8 Bar 150 Liter abgeben. Dazu für 40 Euro ne LVLP Lackierpistole, da habe ich mir Ergebnisse die Nutzer damit hinbekommen haben angeschaut, das sieht nicht 100% top aus, aber ganz beachtlich, wenn ich jetzt neu damit anfange bekomme ich es mit ner Sata bestimmt auch nicht viel besser hin. Also erst mal damit jetzt und die kann auch mit den 150 l/min klarkommen (angeblich) auch ist der Druck ja nicht beim Lackieren bei 8 Bar.


    Nun kommen langsam die eigentlichen Fragen:
    Zum einen zum schleifen: Ich wollte mit 600er naß auf die Grundierung (nicht aufs Blech) runterschleifen und dann direkt mit dem Basislack drauf. Dann muss ich nicht das Problem mit Alu berücksichtigen welches wie ich erfahren habe schwierig sein soll zu grundieren. Macht das so halbwegs Sinn oder muss ich auf jeden Fall grundieren?

    Nun geht es dann um den Basis und Klarlack. Hierzu würde ich einfach gerne wissen, wo ich einen guten, nicht zu teuren Lack herbekommen kann, wo hinterher wenn es in die Hose geht das Loch im Portmonnaie nicht zu groß geworden ist. Am besten einen Online Versand. Ly5k lautet der Farbcode.

    Wie sieht es aus mit Verdünnung? Gibt es da etwas spezielles zu benutzen?

    Nun zur Arbeitssicherheit: Ich habe mir eine 3M Lackiermaske gekauft mit Ersatzfiltern. Nun stammt diese nach den Schriftzeichen zu urteilen komplett aus China. Ist das normal, werden die dort gefertigt, oder habe ich ein Plagiat erwischt? Kann ich das bedenkenlos nutzen oder lieber nochmal auf deutsch kaufen?


    Ich werde das ganze an der frischen Luft lackieren, hieran seht ihr wie wenig professionell das am Ende natürlich ist. Ich hoffe, danach noch mit einigen Nacharbeiten wenigstens ein paar Lackeinschlüsse entfernen zu können und falls mit meinem Equipment der Lack nicht ganz so schön glänzt etwas zu machen, was die Amerikaner buffing nennen (mit ganz feinem Schleifpapier anschleifen und dann nochmal polieren). Könnt ihr mir dazu Tips geben? Das muss aber ja auch noch nicht sein, denn erst mal ist ja das Lackieren selbst wichtig.

    Ich würde trotz oder gerade weil das für euch sicher eher stümperhaft anmutet, freuen, Antworten auf meine Fragen bekommen zu können.

    Viele Grüße, A




  • #2
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    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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