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Sikkens UV-Lacke die bei Applizierung bereits trocknen

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  • Sikkens UV-Lacke die bei Applizierung bereits trocknen

    Hi, das sieht ja richtig interessant aus und hört sich auch so an:
    http://www.sikkenscr.de/c3view.php?s...c3p=467&c3l=de

    SIK_PM_UV_LEDgr.jpg

    Der Lack trocknet bereits unmittelbar nach dem Auftreffen auf den Untergrund oder wie?
    Würde mich mal interessieren wie schwer der UV-Strahler an der Pistole ist....
    Gruß, Christian

  • #2
    Der UV-Lack ist ein 2K-Lack.

    Der Härteranteil ist chemisch gekapselt. Unter Einwirkung von UV-Strahlung in genügendem Ausmaß wird diese Trennung zwischen Stammaterial und Härter aufgelöst, und die Reaktion kann unmittelbar stattfinden.

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    • #3
      Zitat von Christian_C Beitrag anzeigen
      Würde mich mal interessieren wie schwer der UV-Strahler an der Pistole ist....
      Wenn Du die Pistole sechs Minuten auf einer Stelle halten mußt zum Trocknen, wird's ziemlich schwer

      Gruß

      Holger

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      • #4
        Hatten neulich ne UV Vorführung von Sikkens hier in Arnsberg.
        Is nicht grad so der Renner was die trocknung angeht. Wenn man die Teile mit dem Strahler an der Pistole trocknet sind die noch lange nicht trocken bzw Montagefest. Von den Schattenzonen ganz zu schweigen!!!!
        Is auch nicht grad leicht das ganze Ding. Da hängen auch noch ganz schön fette Schläuche dran.

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        • #5
          Zitat von Alexbs Beitrag anzeigen
          Is auch nicht grad leicht das ganze Ding. Da hängen auch noch ganz schön fette Schläuche dran.
          Fazit:

          Humbug
          (Meine Meinung)

          Oder Nett: Noch nicht ganz ausgereift.

          Gruß

          Holger

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          • #6
            ich habe gute erfahrung in uv-klarlack gemacht, da hatten wir vorführung auch von sikkens aber mit einer handlampe und es hat funktioniert. das ding an der pistole gefällt mir überhaupt nicht.
            www.kusnezov-autolackierung.de

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            • #7
              Zitat von wlad Beitrag anzeigen
              aber mit einer handlampe und es hat funktioniert.
              Für größere Flächen sollte im Trockner aber ein Lichtbogen sein.

              Für kleinere Sachen bestimmt kein Thema mit ner Handlampe die man 6 Minuten auf einem Ständer befestigen kann.

              Gruß

              Holger

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              • #8
                ist klar, für kleine sachen wie spot repair ist der uv lack optimal. wir hatten in der vorführung ganzen kotflügel lackiert, dabei hatt der vorführer gar keine 6 min zum bestrahlen gebraucht komplette fläche einmal drüber und fertig.
                www.kusnezov-autolackierung.de

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                • #9
                  nicht ganz richtig

                  hallo zusammen,
                  ich muss mich doch mal zu wort melden, denn es ist nicht ganz richtig was hier geschrieben wurde.
                  also die uv led anlage ist schon ausgereicht wenn man sie richtig verwendet.
                  Zur beleuchtung:
                  der uv klarlack wird mit der applikation (spritzen) beleuchtet das wuerde jetzt schon reichen das der klarlack in ca. 15 min getrocknet ist.
                  Vorteil der lampe ist das man alle stellen am kfz teil trifft wo auch der klarlack hin ist (bei einer handlampe ist es eben nicht immer gleichflächig der fall)

                  durch mehrmaliges beleuchten der lackierten fläche kann man die trocknung bis ca. 6 min beschleunigen.

                  polierbar ist dieser klarlack aber trotzdem erst nach ca. 30min.

                  der vorteil der lampe ist doch das man die kabine zur trocknung nicht hochfahren muss und so enorme energiekosten spart.

                  ausserdem ist doch die kabine in den meisten fällen das nadelöhr einer lackiererei , durch die kurze trocknungszeit schafft man es einfach mehr durchgänge am tag zubearbeiten.

                  ps:
                  der klarlack würde auch bei -10°C in der sonne nach einmaligen beleuchten nach ca. 15min trocknen.

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                  • #10
                    Wir haben in der Firma eine Vollkabine. Da habe ich von Schattenzonen noch nichts bemerkt! Mit der LED Technik, wurde mir gesagt, soll der Klarlack schon beim Ablizieren vorreagiert werden und dadurch die Trocknung beschleunigen. Die Idee ist nicht schlecht aber ich finde man kann das zeitlich gesehen fast gena so hinbeckommen mit einem extrem kurzen Klarlack und IR Strahlen!!! Bei einer Voll-lackierung ist die Vollkabine unschlagbar nach 7min. kanste das Auto rausholen und es ist nach nocheinmal ca. 30min so trocken das du es zusammenbauen kannst. Nicht schlecht aber Der Klarlack ist so schwer zum lackieren und zum Polieren das kommt schon an einem Ceramikklarlack ran!!!!!

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                    • #11
                      Das klingt ja interessant... In der Suche habe ich nix über uv Lacke gefunden! Ob es da qualitative Unterschiede gibt? Kann man so einen Lack über einen herkömmlichen 2K Lack lackieren? Über 1K Lacke, wegen dem geringen Lösemittelanteil?

                      Habe im Internet auch mal etwas interessantes dazu gefunden!

                      Hier der Link: UV-Lack im Test

                      Ein Auszug:

                      Die Vorteile



                      · Material fast lösemittelfrei
                      · dadurch dichte Oberfläche mit hervorragendem Glanzgrad
                      · der beste Verlauf und Lackstand, den wir je sahen
                      · Abperlen von Wasser wie beim nanoversiegelten Lack
                      · deutlich höhere Kratzbeständigkeit
                      · extrem hohe Resistenz gegen Lösemittel, auch bei frisch gehärteten Lacken
                      · sehr elastisch
                      · sehr gute Haftung auf Sikkens Autwave und DuPont CROMAX (eig. Test)
                      · bestens geeignet für sensible Untergründe
                      · Helle Basecoats härten schneller als dunkle (durch höhere Lichtreflektion)
                      · sparsamer Auftrag mit 1,1 mm Düse → Mat-Einsparung ca. 20-25%
                      · Topfzeit von 2-3 Tagen und länger → kein Material wird Abfall
                      · Einsparung an RPS-Bechern, da diese über mehrere Tage genutzt werden
                      · Energieeinsparung (Wärmetrocknung nicht mehr notwendig)
                      · Entlastung der Spritzkabine (nach 6-10 kann das nächste Fahrzeug rein)
                      · weniger Staubanfall durch Verbleib in der Kabine bis Antrocknung erfolgt
                      · härtet bei normalem Tageslicht weiter aus bis zur Polierbarkeit (ca. 30 Min.)
                      · ökologischer Aspekt „SEHR GUT“→ Ressourcen schonend




                      Die Kehrseite



                      · Härtet nur dort gut aus, wo belichtet wurde, sonst sehr langsam
                      · Finish und Polieren aufwendiger (wie bei kratzfesteren Lacken)
                      · Material im Einkauf noch wesentlich teurer als konventioneller 2K-Klarlack
                      · Equipment derzeitig nur auf Leasing (5 Jahre a 219,-€/Monat netto)
                      · 5-Jahres-Bindung an ein System → nur positiv für den Leasinggeber
                      · Schutzbrille (öfters zu erneuern) und Schutzhandschuhe notwendig
                      · leichte Irritation der Augen bei hellen, reflektierenden Farben
                      (abhängig vom Anwender, jedoch keine Nachwirkungen wie beim Verblitzen
                      der Augen durch Lichtbogenschweißen)
                      · ergonomisch recht schwer, wenn ganztägig damit gearbeitet wird
                      · durch Lichtabsorption längere Aushärtung auf dunklen Basecoats
                      (Abhilfe 2x Nachaktivieren mit der LED-Scheibe)
                      · Übergangsbereiche bei Beilackierungen sind schlechter polierbar




                      Fazit



                      UV-Materialien im Lackierbereich sind, wie schon bemerkt, nicht brandneu. Vor Jahren hatten wir eine Vorführung der Fa. Spiess Hecker im Füllerbereich. Bei Vollschutzkleidung des Verarbeiters sollte ein Ring von auf der Reparaturfläche anliegenden Neoprenlamellen die schädlichen UV-B-Strahlen vom Verarbeiter sowie umstehenden Mitarbeitern abschirmen. Die Lamellen grenzten die Bearbeitungsfläche auf ein lächerliches Maß ein. Dann ein Test mit Sikkens UV-A-härtendem Füller, der leider aus (wie erzählt wird) patentrechtlichen Gründen vom Markt verschwand. Schade! Aber auch schon damals war die UV-Lampe dazu sündhaft teuer…

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                      • #12
                        Ich finde das UV-Klarlacke für Reparaturlackierungen nicht wirklich der Bringer sind, wenn man jegliche Warnungen vor dem Besuch eines Assi-Toasters (Sonnenstudio) beachtet !
                        Der Zeitvorteil, der gerne angepreist wird, ist für mich nicht nachvollziehbar - es gibt mittlerweile Express-Klarlacke die genauso schnell sind und nur ein Bruchteil kosten.

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                        • #13
                          wo ich noch in der ausbildung war hatten wir auch einen von sikkens da der uns das gezeigt hat. für kleinteile die aufn freitag oder wann auch immer schnell fertig sein müsen ist ja super aber der preis des systems ist zu hoch das sich das bestimmt nicht durch setzen wird, vorallem muss der kunde das ja auch zahen und ob der bereit ist dazu die jammer ja eh immer alle schon

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                          • #14
                            Das standox System ist ganzin Ordnung, 10mal blitzen und Lack ist polierbar. Ausserbeiden randzonen wo mit beispritzverdünnung gearbeitetwurde muss der ir Strahler herhalten gg.
                            Aber für was uv???? Es gibt ir Anlagen die fast schon das gleiche Ergebnis erziehlen!!!!

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                            • #15
                              UV-Füller halte ich auch in der Reparaturlackierung noch für sinnvoll und ist auch schon ofter
                              in der Lackiereri anzutreffen.
                              Beim Rest wie Klarlack oder gar 2K-Decklacke ist es mehr Volksbelustigung.
                              ..........der Weg ist das Ziel !

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